AT126636B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln.

Info

Publication number
AT126636B
AT126636B AT126636DA AT126636B AT 126636 B AT126636 B AT 126636B AT 126636D A AT126636D A AT 126636DA AT 126636 B AT126636 B AT 126636B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
core
jacket
production
fabric
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Goodyear Tire & Rubber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goodyear Tire & Rubber filed Critical Goodyear Tire & Rubber
Application granted granted Critical
Publication of AT126636B publication Critical patent/AT126636B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Pneumatikräder   für Fahrzeuge, insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Anfertigung der   Laufmäntel solcher   Art, deren   Durchmesser   an den Randwülsten des Mantels im Vergleich zum Durchmesser an der   Lauffläche   wesentlich kleiner ist. 



   Bei derartigen   Laufmänteln   ist deren Randdurchmesser so gering, dass gewöhnliche Rad-   konstruktionen   für diese Mäntel nicht zu verwenden sind, weshalb man sie unmittelbar an der Radnabe befestigt. Das Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Mantels an den Rändern und dem an der   Lauffläche   kann als Höchstwert mit   1 :   6 angenommen werden und es beträgt 
 EMI1.1 
   der Gewebefäden   des Mantelmaterials an der Lauffläche des Mantels. während an dessen Rändern eine   übermässige Massierung oder Verdichtung   der Fasern eintritt. 



   Das Verfahren gemäss der   Erfindung   besteht darin, dass die Windungen des Stoffes oder Gewebes, aus denen der Laufmantel gebildet wird, auf einen trommelartigen Kern von verhältnis- 
 EMI1.2 
 und an den Rändern zusammengeheftet werden, um die   Fäden   des Gewebes in der an die Ränder des Mantels anschliessenden Zone in gewissem Masse zu verdichten. worauf der Kern von dem Laufmantel entfernt und dieser in der Laufflächenzone gedehnt oder erweitert wird. 
 EMI1.3 
 erwähnten Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass der Kern. auf dem der Laufmantel hergestellt wird, ans einer hohlen auf einer Welle axial abnehmbar angeordneten Trommel besteht, 
 EMI1.4 
   indem   die Fäden des Gewebes oder Stoffes, aus dem der Reifen oder Mantel gebildet wird.

     an der Lauffläche   des Mantels nur im bescheidenen Masse gelockert oder voneinander getrennt werden, während gleichzeitig an den Randpartien des Mantels die Gewebefäden nur mässig verdichtet werden. 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aufgeschoben, die auf der Welle   verschoben und von ihr abgenommen   oder auf sie aufgesteckt werden kann. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist eine Drehung der Büchse 16 auf der Welle 11 durch einen Keil   17   verhindert. Die Buchse   16 bildet einen abnehmbaren Träger   für eine Trommel oder einen Hohlkern 18, die oder der ein   Keilstück   19 mit zwei im Wesen parallelen Seitenflächen 21 aufweist, die sich an entsprechende Gegenflächen der benachbarten   Kernsegmente. 2. 2   anlegen. Die anderseitigen Flächen der   Kernstücke 22   verlaufen radial zur Achse   der Trommel   oder des Kernes. An die   Kernteile, 3-3 schliessen   sich Segmente 23 mit radial gerichteten Seitenflächen ringsum die Kernträgerbüchse 16 an, wodurch die Trommelform des Kernen 
 EMI2.1 
 versehen, durch den eine Drehung des Kernes auf der Kernbüchse 16 verhindert wird. 



   Die Kernteile 19,   22 und 23   sind an den Enden mit Verlängerungen   36' versehen, über   die   Schliessring   27 und 28 aufgeschoben sind, durch die die Kernteile in ihrer richtigen Anordnung zusammengehalten werden, wenn die   Laufmantelschichten   30 auf den Kern aufgebracht werden. Die Ringe   27 und 28   sind   durch   Stifte 29, die in Bohrungen der Ringe. der anschliessenden Kernenden und der Welle eingesteckt sind, gegen Abfallen von den Keruenden gesichert. Diese Stifte 29 verbinden auch den Kern, die Büchse 16 und die Welle 11 miteinander und sichern diese Teile gegen eine   Verdrehung   zueinander. Wenn erwünscht. 
 EMI2.2 
 und letztere dadurch zusammengehalten.

   Sodaml werden die Büchse 16 samt dem Kern auf die Welle aufgesteckt und die Stifte 27, 28 angebracht, um die verschiedenen Elemente in ihrer Lage zu halten. Die Welle 11 kann dann durch die Kette 14 angetrieben und der Kern somit gedreht werden, wobei die verschiedenen Gewebelagen zusammen mit den andern Elementen, aus denen der Laufmantel gebildet wird, in bekannter Weise aufgebracht werden. 



   Wenn dieses Auflegen der   Laufmantelschichten   beendet ist, werden die Stifte 27 und 28 entfernt und die   Büchse 1@   16 samt dem Kern 18 und dem   darüber gelegten Laufmantel   als Ganzes von der Welle 11 abgenommen. Die Kernsegmente können   nun   aus dem Innern des Laufmantels entfernt werden, wozu zunächst die Ringe 27 und 28 abgenommen und das Kernsegment 19 mit den parallelen   Seitenflächen   herausgenommen wird. Die übrigen Kernteile 22 und 23 lassen sich hierauf ohne Schwierigkeit entfernen.

   Das Abnehmen der Kernsegmente wird durch ihre bogenartige Form sehr erleichtert, wodurch es verhältnismässig einfach ist. ein Ende jedes Segmentes von dem Mantelgerüst freizumachen und dann in eine solche Lage nach unten zu bewegen, dass der übrige Teil des Segmentes durch die   Randoffnungen   des Laufmantels   mühelos   durchtreten   kann, wenn auch   der Unterschied zwischen dem Durch- 
 EMI2.3 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Pneumatiklaufmänteln.   deren Durchmesser an den Mantelrändern und an der   Lauffläche   zueinander im ungefähren Verhältnis von 1 : 3 bis 1 : 6 stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen des Stoffes oder Gewebes, aus denen der Laufmantel gebildet wird, auf einen trommelartigen Kern von   verhältnismässig   grossem Durchmesser in der Mitte und kleinem Durchmesser an den Enden aufgebracht und an den Rändern zusammengeheftet werden, um die Fäden des Gewebes in der an die Ränder des Mantels anschliessenden Zone in gewissem Masse zu verdichten, worauf der Kern von dem Laufmantel entfernt und dieser in der   Laufflächenzone   gedehnt oder erweitert wird,

   um in der   Lauffläche   des Mantels die Gewebefäden in ihrer Lage   zueinander entsprechend zu   trennen oder zu lockern.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem drehbaren. aus einzelnen Teilen bestehenden Kern, auf dem der Laufmantel gebildet wird. dadurch gekennzeichnet. dass der Kern aus einer hohlen, auf einer Welle in axialer Richtung abnehmbar angeordneten Trommel besteht, deren Teilstücke so geformt sind, dass sie gesondert durch die EMI2.4 sobald die die Kernteile in ihrer Lage zusammenhaltenden Schliessvorrichtungen entfernt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des hohlen Trommelkernes auf einer Büchse in der Umfangsrichtung aneinandergereiht sind und durch EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT126636D 1930-04-11 1931-03-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln. AT126636B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US126636XA 1930-04-11 1930-04-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT126636B true AT126636B (de) 1932-02-10

Family

ID=21756090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT126636D AT126636B (de) 1930-04-11 1931-03-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pneumatik-Laufmänteln.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT126636B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE856517C (de) Verfahren zur Herstellung von Fahrzeugluftreifen nach dem Flachbandverfahren
DE1024824B (de) Fahrzeugluftreifen
DE2647630C3 (de) Deckband für einen Laufschaufelkranz einer axial durchströmten Turbine
DE2308844A1 (de) Verfahren zur herstellung einer luftreifen-scheitelbewehrung und nach dem verfahren hergestellter luftreifen
DE626767C (de) Bereifungskoerper fuer Fahrzeugraeder mit zwei oder mehreren selbstaendigen Karkassen
DE2547296B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbauen und pressen eines zahnriemens
DE1215595B (de) Mit grossen Massenkraeften arbeitende Vorrichtung, insbesondere eine Schleudertrommel einer Zentrifuge
DE559625C (de) In der Achsenrichtung zusammenschiebbare Trommel zur Aufnahme von Baendern u. dgl.
DE432412C (de) Schleudertrommel mit auswechselbarem Trommelmantel
DE714387C (de) Verfahren zur Herstellung einer Schleifbuchse mit Drahtwindungen in der Bohrung
DE508181C (de) Aus Segmenten zusammengesetzter Blechkoerper fuer elektrische Maschinen mit schraegen Wicklungsnuten und Aussparungen fuer die Befestigung der Blechsegmente an ihren Traegern
AT210783B (de) Rotationsschleifkörper, bestehend aus einer Vielzahl von mit einem Ende in einem Haltering radial befestigten Schleifblättchen
AT108593B (de) Vorrichtung zum Führen und Ausbreiten von Geweben.
DE451445C (de) Achsialdresch- oder -strohzerreissmaschine mit tangential zur Schlaegerwelle angeordneten Arbeitskoerpern
AT121268B (de) Zupfmaschine, insbesondere für Polstermaterial.
AT240713B (de) Verfahren zum Herstellen der Bewehrung von abnehmbaren Laufringen für Luftreifen
DE466309C (de) Gebogene Breitstreckwalze
AT62596B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Lederlaufmänteln für Luftradreifen.
DE423417C (de) Verstaerkungseinlage fuer Laufmaentel u. dgl.
DE409928C (de) Luftreifen
DE953391C (de) Dreschtrommel
AT61234B (de) Verfahren zur Herstellung von Laufmänteln aus Gummi mit radial verlaufenden Drahtspulen für Luftradreifen.
AT122176B (de) Metallgerippe für Betonrohre.
DE363412C (de) Im Durchmesser veraenderliche Riemenscheibe
DE506596C (de) Riemenscheibe mit Belag