AT1278U1 - Skistab - Google Patents

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AT1278U1
AT1278U1 AT37096U AT37096U AT1278U1 AT 1278 U1 AT1278 U1 AT 1278U1 AT 37096 U AT37096 U AT 37096U AT 37096 U AT37096 U AT 37096U AT 1278 U1 AT1278 U1 AT 1278U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/22Ski-sticks

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Der Skistab, ein Sportgerät für den modernen alpinen Skilauf mit dem auf dem Stand der Technik entsprechendem Gerät. Der einfache Skistab im Querschnitt rund oder oval Gerade Stablänge=Körpergröße des Benützers plus 20 cm Stabendenausbildung: Stumpf oder konisch Der ergonomische Skistab im Querschnitt rund oder oval in seiner gesamten Länge gekrümmt oderim Mittelabschnitt gekrümmt sowie geraden Endabschnitten Stablänge=Körpergröße des Benützers plus 25 cm Stabendenausbildung: Stumpf oder konisch

Description

AT 001 278 Ul 1.) Der alpine Skilauf.
Derzeit wird im alpinen Skilauf sieht man vom Snowboard ab,mit zwei Skiern,den entsprechenden Sicherheitsbindungen,Sldschuhen und zwei Skistöcken,die je in einer Hand gehalten werden,gefahren.
Der Skistab ermöglicht in Kombination mit einer entsprechenden Fahrweise das Skifahren mit einem Stab und dem Stand der Technik altsprechendem Gerät (zwei Ski,Bindung und Schuhe). 2.) Der Stand der Technik
Um die Jahrhundertwende und im frühen zwanzigsten Jahrhundert als da* Skilauf noch in Entwicklung stand wurde mit einfachen Holzskien, einer sogenannten Stahlsohlen hin düng und einem Stock gefahren.
Das verwendete Material wurde seither ständig weiterentwickeltAuch der Skistil änderte sich grundlegend und der Skistock geriet in VergessenheitLediglich im sogenannten nostalgischem Skilauf wird der Skistock heute noch verwendet
Der Skistab als solcher ist nicht jener Skistock,der damals in Verwendung stand.
Allein aus seiner Formgebung und Endenausbildung unterscheidet er sich grundlegend.
Der Bewegungsablauf der Schwungführung ist mit den in den Skischulen gelehrten Schwüngen wie Grundschwung, Parallelschwung etc. nahezu identsieht man davon ab daß nicht zwei Stöcke, sondern ein Stab in der Hand gehalten wird.
Der Stab wird im Bewegungsablauf des Skifahrens mit beiden Händen vor dem Körper hin und her bewegt und jeweils bei einer Schwungführung seitlich hinter den Körper in den Schnee gesetzt Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem 4.) einfachen und 5.) ergonomischen Skistab 3.) FigurenObersicht der Zeichnungen Figur 1: Einfacher Skistab.
Figur 2: Runde Qucrsdmittsform eines einfachen oder ergonomischen Skistabes. Figur 3: Ovale Querschnittsform eines einfachen oder ergonomischen Skistabes. Figur 4: Stumpfes Stabende eines einfachen oder ergonomischen Skistabes.
Figur 5: Konisches Stabende eines einfachen oder ergonomischen Sklistabcs. Figur 6: Ergonomischer Skistab mit Gerader Fndenausbildung.
Figur 7: Ergonomischer Skistab mit gekrümmter Endenausbildung. 4 Λ Der rin fache Slristah.
Da einfache Skistab ist gerade (Fig-l).Er hat eine Länge; die da Körperlänge des Benutzers plus 20cm entspricht.In seinem Querschnitt ist da Skistab rund (Fig.2) mit einem Durchmessa von 2,5 bis 3,5 cm oda oval (Fig.3),der Handfonn angepaßfalsoin einer Richtung einen Durchmessa die der des runden Skistabes entspricht und in da änderet Richtungömd zwar da Fahrtrichtung des Benutzersüemen um einen Zentimeta größeren Durchmessa.
Die Oberfläche ist glatt.Farbe,Bemalung und Aufschriften sind eine Frage des Designs.
Das Gewicht des Skistabes beträgt für Herren 1kg, für Damen 0,85kk und für Kinda 0,5 - 0,75kg. 2 AT 001 278 Ul
Beide Stabenden sind entweder stumpf (Fig.4) oder konisch (Fig.5), wobei sich der Skistab zu den Enden hin bis zu einem Drittel des Durchmessers verringert und die Verjüngung oder Konizität ab 4cm von den Enden an beginnt.
Aufgrund der Anwendung bei bestimmten Stabeinstzfiguren aber auch bei normalem Einsatz ist eine hohe Bruchfestigkeit des Skistabes erforderlich.Ebeisb soll dieser bei Belastung keine oder nur geringe Durchbiegung aufweisen.Mögliche einsetzbare Materialien: Holz^Aluminium oder Kunststoff 5.) Der ergonomische Skistab, -p
Der ergonomische Skistab ist in/eilen seiner Längsachse oder in seiner gesamten Längsachse in Fahrtrichtung des Benutzers nach einem Kreissegment gebogen (Fig.7) Diese Durchbiegung beträgt 5 - 15 an von der gedachten geraden Längsachse aus gemessen. _,·
Die beiden Endabschnitte des Skistabes'|erechnet 20cm vom Stabende aus'sind entweder gerade (Fig.6),sie verlaufen in da gedachten^iicht vasetzten Stabachse,oder ebenfalls gebogen (Fig.7),sie folgen also dem Kreissegment,wobei dann da gesamte Skistab aus einem Kreissegment besteht,
Die Länge des Skistabes entspricht da Kärpalänge des Benutzers plus 25cm.
Quaschnitt,Oberflächenbeschaffenheit,Gewicht,Bruchfestigkeit und Stabenden sind ident mit dem 3.) einfachen Skistab. 6.) Die Anwendungstechnik·
Da Skistab wird imma vor dem Körpa gehalten.Hia erfolgt auch da Stabseitenwechsel oda Umgriff finden Stabeinsatz im Schnee bei eina Schwungfolge.Diesa erfolgt im Zuge eina Schwungfuhrung seitlich hinta dem Körpa und dient nicht für die Einleitung eines Schwunges sondern wird im Zuge da SchwungfÜhrtmg in den Schnee gesetzt.Bei einem Schwung nach zum Beispiel rechts wird da Stab nach Einleiten des Schwungesfwenn sich die Ski üba die Fallinie bewegt haben)nach rechts hinta dem Körpa nebai die Ski in den Schnee gesetzt und für die weitere Schwungfolge dort belassen.Er schleift sozusagen im Schnee.Die rechte Hand hält den Stab dabei unten.
Genauso wird bei einem Linksschwung da Stab nach links hinten in den Schnee gesetzt und die linke Hand hält den Stab unten.
Je nach Schwungintensität und Schwungdaua (längaes Seitrutschen)wird da Stab weita weg vom Körpa bewegt.Dabei bleibt α jedoch im Schnee. So erreicht man eine zusätzliche Abstützung jiim das Gleichgewicht optimal halten zu können und einen Schwung anzusetzen.
Bei eina kurzen Schwungfuhrung wie dem Wedeln wird da Stab nicht hinta dem Körpa sondan seitwärts oda seitwärts davor in den Schnee gesetzt
Man sieht also die Notwendigkeit,!» eina Schwungabfolge nicht nur den Stab vor dem Körpa hin und ha zu bewegen sondern auch je nach Schwungrichtung (links oda rechts) andas anzugreifai.
Dies nennt man Seitemim griff
Die Wechselfolge des Stabeinsatzes nennt man Stabseitenwechsel.
Wird bei eina Schwungfolge imma nur ein Ende des Skistabes für den Stabeinsatz im Schnee verwendet spricht man von 5.a.) einseitigem Stabseitenwechsel 6.a.) Da einseitige Stabseitenwechsel
Grundsätzlich: Stabeinsatz bei Linksschwung — linke Hand hält den Stab unten Stabeinsatz bei Rechtsschwung - rechte Hand hält den Stab unten Ausgehend vom Stabeinsatz links wird da Skistab mit da linken Hand hochgehoben und vor den Körpa geführtDie rechtHand läßt den Stab dabei los und greift diesen wieda unta da linken Hand an (Seiten-umgrifi).Jetzt befindet sich da Stab genau vor dem Körpa.Die rechte Hand führt nun den Stab zur rechten Körpaseite,wobei die linke Hand den Stab etwas losläßt und ihn durch die Hand gleiten läßtMit beiden Händen wird nun da Stabeinsatz auf da rechten Seite durchgeführt.
Um jetzt einen weitaen Stabseitenwechsel durchzuführen (von rechts nach links) wird nun da Stab mit da rechten Hand hochgehoben und να den Körpa geführt. Die linke Hand läßt den Stab los und greift diesen wieda unta da rechten Hand an (Seitenumgriff).Jetzt befindet sich da Stab genau vor dem Körpa.Die linke Hand führt nun den Stab zur linken Körpaseite,wobei die linke Hand den Stab etwas losläßt und ihn durch die Hand gleiten läßtMit beiden Händen wird nun da Stabeinsatz auf da linken Seite durchgeführt.
Natürlich können bei eina Schwungabfolge auch beide Enden des Skistabes für den Stabeinsatz im Schnee verwendet waden.Dabei wird nicht nur da Stab von eina Seite auf die andae gesetzt^nit ihm wird auch gleichzeitig eine Drehung um 180 Grad vor dem Körpa vollzogen um das andae Ende des Stabes auf da anderen Körperseite einzusetzen.
Dies nennt man 5.b.) zweiseitigen Stabseitenwechsel 3 AT 001 278 Ul 6.b.1 Der zweiseitige Stabseitenwechsel·
Ausgehend vom Stabeinsatz links wird der Stab mit der linken Hand hochgehoben und vor den Köper geführt Die rechte Hand läßt den Stab los.Gleichzeitig wird dabei eine Drehung des Stabes imßecj Urzeigersinn eingeleitet und dies» um 90 Grad gedreht Befindet sich der Stab nun vor dem und im rechten Winkel zum Körper wirddicscapwieda mit beiden Händen erfäßtAnschließend wird die linke Hand losgelassen und die rechte Hand vollendet die Drehung des Stabes um weitere 90 Grad und führt diesen auf die rechte Körperseite. Mit beiden Händen wird nun der Stabeinsatz rechts durchgeführt.
Ein weiterer zweiseitiger Stabseitenwechsel kann nun in umgekehrter Reihenfolge erfolgen. 7.1 Der Fahrsril.
Ausgehend von den Fahrtechniken;die in jeder Skischule erlernbar sind,unterscheidet sich die Einstab-Skitechnik nicht wesentlich davon. Außer da* nicht mit zwei Stöcken sondern mit einem Stab gefahren wird. 7.a.1 Scfaraffäbrt-Seitrutschen.
Grundhaltung: leicht offene,parallele Skiführung / Oberköper und Knie in Fahrtrichtung / Stabeinsatz in Hangrichtung / in die Knie gehen.
Ehe Steuerung erfolgt über den KaiÜeinsatz da Ski. Da Stab wird im ersten Drittel da hinteren Skilänge neben den Skie^in den Schnee gesetzt. Je nach Rutschgrad und Gleichgewichthaltung wird dieser mehr odo-weniger weit weg vom Körper bewegt. 7,b.l Der Pflug.
Grundhaltung: Anfahrt an den Pflug in gebeugter offener Spur / andrücken da Knie nach hüten / aufstellen da Ski auf die Innenkanten und gleichzeitiges Auseinanderdrehen da Fersen / Oberkörper leicht nach Vome gebeugt / Knie gebeugt / Stabhaltung: mit beiden Händen im rechten Winkel zur Körpoachse vor dem Körpa. 7.0.1 Da Pflugbogen.
Grundhaltung-Bewegungsablauf: Grundhaltung wie beim Pflug / Knie gebeugt / Obakörpa in Fahrtrichtung / Λ Stalhaltung zum Hang / das Außenbein drückt drehend gegen das Ende des Außen skis und be lastet diesen stärker / Gleichzeitig kanntet man den Außenski etwas mehr / Beginnt die DrehungjSO wechselt man den Stabeinsatz (Stabseitenwechsel) entweder mit einseitiger oder zweiseitiger Stabführung / Befindet sich die Drehung im letzten Drittel.setzt man den Stab in den Schnee 7.cLl Der Grundschwung.
Grundhaltung-Bewegungsablauf: Anfährt zum Grundschwung in Schrägfahrt oda Pflug / Knie gebeugt 1 öflnen da Ski zum Pflug / Stalhaltung zum Hang / Drehung eines Skifs in Fallinie und be-lastung des Aussenskis / Beginn des Bewegunsablaufes des Stabseitenwechsels / Entlasteten. Innenski umkanten,parallel zum Aussenski stellen und wieda belasten.Gleichzeitig wird da Stabseitenwechsel durchgeführt / Befindet sich da Schwungverlauf über da Fallinie,wird da Stabeinsatz im Schnee durchgeführt,Stabführung wie bei Seitrutschen / Ein neu» Schwung kann nun emgeleitet werden. 7,e.1 Da Parallelschwung.
Prinzipiell unterscheidet man zwischen einem Parallelschwung mit Belastungsdrehen und einem Parallelschwung mit Drehabstoß.Von diesen unterscheidet man wieda ^ob a in offener oda gesijchlossena Skistellung gefahren wird. Für die Einstab-Skitcchnik ist es egal,welche Parallelschwungart gefahren wird;wichtig ist jedoch daß: - die Drehung und auch die Einleitung da Drehung (also da Schwung) nicht durch die Unterstützung da Schulterbewegung des Stockeinsatzes da Zweistocktechnik erfolgt. - ein etwas höheres Maß an Kraftaufwand in den Beinen erforderlich ist,denn ausschließlich aus ihnen heraus wird die Drehung gesteuert - da Stabseitenwechsel gleichzeitig mit da Drehung erfolgt Ob dabei ein einseitiger oda zweiseitiger Stabseitenwechsel erfolgt,oder ob dabei Stabansatzfiguren gemacht werden ist egal - da Stabeinsatz im Schnee nicht seitlich vor dem Körpa sondern seitlich hinter dem Körpa erfolgt Ausge-nommen sind dabei lediglich schnelle Schwungführungen wie das Wedeln. 4 AT 001 278 Ul - der Stabseitenwechsel und Seitenumgriff immer vor dem Körper gemacht wird. Ausgenommen sind Stabeinsatzfiguren. - ein etwas höheres Maß an Gleichgewichtssinn für den Bewegungsablauf notwendig ist.
Bewegungsablauf eines offenen (oder geschlossenen) Parallelschwung%iit Drehabstoß als Beispiel: Einleiten
Schwunges in offener oder geschlossener Skiführung in Schrägfahrt / Stabführung zum Hang / Ausgeprägtes Tiefgehen (in die Knie gehen) / Knie zum Hang - Oberkörper zum Tal / Drehabstoß: beidseitiger Kanteinsatz in Talrichtung - mit dem Oberkörper hochgehen (abstoßen) - Einleiten des Schwunges in neue Fahrtrichtung / Gleichzeitig mit dem Drehabstoß wird der Bewegungsablauf des Stabseitenwechse^ begonnen und durchgeführt / Befindet sich der Schwung nun knapp über der Fallinie,wird der Stab wieder in Hangrichtung gesetzt (Stabeinsatz) / Beenden der Schwungführung und Einleiten eines neuen Schwunges. 7.0 Kurzschwung
Beim Kurzschwung werden in rascher Abfolge Parallelschwünge aneinandergereiht.Für die Einstab-Skitechnik ist dabei wichtig)daß: - bei einer raschen Schwungfolge auch ein rascher Stabseitenwechsel erforderlich ist. - der Stabeinsatz seitlich oder seitlich vor dem Körper erfolgt. 7,ε.) Der Butterfly
Die EinstabrSkitechnik ermöglicht natürlich auch neue Schwungführungen wie den Butterfly.
Der Bewegungsablauf der Skifuhrung: Einleiten der Schwungführung in geöffneter Schrägfahrt / Belasten des Talskies / Seitliches Wegdrehen des Bergskies und Hochheben der Skispitze um ca.20-30cm, wobei das Skiende des Bergskies am Boden bleibt und sich neben dem Talski befindet / Gleichzeitige Gewichtsverlagerung über den Talski und Drehung des Talski^s in die Fallinie / Mit dem Talski wird der Schwung ausgefähren bis dieser zum Bergski wird / hochgehobener Ski wird beigesetzt (jetzt Talski) und wieder belastet / Durch deutliches Tiefgehen wird ein neuer Schwung eingeleitet / Deutliches in die Knie gehen, Hochgehen, Wegdrehen und Hochheben des Bergski^s / neue Schwungführung.
Der Bewegungsablauf des Stabseitenwechsels und die Körperhaltung. Bei Einleiten des Schwunges wird der Skistab in der Mitte mit beiden Händen 90 Grad zur Körperachse vor dem Körper gehalten / Wenn der Schwung durch Belastung des Talskies und Wegdrehen des Bergskies eingeleitet wird,zum Beispiel nach rechts,wird das linke Stabende deutlich in einem Halbkreis über die Skispitzen nach rechts geführt und im Draggle-Stil in den Schnee gesetzt (siehe 7.) Stab-einsatzfigurenF 7.h.) Draggle £ Damit erreicht man eine Abstützung(um das Gleichgewicht besser halten zu können / Der Stabeinsatz erfolgt wenn der Schwung sich über die Fallinie bewegt hat / Gleichzeitig mit dem Stabeinsatz rechts wird die linke Hand deutlich nach links vom Körper weggestreckt / So wird der Schwung deutlich ausgefahren / Beim Beisetzen des hochgehobenen Skis wird auch gleichzeitig der Stab wieder mit einem deutlichen Bogen über die Skispitze vor dem Körper geholt und mit beiden Händen ergriffen.Das linke Stabende welches rechts hinten für den Rechtsschwung eingesetzt war,befindet sich wieder links./
Bei einem Schwung nach links wird nun in gleicher Weise das rechte Stabende für den Stabeinsatz links hinten verwendet. 8.) Grundlegende Stahemsafzfipin-en
Die Einstab-Skitechnik ermöglicht beim Skilauf nicht nur ein völlig neues Fahrgefühl sondern auch ausgehend vom grundlegenden Stabeinsatz innerhalb einer Schwungabfolge (Stabseitenwechsel) eine breite Möglichkeit von Stabeinsatzfiguren.Folgende Stabeinsatzfiguren können je nachAnwender innerhalb einer Schwungabfolge,bei einer Schrägfahrt,beim Anfahren oder Stehenbleiben,alsße nach Belieben durchgeführt werden.
Der Phantasie des Anwenders sind hier keine Grenzen gesetzt. 8.a.l Tum-around-
Drehung des Stabes um 360 Grad in oder entgegen deuiUhrzeigersinn bei einem Stabseitenwechsel Tum-around Varianten: -- Tum-around front. Einfacher Tum-around vor dem Körper - Tum-around left Einfacher Tum-around auf der linken Körperseite — Tum-around right Einfacher Tum-around auf der rechten Körperseite Ebenso ist eine Abfolge von mehreren hintereinandergereihten Tum-arounds möglich. 5 AT 001 278 Ul *-ΚΊ Side-change
Ein Side-change ist ein Seitenwechsel innerhalb einer Turn-around/abfolge.Also zum Beispiel von der linken auf die rechte Körperseite. 8.c.) Intermited Tum-around.
Beim Intermited Tum-around wird die Drehrichtung innerhalb einer Tum-around Abfolge geändert. Also zum Beispiel vom Uhrzeigersinn nach entgegen dem.Uhrzeigersinn.Dies kann auch innerhalb eines Side-change gemacht werden. 8.d.l Qver-head.
Ein Over-head ist ein Tum-aroundjder Ober dem Kopf ausgeführt wird.In oder entgegen dem Uhrzeigersinn. 8.e.l Back-side.
Ein Back-side ist ein Tum-aroundjdcr hinter dem Körper ausgefuhrt wirdJn oder entgegen dem Uhrzeigersinn. 8,£~) Bodv-cross.
Grundsätzlich unterscheidet man zwisdhen einem Liegenden und einem stehenden Body-cross.
Body-cross liegend: Hier wird der Skistab liegend,also 90 Grad zur Körperachse,um den Körper bewegt wobei der Körper den Mittelpunkt des durch den Skistab beschriebenen Kreises darstellt.
Figurvarianten: Body-cross leö = Body-cross nach links.
Body-cross right = Body-cross nach rechts.
Body-cross stehend: Hier wird der Skistab zwischen die Beine genommen und nach hinten hochgefuhrtDie rechte oder linke Hand ergreift diesen wieder Ober die Schulter und fuhrt ihn wieder vor den Körper .Der Skistab beschreibt so einen Kreis wie beim liegenden Body-cross,wobei der Oberkörper den Mittelpunkt des durch den Skistab beschriebenen Kreises darstellt.
Figurvarianten: Body-cross back = wie oben beschrieben. 8.g-l Intermited Bodv-cross
Wechsel der Drehrichtung innerhalb einer Body-cross Abfolge. 8 h.l Draggle.
Hier wird der Skistab mit einer Hand ergriffen. Dieser wird mit ausgestrecktentArm in die Armbeuge ge-nommcn.Der Skistab bildet so eine Verlängerung des Armes. Während der Fahrt wird er deutlich links oder recht hinter den Körper in den Schnee gesetzt und gehalten. Figurvarianten: Left sidc Draggle = Stabeinsatz links.
Right side Draggle = Stabeinsatz rechts.
Diese Stabeinsatzfigur wird beim Butterfly-fhhrstil angewendet. f 8.i.) Kick ^
Beim Kick umfassen beide Hände während der Fahrt de# Skistab im oberen DritteLDiescr wird nun vome seitlich links oder recht in den Schnee gesetzt. Das Körpergewicht wird nun auf den Skistab verlagertGleich-zeitig wird der Ski entlastet und um den Stab gefuhrt.So entsteht ein Sprung-Schwung,der je nach Intensität mehr oder weniger Drehung hervorbringt.
Figurvarianten: Right Side Kick Left Side Kick 6

Claims (2)

  1. AT 001 278 Ul Ansprüche: 1.) Der Skistab, ein Sportgerät für den modernen alpinen Skilauf mit auf dem Stand der Technik entsprechendem Gerät (Ski,Bindung und Schuhe), dadurch gekennzeichnet, daß dieser gerade (l),in seinem Querschnitt rund (2) oder oval (3) ist,die Länge des Skistabes der Körperlänge des Benutzers plus 20 cm beträgt und die die beiden Stabenden stumpf (4) oder leicht konisch (5) ausgebildet sind.
  2. 2.) Der Skistäb, ein Sportgerät für den modernen alpinen Skilauf mit auf dem Stand der Technik entsprechendem Gerät (Ski,Bindung und Schuhe), dadurch gekennzeichnet daß die Längsachse des Skistabes nach einem Kreissegment gebogen ist, dieser in seinem Querschnitt rund (2) oder oval (3) ist,die Länge des Skistabes der Körperlänge des Benutzers plus 25 cm beträgt,die beiden Endabschnitte einen geraden Verlauf (6) bzw.einem dem Kreissegment folgenden Verlauf (7) aufweisen und die beiden Stabenden stumpf (4) oder leicht konisch (5) ausgebildet sind. 7
AT37096U 1996-06-20 1996-06-20 Skistab AT1278U1 (de)

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