AT127560B - Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden. - Google Patents

Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden.

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AT127560B
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  Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden. 



     . Die   Erfindung bezieht sich auf zweifädige elektrische Glühlampen, welche eine für beide Fäden gemeinsame Anschlussstelle aufweisen. Die Erfindung bezweckt, den Aufbau der Schaltorgane solcher Glühlampen möglichst zu vereinfachen. Bei Bajonettlampenfüssen wird dies dadurch erreicht, dass drei Kontakte in gerader Linie und in gleichen Abständen voneinander angeordnet werden und eine im Fuss gleitende Stange vorgesehen ist, welche jeden Aussenkontakt an den Innenkontakt anzuschliessen gestattet. Bei einer Lampe mit Gewindefuss wird die Schalteinrichtung durch einen abnehmbaren gebogenen Teil gebildet, der sich jeweils gegen zwei von drei Kontakten abstützt, die sich in drei verschiedenen Ebenen befinden. 



   In den, bloss beispielshalber, beigefügten Zeichnungen stellen dar : Fig. 1 schematisch einen Bajonettfuss einer Zweifadenlampe ; Fig. 2 schematisch einen Gewindefuss einer   Zweifadenlampe   ; Fig. 3 schematisch eine Ansicht einer Umschaltvorrichtung für einen Bajonettfuss ; Fig. 4 schaubildlich eine Vorrichtung zur Umschaltung mit Hilfe eines abnehmbaren, gebogenen Teiles, für eine Lampe mit einem, drei abgestufte Kontakte aufweisenden Gewindefuss ; Fig. 5 und 6 zeigen im Aufriss zwei mögliche Lagen des gebogenen Umschaltteiles ; Fig. 7 stellt im lotrechten Schnitt eine Lampe mit einem Gewindefuss dar, welcher mit einem schwenkbaren Umschalthebel versehen ist ; Fig. 8 ist ein lotrechter Schnitt nach   8-8   der Fig. 7 ;

   Fig. 9 zeigt im lotrechten Schnitt nach 9-9 der Fig. 10 eine Bajonettfassung, die mit einem Umschalter gemäss der Erfindung versehen ist ; Fig. 10 zeigt diese Fassung, von unten gesehen ; Fig. 11 ist ein lotrechter Schnitt nach 11-11 der Fig. 9 ; Fig. 12 ist ein lotrechter Teilschnitt durch eine mit einem Umschalter gemäss der Erfindung ausgestattete Gewindefassung ; Fig. 11a veranschaulicht im Schnitt eine Ausführungsform der mit der Fassung zusammengebauten Umschaltvorrichtung ; Fig. 13 bis 21 zeigen schematisch die verschiedenen Speisungsanordnungen von Zweifadenlampen bei verschiedenen Ausführungsformen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Umschaltvorrichtung. 



   Da sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung unterschiedlos auf Zweifadenlampen mit Bajonettfuss und mit   Schnürlgewinde   erstreckt, so sind in den Fig. 1 und 2 ein Bajonettfuss und ein Fuss mit Gewinde mit Lampe veranschaulicht. 



   Der Bajonettfuss (Fig. 1) weist in üblicher Art drei Kontakte   1, 2, 3   auf, die in einer Geraden und in gleichen Abständen angeordnet sind. An die Aussenkontakte 1,   schliessen   sich mittels Zwischenleiter   4, 5   die Enden a bzw. b der Fäden   6, 7   an, während die den beiden Fäden gemeinsame Stelle c unter Vermittlung eines Leiters 8 zu dem Kontakt 2 führt. 



   Die schematisch in Fig. 2 dargestellte Lampe mit Gewindefuss ist erfindungsgemäss folgendermassen gestaltet : Das Ende a des Fadens 6 ist durch den Leiter 4 mit einem mittleren am Boden 9 des Fusses angeordneten Kontakt 1 verbunden. Der gemeinsame Punkt c führt unter Vermittlung des Leiters 8 z. B. zu einem seitlichen Kontakt 2. Das Ende b des Fadens 7 ist durch einen Leiter 5 seitlich, bei   3,   an die metallene Masse 10 des Fusses angeschlossen. 



   Die verschiedenen Speisungsschaltungen bzw. Anordnungen können durch Verbindung der Vorrichtung gemäss der Erfindung entweder mit den Lampenfüssen gemäss den Fig. 1, 2 oder mit besonderen, weiter unten beschriebenen Fassungen erhalten werden. 



   Gemäss dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sowie dem Schema nach Fig. 15 gestattet eine einzige entweder unterhalb der Kontakte in der einen oder in der andern von zwei in der Glasmasse vorgesehenen Nuten oder aber in den metallenen Teilen der Kontakte vorgesehenen Kanälen gleitende 

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 Metallstange   12,   den einen der Aussenkontakte 1, 3 mit dem Mittelkontakt 2 zu verbinden. Zufolge dieser Anordnung kann man selbst bei Verwendung einer gewöhnlichen Fassung mit zwei Kontakten, die den Kontakten   1,   3 entsprechen, erzielen, dass nur einer der Fäden 6, 7 Strom erhält, welcher Umstand beim Reissen eines dieser Fäden von Vorteil sein kann. 



   Zu bemerken ist, dass die Lampe, deren Fuss in Fig. 1 veranschaulicht ist, normal ohne Stange 12 und mit einer üblichen, mit zwei Kontakten versehenen Fassung verwendet werden kann. In diesem Falle sind die beiden Fäden in Serie geschaltet (Fig. 14), so dass die Lampe eine geringere Lichtstärke besitzt. 



   Bei Lampen mit Gewindefuss kann man erfindungsgemäss die in den Fig. 4-6 dargestellte Anordnung unter Verwendung einer üblichen Gewindefassung mit einem mittleren Kontakt benutzen. 



  Gemäss diesem Ausführungsbeispiel befinden sich die Kontakte 1, 2,3 in verschiedenen Höhen. Der höchste Kontakt ist der mittlere 1, der an das Ende a des Fadens 6 angeschlossen ist ; der Kontakt 2 mittlerer Höhe entspricht dem gemeinsamen Leiter 8 der beiden Fäden 6,   7, während   der unterste Kontakt   8   an die Metallwand 10 des Fusses und an das Ende b des andern Fadens angeschlossen ist. 



  Der Kontakt 3 kommt durch eine im Isolierblock 14 des Fusses vorgesehene Ausnehmung 13 zum Vorschein. Der Zwischenkontakt 2 ist derart gestaltet, dass er eine Kreisnut 15 aufweist, in die das gabelförmige Ende    16'einer abgekröpften   Lamelle 17 eingreift bzw. sich festlegt, welche zwei Lagen einnehmen kann, sobald die Gabel in die Nut 15 des Zwischenkontaktes 2 gesteckt ist. In der einen Lage stützt sich das andere Lamellenende gegen den mittleren Kontakt 1 (Fig.   5 und   15) ab und es wird nur der Faden 7 gespeist ; in der andern Lage stützt sich die Lamelle gegen den Kontakt   8   (Fig. 6) ab, so dass nur der Faden 6 gespeist wird.   Man erhält   so die gleichen Ergebnisse wie bei Verwendung der Metallstangen 12 (Fig. 3 und 13) bei einer Lampe mit Bajonettfassung. 



   Eine weitere Lösung ist in Fig. 7 und 8 veranschaulicht. Gemäss diesem Ausführungsbeispiel ist der mittlere Kontakt 1 kolbenförmig angeordnet und durch eine Verbindung 18 mit einer seitlichen Stelle 1   (, 1 verbunden,   die durch den Leiter 4 mit dem Ende á des Fadens 6 in Verbindung steht. Das Ende b des andern Fadens 7 ist an die Masse bei 3 angeschlossen. Der an den den beiden Fäden   6, 7   gemeinsamen Punkt c angeschlossene Leiter 8 durchquert schräg den Fuss und gelangt in eine Ausnehmung 19, die im Fuss vorgesehen ist.

   In dieser Ausnehmung ist ein Umsehalthebel 20 angeordnet ; derselbe ist auf dem Leiter 8 verschwenkbar, so dass er mit den Leitern   4   und 3 in Berührung gelangen kann, wodurch die Stellen a, c und   c,   b das gleiche Potential haben ; nur einer der Fäden wird hiebei gespeist. In der   Zwischenstellung   sind die Fäden in Serie geschaltet. 



   Bei allen   obangeführten Ausführungsformen   ist das Umschaltorgan (Stangen 12,   Lamelle 17,   Hebel 20) mit dem Lampenfuss zusammengesetzt. Gemäss der Erfindung kann aber die Umschaltvorrichtung auch mit einer besonderen Fassung mit drei Kontakten zusammengesetzt sein. wobei der Lampenfuss kein besonderes Organ aufweist. 
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 weist oberhalb eines aus isolierendem Material bestehenden Trägers der Kontakte 1', 2'und 3'eine Ausnehmung 22 auf, in welcher ein durch einen Zylinder 23 (oder ein Prisma) aus isolierendem Material bestehendes Schaltorgan angeordnet ist. Der Zylinder sitzt auf einer Achse 24, die ausserhalb der Fassung in einen Schaltknopf 25 ausläuft. Auf der zylindrischen (oder prismatischen) Fläche des Schaltorgans sind drei Metallzungen 26, 27, 28 angeordnet, deren Zunge 27 aus Einem mit einer metallenen Verschalung bzw.

   Kalotte 29 besteht, die auf der seitlichen Fläche 30 des Schaltorgans vorgesehen ist. Die 
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 beeinflusste Verriegelungskugel 36 eindringen kann, die teilweise durch die Lamelle   dz   welche durch die Feder 37 gegen die'Fläche 32 des Schaltorgans andrückt, teilweise vordringt. 



   In die Ausnehmung 22 dringen Kontakte 2"und 3"vor, die leitend mit den Kontakten 2', 3' verbunden sind. Der Kontakt   3"ist   in ständiger Verbindung mit dem zylindrischen Teil der leitenden Verschalung 31. Der Kontakt 2" gelangt nacheinander, in drei wohlbestimmten Lagen des Zylinders 23, zur Berührung mit'den Zungen 26, 27, 28. 



   Jeder Trommellage, die durch je eine der Ausnehmungen 35 bestimmt wird, in welche die Kugel 36 dringt, entspricht eine genau bestimmte   Fadenspeisung.   



   Das Schaltorgan gestattet entweder die Speisung des einen oder des andern Fadens (Fig. 17,18) oder der beiden Fäden in Serie (Fig. 19) oder in Parallelschaltung (Fig. 20) sowie schliesslich eine der gänzlichen Ausschaltung bzw. dem Erlöschen entsprechende Stellung (Fig. 21). 



   Das gleiche Schaltorgan kann offenbar auch für Gewindefassungen verwendet werden. In diesem   Falle werden (Fig. 12)   die Kontakte 1",   2"und 3"mit   den Kontakten bzw. Anschlüssen 1', 2'und 3' verbunden. Der Kontakt 8'wird mit der   MetaIln1asse   der Fassung verbunden. Der mittlere Kontakt l' ist als Kolbenkontakt ausgebildet. Der Kontakt 2'schliesslich ist an ein leitendes Scheibchen 38 ange- 

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 schlossen, das zwecks freien Durchganges des Mittelkontakts l'mit einer Bohrung versehen ist. Der Aussendurchmesser des Scheibchens ist derart gewählt, dass der Kontakt 2 des Lampenfusses (Fig. 2) mit ihm zur Berührung gelangen kann. 



   In Fig. 11a ist eine abweichende Ausführungsform dargestellt, gemäss welcher die Betätigung bzw. Verstellung der Trommel   28   des Schaltorgans mittels eines durch eine Feder 39 beeinflussten Stössels 38 erfolgt. Die federnde Lamelle 40 bildet eine Klinke, welche gegen die Rückseite der Zähne eines von der Trommel abgestützten Sperrades 41 sich legt und beim Druck auf den Stössel die Trommel 23 um ein Fünftel der vollen Umdrehung dreht. Die Kontakte 1", 2"und 3"werden in diesem Falle zweckmässig durch federnde, entsprechend abgebogene Lamellen ersetzt, die das Anhalten der Trommel sichern. 



   Natürlich schränkt sich die Erfindung keineswegs auf die dargestellten und beschriebenen Aus-   führungsformen   ein, die nur als Beispiele gelten sollen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden mit einer gemeinsamen Anschlussstelle, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei einem Bajonettlampenfuss, der drei Kontakte in einer geraden Linie und in gleichen Abständen voneinander aufweist, durch eine im Fuss gleitende Stange gebildet wird, welche jeden Aussenkontakt an den mittleren Kontakt anzuschliessen gestattet.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei einer Lampe mit Gewindefuss durch einen abnehmbaren abgebogenen Teil gebildet wird, der sich jeweils gegen zwei von drei Kontakten abstützt, die in drei verschiedenen Ebenen angeordnet sind.
    3. Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden mit einer gemeinsamen Anschlussstelle, dadurch gekennzeichnet, dass sie, bei einer Lampe mit Gewindefuss, aus einem Hebel besteht, der um einen zur gemeinsamen Anschlussstelle der beiden Fäden führenden Leiter schwingt und mit jedem der beiden andern Leiter zur Berührung gelangen kann.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Fassung zusammengebaut ist, die einen Bajonettfuss mit drei Kontakten oder einen Gewindefuss mit drei Kontakten aufzunehmen gestattet.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungskontakte gegenüber leitenden Lamellen angeordnet sind, welche auf einer isolierenden in der Fassung angeordneten Trommel vorgesehen sind und leitend und abwechselnd mit zwei die Trommel deckenden Verschalungen bzw.
    Kalotten verbunden sind, an denen unter Reibung an die Stromquelle angeschlossene Lamellen anliegen.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein in eine Klinke auslaufender Stössel (38) die Drehung der ein Sperrad (23) tragenden Trommel sichert.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte durch elastische, entsprechend gebogene Lamellen gebildet werden, die die Trommel festlegen können.
AT127560D 1928-10-13 1929-10-10 Einrichtung zur Speisung von Lampen mit zwei Fäden. AT127560B (de)

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