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Vorrichtung zum gleichförmigen Antrieb eines kombinierten Bild-und Tonfilms.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichförmigen Antrieb eines kombinierten Bildund Tonfilms jener Art, bei welcher eine von einem besonderen Motor getriebene, ungezahnte Transporttrommel den Film vor dem Tonfenster vorbeiführt. Gemäss der Erfindung sitzt diese ungezahnte Transporttrommel (Gleichlauftrommel) unmittelbar auf der Welle des mit verhältnismässig niedriger Tourenzahl laufenden Motors. Dadurch wird ein ruhiger Gang der Filmbewegung erzielt, weil jene kleinen, kurzperiodischen Unregelmässigkeiten wegfallen, die von den Zähnen des Getriebes oder von Vibrationen der Transmissionsriemen herrühren. Naturgemäss muss der ohne Zwischenschaltung eines Getriebes verwendete Motor ein langsam laufender Motor sein.
Falls beispielsweise der Umfang der Gleichlauftrommel vier Bildbreiten beträgt, muss bei der normalen Filmgeschwindigkeit die Tourenzahl des Motors unterhalb 400 pro Minute liegen.
Die Abbildung stellt eine Ausführungsform der Erfindung in ihrer Anwendung auf einen Wiedergabeapparat schematisch dar. 1 ist der Film, der die in der Figur nicht eingezeichnete Bildprojektionseinrichtung schon verlassen hat. 2 ist eine noch zum Bildmechanismus gehörige gezahnte Transporttrommel, 3 ist eine Rolle, die an dem um den Punkt 5 drehbar angebrachten Fühlhebel 4 befestigt ist.
6 ist eine fixe Rolle, 7 ist das Tonfenster, in dem der auf die lichtempfindliche Zelle fallende Lichtstrahl die Schallaufzeichnung durchsetzt, 8 ist die ungezahnte Gleichlauftrommel, hinter welcher der Film unter Zwischenschaltung einer losen Schleife in der herkömmlichen Weise über eine Nachwickeltrommel zur Aufwickelspule befördert wird.
Die letztgenannten Bestandteile, die zu den üblichen Bildprojektoren gehören und daher nicht mehr Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, sind in der Figur nicht eingezeichnet, 9 ist eine Feder, die auf den Hebel 4 so wirkt, dass er die Filmschleife zwischen 2 und 6 mit leichtem Drucke spannt. 10 ist ein am zweiten Arm des Hebels 4 angebrachter Schleifkontakt, der in bekannter Weise über einen Regulierwiderstand 11 im Stromkreis des Antriebsmotors für den Bildprojektor schleift und durch die Filmschleife zwischen 2 und 6 automatisch verstellt wird.
Erfindungsgemäss sitzt nun die Gleichlauf trommel 8 direkt auf der Welles eines langsam laufenden Motors, der in der Figur nicht eingezeichnet ist, während alle übrigen Antriebsräder des Apparates, insbesondere auch das Zahnrad 2, unter Zwischenschaltung der üblichen Transmissionen oder Vorgelege von einem zweiten, in der Figur ebenfalls nicht eingezeichneten Motor angetrieben werden. Der langsam laufende Motor läuft unbeeinflusst von den übrigen Teilen des Apparates und verleiht dem Film die erforderliche konstante Geschwindigkeit vor dem Tonfenster. Um ferner im Tonfenster einen konstanten Zug des Films aufrechtzuerhalten, ist die mitlaufende Rolle 6 mit einem seitlich angebrachten Flügelrad versehen, das durch seine Luftdämpfung eine leichte und kontinuierlich wirkende Bremsung des Films bewirkt.
Die Idee der Erfindung, die auf der Anwendung einer ungezahnten, direkt auf einer Motorwelle sitzenden Gleichlauftrommel basiert, beschränkt sich natürlich nicht auf die in der Abbildung dargestellte spezielle Ausführungsform, sondern lässt sich auch bei jenen Anordnungen verwenden, bei denen das Tonfenster unmittelbar am Umfang der Gleichlauftrommel angebracht ist.
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