AT12692U1 - Verfahren und luftfahrzeug zum lokalisieren von lawinenopfern - Google Patents

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AT12692U1
AT12692U1 ATGM547/2011U AT5472011U AT12692U1 AT 12692 U1 AT12692 U1 AT 12692U1 AT 5472011 U AT5472011 U AT 5472011U AT 12692 U1 AT12692 U1 AT 12692U1
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AT
Austria
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aircraft
lfz
avalanche
ground station
gps coordinates
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ATGM547/2011U
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English (en)
Inventor
Dietmar Dipl Ing Wokatsch
Original Assignee
Dietmar Dipl Ing Wokatsch
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Abstract

Die Erfindung betrifft Verfahren zum Lokalisieren von Lawinenopfern wobei an ein Suchgerät in einem Luftfahrzeug (LFZ) GPS-Koordinaten des Lawinenkegels gesendet werden, das Luftfahrzeug an Hand dieser GPS-Koordinaten den Lawinenkegel autonom abfliegt und dabei einen oder mehrere Peilsender ortet und an der oder den Fundstellen von Peilsendern eine Markierung oder Hilfsgegenstände abwirft. Weiters betrifft sie ein Luftfahrzeug (LFZ) zum Lokalisieren von Lawinenopfern mit einem am LFZ zum Empfang und zur Auswertung von GPS-Koordinaten angebrachten Modul, welches eine autonome Flugsteuerungseinheit speist, wobei das Modul auch eine Schaltung zum Senden und Empfangen von Signalen an und von einer Bodenstation enthält und das LFZ eine Vorrichtung zum Abwurf von Markierungen oder Hilfsgegenständen besitzt.

Description

österreichisches Patentamt AT12 692U1 2012-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Luftfahrzeug zum Lokalisieren von Lawinenopfern.
[0002] Aus der US 2004/0033796 A1 ist ein System und ein Verfahren zum Lokalisieren von Mobiltelefonen bekannt, bei dem von einem Hubschrauber Signale empfangen und ausgewertet werden. Dieses System hat den Nachteil, dass ein Helikoptereinsatz notwendig ist. In der Folge wird eine Verstärkereinheit vom Helikopter transportiert um die Reichweite verschütteter Funkanlagen zu erhöhen. Der Sender beim verschütteten Opfer kommuniziert folgend mit der Zentrale und gibt Informationen weiter. Unser System sucht nur das Funksignal und ermittelt mit Funkpeilung die Position des Senders. Da die Suche entfällt wird die Zeit bis zur Bergung bei dem beantragen Verfahren erheblich verkürzt und dies ist ein erheblicher Unterschied zum vorliegenden System. Das System basiert nicht auf einer autonomen Suche so wie das hier beschriebene Verfahren.
[0003] Aus der US 2010/0243794 A1 ist die Basis eines Quardokopters mit vier Rotoren dies beschreibt nur die Funktion und den Aufbau eines Mehrrotorflüglers mit gegenläufigen Rotoren zum Momentenausgleich. Dies ist ohne jede Autonomie der Steuerung bzw. Einsatzzweck beschrieben. Weiters sind keine Angaben bezüglich Schutz und Versteifung der Motoraufhängungen gemacht.
[0004] Weiters ist aus der DE 202004015927 U1 eine Vorrichtung zur Positionsbestimmung bei Lawinenunglücken bekannt. Diese Vorrichtung besitzt gegenüber der erfindungsgemäßen Lösung den Nachteil, dass der Empfang von GPS-Signalen beim Verschütteten vorausgesetzt wird. Dies kann aber unter Umständen nicht der Fall sein(Bsp.: kein GPS-Empfang in Gebäuden). Weiters müssen Personen die Gefahrenzone zur Suche betreten da Bluetooth keine große Reichweite besitzt und dabei das gesamte Gebiet abschreiten. Dieses System sorgt dafür dass nur zur Bergung das Gebiet betreten wird und die Suche entfällt für die Rettungsmannschaften. Da die Suche entfällt wird die Zeit bis zur Bergung bei diesem System erheblich verkürzt und dies ist ein erheblicher Unterschied zum vorliegenden System. Das System basiert nicht auf einer autonomen Suche so wie bei dem hier beschriebenen System.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es die Zeit bis zur Bergung von verschütteten Personen erheblich zu verkürzen. Somit sollen die Chancen der Opfer lebend geborgen zu werden erhöht werden. Unter dem Gesichtspunkt das die ersten 10 Minuten bei der Bergung Verschütteter von Lawinen die Überlebenschance mehr als verdoppeln ist diese Verkürzung sehr entscheidend. Auch die Verkürzung des Aufenthaltes der Rettungsmannschaften in der Gefahrenzone sorgt für eine erhebliche Steigerung der Sicherheit für die Retter.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Lokalisieren von Lawinenopfern gelöst, wobei an ein Suchgerät in einem Luftfahrzeug (LFZ) GPS-Koordinaten des Lawinenkegels gesendet werden, das Luftfahrzeug an Hand dieser GPS-Koordinaten den Lawinenkegel autonom abfliegt und dabei einen oder mehrere Peilsender ortet und an der oder den Fundstellen von Peilsendern eine Markierung oder Hilfsgegenstände abwirft.
[0007] Fig. 1 zeigt ein Bild einer erfindungsgemäßen Suchanordnung für Lawinenopfer.
[0008] Fig. 2 zeigt ein Luftfahrzeug zur Suche von Lawinenopfern [0009] In Detail zeigt Fig. 1 wie das System die Bergung von Lawinenopfer unterstützt. Das System beschleunigt die Suche da ohne Wartezeit gestartet werden kann und im Nahbereich von Lawinen stationiert wird. Rettungsmannschaften können sich somit auf die Bergung und Versorgung der Opfer konzentrieren.
[0010] Fig. 2 zeigt das Design der Drohne, diese bekommt Stabilisatoren (1) zur Versteifung der Rotoraufhängungen. Das Design schützt die Rotoren durch eine Ummantelung (2). Die Drohne wird mit einer Kamera (3) ausgestattet um Bilder des Katastrophengebietes zu übermitteln um die Rettungsmannschaften vorab über die Situation vor Ort zu informieren. 1 /3

Claims (8)

  1. österreichisches Patentamt AT12 692U1 2012-10-15 Ansprüche 1. Verfahren zum Lokalisieren von Lawinenopfern dadurch gekennzeichnet, dass an ein Suchgerät in einem Luftfahrzeug (LFZ) GPS-Koordinaten des Lawinenkegels gesendet werden, das Luftfahrzeug an Hand dieser GPS-Koordinaten den Lawinenkegel autonom abfliegt und dabei einen oder mehrere Peilsender ortet und an der oder den Fundstellen von Peilsendern eine Markierung oder Hilfsgegenstände abwirft.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass beim Abfliegen des Lawinenkegels gleichzeitig Bilder aufgenommen werden, die an die Bodenstation gesendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der Bodenstation der Flug an Hand von Flugdaten (Geschwindigkeit, Flughöhe, GPS-Position) überwacht wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass ein Datenaustausch mit anderen LFZ stattfindet.
  5. 5. Luftfahrzeug (LFZ) zum Lokalisieren von Lawinenopfern dadurch gekennzeichnet, dass am LFZ ein Modul zum Empfang und zur Auswertung von GPS-Koordinaten angebracht ist die eine autonome Flugsteuerungseinheit speist, wobei das Modul auch eine Schaltung zum Senden und Empfangen von Signalen an und von einer Bodenstation enthält und das LFZ eine Vorrichtung zum Abwurf von Markierungen besitzt.
  6. 6. Luftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am LFZ eine Kamera zum Aufnehmen von Bildern sowie ein Schaltung zum Senden der Bilder an eine Bodenstation angebracht ist.
  7. 7. Luftfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenstation ein Laptop, PC oder Smartphone ist.
  8. 8. Luftfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das LFZ ein Mehrrotorflügler (z. B. Hexakopter) ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
ATGM547/2011U 2011-10-07 2011-10-07 Verfahren und luftfahrzeug zum lokalisieren von lawinenopfern AT12692U1 (de)

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WO2019011868A1 (de) 2017-07-10 2019-01-17 Bluebird Beteiligungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt) Sicherheitsausrüstung für skifahrer mit in oder an einem tragbaren behältnis angeordneter drohne

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