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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
Die Erfindung betrifft eine Sehaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und bezieht sich im besonderen auf solche Anlagen, bei welchen die Zähler anrufender Stellen am Schlusse der Verbindungen durch Zählerfortschalteinrichtungen entsprechend dem Werte oder der Dauer der Verbindungen in verschiedener Weise beeinflusst werden. Die Erfindung bezweckt nun, nach Beendigung von Verbindungen die in den beendeten Verbindungen eingeschaltet gewesenen Verbindungseinrichtungen und Leitungen soweit als möglich ohne Verzögerung freizumachen und dem allgemeinen Verkehr wieder zur Verfügung zu stellen.
Erreicht wird dies durch die Erfindung dadurch, dass Schaltmittel vorgesehen sind, welche bei Schlusszeichengabe seitens der anrufenden Stelle die Freigabe der im Verbindungswege hinter der die Gebühr für die Verbindung bestimmenden Sehalteinriehtung liegenden Verbindungseinrichtungen und Leitungen, unabhängig von dem Wirksamwerden der Zählerfortschalteinrichtung und die Freigabe der übrigen Verbindungseinrichtungen nach Durchführung der Zählung herbeiführen.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Unteramt A, in welchem sich ein Gruppenwähler mit zugeordnetem Zeitzonenzählsatz befindet, ist über die Verbindungsleitung VL mit einem Fernamt B verbunden. Das Fernamt B wird vom Unteramt A aus durch Wahl bestimmter Kennziffern erreicht ; diese seien beispielsweise 4, 5 und 6. Durch die Wahl weiterer Kennziffern wird das Unteramt A selbst oder auch ein weiteres Fernamt erreicht. Entsprechend den verschiedenwertigen Verbindungen sind verschiedene Gebühren zu bezahlen, beispielsweise bei Gesprächen zu den Kennziffern 4,5 und 6, für einfache Gespräche die dreifache und für doppelte Gespräche die sechsfache Gebühr.
Die Zeiteinheit ist drei Minuten ; nach einem doppelten Gespräch von sechs Minuten werden die Verbindungen getrennt.
Die Wirkungsweise ist folgende : Ein Teilnehmer Tn 1 stellt durch Abheben seines Hörers den I. und II. Vorwähler VW in bekannter Weise auf eine freie Leitung ein. Dadurch wird folgender Stromkreis geschlossen : Erde, Batterie, Wicklungen I und II des Relais T im L VW, c-Arm des 1. VW, c-Leitung, c-Arm des IL VW, Widerstand W 1, Wicklung I des Relais 0 und parallel dazu über Kontakt 5 a durch Wicklung II des Relais 0, Kopfkontakt 3 k, 0-Stellung des Schaltarms zs 1, Erde. Das Relais T
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dem Stromkreise an : Erde, Batterie, Wicklung H des Hubmagneten, Wicklung I des Relais V, Kontakt 8 w, Kontakt 6 c, Kontakt 7 a, Erde.
Nach dem ersten Hubschritt öffnet sich Kopfkontakt 3 k und schliesst sich Kopfkontakt 12 k. Das als Verzögerungsrelais ausgebildete Relais V hält sich während der fünf Hubsrhritte. Es öffnet den Kontakt 10 v und verhindert dadurch ein vorzeitiges Ansprechen des Dreh-
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Drehmagneten D 1 des Gruppenwählers GWI : Erde, Batterie, Wicklung D 1 des Drehmagneten, Kopfkontakt 12 k, Kontakt 10 v, Kontakt 11 p, Erde. Beim ersten Drehschritt schliesst Kontakt 9 d1 einen Stromkreis für die Wicklung II des Relais V : Erde, Batterie, Hubmagnet H, Wicklung I und 11 des Relais V, Kontakt 9 d 1, Erde.
Der Hubmagnet H spricht in diesem Stromkreise nicht an, da sich beim ersten Drehsehritt der Kontakt 8 w geöffnet hatte und die Wicklung Il des Relais V hohen Widerstand besitzt. Das Relais V spricht an und öffnet seinen Kontakt 10 v, wodurch der Stromkreis für den Drehmagneten unterbrochen wird, er fällt ab und öffnet den Kontakt 9 d 1. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais V unterbrochen, Kontakt 10 v schliesst wieder und bildet von neuem einen Stromkreis für den Drehmagneten D 1 des Gruppenwählers. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis der Gruppenwähler GW I eine freie Leitung gefunden hat.
Durch die zur Einstellung des Gruppenwählers GWI ausgesandten Stromstösse wird auch der Drehmagnet D des Zonenspeichersehalters auf folgendem Wege erregt : Erde, Batterie, Kontakt 18 a, Kontakt 23 f, 20 v, Kontakt 21 s, Erde. Seine Schaltarme zsp 1,zsp 2 werden dadurch auf den fünften Schritt eingestellt. Weitere Impulse können den Drehmagneten D 4 nicht mehr betätigen, da nach Abfall des Relais V das Relais F im folgenden Stromkreise anspricht : Erde, Batterie, Wicklung des Relais F, überbrückte Kontakte des Zonenspeicherschalters, Schaltarm zsp 2, Kontakt 19 v, Kontakt 21 s, Erde.
Über den Kontakt 22 2flegt sich das Relais F in einen Haltestromkreis, der auch bei erneutem Ansprechen des Relais V bestehen bleibt.
Sobald der Gruppenwähler GW I eine freie Leitung gefunden hat, wird folgender Stromkreis geschlossen : Erde, Kontakt 17 e, Kontakt 16 a, Wicklung Il und I des Relais P, c-Arm des Gruppenwählers GWI, Kontakt 52 m, Wicklungen des Relais E und X, Batterie, Erde. Die genannten drei Relais sprechen in diesem Stromkreise an. Das Relais P unterbricht durch seinen Kontakt 11 p den Stromkreis des Drehmagneten D 1, durch Kontakt 14 p schliesst es seine hochohmige Wicklung 11 kurz und sperrt dadurch den Gruppenwähler gegen weitere Belegung, die Kontakte 48 p und 49 p schalten die a-und b-Leitung durch.
Die weiteren Stromstösse zur Einstellung des Gruppenwählers GWII im Amte B werden auf
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Gruppenwählers GWI, a-Leitung, Wicklung des Relais Ag, Batterie, Erde. Relais Ag spricht an und schliesst folgenden Stromkreis für das Relais Cg : Erde, Batterie, Widerstand W 3, Wicklung des Relais Gag, Kontakt 77 ag, Erde ; das Relais Ag überträgt die empfangenen Stromstösse auf den Hub-und Drehmagneten des Gruppenwählers GWII in nicht dargestellter Weise. Beim ersten Hubschritt dieses
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Erde. Relais Zg spricht an : Erde, Batterie, Wicklung des Relais Zg, Kontakt 73 ug, Erde.
Dadurch wird für das Relais Ug ein Haltestromkreis gebildet und ausserdem wird die b-Ader umgepolt in folgendem Stromkreis : Erde, Batterie, Widerstand W4, Kontakt 72 zg, Wicklung des Relais Ug, Kontakt 59 zg,
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sehalter geht in Stellung 1. Die Kontakte 1-17 des Zeitschalters liegen über den Kontakt 33 b an einem 10-Sekunden-Schalter U 2, so dass der Schaltarm zs 3 nach 170 Sekunden in die Stellung 18 geht. Die Kontakte 18-28 liegen an dem Unterbrecher U 3 und werden schnell in etwa einer Sekunde überstrichen.
In dieser Zeit erhält der anrufende Teilnehmer ein Warnungssignal auf folgendem Stromwege : Summer Su, Stellung 18-28, Kontaktarm zs 2, Wicklungen II der Relais A und B, Batterie, Erde. Die Wicklungen II der beiden Relais übertragen durch Induktionswirkung das Warnungssignal auf die Wicklungen 1 der Relais A und Bund so dann auf die a- und b-Leitung zum anrufenden Teilnehmer. In Stellung 29 bleibt der Zeitschalter, welcher über Kontakt 33 b noch an dem 10-Sekunden-Schalter U 2 liegt, den Rest der angebrochenen 10 Sekunden über stehen.
Hängt der anrufende Teilnehmer in dieser Zeit den Hörer ein, so fallen die Relais A und B ab.
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fällt ab, jedoch bleibt, trotzdem der Kontakt 4 c den Haltestromkreis für das Relais C unterbricht, der Stromkreis für das Relais T im Vorwähler I über folgenden Stromweg noch geschlossen : Erde, Batterie, Kontakt 1 t, Wicklung des Relais Tim VorwähIer 1, c-Arm des Vorwählers I, c-Ader, c-Arm des Vor-
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Kontakt 13 c schliesst die Wicklung I des Prüfrelais P kurz. Dieses fällt ab und schliesst über den Kontakt 11 p einen Stromkreis für den Drehmagneten D 1 des Gruppenwählers 7 : Erde, Batterie, Wicklung
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des Drehmagneten D 1, Kontakt 12 k, Kontakt 10 v, Kontakt 11 p, Erde. Die Kontaktarme machen einen Schritt, wobei durch Kontakt 9 d 1 auf dem bereits vorher beschriebenen Wege die Wicklung 11 des Relais V zum Ansprechen gebracht wird. Das Relais V unterbricht mittels seines Kontaktes 10 v den Stromkreis für den Drehmagneten D 1. Dieser fällt ab und unterbricht dadurch seinerseits wieder den Stromkreis für das Relais V. Der Kontakt 10 v bringt darauf aufs neue den Drehmagneten D 1 zum Ansprechen.
Dieses Spiel setzt sich so lange fort, bis der Wähler in die Ruhestellung zurückgekehrt ist und der Kopfkontakt 12 k den Drehmagneten endgültig stillsetzt. Nach Rückkehr des Wählers in die Ruhelage schliesst sich auch der Kopfkontakt 3 k und bereitet dadurch den Prüfstromkreis für eine neue Belegung vor. Die Kontakte 48 p und 49 p trennen die a-und b-Leitungen auf. Durch Öffnen des Kon-
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stromlos. Relais Ug unterbricht durch seinen Kontakt 73 ug den Stromkreis für das Relais Zg, beide Relais fallen ab.
Die Auslösung der hinter dem Gruppenwähler GWI liegenden Verbindungsleitung und Wähler geht auf folgendem Wege vor sich : Durch Abfall des Relais P im Gruppenwähler GWI wird der Stromkreis für die Relais E und X unterbrochen. Relais E fällt verzögert ab und schliesst einen Stromkreis für das Relais M : Erde, Batterie, Wicklung des Relais M, Kontakt 50 x, Kontakt 51 e, Erde. Das Relais M spricht an und sperrt durch Öffnen seines Kontaktes 52 m den Gruppenwähler GWI so lange, bis die nachfolgenden Schaltmittel ausgelöst haben.
Durch das verzögerte Abfallen des Relais E werden weiterhin folgende Stromkreise gebildet : Erde, Widerstand W 8, Kontakt 55 e, Kontakt 53, Leitung, Relais Ag, Batterie, Erde und : Erde, Batterie, Kontakt 56 e, Kontakt 54 a :, -Leitung, Kontakt 57 ug, Wicklung des Relais Bg, Kopfkontakt 70 kg, Erde. Die Relais Ag und Bg sprechen an und schliessen mittels ihrer Kontakte 75 bg und 76 ag das Relais Cg im Gruppenwähler GWII kurz. Das Relais Cg fällt ab und bringt auf eine nicht dargestellte Weise die nachfolgenden Wähler zur Auslösung. Nachdem diese Wähler in die Ruhelage zurückgekehrt sind, werden die gezeigten Schaltmittel des Gruppenwählers GWIJ durch Öffnen der Kopfkontakte 70 kg und 74 kg für eine neue Belegung bereitgemacht.
Das Relais E ist in der Zwischenzeit gleichfalls abgefallen und hat den Stromkreis für das Relais M unterbrochen, worauf der Kontakt 52 m sich schliesst und die Verbindung zum Gruppenwähler GWI wiederherstellt.
Unabhängig von der Auslösung der hinter dem Gruppenwähler GWI und der Zähleinrichtung liegenden Wähler erfolgt nun die Beendigung des Zählvorganges in folgender Weise :
Der Zeitschalter steht in Stellung 29 ; er wird dadurch, dass der Drehmagnet D 2 nach Abfall des Relais B im Stromkreis : Erde, Batterie, Wicklung D 2, Sehaltarm zs 3, Kontakt 29, Kontakt 32 b, Unterbreeher U 1, Erde liegt, nach Kontakt 30 gebracht. In dieser Stellung liegt der Drehmagnet D 2 über die Kontakte 34 n und 36 b am Unterbreeher U 3. Er macht einen weiteren Schritt nach Kontakt 31.
Stellung 31 ist die Zählstellung. Das Zählrelais R wird auf folgendem Wege erregt : Erde, Batterie, Drehmagnet D 2, Schaltarm zs 3, Kontakt 31, Kontakt 31 q, Kontakt 39 n, Kontakt 41 s, Wicklung
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infolge des erhöhten Widerstandes nicht erregt. Kontakt 45 r schliesst sich und erregt den Drehmagneten D 3 über Erde, Batterie, Wicklung D 3 des Abgreifschalters. Kontakt 45 r, Erde. Der Abgreifschalter macht einen Schritt, wobei durch Kontakt 44 d 3 das Relais 0 erregt wird : Erde, Batterie, Wicklung des Relais 0,
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weiteren Schritt und schliesst den Stromkreis für das Relais 0, wodurch zum Zähler am 1. VW ein zweiter Zählstromstoss gegeben wird.
Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis der Abgreifschalter auf dem der Wertigkeit und Dauer der Verbindung entsprechenden Kontakt angelegt ist. In unserem Beispiel ist dies Kontakt 3. In Stellung 3 spricht das Relais S auf folgendem Wege an : Erde, Batterie, Relais S,
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zwischen Abgreifschalter und Zonenspeicherschalter, Stellung 5 des Zonenspeicherschalters, Schaltarm zsp 1, Erde. Der Kontakt 41 s unterbricht den Stromkreis für das Zählrelais R und legt mittels Kontaktes 40s den Drehmagneten D 2 des Zeitschalters an den Unterbrecher U 5. Der Zeitschalter geht in Stellung 32.
In dieser Stellung liegt der Drehmagnet an dem Unterbreeher U 6 auf folgendem Stromweg : Erde, Batterie, Wieklung des Drehmagneten D 2, Schaltarm zs 3, Stellung 32, Kontakt 26 q, Kontakt 28 b, Unterbrecher U 6, Erde. Der Zeitschalter geht nach Stellung 0, wo durch den Kontakt 34 g der Stromlauf endgültig unterbrochen m ird, da das Relais G bereits vorher abgefallen ist. Infolge Anspreehens des Relais S wird durch den Kontakt 21 s der bereits beschriebene Haltestromkreis für das Relais F unterbrochen. Letzteres fällt ab und leitet die Auslösung des Zonenspeiehersehalters und des Abgreifschalters ein. Die Stromläufe für die entsprechenden Drehmagnete D 4 und D 3, welche wie bei Vorwählern verlaufen, sind als für die vorliegende Erfindung unwesentlich nicht gezeigt.
Es sei nun angenommen, der rufende Teilnehmer hat in Stellung 30 noch nicht eingehängt und beabsichtigt, das Gespräch fortzusetzen, in diesem Falle wird das Relais N erregt : Erde, Batterie,
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Wicklung des Drehmagneten D 2, Schaltarm zs 3, Stellung 30, Kontakt 34 n, Kontakt 36 b, Wicldung des Relais N, Erde. Relais N spricht an und bildet einen Haltestromkreis über Erde, Batterie, Widerstand Ty, Kontakt 43 y, Kontakt 42 n, Wicklung des Relais N, Erde. Der Kontakt 35 schliesst sich und legt den Drehmagneten D 2 an den Unterbrecher U 4, worauf der Schaltarm zs 2 nach Stellung 31 geht.
Das Zählrelais R spricht in diesem Falle nicht an, sondern der Schaltarm zs 3 schaltet, da er über dem Kontakt 38 n in dieser Stellung am Unterbrecher U 6 liegt, sofort in die Stellung 32. In dieser Stellung wird nunmehr das Relais Q erregt : Batterie, Erde, Wicklung des Drehmagneten D 2, Schalt-
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über Erde, Batterie, Widerstand W 6, Kontakt 24 f, Kontakt 25 q, Wicklung des Relais Q, Erde in einen Haltestromkreis. Über den Kontakt 27 q wird der Unterbrecher U 1 angeschaltet. Der Zeitschalter geht in die Stellung O. Hier ist, nachdem das Relais G noch nicht abgefallen, über den Unterbrecher U 1 wieder ein Stromkreis geschlossen. Der Zeitschalter geht in die Stellung 1 und das Spiel wiederholt sich, wie bereits beschrieben, so lange, bis die Stellung 31 erreicht ist.
In dieser Stellung wird nach einem 6-Minuten-Gespräch die Verbindung auf folgendem Wege selbsttätig getrennt : Zunächst spricht in folgendem Stromkreis nochmals das Zählrelais R an : Erde, Batterie, Wicklung D 2 des Drehmagneten,
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Das Relais S konnte nicht ansprechen, da der Stromkreis infolge des geöffneten Kontaktes 46 q unterbrochen war. Das Zählrelais R bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Durchgabe der Zählstromstösse zum Zähler am I. VW. Der Abgreifschalter gelangt dabei in die Stellung 6, in welcher das Relais S anspricht : Erde, Batterie, Wicklung des Relais S, Kontakt 47 q, Schaltarm gr 2, Stellung 6, Verbindungsleitung zwischen Abgreifschalter und Zonenspeicherstellung 5, Schaltarm zsp 1, Erde.
Durch den Kontakt 21 s wird, wie bereits beschrieben, der Haltestromkreis für das Relais F unterbrochen. Die weiteren Stromläufe für die Auslösung des Zeitzonenzählwerkes sind die gleichen, wie sie schon bei dem 3-Minuten-Gespräch gezeigt wurden.
In vorstehendem Falle ist angenommen, dass der rufende Teilnehmer nach dem zweiten Warnungssignal seinen Hörer aufhängt. Tut er dies nicht, so wird die Verbindung zwangsmässig beim Ansprechen des Relais S getrennt, welches durch einen nicht gezeigten Ruhekontakt in einer der Sprechadern die Teilnehmerschleife zum rufenden Teilnehmer unterbricht und die Speisebrüekenrelais. ä und B zum Abfall bringt.
Die Auslösung der vor dem Gruppenwähler GWI liegenden Vorwähler, welche in bekannter Weise vor sich geht, beginnt, sobald der Schaltarm zs 1 des Zeitschalters die Stellung 32 verlassen und dadurch den Stromkreis für das T-Relais im I. Vorwähler unterbrochen hat. Eine neue Belegung des Gruppenwählers GWI, welcher schon früher in die Ruhelage zurückgekehrt ist, kann erst erfolgen, wenn der Zeitschalter die Stellung 0 erreicht und über Erde, Schaltarm % s J !, Kopfkontakt 37c einen Stromkreis für das Relais 0 im Gruppenwähler GWI und Relais T im 1. Vorwähler vorbereitet hat.
Die Auslösung der Vorwähler und Entsperrung des Gruppenwählers GWI kann auch auf andere Weise erfolgen, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist. In der Anordnung nach Fig. 2 beginnt, nachdem durch den rufenden Teilnehmer die Auslösung eingeleitet und das Relais P im Gruppenwähler GWI abgefallen ist, der Drehmagnet D 1 des Gruppenwählers zu drehen. Er erreicht in Stellung 11 einen Leerkontakt, gleichzeitig öffnet der Kopfkontakt 78 7c und unterbricht den Stromkreis für den Drehmagneten D 1, der Gruppenwähler bleibt stehen. Inzwischen läuft die Zählung, wie bereits beschrieben, ab.
Hat der Zeitschalter die Stellung 0 erreicht, so wird ein neuer Stromkreis für den Drehmagneten D. ? des Gruppenwählers GWI gebildet : Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D 1, Stellung 0 des Zeitschalters, Schaltarm zs 1, Kopfkontakt 12 k, Kontakt 10 v, Kontakt 11 p, Erde. Der Drehmagnet macht einen Schritt, er fällt ab und kehrt in die Ruhestellung zurück, in welcher der Kopfkontakt 12 k den Stromkreis für den Drehmagneten endgültig unterbricht ; gleichzeitig schliesst sich der Kopfkontakt 3k und macht dadurch den Gruppenwähler für eine neue Belegung frei.
Die Auslösung der Vorwähler beginnt also in diesem Falle gleichfalls erst, wenn der Zeitschalter die Stellung 32 verlassen hat ; dagegen erfolgt die Rückkehr des Gruppenwählers GWI in die Ruhelage und Entsperrung desselben gleichzeitig.
In der Anordnung nach Fig. 3 wird nach Einleitung der Auslösung der Stromkreis für den Dreh-
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gekehrt ist. Gleichzeitig gibt der Kopfkontakt 3 k den Gruppenwähler für eine neue Belegung frei.
Die Auslösung der Vorwähler beginnt wieder, sobald der Zeitschalter die Stellung 32 verlassen hat.
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