AT128363B - Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächenzeichnung natürlicher Stoffe, wie Holz, Marmor u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächenzeichnung natürlicher Stoffe, wie Holz, Marmor u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächen- zeichnung natiirlir. her Stoffe, wie Holz, Marmor u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächenzeichnung natürlicher Stoffe wie Holz, Marmor u. dgl. Es ist an sich bekannt, zur Herstellung von Druckplatten das photographische Herstellungsverfahren zu benutzen. Die Maserung beim Holz oder auch die Oberflächenzeichnung bei Marmor wird jedoch durch die photographische Platte nicht so wiedergegeben, dass die endgültigen Abzüge die Maserung oder Oberfächenzeichnung einwandfrei wiedergeben. Es ist an sich bekannt, um diese Nachteile zu vermeiden, beispielsweise das Holz einzufärben, um dadurch stärkere Tönungen entsprechend den weicheren und härteren Teilen des Holzes zu erzielen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass eine grosse Anzahl von Farben bei der üblichen Schwarzweissphotographie keine naturgetreue Nachbildungen auf der Platte ergibt. Ferner laufen bei Verwendung von verschiedenen Farben die einzelnen Farben ineinander über, so dass der photographische Abdruck ein unrichtiges Bild der eigentlichen Maserung zeigt. Diese Nachteile werden durch das Verfahren gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass auf der uneingefärbten Oberfläche des Holzes durch dafür bekannte chemische oder mechanische Einwirkungen die Kontraste zwischen den weicheren und den härteren Teilen des Holzes verstärkt werden, worauf das Muster auf einer photographischen Platte festgehalten wird. Unter dem Begriff chemischer oder media- nischer Einwirkungen fallen auch die Bestrahlungen verschiedener Art, um die Maserung naturgetreu auf die Platte zu bringen. Die weicheren Teile des Holzes können ausgeschliffen werden, beispielsweise durch chemische Beeinflussung. Das Holz wird dann photographiert und mit Hilfe der photographischen Platte in bekannter Weise die Druckplatte hergestellt. Die Oberfläche des Holzes kann auch mit einem Sandstrahlgebläse bearbeitet werden, wodurch die gewünschten Kontrastwirkungen entstehen. Es kann auch eine ätzende oder auflösende Flüssigkeit, beispielsweise Natronlauge zur Anwendung kommen, um eine entsprechende Reliefbildung der Holzoberfläche zu gewährleisten. Die Aufnahme der Maserfläche kann auch vorzugsweise bei ultraviolettem Licht vorgenommen werden, beispielsweise unter Anwendung von Quecksilberdampflampen. Es können auch Quarzlampen verwendet werden, um kontrastreiche Nachbildungen zu erzielen. Das ultraviolette Licht hat die Eigentümlichkeit von den verschiedenen harten Teilen des Holzes in verschiedener Weise absorbiert und reflektiert zu werden. Es ist so möglich, dass die Maserungen des Holzes ausserordentlich scharf für die photographische Platte hervortreten zu lassen, so dass die feinsten Teile der Maserung wiedergegeben werden. Die Maserung einer Holzplatte kann auch durch Anwendung von Röntgenstrahlen festgehalten werden, wobei dann die lichtempfindliche Unterlage unmittelbar auf der Holzplatte liegt. Unter Umständen genügt es, je nach der Holzart nur eine Anfeuchtung der Oberfläche mit Wasser oder eine kürzere oder längere Behandlung im Wasser vorzunehmen. Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens wird die lichtempfindliche Platte unmittelbar auf das nachzubildende Muster aufgelegt und durch Licht oder chemische Einflüsse verändert. Bei Verwendung von Röntgenstrahlen kann beispielsweise die Holzoberfläche mit einer Bariull1alz- lösung getränkt werden, darauf dann mit einer schwefelhaltigen Salzlösung behandelt werden, worauf die lichtempfindliche Platte aufgelegt und die gesamte Anordnung durch Röntgenstrahlen beeinflusst wird. Es ist auch möglich, eine phosphoreszierende Lösung zur Tränkung zu benutzen und längere Zeit die Holzplatte dem Sonnenlicht auszusetzen. Gewisse Substanzen, z. B. Bariumsulfid oder Kalziumsulfid, beginnen bekanntlich unter dem Einfluss von Sonnenlicht zu phosphoreszieren, d. h. selbstleuchtend zu werden. Dieser Zustand hält auch dann an, wenn die Bestrahlung aufgehört hat. Da die phosphoreszierende Lösung von der Holzoberfläche je nach der Härte der Teile in verschiedenem Masse aufgenommen wird, werden die verschiedenen Maserungsteile auch verschieden stark phosphoreszieren und die photographische Platte verschieden stark beeinflussen ; auf diese Weise erhält man eine kontraststarke Abbildung der Originalmaser von Edelhölzern. Auch Platincyanürlösung kann bei Anwendung von Röntgenstrahlen benutzt werden, um die Maserung auf die Platte zu übertragen. Unter Umständen ist es auch möglich, die Maserung einer Holzplatte in einwandfreier Weise ohne jede Behandlung des Holzes auf das Negativ zu übertragen. Bei dieser Ausführungsform des Ver- fahrens wird die Holzplatte photographiert und auf dem erhaltenen Negativ, auf dem sich Kollodiumemulsion befindet, durch mehrfaches Verstärken, Entschleiern oder Abschwächen die Kontraste der <Desc/Clms Page number 2> Holzmaserung für die oben beschriebenen Zwecke hergestellt. In diesem Falle findet eine besondere Behandlung des Negativs statt, ohne jedoch das Holz selbst, wie es bisher üblich war, einzufärben. Die chemische Nachbildung des Negativs erfolgt zweckmässig durch Verstärkung mit Bleioxyd oder Quecksilbersublimat. Hiedurch etwa entstehende Schleier können in leichter Weise durch Abschwächen, z. B. Blutlaugensalze entfernt werden. Es ist selbstverständlich möglich, alle in der Photochemie bekannten Verfahren für diesen Zweck zu benutzen. Wie bereits oben beschrieben, kann in einfacher Weise Wasser benutzt werden, um den Lichtbrechungskoeffizienten der Oberfläche zu erhöhen. An Stelle von Wasser kann auch farbloser Firnis, Lack, Politur od. dgl. benutzt werden. Es können ferner zu demselben Zwecke stark lichtbrechend Stoffe, z. B. ätherische Fette oder Öle oder hochsiedende Kohlenwasserstoffe benutzt werden. Die oben beschriebenen Ausführungsformen des Verfahrens beziehen sich nicht nur auf Holz, sondern auf alle andern Stoffe, die Maserungen bzw. Oberfläehenzeichnungen besitzen. Die oben beschriebenen Verfahren können auch in sinngemässer Anwendung für Marmor oder ähnliche Gesteinsarten benutzt werden. Gemäss der Erfindung wird von der nachzubildenden, z. B. durch Mattpolieren vorbehandelten Marmorplatte auf photographischem Wege ein Negativ zweckmässig in natürlicher Grösse hergestellt. Das Mattpolieren hat den Vorteil, dass in der intensiven photographischen Belichtung trotz starker Kontrastwirkung keinerlei störende Reflexe, wie sie z. B. die gewöhnliehe hochglanzpolierte Marmoroberfläehe aufweist, auftreten. Von diesem Negativ wird ein Diapositiv angefertigt und dann durch Ätzen auf einer Kupferplatte od. dgl. eine gerasterte Tiefdruckform erzeugt. Von dieser wird nach dem Einwalzen der Farbe mittels einer Gummiwalze od. dgl. das Muster auf eine geeignete Unterlage, beispielsweise Metallplatte, Holzplatte od. dgl. übertragen. Es ist auch möglich, die Maserung der Marmorplatte, wie dies bei der Photographie von Holzplatten bekannt ist, nach dem Kontaktverfahren zu übertragen, wenn nämlich die Marmorplatte auf lichtdurchlässige Stärke abgeschliffen wird und dann die photographische Platte unmittelbar aufgelegt wird. Zur Nachbildung der vorbehandelten Holzoder Marmorplatte kann man, falls diese Stärke Farbuntersehiede aufweist, in an sich bekannter Weise mehrere photographische Aufnahmen gemäss der Anzahl der Farben unter Einschaltung von Farbauszugsfiltern herstellen und nach jeder dieser Aufnahmen besondere Tiefdruckplatten anfertigen, um auf verschieden farbiges Holz, Marmor usw. zu reproduzieren. Die Unterlage, d. h. die Platte, auf welche das Muster übertragen wird, ist vorher in der entsprechenden Grundfarbe des Musters einzufärben, d. h. zu grundieren. Dieser Vorgang wird auch bei der Nachbildung von Holzmaserungen angewendet, um ausser der naturgetreuen Nachbildung der Maserung auch eine naturgetreue Nachbildung der natürlichen Farbe des Holzes zu erzielen. Zur Erhöhung der Kontrastwirkung kann bei der Aufnahme die zu photographierende gemaserte Fläche mit Licht ausgewählter Wellenlänge beleuchtet werden. Vorzugsweise wird Licht von der gleichen Wellenlänge benutzt, wie sie eine der im Holz befindlichen Farben hat. Es kann auch Licht mit einer Wellenlänge zur Anwendung kommen, welche einer Komplementärfarbe, die im Holz vorhanden ist, entspricht. Auch ultraviolette Strahlen können benutzt werden oder die Holzschicht vor der Aufnahme mit fluoreszierenden Stoffen, z. B. Natriumnaphtionat, getränkt werden, die bekanntlich bei der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht zu leuchten beginnen und eine lichtempfindliche Platte entsprechend beeinflussen. Die mechanische Bearbeitung z. B. durch Metallbürsten oder Sandstrahlgebläse wird vorzugsweise dann vorgenommen, nachdem die Holzfläche mit verdünnter Natronlauge behandelt worden ist, wodurch eine erhöhte Kontrastwirkung erfolgt. Es können jedoch auch erstarrende Flüssigkeiten, wie Wasserglas, Salzlösungen u. dgl. benutzt werden, wobei dann eine entgegengesetzte Wirkung auftritt. Es widerstehen nämlich die gehärteten Schichten der Bearbeitung im grösseren Masse als die weicheren Schichten. Infolge der so auftretenden Reliefbildung der Holzmaserung und bedingt durch Auswahl und Stellung der Lichtquelle, können Sehattenwirkungen erreicht werden, die eine kontrastreiche und vollkommen naturgetreue Aufnahme der Maserung gewährleisten. Die Oberfläche des Holzes kann auch so mit hartem Wachs, mit einem glättenden Stein od. dgl. harten, d. h. nicht schmierenden Poliermittel bearbeitet werden, dass nur die harten Teile der Oberfläche des Holzes betroffen werden. Auch durch diese Bearbeitung wird der Oberflächenlichtbrechungskoeffizient der harten Teile verändert, während derjenige der tiefer liegenden Teile nicht oder nur unwesentlich geändert wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung photographischer Vorlagen als Druckform für Holzmaserungen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf der uneingefärbten Oberfläche des Holzes durch dafür bekannte chemische oder mechanische Einwirkungen die Kontraste zwischen den weicheren und den härteren Teilen des Holzes verstärkt werden, worauf das Muster auf einer photographischen Wiedergabe festgehalten wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Holzmusters mit einem Sandstrahlgebläse in an sich bekannter Weise bearbeitet wird. <Desc/Clms Page number 3>3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Holzmusters mit einer ätzenden oder auflösenden Flüssigkeit behandelt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass als Ätzflüssigkeit Natronlauge verwendet wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht unmittelbar auf das nachzubildende Muster aufgelegt und durch photomechanische oder chemische Einflüsse verändert wird.6. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aufnahme die zu photographierende gemaserte Fläche mit Licht ausgewählter Wellenlänge beleuchtet wird.7. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquelle Licht von derselben spektroskopischen Zusammensetzung genommen wird, wie sie eine der im Holz vorhandenen Farben aufweist.8. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquelle zur Beleuchtung Licht von der Farbe benutzt wird, die zu einer der im Holz befindlichen Farbe komplementär ist.9. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die nachzubildende Holzplatte vor der Belichtung mit einer Bariumsalzlösung, darauf mit einer schwefelhaltigen Salzlösung getränkt und nach Auflegen auf die lichtempfindliche Schicht mit Röntgenstrahlen durchleuchtet wird.10. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das nachzubildende Holzmuster mit einer phosphoreszierenden Substanz, z. B. Bariumsulfid, getränkt und sodann längere Zeit dem Sonnenlichte ausgesetzt wird, so dass nach Auflegen einer lichtempfindlichen Platte auf dieser das Muster ohne weitere Belichtung abgebildet wird.11. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das naehzubildende Muster mit einer Platincyanürlösung getränkt und sodann längere Zeit dem Röntgenlicht ausgesetzt wird, so dass nach Auflegen einer lichtempfindlichen Platte auf dieser das Muster ohne weitere Belichtung abgebildet wird.12. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zu photographierende Holzoberfläehe mit Wasser oder anderen an sich farblosen, den Lichtbrechungskoeffizienten verändernden Stoffen vorbehandelt wird.13. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zu photo- 5l'aphierende Holzoberfläche mit einem farblosen Firnis, einem Lack oder einer Politur vorbehandelt wird.14. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zu photographierende Holzoberfläche mit einem stark lichtbrechenden Stoff, z. B. ätherischen Ölen oder hochsiedenden Kohlenwasserstoffe vorbehandelt wird.15. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die gemaserte Holzschicht vor der Aufnahme mit fluoreszierenden Substanzen, z. B. Natriumnaphtionat, getränkt wird.16. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die gemaserten Holzflächen vor der Bearbeitung mit einer erstarrenden Flüssigkeit, z. B. einer Salzlösung, imprägniert werden.17. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Holzes so mit hartem Wachs, mit glättendem Stein od. dgl. harten, nicht schmierenden Poliermitteln bearbeitet wird, dass nur die harten Teile der Oberfläche des Holzes betroffen werden und deren Oberflächenlichtbrechungskoeffizient verändert wird, während derjenige der tieferliegenden Teile nicht oder kaum geändert wird.18. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, insbesondere zur Behandlung von Marmor, dadurch gekennzeichnet, dass von der nachzubildenden, z. B. durch Mattpolieren vorbehandelten Marmorplatte in an sich aus der photomechanischen Herstellung von Holzmaserung bekannter Weise auf photographischem Wege ein Negativ natürlicher Grösse hergestellt, von diesem ein Diapositiv und danach durch Ätzen auf eine Kupferplatte od. dgl. eine gerasterte Tiefdruckform angefertigt wird, von welcher nach dem Einwalzen der Farbe mittels einer Gummiwalze od. dgl. das Muster auf eine Metall-, Holz-od. dgl.Platte übertragen wird.19. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise von dem vorbehandelten Originalholz oder Marmor mehrere photographische Aufnahmen in einer der Anzahl der Farben entsprechenden Zahl unter Einschaltung von Farbauszugsfiltern hergestellt und nach jeder Aufnahme besondere Tiefdruckplatten angefertigt werden.
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|---|---|---|---|
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| AT128363D AT128363B (de) | 1928-03-22 | 1929-03-16 | Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächenzeichnung natürlicher Stoffe, wie Holz, Marmor u. dgl. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754771C (de) * | 1938-01-15 | 1953-01-15 | Rudolf Khedl | Verfahren zur Herstellung von Holznachbildungen auf damit zu verzierenden Flaechen |
-
1929
- 1929-03-16 AT AT128363D patent/AT128363B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE754771C (de) * | 1938-01-15 | 1953-01-15 | Rudolf Khedl | Verfahren zur Herstellung von Holznachbildungen auf damit zu verzierenden Flaechen |
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