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Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre.
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Glühlampen bzw. Entladungsröhren, z. B. Senderöhren, gasgefüllte oder Vakuumgleichrichter, Röntgenröhren od. dgl.
Insbesondere bei Quecksilberdampflampen und bei grossen Gleichrichtern und Senderöhren kann infolge der hohen Temperatur ein Erweichen sowie ein Zerspringen der Quetschstelle eintreten, wodurch Lez te entstehen können.
Die Erfindung bezweckt, diesen Erscheinungen vorzubeugen, und besteht in einer elektrischen Glühlampe bzw. Entladungsröhre, welche mit einem durch ein Metallrohr gebildeten Entlüftungsröhrehen versehen ist, dessen Ausdehnungskoeffizient dem des Glases, in das es eingeschmolzen ist, entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasteile, in die das Entlüftungsröhrehen und die Einführungsdrähte eingeschmolzen sind, ausserhalb des Vakuum-bzw. Gasraumes des Kolbens angeordnet sind.
Mit der Anordnung der Quetschstelle ausserhalb der Lampe, welche erfindungsgemäss mit einem metallischen Entlüftungsröhrehen fabrikatorisch leicht erzielt werden kann, wird erreicht, dass die Quetschstelle nicht heiss werden kann, so dass die Gefahr des Erweichens sowie des Zerspringens der Quetsehstelle ganz oder nahezu ganz vermieden wird.
Bei Verwendung von Glas mit hoher Erweichungstemperatur, z. B. Pyrexglas, kann man das einzuschmelzende Entlüftungsröhrehen aus Wolfram herstellen, bei Röntgenglas aus Eisenchrom und bei Kalkglas und Kalinatronglas aus Nickeleisen.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind :
Ausführungsbeispiel I (Fig. 1) : Mit 7 ist der Kolben einer elektrischen Glühlampe, mit 8 die Einschmelzdrähte und mit 9 der Glühkörper bezeichnet. Die Quetsehstelle 10 befindet sich an der Aussenseite des Kolbens. In diese Quetschstelle sind die Einsehmelzdrähte und das metallische Ent- lüftungsröhrehen 11 eingeschmolzen. Bevor letzteres eingeschmolzen wird, kann es mit einem Glasrohr 12 überzogen werden, das nach dem Pumpen zugeschmolzen wird.
Ausführungsbeispiel II (Fig. 2) : Der Kolben 13 einer elektrischen Glühlampe weist einen Hals 14 von grossem Durchmesser auf, damit ein Drahtgestell von grösseren Abmessungen hindurchgeführt werden kann. Die Quetschstelle 15, die das eingeschmolzene metallische Entlüftungsröhrehen 6 und die Einschmelzdrähte 17 enthält, ist mit einem Flansch 18 versehen, mittels dessen das Ganze an dem Kolbenhals 14 angeschmolzen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Glühlampe bzw. Entladungsröhre, welche mit einem durch ein Metallrohr gebildeten Entlüftungsröhrehen versehen ist, dessen Ausdehnungskoeffizient dem des Glases, in das es eingeschmolzen ist, entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasteile, in die das Entlüftungsröhrehen und die Einführungsdrähte eingeschmolzen sind, ausserhalb des Vakuum-bzw. Gasraumes des Kolbens angeordnet sind.
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Electric incandescent lamp or discharge tube.
The invention relates to electric incandescent lamps or discharge tubes, e.g. B. transmitter tubes, gas-filled or vacuum rectifiers, X-ray tubes or the like.
In the case of mercury vapor lamps, in particular, and large rectifiers and transmitter tubes, the high temperature can cause the pinch point to soften or crack, which can result in leaks.
The invention aims to prevent these phenomena and consists in an electric incandescent lamp or discharge tube, which is provided with a ventilation tube formed by a metal tube, the expansion coefficient of which corresponds to that of the glass into which it is melted, characterized in that the glass parts, into which the vent tube and the insertion wires are melted, outside the vacuum or. Gas space of the piston are arranged.
With the arrangement of the pinch point outside the lamp, which according to the invention can easily be achieved with a metallic ventilation tube, it is achieved that the pinch point cannot get hot, so that the risk of softening and cracking of the pinch point is completely or almost completely avoided.
When using glass with a high softening temperature, e.g. B. Pyrex glass, the vent tubes to be melted can be made from tungsten, X-ray glass from iron chrome and lime glass and Kalinatron glass from nickel iron.
The invention is explained in more detail with reference to the accompanying drawing, in which two embodiments of the invention are shown:
Embodiment I (Fig. 1): 7 denotes the bulb of an electric incandescent lamp, 8 denotes the fuse wires and 9 denotes the incandescent body. The pinch point 10 is located on the outside of the piston. The single wire and the metallic ventilation pipe 11 are melted into this pinch point. Before the latter is melted down, it can be covered with a glass tube 12, which is melted shut after pumping.
Embodiment II (FIG. 2): The bulb 13 of an electric incandescent lamp has a neck 14 of large diameter so that a wire frame of larger dimensions can be passed through. The pinch point 15, which contains the melted-down metallic vent pipe 6 and the melt-down wires 17, is provided with a flange 18, by means of which the whole is melted onto the piston neck 14.
PATENT CLAIMS:
1. Electric incandescent lamp or discharge tube, which is provided with a ventilation tube formed by a metal tube, the expansion coefficient of which corresponds to that of the glass into which it is melted, characterized in that the glass parts into which the ventilation tubes and the insertion wires are melted, outside of the vacuum or. Gas space of the piston are arranged.
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