AT126433B - Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. - Google Patents
Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. Die Nachteile der Synchronmaschinen beim asynchronen Anlauf sind bekannt. Um einen asynchronen Anlauf überhaupt zu ermöglichen, hat man bereits vorgeschlagen, auf den Gleichstrornteil der Maschine eine entweder in sich geschlossene oder aber über einen Widerstand geschlossene Sekundärwicklung anzuordnen, die nur dem Anlauf dient. Nach der Erfindung werden nun Synchronmaschinen mit ausgeprägten Polen vorgeschlagen, in deren Gleichstromteil zwei durch magnetisierbares Material voneinander getrennte Käfig- wicklungen angeordnet sind. Das magnetisierbare Material kann dabei entweder in an sich bekannter Weise als Steg a des Blechschnittes erscheinen, der zwei Stäbe b und c der beiden EMI1.1 aber als einschiebbare Zwischenlage cl zwischen je zwei in einer einzigen Nut untergebrachten, verschiedenen Wicklungen angehörigen Stäben b und e, wie sie in ähnlicher Weise auch schon für die Doppelkäfigwicklungen von asynchronen Maschinen vorgeschlagen wurden (Fig. 3). Durch das infolge einer solchen Wicklungsanordnung verstärkte Anlaufmoment wird eine wesentliche Verbesserung des asynchronen Anlaufes erzielt. Weitere Vorteile bietet eine Anordnung nach der Erfindung vor allem insofern, als ihre bei plötzlichen Kurzschlüssen und beim Auftreten von Pendelungen wirksam werdende dämpfende EMI1.2 chronmaschinen mit ausgeprägten Polen bisher üblich waren, ganz erheblich überlegen ist, u. zw. deshalb. weil man für die Abstimmung einer Wicklungsanordnung nach der Erfindung viel grössere Möglichkeiten hat. als für die einer gewöhnlichen Dämpfungswicklung. Ohmscher Widerstand und Induktivität können bei einer aus zwei voneinander unabhängigen Wicklungen bestehenden Wicklungsanordnung sehr viel mannigfaltiger und in sehr viel weiteren Grenzen EMI1.3 für den sie in erster Linie in Betracht kommen soll (entweder Anlauf oder aber Betriebs- dämpfung), zunächst mit einer sehr viel grösseren Wirksamkeit gebaut werden, und hat dann in dem anfangs nicht berücksichtigten zweiten Betriebsfall (Betriebsdämpfung bzw. Anlauf) immer noch eine der üblichen Einfachkälgwicklung weil überlegene Weirkung. Selbst unter der Voraussetzung einer Synchronmasehine mit für möglichst günstige Anlaufverhältnisse entworfener gewöhnlicher Dämpfungswicklung kommt daher eine Synehronmaschine mit einer Wicklungsanordnung nach der Erfindung dem Optimum der Pendeldämpfung ganz wesentlich näher. Nach der weiteren Erfindung ist es gegebenenfalls möglich, den für die Ausführung des Blechsehnittes in seiner Stärke beliebig wählbaren Steg e etwa nachträglich noch durch Ein- lagestücke f aus magnetischeM Material zu verstärken (Fig. 2), was insbesondere denn erwünscht sein kann. wenn die tatsächliche Ausföhrung der Maschine von den vorausberschneten Werten abweicht. EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Nuten und aus der des dazwischenliegenden Schlitzes zusammensetzt, besteht wegen der geringen Höhe des Polschuhes keine Möglichkeit, eine solche darin unterzubringen. Dadurch aber, dass die einzelnen Stäbe der beiden Wicklungen nach der Erfindung nur durch einen Steg geringer Höhe voneinander getrennt sind, bzw. dadurch, dass für je einen Stab der beiden Wicklungen nur eine einzige Nut vorgesehen ist, in welcher jene-lediglich durch eine Zwischenlage aus magnetisierbarem Material getrennt-angeordnet sind, gelingt es, die Nutenhöhe so zu verringen, dass auch die geringe Höhe der Polschuhe zur Unterbringung beider Wicklungen ausreicht. Gleichzeitig ergibt sich bei einer solchen Anordnung ein ausserordentlich einfacher Nutenschnitt. Eine weitere, sehr wesentliche Verbesserung der Betriebseigenschaften, die eine Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen durch eine Wicklungsanordnung nach der Erfindung erfährt. besteht schliesslich noch darin, dass sich bei einer solchen Wicklungsanordnung die Eisenwege für den Hauptfluss der Maschine wesentlich günstiger gestalten. als bei einer einfachen Dämpfungswicklung. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass im Gleichstromteil zwei durch magnetisierbares Material voneinander getrennte Käfigwicklungen (h, r) angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Synchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material als Steg (a) des Blechschnittes erscheint, der zwei Stäbe der beiden Wicklungen voneinander trennt.3. Synchronmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg durch magnetisierbare Einlagebleche (f) verstärkt ist.4. Synchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Material aus Einlagestücken (d) gebildet ist, die zwischen den je in einer einzigen Nut untergebrachten Stäben der beiden Käfigwicklungen angeordnet sind. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| DE126433X | 1927-11-09 |
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| AT126433B true AT126433B (de) | 1932-01-25 |
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|---|---|---|---|
| AT126433D AT126433B (de) | 1927-11-09 | 1928-11-09 | Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen. |
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1928
- 1928-11-09 AT AT126433D patent/AT126433B/de active
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