AT128945B - Halter für Bremsklötze. - Google Patents

Halter für Bremsklötze.

Info

Publication number
AT128945B
AT128945B AT128945DA AT128945B AT 128945 B AT128945 B AT 128945B AT 128945D A AT128945D A AT 128945DA AT 128945 B AT128945 B AT 128945B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
holder
cheeks
connecting pieces
side cheeks
holder according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Peipers & Cie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peipers & Cie Ag filed Critical Peipers & Cie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT128945B publication Critical patent/AT128945B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Halter für Bremsklötze. 



   Die zweiteiligen Bremsklötze für Eisenbahnfahrzeuge bestehen im wesentlichen aus dem Halter und der daran mittels Keil lösbar befestigten Bremsklotzsohle. 



   Diese Halter besitzen eine im Querschnitt U-förmige Gestalt, in dem zwei Wangen an der Seite, an der die Sohle zur Auflage kommt, durch einen Steg zu einem gemeinsamen Stück verbunden sind. 



   Die Herstellung und besonders die Bearbeitung dieses U-förmigen Halters mit seinen im Verhältnis zur Stegbreite hohen Seitenwangen machte naturgemäss grössere Schwierigkeiten, gleichviel, ob er aus einem einzigen Stück oder aus zwei Teilen hergestellt werden sollte. Versuche, einen aus zwei Teilen hergestellten Halter durch Nieten bzw. Schrauben zu einem Stück zu verbinden, haben keine befriedigenden Ergebnisse gezeigt. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun die Herstellung eines im zusammengesetzten Zustand U-förmigen Halters aus mehreren Teilen, ohne dass Steg und Seitenwangen eine besondere unmittelbare Verbindung etwa durch Nieten oder Schrauben erforderte. 



   Die Herstellung des Halters aus mehreren, der Bearbeitung besser zugänglichen Einzelteilen stellt sich gegenüber derjenigen aus einem zusammenhängenden U-förmigen Stück wesentlich billiger und ist in kürzerer Zeit zu bewerkstelligen, auch werden dabei die sonst bei den Haltern infolge Biegens langer Stücke leicht auftretenden Materialspannungen vermieden. Bei Beschädigungen einzelner Stellen des Halters genügt der Ersatz des davon betroffenen Einzelteiles. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass zwei im wesentlichen flache oder ebene Seitenwangen an ihrer Unterseite, auf die später die Sohle zu liegen kommt, durch zunächst nur lose aufzusetzende Verbindungsstücke, gleichzeitig unter genauer Festlegung ihres Abstandes miteinander verbunden werden ; die weitere zum Zusammenhalten des Halters noch erforderliche Abstützung kann z. B. durch den die beiden Wangen ja so wie so verbindenden Aufhängezapfen des Bremsdreiecks gegeben werden. 



   Dabei umfassen die Verbindungsstücke die beiden Seitenwangen an der Innen-und Aussenseite mittels Rippen oder Stegen. 



   Man kann die Verbindung der Seitenwangen aber auch in der Weise herstellen, dass die Verbindungsstege nicht mehr die einzelnen Seitenwangen umfassen, sondern sich nur an deren Innenseiten abstützen, so dass die Stege nicht mehr von unten auf die die Bremssohle tragenden Stirnflächen der Seitenwangen aufgelegt, sondern nur zwischen die Wangen eingefügt werden. Infolgedessen wird die Form der Verbindungsstege nicht nur an sich einfacher, sondern die Auflagefläche der Seitenwangen für die Bremssohle wird in ihrer ganzen Länge und Breite von den Verbindungsstegen frei und kann als wirksame Auf-   lagefläche   ausgenutzt werden. 



   . Die Zeichnungen geben in Fig. 1-5 ein Ausführungsbeispiel und in Fig. 6-8 ein weiteres Ausführungsbeispiel für den neuen Bremsklotzhalter wieder u. zw. in Fig. 1 die Seitenansicht einer einzelnen Seitenwange, Fig. 2 den Halter zusammengesetzt von der Längsseite gesehen, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie   A-B   der Fig. 2, Fig. 4 die Seitenansicht eines Verbindungsstückes für die Seitenwangen, Fig. 5 die Ansicht des Verbindungsstückes von oben gesehen und Fig. 6 die Seitenansicht einer anderen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Ausführungsart   des Halters, bei welcher der Verbindungssteg die Seitenwangen nicht beiderseitig umfasst, sondern nur zwischen den Innenseiten der Seitenwangen liegt, Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 6, Fig.

   8 die Seitenansicht des   Verbindüngs & tuekes   für die Halterart nach Fig. 6. 



   Die Seitenwangen a werden in Stahlguss gegossen oder im Gesenk geschmiedet oder aus Blech bzw. Flacheisen durch Stanzen warm oder kalt oder auch durch Ablängen aus einem Walzprofileisen hergestellt. Das diese Seitenwangen an beiden   Längsseitenflächen   mit je einem Rippenpaar c dicht umschliessende Verbindungsstück b wird auf die Wangen von unten aufgeschoben u. zw. zu beiden Seiten der Wangenmitte   bzw.'des   Ausschnittes h'der Wangen für die Sohlennase in gleichem Abstand je ein Stück b.

   Um die Lage der Stücke b auf den Wangen   a gegen Versehiebungen   in Längsrichtung des Halters zu sichern, besitzen die Wangen an den Stellen, an denen die Stücke b zu liegen kommen, zu beiden Seiten der Mitte je einen Ausschnitt e, so dass sich   die Verbindungsstücke gegen   die   Anschläge t und g   der Wangen anlegen. Die   Verbindungsstücke A   werden oben durch   Punktschweissung   verbunden oder auf sonstige, zweckmässig erscheinende Weise festgelegt, damit sich die Wangen nicht etwa beim Lösen der Bremse herausziehen, wobei aber nur eine ganz geringe Beanspruchung des Halters auftreten-kann. Das Aufbringen der Verbindungsstücke b auf die Wangen a kann auch im warmen Zustande erfolgen, so dass die Befestigung der Teile durch nachfolgendes Aufschrumpfen stattfindet. 



   Die Verbindungsstücke b werden   zweckmässig   durch Walzen eines Stabes von dreifachem U-Profil, darauffolgendes Biegen desselben im Radius des Schuhes und dann folgendes Ablängen sowie Anbringen der Rippen d hergestellt. 



   Die Aussparungen   i   an der Innenseite der Wangen a, die zur Aufnahme der Seitenführungsansätze der Sohle dienen, und die Löcher k, l, o werden nach Zusammensetzen des Schuhes durch Fräsen respektive Bohren hergestellt. 



   Es ist bei der Konstruktion vorliegender Erfindung möglich, die   Verbindungsstücke,   die den Halterquersteg bilden, aus härterem Material anzufertigen, welches der Querstegbeanspruchung vermehrt Rechnung trägt, als bei den aus nur einem Stück bestehenden Haltern-sei es aus Gusseisen, Stahlguss und Schmiedematerial. Zudem ist der Umstand von Vorteil, dass im Bahnbetrieb beschädigte Stücke durch Ersetzen eines der vier Teile wieder brauchbar gemacht werden können. Die auf diese Weise besonders an den Wangen überaus kräftig hergestellten, fast unbearbeiteten Halter haben dasselbe niedrige
Gewicht, wie die aus nur einem Stück bestehenden, sie liegen ausserdem in den bahnseitig vorgeschriebenen Masstoleranzen und entsprechen den internationalen Passmassen. 



   Die Seitenwangen werden mit so tiefen Ausschnitten e versehen, dass zwischen den Unterkanten der Verbindungsstücke   c   und den der Sohle zur Auflage dienenden Unterkanten der Seitenwangen a ein zum Durchtritt der Kühlungsluft genügender Abstand verbleibt. 



   Mit   m   sind darin diejenigen Stellen bezeichnet, an denen jetzt die   Verschweissung   zweckmässig vorgenommen werden kann. 



   Die unteren bzw. die am Quersteg an der unteren   Wangenauflagefläche   befindlichen   Schweiss-   nähte sind also versenkt in der Halterwange untergebracht, sie hindern demnach die Sohle nicht am Aufliegen. Desgleichen ist von Nutzen, dass die   Schweissstellen   im Interesse der Festigkeit des Halters dicker gehalten werden können. Das vorhandene Spiel zwischen Sohle und Halter lässt eine sorgfältige Ver-   schweissung   des Stückes zu, ohne die Nähte nacharbeiten zu müssen. Die damit gleichzeitig erreichte Lüftung der Sohle erhöht die Lebensdauer derselben wesentlich. 



   Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsart des Halters werden die Seitenwangen a durch Zwischenlegen der Stege b im richtigen Abstand voneinander gehalten. Die Stege b legen sich mit ihren Rippen c so gegen die Innenfläche der Seitenwangen an, dass sie mit ihrer Unterseite bündig mit der Unterseite der Seitenwangen abschneiden, so dass diese ganz als Auflagefläche für die Bremssohle ausgenutzt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Halter für Bremsklötze an Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei im wesentlichen flachen oder ebenen symmetrischen Seitenwangen an ihrer Unterseite durch lose, aufzulegende Verbindungsstücke ihre regelmässige Lage erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke (b) die Seitenwangen je an der Innen-und der Aussenseite mittels Rippen oder Stegen (C), an der Unterkante bündig, umschliessen.
    3. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke zur Vermeidung von Verschiebung in Längsrichtung des Halters in Ausschnitte (e) oder an Anschlägen (t, g) der Seitenwangen gelegt sind.
    4. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (b) bei gänzlicher Freilassung der Auflagefläche der Seitenwangen (a) für die Bremssohle ausschliesslich zwischen die Innenflächen der Seitenwangen eingelegt sind.
    5. Halter nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Unterseite der beiden Seitenwangen an sich lose anzulegenden Verbindungsstücke (e) in oder an solche Ausschnitte (e) der <Desc/Clms Page number 3> Seitenwangen (a) gelegt werden, dass zwischen der Unterkante der Verbindungsstücke (e) und der der Sohlenauflage dienenden Unterkante der Seitenwangen (a) ein für die Luftkühlung der Sohle genügender Abstand vorhanden ist.
    6. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke (e) mit den Seitenwangen (a) durch Schweissung verbunden sind.
    7. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante der Verbindungsstücke (c) zwischen Oberkante der Ausschnitte (e) und Unterkante der Seitenwangen (a) liegen. EMI3.1
AT128945D 1930-02-26 1931-02-13 Halter für Bremsklötze. AT128945B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE128945X 1930-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128945B true AT128945B (de) 1932-06-25

Family

ID=29277557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128945D AT128945B (de) 1930-02-26 1931-02-13 Halter für Bremsklötze.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT128945B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602005001782T2 (de) Flugzeugsitzschiene und deren Fertigungsverfahren
DE102006005362A1 (de) Abgaswärmetauscher in einer Abgasrückführungsanordnung
DE3304783C2 (de)
EP0031306A2 (de) Wagenkastenaufbau für Strassen- oder Schienenfahrzeuge
DD144176A5 (de) Verbundtraeger
EP0061994A2 (de) Keilförmiges Verbindungselement zum schnellen und festen Verbinden von Profilen
DE2540267B2 (de) Tragwerk für eine zerlegbare Brücke
DE2126336A1 (de) Drehgestellzapfenlager-Mittelstück einer Kastenwiege für Schienenfahrzeuge
DE525564C (de) Halter von U-foermigem Querschnitt fuer zweiteilige Bremskloetze an Eisenbahnfahrzeugen
AT394009B (de) Gleisbremselement
EP1764290A1 (de) Sattelkupplung
DE10392238T5 (de) Torsionsplatte
DE894815C (de) Verbindung des aus Leichtmetallprofiltraegern bestehenden Traggerippes mit der aus einem anderen Werkstoff bestehenden Aussenhaut von Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE630015C (de) Aus kreuzweise uebereinandergelegten Hoelzern gebildeter Stuetzpfeiler
DE1605004B1 (de) Untergestellfreier mehrachsiger Leichtbaukesselwagen
DD247186A5 (de) Gitterrahmen
DE19851227C1 (de) Lösbares Verbindungssystem
DE69329892T2 (de) Wärmetauscher mit, mit Stützen verbundenen, Wasserkästen insbesondere für Fahrzeuge
AT251232B (de) Rahmen, insbesondere Tragrahmen für verschiebbare Behälter
AT107349B (de) Drehscheibe mit unterteilten Hauptträgern.
DE684798C (de) Aus einem Stueck gepresste Kastenstuetze fuer Eisenbahnfahrzeuge
AT129221B (de) Eisenbetondecke.
AT252992B (de) Einrichtung zur Verankerung einer Mittelpufferkupplung am Rahmen von Schienenfahrzeugen
DE2244359A1 (de) Rahmen fuer ein schienenfahrzeug, insbesondere fuer eine lokomotive
DE60100073T2 (de) Lastbodenstruktur für einen Eisenbahngüterwagen