AT1287U1 - Anhängevorrichtung für zugfahrzeuge - Google Patents

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AT1287U1
AT1287U1 AT0808396U AT808396U AT1287U1 AT 1287 U1 AT1287 U1 AT 1287U1 AT 0808396 U AT0808396 U AT 0808396U AT 808396 U AT808396 U AT 808396U AT 1287 U1 AT1287 U1 AT 1287U1
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AT0808396U
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Scharmueller Josef Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/42Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable
    • B60D1/46Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Eine Anhängevorrichtung (1) für Zugfahrzeuge besteht aus einer in einander zugekehrten Führungsnuten (3) zweier Vertikalschienen (2) höhenverstellbar abgestützten Kupplungsplatte (5), die eine Anhängekupplung (6) trägt und durch Verrasten zweier zu den Vertikalschienen (2) hin ausgerichteter, schiebebetätigbarer Riegelbolzen (9) in Rastausnehmungen (4) der Vertikalschienen (2) verriegelbar ist, wobei die im Verriegelungssinn federbelasteten Riegelbolzen (9) mittels eines gemeinsamen, um eine horizontale Querachse zur Verschieberichtung der Riegelbolzen (9) schwenkbaren, einen Handgriff (13) aufweisenden Schwenkhebels (12) im Entriegelungssinn betätigbar sind.Um eine einfache, funktionssichere und leicht handhabbare Höhenverstellung zu erreichen, bildet der Schwenkhebel (12) beidseits seiner Schwenkachse in einer Normalebene zur Schwenkachse verlaufende und bezüglich der Verschieberichtung der Riegelbolzen (9) gegengleich von einer Kreisbahn um die Schwenkachse abweichende Führungsschlitze (15), in die schwenkachsparallele Betätigungsstifte (16) der Riegelbolzen (9) eingreifen.

Description

AT 001 287 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anhängevorrichtung für Zugfahrzeuge mit einer in einander zugekehrten Führungsnuten zweier Vertikalschienen höhenverstellbar abgestützten Kupplungsplatte, die eine Anhängekupplung trägt und durch Verrasten zweier zu den Vertikalschienen hin ausgerichteter, schiebebetätigbarer Riegelbolzen in Rastausnehmungen der Vertikalschienen verriegelbar ist, wobei die im Verriegelungssinn federbelasteten Riegelbolzen mittels eines gemeinsamen, um eine horizontale Querachse zur Verschieberichtung der Riegelbolzen schwenkbaren, einen Handgriff aufweisenden Schwenkhebels im Entriegelungssinn betätigbar sind.
Um die Kupplungshöhe eines Zugfahrzeuges auf die jeweiligen Anhänger oder anzukuppelnden Arbeitsmaschinen und -gerate abstimmen zu können, werden die Anhängekupplungen an einer höhenverstellbaren Kupplungsplatte einer am Fahrzeugrahmen angebauten Anhängevorrichtung montiert, welche Kupplungsplatte in verschiedenen Höhenlagen verriegelbar ist. Zur Vermeidung eines mühsamen und auch gefährlichen Verriegelns mit losen Steckbolzen od. dgl. wurden bereits verschiedene Verriegelungskonstruktionen vorgeschlagen, die eine Betätigung von Riegelbolzen über Handhebel ermöglichen, und aus 2 AT 001 287 Ul der DEj^29 10 l64\ist auch schon eine Anhängevorrichtung bekannt, bei der zur Betätigung der im Verriegelungssinne federbelasteten, entgegengesetzt zueinander ausgerichteten Riegelbolzen ein über Verbindungslaschen an den Riegelbolzen angreifender Schwenkhebel mit einem Handgriff vorgesehen ist. Durch Verschwenken dieses Schwenkhebels können die Riegelbolzen demnach gleichzeitig aus ihrer Verriegelungs-stellung in eine Offenstellung zurückgezogen werden, wobei in entriegelter Stellung die Kupplungsplat-te auch mittels des Handgriffes entlang der Vertikalschienen höhenversteilbar ist. Hier läßt sich zwar mit einer Schwenkbewegung des Handgriffes eine Riegelbetätigung vornehmen, doch muß, um die Verriegelung abzusichern, eine eigene federbelastete und in den Schwenkbereich vorragende Lasche aus dem Schwenkbereich herausgedrückt werden, was den Einsatz der zweiten Hand erfordert und auf Grund des gleichzeitig mit dem hän-dischen Wegdrückens der Lasche erforderlichen Verschwenkens des Schwenkhebels Handverletzungen befürchten läßt. Abgesehen davon, entsteht durch den Schwenkhebel, die Verbindungslaschen und die Riegelbolzen eine Art doppelter Kniehebel, der verhältnismäßig verschmutzungsempfindlich und wartungsintensiv ist und häufig zu Funktionsstörungen führt. Dazu kommt noch, daß diese und auch andere Verriegelungskonstruktionen verhältnismäßig aufwendig sind und sich wenig für den Einsatz bei kleineren, leichten Anhängevorrichtungen eignen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Anhängevorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sich durch ihre vergleichsweise einfache Bauweise bei hoher Funktionssicherheit und leichter, gefahrloser Hantierbarkeit auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Schwenkhebel beidseits seiner Schwenkachse in einer Normalebene zur 3 AT 001 287 Ul
Schwenkachse verlaufende und bezüglich der Verschieberichtung der Riegelbolzen gegengleich von einer Kreisbahn um die Schwenkachse abweichende Führungsschlitze bildet, in die schwenkachsparallele Betätigungsstifte der Riegelbolzen eingreifen. Durch das Zusammenwirken von Führungsschlitzen und Betätigungsstiften entsteht eine Art Kulissenführung, die ein Verschwenken des Schwenkhebels in eine gegengleiche Verschiebebewegung der Riegelbolzen umwandelt, so daß sich eine vor allem für leichte Anhängevorrichtungen bestens geeignete, einfach handhabbare Verriegelung ergibt. Durch die Federbelastung der Riegelbolzen wird ein ungewolltes Entriegeln der Kupplungsplatte verhindert und das direkte Ineinandergreifen von Betätigungsstiften und Führungsschlitzen bringt eine recht platzsparende Konstruktion mit sich.
Verlaufen die Führungsschlitze bogenförmig, kommt es zu einer leichtgängigen Betätigung und die Verriegelungsfedern können nach Loslassen des Schwenkhebels die Riegelbolzen und damit auch den Schwenkhebel selbständig in die Verriegelungsstellung bringen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schwenkhebel als Griffplatte ausgebildet ist, die an der Rückseite der Kupplungsplatte auf einem die Kupplungsplatte durchragenden Lagerzapfen der Anhängekupplung schwenkbar lagert. Diese Griffplatte führt zu einer besonders schmalen Bauweise und bringt kaum einen Mehraufwand für die Schwenkhebellägerung mit sich. Außerdem erlaubt sie eine schwierigkeitslose, nicht störende und auch weitgehend geschützte Anordnung der Führungsschlitze im Bereich der Riegelbolzen.
Um die Sicherheit der Verriegelung zu erhöhen, kann der Schwenkhebel in Verriegelungsstellung über eine Federraste mit der Kupplungsplatte verrastbar sein, so daß es zu einer 4 AT 001 287 Ul zweifachen Sicherung der Verriegelungsstellung durch die Verriegelungsfedern einerseits und die Federrast anderseits kommt.
Ist die Griffplatte in Verriegelungsstellung mit ihrem Handgriff gegenüber einer Vertikalen durch die Schwenkachse im Verriegelungssinn winkelversetzt, wird sie beim Entriegeln mit ihrem Handgriff in die Verikale verschwenkt, so daß dann der Handgriff direkt über dem Schwerpunkt von Kupplungsplatte und Anhängekupplung liegt und sich die Kupplung zur Höhenverstellung geschickt handhaben läßt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 eine erfindungsgemäße Anhängevorrichtung in teilgeschnittener Rückansicht bzw. in teilgeschnittener Draufsicht.
Eine Anhängevorrichtung 1 zum höhenrichtigen Ankuppeln von Anhängern, Arbeitsmaschinen u. dgl. weist zwei in nicht weiter dargesteller Weise an einem Zugfahrzeug angebaute Vertikalschienen 2 auf, die einander zugekehrte Führungsnuten 3 mit einer Mehrzahl von Rastausnehmungen 4 bilden. In diesen Führungsnuten 3 ist eine Kupplungsplatte 5 höhenverstellbar abgestützt, die eine Anhängekupplung 6 aufnimmt, wobei die Anhängekupplung 6 mit einem Lagerzapfen 7 eine Lagerbohrung 8 der Kupplungsplatte 5 durchragt. Zur Verriegelung der Kupplungsplatte 5 in den verschiedenen Höhenlagen gibt es zwei einander entgegengesetzt ausgerichtete Riegelbolzen 9, die zum Verrasten mit den Rastausnehmungen 4 der Vertikalschienen 2 verschiebbar in horizontalen Führungsbohrungen 10 der Kupplungsplatte 5 sitzen und über eine Verriegelungsfeder 11 im Verriegelungssinne federbelastet werden. 5 AT 001 287 Ul
Zur Betätigung der Riegelbolzen 9 ist ein Schwenkhebel 12 in Form einer einen Handgriff 13 bildenden Griffplatte 14 vorgesehen, die an der Rückseite der Kupplungsplatte 5 direkt am Lagerzapfen 7 der Anhängekupplung 6 schwenkbar lagert. Die Griffplatte 14 weist im Bereich der beiden Riegelbolzen 9 bogenförmige Führungsschlitze 15 auf, die bezüglich der Verschieberichtung der Riegelbolzen 9 gegengleich von einer Kreisbahn K um die Schwenkachse S des Schwenkhebels 12, also der Lagerzapfenachse, abweichen. In diese-Führungsschlitze greifen Betätigungsstifte 16 der Riegelbolzen 9 ein, so daß ein Verschwenken des Schwenkhebels 12 um die Achse S des Lagerzapfens 7 durch das Zusammenwirken von Führungsschlitzen 15 und Betätigungsstiften 16 eine gegengleiche Schiebeverstellung der Riegelbolzen 9 mit sich bringt.
In Verriegelungsstellung ist die Schwenkplatte 14 mit ihrem Handgriff 13 gegenüber einer Vertikalen V durch die Lagerzapfenachse S im Verriegelungssinn um einen Winkel<L winkelversetzt, so daß zum Entriegeln der Kupplungsplatte 5 die Griffplatte 14 mit ihrem Handgriff 13 in die Vertikale V zu verschwenken ist, womit einerseits über die Führungsschlitze 15 und den Betätigungsstiften 16 die Riegelbolzen 9 entgegen der Kraft der Verriegelungsfedern 11 aus den Rastausnehmun-gen 4 zurückgezogen werden und anderseits der Handgriff 13 genau oberhalb der Lagerzapfenachse zu liegen kommt und sich damit oberhalb des Schwerpunktes der Kupplungsplatte bzw. der Anhängekupplung befindet. In dieser Entriegelungsstellung läßt sich daher über den Handgriff 13 die Anhängekupplung 6 problemlos der Höhe nach verstellen, worauf ein Loslassen des Handgriffes 13 auf Grund der Belastung der Riegelbolzen 9 durch die Verriegelungsfedern 11, die sie unter gleichzeitigem Rückschwenken der Griffplatte 14 in die Verriegelungsstellung auswärts drücken, zu einem Einrasten der Riegelbolzen 9 in die nächste Rastaussparung 4 und damit zum selbst- 6 AT 001 287 Ul tätigen Verriegeln führt. Zur zusätzlichen Sicherung der Verriegelungsstellung ist an der Kupplungsplatte 5 eine Federrast 17 vorgesehen, mit der die Griffplatte 14 in Verriegelungsstellung verrastet. Zur Begrenzung des Verstellweges der Riegelbolzen 9 und zu deren Verdrehsicherung sind die Betätigungsstifte 16 in horizontalen Längsschlitzen 18 geführt .
Es entsteht eine leichte, aufwandsarme, bequem und funktionssichere und auch einhändig hantierbare Anhängevorrichtung. 7

Claims (5)

  1. AT 001 287 Ul
    n s p r ü c h e : 1. Anhängevorrichtung für Zugfahrzeuge mit einer in einander zugekehrten Führungsnuten zweier Vertikalschienen höhenverstellbar abgestützten Kupplungsplatte, die eine Anhängekupplung trägt und durch Verrasten zweier zu den Vertikalschienen hin ausgerichteter, schiebebetätigbarer Riegelbolzen in Rastausnehmungen der Vertikalschienen verriegelbar ist, wobei die im Verriegelungssinn federbelasteten Riegelbolzen mittels eines gemeinsamen, um eine horizontale Querachse zur Verschiebe richtung der Riegelbolzen schwenkbaren, einen Handgriff aufweisenden Schwenkhebels im Entriegelungssinn betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (12) beidseits seiner Schwenkachse (S) in einer Normalebene zur Schwenkachse (S) verlaufende und bezüglich der Verschieberichtung der Riege lbolzen^egengleich von einer Kreisbahn (K) um die Schwenkachse (S) abweichende Führungsschlitze (15) bildet, in die schwenkachsparallele Betätigungsstifte (16) der Riegelbolzen (9) eingreifen.
  2. 2. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze (15) bogenförmig verlaufen.
  3. 3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (12) als Griffplatte (14) ausgebildet ist, die an der Rückseite der Kupplungsplatte (5) auf einem die Kupplungsplatte (5) durchragenden Lagerzapfen (7) der Anhängekupplung (6) schwenkbar lagert.
  4. 4. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (12) in Verriegelungsstellung über eine Federraste (17) mit der Kupplungsplatte (5) verrastbar ist. 8 AT 001 287 Ul
  5. 5. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffplatte (14) in Verriegelungsstellung mit ihrem Handgriff (13) gegenüber einer Vertikalen (V) durch die Schwenkachse (S) im Verriegelungssinn winkelversetzt ist. 9
AT0808396U 1995-04-05 1996-08-23 Anhängevorrichtung für zugfahrzeuge AT1287U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20015101U1 (de) 2000-09-01 2000-12-28 Sauermann, Hans, 86558 Hohenwart Höhenverstellbare Anhängerkupplung
EP1386761A1 (de) 2002-07-30 2004-02-04 Rockinger GmbH Höhenverstellbare Anhängerkupplung
EP1688277A1 (de) * 2005-02-04 2006-08-09 CBM S.p.A. Zughaken für Fahrzeuge mit vereinfachtem Schieber

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155338A1 (de) * 1984-03-28 1985-09-25 ROCKINGER Spezialfabrik für Anhängerkupplungen GmbH & Co. Höhenverstellbare Anhängerkupplung

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