AT12662U1 - Anlage zum bewegen von fahrzeugen längs zweier fahrbahnen - Google Patents

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AT12662U1
AT12662U1 ATGM8112/2011U AT81122011U AT12662U1 AT 12662 U1 AT12662 U1 AT 12662U1 AT 81122011 U AT81122011 U AT 81122011U AT 12662 U1 AT12662 U1 AT 12662U1
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Austria
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pivotable
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ATGM8112/2011U
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Florian Dipl Ing Fh Fischer
Bernhard Wohlgenannt
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Innova Patent Gmbh
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    • B61—RAILWAYS
    • B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B9/00—Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/14—Tracks for cable-drawn railway vehicles
    • E01B25/15—Switches; Crossings

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Abstract

Anlage zum Bewegen von Fahrzeugen längs zweier Fahrbahnen (1, 2), welche durch jeweils zwei Führungen (11, 12, 21, 22), insbesondere Schienen, gebildet sind, mittels mindestens zweier im Umlauf bewegter Förderseile (51, 52), an welche die Fahrzeuge ankuppelbar sind, wodurch sie längs der beiden Fahrbahnen (1,2) bewegt werden, wobei die beiden Fahrbahnen in den Bereichen der Endstationen und gegebenenfalls längs der Strecke mit einer Weiche (4) ausgebildet sind, mittels welcher sie zusammengeführt werden. Dabei weist die Weiche (4) vier nebeneinander befindliche Führungen (41, 41a, 42, 42a) auf und sind die beiden mittleren Führungen (41, 41a), welche miteinander starr verbunden sind, um eine erste Achse (40) verschwenkbar und sind die beiden außen liegenden Führungen (42, 42a), welche miteinander gelenkig verbunden sind, um zwei voneinander im Abstand befindliche weitere Achsen (40a, 40b) verschwenkbar, wodurch die durch die vier Führungen (41, 41a, 42,42a) gebildete Weiche (4) aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschwenkbar ist.

Description

österreichisches Patentamt AT 12 662 U1 2012-09-15
Beschreibung [0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Anlage zum Bewegen von Fahrzeugen längs zweier Fahrbahnen, welche durch jeweils zwei Führungen, insbesondere Schienen, gebildet sind, mittels mindestens zweier im Umlauf bewegter Förderseile, an welche die Fahrzeuge ankuppelbar sind, wodurch sie längs der beiden Fahrbahnen bewegt werden, wobei die beiden Fahrbahnen in den Bereichen der Endstationen und gegebenenfalls längs der Strecke mit einer Weiche ausgebildet sind, mittels welcher sie zusammengeführt werden.
[0002] Bei derartigen Anlagen, welche z.B. aus der EP 1193153 B1 und der FR 2658772 A1 bekannt sind, sind zwei Fahrbahnen vorgesehen, längs welcher mehrere Fahrzeuge mittels Förderseilen zwischen zwei Endstationen hin und her bewegt werden. In den beiden Endstationen werden die beiden Fahrbahnen zusammengeführt. Hierdurch können die Fahrzeuge in den Endstationen von dem einer ersten Fahrbahn zugeordneten Förderseil auf das einer zweiten Fahrbahn zugeordnete, in entgegengesetzter Richtung bewegte Förderseil umgekuppelt und längs der zweiten Fahrbahn aus der Endstation hinaus bewegt werden. Zwischen den beiden Endstationen verlaufen die beiden Fahrbahnen entweder angenähert parallel zueinander oder sind die Fahrbahnen in Abschnitten gleichfalls zusammengeführt, wobei sich jedoch zwischen diesen Abschnitten die Fahrbahnen nebeneinander befinden, wodurch Ausweichen gebildet sind, in welchen in entgegengesetzten Richtungen bewegte Fahrzeuge aneinander vorbeigeführt werden können.
[0003] Bei derartigen Anlagen sind in den Endstationen und gegebenenfalls auch zwischen den Endstationen an denjenigen Stellen, an welchen die beiden Fahrbahnen zusammengeführt sind oder in welchen eine einzige Fahrbahn sich in zwei Fahrbahnen verzweigt, Weichen vorgesehen.
[0004] Bei diesen Weichen ist zu berücksichtigen, dass aus der Schienentechnik bekannte Weichen, welche mit Weichenzungen ausgebildet sind, insofern nachteilig sind, als durch diese im Verlauf der Fahrbahnen Knickstellen verursacht werden, durch welche bei der Bewegung der Fahrzeuge auf diese Stöße gelangen, was einerseits bei der Konstruktion der Fahrzeuge hinsichtlich von deren Dämpfung und andererseits bei der Geschwindigkeit, mit welcher die Fahrzeuge bewegt werden, berücksichtigt werden muss.
[0005] Da dieses Problem auch im Eisenbahnwesen besteht, ist es z.B. aus der DE 3237913 C1 bekannt, Weichen derart auszubilden, dass zwei Schienenstränge vorgesehen sind, welche im Bereich der Abzweigung zwischen die aneinander anschließenden Fahrbahnen einschiebbar sind, wobei durch einen dieser beiden Schienenstränge ein erster Anschluss und durch den zweiten Schienenstrang der zweite Anschluss hergestellt wird. Die Anwendung dieser bekannten technischen Lösung auf eine Anlage mit durch Förderseile bewegten Fahrzeugen ist jedoch deshalb nicht möglich, da sich die beiden Förderseile auch im Bereich der Weichen befinden, wodurch ein Einschieben von zwei Schienensträngen, durch welche die Funktion einer Weiche erfüllt werden soll, nicht möglich ist bzw. konstruktiv sehr aufwändig ist.
[0006] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einer Anlage mit durch Förderseile bewegten Fahrzeugen eine Weiche zu schaffen, durch welche die den bekannten Weichen anhaftenden Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Weiche vier nebeneinander befindliche Führungen aufweist und dass die beiden mittleren Führungen, welche miteinander starr verbunden sind, um eine erste Achse verschwenkbar und die beiden außen liegenden Führungen, welche miteinander gelenkig verbunden sind, um zwei voneinander im Abstand befindliche weitere Achsen verschwenkbar sind, wodurch die aus vier Führungen gebildete Weiche aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschwenkbar ist.
[0007] Vorzugsweise sind die beiden inneren Führungen der Weiche mit einem Stellhebel starr verbunden, welcher an einem außerhalb der beiden Führungen befindlichen Ende um eine ortsfeste Achse verschwenkbar gelagert ist und an welchen ein Stellkolben angelenkt ist, durch welchen die beiden inneren Führungen in eine der beiden Schwenkstellungen bewegbar sind. 1 /5 österreichisches Patentamt AT12 662U1 2012-09-15
Weiters sind vorzugsweise die beiden außen befindlichen Führungen der Weiche, welche über eine quer verlaufende Strebe miteinander gelenkig verbunden sind, mittels eines weiteren Stellkolbens um jeweils seitlich außerhalb befindliche weitere Achsen verschwenkbar. Zudem ist vorzugsweise der weitere Stellkolben an die die beiden außen befindlichen Führungen gelenkig verbindende Strebe angelenkt.
[0008] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Führungen der Weiche jeweils mit mindestens einer verfahrbaren Unterstützung ausgebildet, welche längs einer gekrümmten Bahn verfahrbar ist und sind weiters die Führungen jeweils mit mindestens einer Abstützung ausgebildet, welcher in den beiden Stellungen der Weiche ein Gegenlager zugeordnet ist.
[0009] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: [0010] FIG. 1 eine in einer Anlage zum Bewegen von Fahrzeugen mittels zweier Förderseile befindliche Weiche in Draufsicht, in einer ersten Stellung der Weiche; [0011] FIG. 1a den Schnitt nach der Ebene la-la der FIG. 1; [0012] FIG. 1b den Schnitt nach der Ebene Ib-Ib der FIG. 1; und [0013] FIG.2 die in FIG.1 dargestellte Weiche, in Draufsicht, in der zweiten Stellung dieser
Weiche.
[0014] Wie dies aus FIG. 1 ersichtlich ist, weist eine Anlage zum Bewegen von Fahrzeugen eine erste Fahrbahn 1, welche durch zwei Führungen 11 und 12, insbesondere Schienen, gebildet ist, und eine zweite Fahrbahn 2, welche durch zwei Führungen 21 und 22, insbesondere Schienen, gebildet ist, auf. Weiters ist eine dritte Fahrbahn 3 vorgesehen, welche durch zwei Führungen 31 und 32, insbesondere Schienen, gebildet ist und welche über eine Weiche 4, welche durch vier nebeneinander befindliche Führungen 41, 41a, 42 und 42a, insbesondere Schienen, gebildet ist, an die erste Fahrbahn 1 oder an die zweite Fahrbahn 2 angeschlossen ist.
[0015] In FIG. 1 ist durch die Weiche 4 die erste Fahrbahn 1 mit der dritten Fahrbahn 3 verbunden.
[0016] Die Bewegung der Fahrzeuge längs der Fahrbahnen 1,2 und 3 erfolgt mittels zweier in sich geschlossener Förderseile 51 und 52, welche längs der Fahrbahnen 1,2 und 3 verlaufen, wobei sie über Umlenkrollen 53 und 54 bzw. über Tragrollen 55 geführt sind.
[0017] Die beiden inneren Führungen 41 und 41a der Weiche 4 sind mittels einer Vielzahl von Streben 43 miteinander starr verbunden. Weiters ist ein Stellhebel 44 vorgesehen, welcher mittels eines Stellzylinders 45 und einer Stellstange 45a um eine ortsfeste Achse 40 verschwenkbar ist und welcher mit den Führungen 41 und 41a starr verbunden ist. Mittels des Stellzylinders 45 sind die Führungen 41 und 41a um die Achse 40 aus einer ersten Stellung, welche in FIG. 1 dargestellt ist, in eine zweite Stellung, welche in FIG.2 dargestellt ist, verschwenkbar.
[0018] Die beiden äußeren Führungen 42 und 42a sind miteinander mittels einer an diese verschwenkbar angelenkten Strebe 46 verbunden. Weiters sind die beiden äußeren Führungen 42 und 42a mittels eines Stellzylinders 47 und einer Stellstange 47a, welche an die Strebe 46 angelenkt ist, um zwei weitere ortsfeste Achsen 40a und 40b aus einer ersten Stellung, welche in FIG.1 dargestellt ist, in eine zweite Stellung, welche in FIG.2 dargestellt ist, verstellbar.
[0019] Die Führungen 41, 41, 42 und 42a sind mit mehreren Stützeinrichtungen 6 ausgebildet, welche in FIG.1a dargestellt sind und welche durch Stützrollen 61, die längs quer zu den Führungen 41, 41a, 42 und 42a verlaufenden Bahnen 62 verfahrbar sind, gebildet sind. Weiters sind die Führungen 41, 41a, 42 und 42a mit mehreren Abstützelementen 63 ausgebildet, welche in FIG. 1 b dargestellt sind und welchen ortsfeste Gegenelemente 64 zugeordnet sind.
[0020] In der ersten Stellung der Weiche 4 gelangen Fahrzeuge, welche an das Förderseil 51 2/5

Claims (6)

  1. österreichisches Patentamt AT12 662U1 2012-09-15 angekuppelt und hierdurch von dieser in Richtung des Pfeiles A bewegt werden, längs der Führungen 11 und 12 über die Führungen 41 und 42 auf die Führungen 31 und 32. In der Endstation werden die Fahrzeuge vom ersten Förderseil 51 auf das entgegengesetzter Richtung bewegte Förderseil 52 umgekuppelt, durch welches sie nach Verstellung der Weiche 4 in Richtung des Pfeiles B über die Führungen 41a und 42a auf die anschließenden Führungen 21 und 22 der zweiten Fahrbahn 2 bewegt werden. [0021] Dadurch, dass die Führungen 41, 41 a, 42 und 42a der Weiche 4 mit jeweils an die Führungen 11 und 12 der ersten Fahrbahn 1 sowie die Führungen 21 und 22 der zweiten Fahrbahn 2 bzw. die Führungen 31 und 32 der dritten Fahrbahn 3 unmittelbar und ohne Unstetigkeit in der Krümmung anschließen, werden beim Überfahren der Weiche 4 durch die Fahrzeuge jegliche Stöße vermieden, wodurch die Fahreigenschaften der Fahrzeuge maßgeblich verbessert werden und deren Fahrgeschwindigkeiten erhöht werden können. Da weiters die Führungen 41, 41a, 42 und 42a der Weiche 4 von der ersten Stellung in die zweite Stellung verschwenkt werden, werden Kollisionen der Führungen 41 bis 44 mit den Förderseilen 51 und 52 vermieden. Ansprüche 1. Anlage zum Bewegen von Fahrzeugen längs zweier Fahrbahnen (1, 2), welche durch jeweils zwei Führungen (11, 12, 21, 22), insbesondere Schienen, gebildet sind, mittels mindestens zweier im Umlauf bewegter Förderseile (51, 52), an welche die Fahrzeuge ankuppelbar sind, wodurch sie längs der beiden Fahrbahnen (1,2) bewegt werden, wobei die beiden Fahrbahnen in den Bereichen der Endstationen und gegebenenfalls längs der Strecke mit einer Weiche (4) ausgebildet sind, mittels welcher sie zusammengeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiche (4) vier nebeneinander befindliche Führungen (41,41a, 42, 42a) aufweist und dass die beiden mittleren Führungen (41,41a), welche miteinander starr verbunden sind, um eine erste Achse (40) verschwenkbar sind und die beiden außen liegenden Führungen (42, 42a), welche miteinander gelenkig verbunden sind, um zwei voneinander im Abstand befindliche weitere Achsen (40a, 40b) verschwenkbar sind, wodurch die durch die vier Führungen (41,41a, 42,42a) gebildete Weiche (4) aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschwenkbar ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden inneren Führungen (41,41a) der Weiche (4) mit einem Stellhebel (44) starr verbunden sind, welcher an einem außerhalb der beiden Führungen (41,41a) befindlichen Ende um eine ortsfeste Achse (40) verschwenkbar gelagert ist und an welchen ein Stellkolben (45a) angelenkt ist, durch welchen die beiden inneren Führungen (41, 41a) in eine der beiden Schwenkstellungen bewegbar sind.
  3. 3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden außen befindlichen Führungen (42, 42a) der Weiche (4), welche über eine quer verlaufende Strebe (46) miteinander gelenkig verbunden sind, mittels eines weiteren Stellkolbens (47a) um jeweils seitlich außerhalb befindliche weitere Achsen (40a, 40b) verschwenkbar sind.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Stellkolben (47a) an die die beiden außen befindlichen Führungen (42, 42a) gelenkig verbindende Strebe (46) angelenkt ist.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (41,41a, 42, 42a) der Weiche (4) jeweils mit mindestens einer verfahrbaren Unterstützung (6) ausgebildet sind, welche längs einer gekrümmten Bahn (62) verfahrbar ist.
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (41, 41a, 42, 42a) jeweils mit mindestens einer Abstützung (63) ausgebildet sind, welcher in den beiden Stellungen der Weiche (4) ein Gegenlager (64) zugeordnet ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 3/5
ATGM8112/2011U 2010-10-18 2010-10-18 Anlage zum bewegen von fahrzeugen längs zweier fahrbahnen AT12662U1 (de)

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