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Vorrichtung zum Entleeren von Behältern mit Flüssigkeiten unter Verwendung von Pressluft.
Den Erfindungsgegenstand bildet eine Vorrichtung, die bezweckt, dass der in eine luftdicht abschliessbare Kammer gebrachte Flüssigkeitsbehälter in dieser Kammer derart unter Druck gestellt wird, dass seine Wandungen nicht beansprucht werden, wohl aber die Pressluft durch Wandungsöffnungen in das Innere des Flüssigkeitsbehälters eintreten kann und aus diesem durch ein Steigrohr die Flüssigkeit herausdrückt.
Die Vorrichtung, insbesondere beim neuzeitigen Strassenbau, besteht aus einer auf Rädern 4 gelagerten Kammer 1, die eine gut abdichtbar Wand 2 besitzt, durch welche in das Innere der Kammer der Behälter 3 (ein Kaltasphaltfass od. dgl. ) mit der Flüssigkeit gebracht wird. In lotrechter Richtung verschieb-und feststellbar lagert in einer an sich bekannten Dichtungsbüchse 5 das Steigrohr 6, welches durch das Spundloch oder eine andere Öffnung 7 in das Innere des in die Kammer gebrachten Behälters geführt wird. Durch eine Leitung 8 ist mit der Kammer ein Druckerzeugungsgerät 9, eine Pumpe od. dgl. verbunden und weiter i st an geeigneter Stelle ein Druckmesser 10 vorgesehen. Die Flüssigkeitsbehälter werden vorteilhaft auf Rollschlitten 11 mit kreuzweise zueinanderstehenden Rollen bzw.
Kugeln 12, welche den leichten Transport und die schnelle Einstellung des Flüssigkeitsbehälters ermöglichen, in die Kammer geschoben.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird die Wand 2 geöffnet, der Behälter 3 mit der Flüssigkeit in die Kammer 1 geschoben, die Entnahmeöffnung 7 unter das Steigrohr 6 gebracht, letzteres in den Behälter 3 bis auf dessen Grund geschoben und sodann durch Anziehen der Dichtungsbüchse 5 festgelegt. Nach luftdichtem Abschluss der Wand 2 kann die Druckleitung 8 geöffnet und das Druckerzeugungsgerät 9 in Tätigkeit gesetzt werden. Am Druckmesser 10 wird der Innendruck, der in fast allen Fällen mit 2 Atm. genügt-selbst bei recht dickflüssigem Material wie z. B. einer Emulsion oder heissem Teerabgelesen und zur geeigneten Zeit das Steigrohr geöffnet.
Das Gefäss 3 befindet sich allseitig vom gleichen Druck umgeben, dessen Wandung wird demnach nicht im geringsten beansprucht und demzufolge kann auch die dünnwandigste Blechtrommel entleert werden.
Die Erfindung bietet besonders bei neuzeitigem Strassenbau, wo Emulsionen aus Teer, Asphalt, Pech od. dgl. oder auch heisser Teer, Asphalt usw. verbraucht werden, grosse Vorteile. Alles Umfüllen oder Umpumpen der Emulsionen aus den leichten Transportbehältern oder aus den Vorwärmekesseln oder Wannen fällt weg, und so wird nicht nur Zeit sondern auch Material, das beim Umfüllen stets verlorengeht, erspart. Ausserdem aber gibt es kein Verschmieren oder Verkleben von Pumpenventile bzw. sonst bewegbarer Teile, da ja die zu verbrauchende Flüssigkeit weder mit einer Pumpe noch beweglichen Teilen in Berührung kommt.
Die Lagerung der Vorrichtung auf Rädern ermöglicht die Verbindung mit einer der bekannten Spritzeinrichtungen, so dass also hier gefahrlos, ohne Transportbehälterbeschädigung unmittelbar aus diesem die jeweilige Flüssigkeit auf die Strasse od. dgl. gespritzt werden kann.
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Device for emptying containers with liquids using compressed air.
The subject matter of the invention is a device which aims to put the liquid container in an airtight, lockable chamber under pressure in this chamber in such a way that its walls are not stressed, but the compressed air can enter the interior of the liquid container through wall openings and out of it presses the liquid out through a riser pipe.
The device, especially in modern road construction, consists of a chamber 1 mounted on wheels 4 which has a well sealable wall 2 through which the container 3 (a cold asphalt barrel or the like) with the liquid is brought into the interior of the chamber. The riser pipe 6, which is guided through the bunghole or another opening 7 into the interior of the container brought into the chamber, is mounted in a sealing sleeve 5, known per se, so that it can be displaced and locked in the vertical direction. A pressure generator 9, a pump or the like is connected to the chamber through a line 8 and a pressure gauge 10 is also provided at a suitable point. The liquid containers are advantageously placed on roller slides 11 with crosswise rollers or
Balls 12, which allow easy transport and quick adjustment of the liquid container, pushed into the chamber.
When using the device, the wall 2 is opened, the container 3 with the liquid is pushed into the chamber 1, the extraction opening 7 is brought under the riser 6, the latter is pushed into the container 3 to the bottom and then fixed by tightening the sealing sleeve 5. After the wall 2 is hermetically sealed, the pressure line 8 can be opened and the pressure generating device 9 can be activated. The internal pressure, which in almost all cases is 2 atm. is sufficient - even with very thick material such as B. an emulsion or hot tar and at the appropriate time the riser opened.
The vessel 3 is surrounded on all sides by the same pressure, its wall is therefore not stressed in the slightest and consequently even the thinnest-walled metal drum can be emptied.
The invention offers great advantages particularly in modern road construction, where emulsions of tar, asphalt, pitch or the like or even hot tar, asphalt etc. are consumed. There is no need to transfer or pump the emulsions from the light transport containers or from the preheating boilers or tubs, saving not only time but also material that is always lost when transferring. In addition, there is no smearing or sticking of pump valves or other moving parts, since the liquid to be consumed does not come into contact with a pump or moving parts.
The storage of the device on wheels enables the connection with one of the known spraying devices, so that here the respective liquid can be sprayed directly onto the street or the like without risk and without damage to the transport container.
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