AT128520B - Radaufhängung für lafettierte Schußwaffen. - Google Patents

Radaufhängung für lafettierte Schußwaffen.

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AT128520B
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Rheinische Metallw & Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Radaufhängung   für lafettierte Sehusswaffen. 



   Für fahrbare Geschütze sind schon Radaufhängungen vorgeschlagen worden, bei denen der Lafettenkörper mit den Räderzapfen durch je ein als Querverbindung geschaltetes körperliches Gelenkviereck verbunden ist. Die gelenkige Verbindung kann dabei durch unter Federwirkung stehende, in der Schiesslage mit der Querverbindung festlegbare Teile aus der federnden Fahrstellung in eine starre Abstützung für die Schuss stellung übergeführt werden.

   Demgegenüber besteht die Erfindung in einer Radaufhängung, bei der das schwingbare Gelenkviereck zugleich eigenfedernd ausgebildet ist, wodurch einmal die besondere zusätzliche Federung erspart und zum andern die zur guten Standfestigkeit des Geschützes beim Schiessen notwendige starre Abstützung der Bettung gegenüber der Radachse, die bisher nur unter erheblichen Schwierigkeiten durchzuführen war, durch Einfügen von die Gelenkigkeit des Systems aufhebenden Mitteln in einfacher Weise hergestellt werden kann.

   Hiezu ist erfindungsgemäss die parallele
Gelenkseite zu der Lafettenkörper und Radlager gelenkig verbindenden Strebe, eine am Lafettenkörper fest eingespannte Querfeder und das schwingend und federnd den Lafettenkörper gegenüber der Radachse abstützende Gelenkviereck durch Einfügen von die Gelenkigkeit seiner Seitenteile aufhebenden Mitteln in eine starre Verbindung umwandelbar.

   Zur Überführung des Gelenkvierecks in ein starr abstützendes, gleichmässig versteiftes System wird vorzugsweise je eine in dem Gelenkviereck für jedes Rad ein Dreieck abteilende Strebe benutzt, die diagonal oder annähernd diagonal verlaufend, mit dem einen Ende an dem Aussengelenkpunkt der Schwenkachse mit dem andern Ende auf einem Führungszapfen am Lafettenkörper verschieblich geführt, für gewöhnlich   Federungsausschläge   nicht behindert und in der   Schiessstellung   der Lafette zur Ausschaltung der Abfederung durch einen Kupplungsbolzen mit dem Lafettenkörper starr kuppelbar ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Radaufhängung gemäss der Erfindung, wobei Fig. 1 und 2 den Aufriss der Einrichtung in Sperr-bzw. Federungslage, Fig. 3 den Grundriss zu Fig. 1 und Fig. 4 in vergrössertem Massstabe eine beispielsweise Ausbildung der Kupplungsvorrichtung darstellen. 



   Am Lafettenkörper a sind die beiden Schwenkachsen b, bl um waagrechte Lagerzapfen   al   drehbar gelagert und mit ihren Aussengelenkpunkten b2, ba mittels der die Achsschenkel c, Ci aufnehmenden Zwischenglieder   (Lenkstiicke d, dl)   mit den Enden der im Lafettenkörper a fest eingespannten Querfeder e zu einem Gelenkviereck verbunden. Innerhalb der durch die Schwenkachsen b, bl die Zwischen- 
 EMI1.1 
 vorgesehen, die einerseits an den Aussengelenkpunkten   b2   bzw.   ba   der Schwenkachsen b, bl angelenkt und anderseits auf Längszapfen g bzw.   Yl   des Lafettenkörpers a verschiebbar und zur Überführung des Gelenks in ein starres System durch einen Sperrbolzen h mit dem Lafettenkörper a kuppelbar sind.

   Bei ausgelösten Sperrbolzen   h,   die von Hand entgegen der Wirkung einer Feder zurückgezogen und durch Drehung in einer durch Bajonettverschluss gesicherten Sperrstellung gehalten werden, können die 
 EMI1.2 
 auf den   Fiihrungszapfen g, gl   gleiten. Zur Ausschaltung der Achsabfederung werden die Kupplungsbolzen h in die entsperrte Lage gedreht, die Lafette beispielsweise an den Aussengelenkachsen   b2   bzw.    & ,   angehoben, bis die Kupplungsbolzen h bei Übereinanderlage der   Bohrungen/,/s   der Versteifungsstreben f, fl mit den Bohrungen   a2, a3 des   Lafettenkörpers a unter Federwirkung einspringen und dadurch die federnde   Abstützung   des Lafettenkörpers gegenüber der Radachse in eine starre umwandeln.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Radaufhängung für lafettierte Schusswaffen durch je ein körperliehes Gelenkviereck für ein Rad mit sperrbarer Federung, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkviereck den Lafettenkörper schwingend und auch federnd gegenüber der Radachse abstützt durch eine am Lafettenkörper fest eingespannte Querfeder, die die parallele Gelenkseite zu der Radlager und Lafettenkörper gelenkig verbindenden Strebe bildet.
    2. Radaufhängung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingend und federnd den Lafettenkörper gegenüber der Radaehse abstützende Gelenkviereck durch Einfügen von die Gelenkigkeit der Seitenteile des Gelenkparallelogramms aufhebenden Mitteln, z. B. durch eine in dem Gelenkviereck ein Dreieck abteilende Diagonalstreben in ein starres System mit gegenüber dem Lafettenkörper nicht schwingbaren Achsteilen umgebildet werden kann.
    3. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überführung der Gelenk- EMI2.1 Lafettenkörper durch je eine zu der andern symmetrisch angeordnete, mit dem einen Ende an dem Aussengelenkpunkt (b2, b3) der Schwingachsen (b, b1) mit dem andern Ende auf Führungszapfen (g, gd des Lafettenkörpers (a) verschieblich geführte und mit diesem durch einen Sperrbolzen (h) kuppelbare Strebe (f, fd in eine starre Verbindung umwandelbar ist. EMI2.2
AT128520D 1930-12-08 1931-07-25 Radaufhängung für lafettierte Schußwaffen. AT128520B (de)

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