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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln.
Die Erfindung bezieht sich auf Pneumatikräder für Fahrzeuge, insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Anfertigung der Laufmäntel solcher Art, deren Durchmesser an den Randwülsten des Mantels im Vergleich zum Durchmesser an der Lauffläche wesentlich kleiner ist.
Bei derartigen Laufmänteln ist deren Randdurchmesser so gering, dass gewöhnliche Rad- konstruktionen für diese Mäntel nicht zu verwenden sind, weshalb man sie unmittelbar an der Radnabe befestigt. Das Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Mantels an den Rändern und dem an der Lauffläche kann als Höchstwert mit 1 : 6 angenommen werden und es beträgt
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der Gewebefäden des Mantelmaterials an der Lauffläche des Mantels. während an dessen Rändern eine übermässige Massierung oder Verdichtung der Fasern eintritt.
Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, dass die Windungen des Stoffes oder Gewebes, aus denen der Laufmantel gebildet wird, auf einen trommelartigen Kern von verhältnis-
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und an den Rändern zusammengeheftet werden, um die Fäden des Gewebes in der an die Ränder des Mantels anschliessenden Zone in gewissem Masse zu verdichten. worauf der Kern von dem Laufmantel entfernt und dieser in der Laufflächenzone gedehnt oder erweitert wird.
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erwähnten Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass der Kern. auf dem der Laufmantel hergestellt wird, ans einer hohlen auf einer Welle axial abnehmbar angeordneten Trommel besteht,
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indem die Fäden des Gewebes oder Stoffes, aus dem der Reifen oder Mantel gebildet wird.
an der Lauffläche des Mantels nur im bescheidenen Masse gelockert oder voneinander getrennt werden, während gleichzeitig an den Randpartien des Mantels die Gewebefäden nur mässig verdichtet werden.
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aufgeschoben, die auf der Welle verschoben und von ihr abgenommen oder auf sie aufgesteckt werden kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist eine Drehung der Büchse 16 auf der Welle 11 durch einen Keil 17 verhindert. Die Buchse 16 bildet einen abnehmbaren Träger für eine Trommel oder einen Hohlkern 18, die oder der ein Keilstück 19 mit zwei im Wesen parallelen Seitenflächen 21 aufweist, die sich an entsprechende Gegenflächen der benachbarten Kernsegmente. 2. 2 anlegen. Die anderseitigen Flächen der Kernstücke 22 verlaufen radial zur Achse der Trommel oder des Kernes. An die Kernteile, 3-3 schliessen sich Segmente 23 mit radial gerichteten Seitenflächen ringsum die Kernträgerbüchse 16 an, wodurch die Trommelform des Kernen
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versehen, durch den eine Drehung des Kernes auf der Kernbüchse 16 verhindert wird.
Die Kernteile 19, 22 und 23 sind an den Enden mit Verlängerungen 36' versehen, über die Schliessring 27 und 28 aufgeschoben sind, durch die die Kernteile in ihrer richtigen Anordnung zusammengehalten werden, wenn die Laufmantelschichten 30 auf den Kern aufgebracht werden. Die Ringe 27 und 28 sind durch Stifte 29, die in Bohrungen der Ringe. der anschliessenden Kernenden und der Welle eingesteckt sind, gegen Abfallen von den Keruenden gesichert. Diese Stifte 29 verbinden auch den Kern, die Büchse 16 und die Welle 11 miteinander und sichern diese Teile gegen eine Verdrehung zueinander. Wenn erwünscht.
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und letztere dadurch zusammengehalten.
Sodaml werden die Büchse 16 samt dem Kern auf die Welle aufgesteckt und die Stifte 27, 28 angebracht, um die verschiedenen Elemente in ihrer Lage zu halten. Die Welle 11 kann dann durch die Kette 14 angetrieben und der Kern somit gedreht werden, wobei die verschiedenen Gewebelagen zusammen mit den andern Elementen, aus denen der Laufmantel gebildet wird, in bekannter Weise aufgebracht werden.
Wenn dieses Auflegen der Laufmantelschichten beendet ist, werden die Stifte 27 und 28 entfernt und die Büchse 1@ 16 samt dem Kern 18 und dem darüber gelegten Laufmantel als Ganzes von der Welle 11 abgenommen. Die Kernsegmente können nun aus dem Innern des Laufmantels entfernt werden, wozu zunächst die Ringe 27 und 28 abgenommen und das Kernsegment 19 mit den parallelen Seitenflächen herausgenommen wird. Die übrigen Kernteile 22 und 23 lassen sich hierauf ohne Schwierigkeit entfernen.
Das Abnehmen der Kernsegmente wird durch ihre bogenartige Form sehr erleichtert, wodurch es verhältnismässig einfach ist. ein Ende jedes Segmentes von dem Mantelgerüst freizumachen und dann in eine solche Lage nach unten zu bewegen, dass der übrige Teil des Segmentes durch die Randoffnungen des Laufmantels mühelos durchtreten kann, wenn auch der Unterschied zwischen dem Durch-
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Pneumatiklaufmänteln. deren Durchmesser an den Mantelrändern und an der Lauffläche zueinander im ungefähren Verhältnis von 1 : 3 bis 1 : 6 stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen des Stoffes oder Gewebes, aus denen der Laufmantel gebildet wird, auf einen trommelartigen Kern von verhältnismässig grossem Durchmesser in der Mitte und kleinem Durchmesser an den Enden aufgebracht und an den Rändern zusammengeheftet werden, um die Fäden des Gewebes in der an die Ränder des Mantels anschliessenden Zone in gewissem Masse zu verdichten, worauf der Kern von dem Laufmantel entfernt und dieser in der Laufflächenzone gedehnt oder erweitert wird,
um in der Lauffläche des Mantels die Gewebefäden in ihrer Lage zueinander entsprechend zu trennen oder zu lockern.