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Es ist bekannt, den vom Ventilsitz umschlossenen Kegel eines Brennstoffeinspritzventiles mit einer besonderen Zerstäuberplatte zu verbinden, von welcher der Brennstoffschleier in senkrechter Richtung zur Ventilachse abgeschleudert wird. Der so in Form einer breiten Fläche in unmittelbarer Nähe der Zylinderwand in den Zylinder gelangende Brennstoff kann mit der verdichteten Luft kein vollkommenes Brennstoffiuftgemisch bilden.
Die Erfindung besteht darin, durch eigenartige Ausbildung des Ventilsitzes den Ventilkegel selbst als Zerstäubungskörper auszunutzen dadurch, dass der Ventilkegel mit seinem sich noch verbreiterndem Teil von dem nur schmalen Ventilsitz frei absteht.
Die als Zerstäuber wirkende Mantelfläche des Ventilkegels muss unverändert glatt erhalten werden, und es muss ein vollkommen axiales Abheben des Ventilkegels von seinem Sitz bewirkt werden.
Die Fläche wird dadurch glatt erhalten, dass der Ventilkegel mit einem in der Bohrung des Ventilkörpers liegenden Führungsbolzen ausgestattet ist, der mit einem als Ventilkegel ausgebildeten Teil an einem in der Bohrung des Ventilkörpers angeordneten Sitz Anschlag erhält, so dass das eigentliche Zerstäubungsventil zum grossen Teil entlastet ist. Daher kann der Konus des heisseren Zerstäubungsventils durch den Sitz des kälteren Ventilkörpers keine Deformierung erfahren.
Das vollkommen in axialer Richtung vor sich gehende Abheben des Zerstäubungsventils wird dadurch erreicht, dass der Führungsbolzen des Zerstäubungsventils durch rollende Körper an der Wand der Bohrung des Ventilkörpers geführt ist, so dass der Führungsbolzen eine mit der Achsenrichtung der Bohrung im Ventilkörper zusammenfallende Lage stets einnehmen muss.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Brennstoffeinspritzventils im Schnitt dargestellt.
Der Ventilkörper besteht aus zwei ineinandergeschraubten Hülsen 1, 11. Zwischen dem inneren Ende der Hülse 1 und einer inneren Schulter 13 der Hülse l'wired unter Zwischenlage von Dichtungsringen 14 eine Scheibe 15 festgehalten. Die Scheibe 15 besitzt eine mittlere Bohrung 16, deren obere Rand zu einem Ventilsitz 8 ausgebildet ist. Die Scheibe 15 ist auch noch mit den Bohrungen 17 versehen, welche das Innere der Hülse l'mit dem Innern der Hülse 1 verbinden.
Nahe dem Ende der Hülse 1', an welches die in der Zeichnung nicht dargestellte Zufuhrleitung für den flüssigen Brennstoff angeschlossen ist, befindet sich eine Querwand 18 mit Bohrungen 19, durch welche der flüssige Brennstoff in das Innere der
Hülse 11 und von hier durch die Bohrungen 17 der Scheibe 15 in das Innere der Hülse 1 gelangt.
Das Innere der Hülse 1 ist zu einer Bohrung 2 mit glatter Wandung ausgebildet, welche an ihrem äussern Ende verengt und an ihrem äussern Rande 20 zu einer schmalen Ventilsitzfläche ausgebildet ist, über welcher die als Ventilsitzkörper dienende Hülse 1 age- schnitten ist. Das kegelartige Brennstoffeinspritzventil 3 steht also von dem Ventilkörper frei ab.
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Mit dem Ventilkörper 3 ist ein Führungsbolzen 7 in Verbindung, der durch einen als Ventilkegel 21 ausgebildeten Absatz in einen schwächeren Bolzen 22 übergeht. Der Ventilkegel 21 sitzt auf dem Ventilsitz 8 der Scheibe 15 auf, während der schwächere Bolzen 22 die Bohrung 16 der Scheibe 15 durchsetzt. Zwischen der Scheibe 15 und einer auf das Ende des Bolzens 22 aufgeschraubten Mutter 10 wird eine um den Bolzen 22 gewundene Feder 4 in zusammengedrücktem Zustand gehalten, um die Ventilkegel 3 und 21 auf ihre Sitze 20 und 8 niedergedrückt zu halten, wobei jedoch der Ventilkegel 21 einen grossen Teil des dichtenden Schliessdruckes übernimmt.
In die Bohrung 2 der Hülse ist lose ein Käfig 12 eingesetzt, der mit Kugeln 11 ausgestattet ist, die genau zwischen den Bolzen 7 und der Wandung der Bohrung 2 passen und deren Durchmesser etwas grösser ist als die Wandstärke des hülsenartigen Käfiges 12.
Dieser Käfig 12 wird im Ruhezustand auf der Scheibe 15 liegen. Der in die Hülse eintretende flüssige Brennstoff hebt den Kugelkäfig an, so dass er an der inneren Schulter 23 der Hülse 1 anliegt und in dieser Lage von dem während des Betriebes der Brennkraftmaschine stets in der Hülse 1 vorhandenen Brennstoff gehalten wird.
Der jeweils unter Druck zugeführte Brennstoff wirkt auf den Ventilkegel 21 und auf den unterhalb der Sitzfläche 20 ragenden Teil des Ventilkegels 3, so dass letzterer nach dem Innern des Arbeitszylinders zu von seinem Sitz abgehoben wird. Dadurch ist der Austritt des Brennstoffes aus dem V entilkörper 1, 1/in den Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine gestattet, wobei der Brennstoff als ringförmiger Schleier auf den als Zerstäubungskörper dienenden, freistehenden und sich noch verbreiternden Teil des Ventilkegels auftrifft.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitsgesteuertes, sich nach innen öffnendes Kegelventil, insbesondere Brennstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkegel mit seinem sich noch verbreiternden Teil vom Ventilsitz frei absteht und allein als Zerstäubungskörper für den entsprechenden ringförmigen Brennstoffschleier dient.