AT129007B - Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Mauersteinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Mauersteinen.

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AT129007B
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machine
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Thomas Koidl
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Thomas Koidl
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Description


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    Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung   von Mauersteinen. 
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 zufolge der räumlichen Entfernung der einzelnen   Maschinen einen beträchtlichen   Zeitverlust bedeutete, anderseits die ohnehin voll ausgenutzte Strangpresse ohne Beeinflussung der ihr zugeordneten Aufbereitungsanlagen das   zusätzliche   Abfallmaterial nicht verarbeiten konnte. Auch durch die Aufstellung einer zusätzlichen Strangpresse könnte, abgesehen von deren hohen Anschaffungskosten, eine wirtschaftliche 
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 erfolgen müsste und überdies auch keine Abstimmung der Strangpressenleistungen auf die Leistung der Bearbeitungsmaschinen erzielbar ist. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren beseitigt nun sämtliche vorgenannten Übelstände dadurch, dass das bei der Bearbeitung des Strangmaterial oder von Presslingen sich ergebende Abfallmaterial unmittelbar zur Herstellung weiterer Steine verwendet wird, wodurch ein endgültiger Abfall vermieden wird. 



   Die zur   Durchführung   des Verfahrens dienende Maschine weist eine Anzahl auf die Leistung der Strangpresse oder sonstigen Formmaschine abgestimmte Bearbeitungs-z. B.   Schneidevorrichtungen   auf, von denen das Abfallmaterial in eine in die Maschine eingebaute Förderanlage gelangt, welche das Material zu einer dieses zu einem selbständigen Strang umformenden   Pressvorrichtung   führt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des erfindunggemässen Verfahrens dienenden Maschine in Fig. 1 in schematischer Seitenansicht, teilweise im Schnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. 



   Die Maschine zur Herstellung von mit Aushöhlungen versehenen Ziegeln besteht aus einem einen Trog 1 bildenden Untergestell 2, auf welchem in Abständen voneinander   Aushöhlvorrichtungen     A-D   aufnehmende Rahmen 3 befestigt sind. In jedem der Rahmen. 3 ist eine Zwillingskurbelwelle 4, 4' gelagert, an deren Kurbeln 4'durch ein Querhaupt 5 miteinander verbundene und mit einem Schlitz 6 längs eines verschwenkbaren Steines oder einer Rolle 7 geführte Pleuelstangen 8 angreifen. Das Querhaupt 5 trägt eine oder mehrere den herzustellenden Aushöhlungen im Pressling 9 entsprechend ausgeteilte. mit einem Schneiddraht 10 überspannte Schneidegabeln 11.

   Die Arbeitsbewegung der Schneidegabeln 11 wird von einer durchlaufenden und an einen Motor 12 angeschlossenen Welle 13 abgeleitet, indem die einzelnen Zwillingskurbelwellen 4,4'mittels eines   Kegelräderpaares   14 mit der Welle   13   in Verbindung gebracht sind. Zwecks Aufnahme je eines der zu bearbeitenden Presslinge 9 ist über den Schneidwerkzeugen 10, 11 ein an lotrechten Säulen 15 geführter Arbeitstisch 16 vorgesehen, welcher Aussparungen für die in den Pressling 9 eindringenden   Schneidwerkzeuge 10, 11   besitzt und durch die Wirkung von an den Säulen 15 vorgesehenen Federn 17 in seiner Höchstlage gehalten wird.

   Damit die Arbeitstische 16 in bestimmten Zeitabschnitten entgegen der Wirkung ihrer Federn   17   sich senken und auf diese Weise den Pressling 9 den Schneidwerkzeugen. 10, 11 zuführen können, ist an den Arbeitstischen 16 eine Stange 18 befestigt, an der ein Arm eines Winkelhebels 19 angreift, dessen anderer Arm mit einer Nockenscheibe 20 zusammenwirkt. Die Nockenscheibe   20,   welche eine spiralförmig ausgebildete und eine unmittelbar daran anschliessende radiale Arbeitsfläche besitzen, können zeitweilig für eine volle Umdrehung mittels einer Kupplung (nicht dargestellt) an ständig umlaufende Schneckengetriebe 21 angeschaltet werden, die ihren Antrieb von einer durchgehenden und beispielsweise durch ein Kettengetriebe 23 gleichfalls 

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 mit dem Motor 12 auf Drehung verbundenen Welle 22 empfangen.

   Auf dem Arbeitstische angelenkte Greifer 24 werden am Beginn der Senkbewegung des Arbeitstisches 16 zufolge eines festen   Anschlages ; ? 5   eines die   Säulen 15   verbindenden Rahmens 26 selbsttätig geschlossen und umfassen den Pressling 9 für die Dauer des Arbeitsvorganges. 



   Im Trog   1   des Untergestelles 2 ist eine von einem Motor   27   betätigte   Förderschnecke 2S   gelagert, welche an ihrem Ende mit einer   Pressschnecke   29 versehen ist. Die   Pressschnecke   29 reicht in einen nach 
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 eine übliche Abschneidevorrichtung   32   zugeordnet. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Die   Aushöhlvorriehtungen B-D   haben die von der Strangpresse fortlaufend gelieferten Presslinge 9 zu Hohlsteinen umzubilden, u. zw. in einem derartigen Zeitraum, dass ohne irgendwelcher Materialstauungen bzw. ohne einer Drosselung der Leistung der Strangpresse die von ihr gelieferten Presslinge 9 ständig aufgearbeitet werden. Da aber zwecks   vollkommener   Ausnutzung der Strangpresse diese Beziehung bei der höchstzulässigen Dauerleistung der Strangpresse erreicht werden soll, steht die Anzahl der   Aushöhlvorrichtungen   in unmittelbarer Abhängigkeit zur Leistung der Strangpresse,   welche   durch die Liefermenge pro Zeiteinheit gekennzeichnet wird.

   Die Press- 
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 abgelegt, worauf man die Kupplung der betreffenden Nockenscheibe 20   einrückt.   Bei der hiedurch bewirkten einmaligen Umdrehung der Nockenscheibe 20 entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch deren spiralförmige Arbeitsfläche der   Winkelhebel-M   im Uhrzeigersinn versehwenkt und zieht mit einem andern an der Stange 18 angreifenden Arm den Arbeitstisch 16 nach unten, während welcher Zeit die ständig ihre Arbeitsbewegung ausführenden Schneidewerkzeuge 20, 21 auf den Pressling 9 einwirken. Sobald der Arm des Winkelhebels 19 in den Bereich der radialen Arbeitsfläche der Nockenscheibe gelangt, schnellt der Arbeitstisch unter der Einwirkung der nunmehr frei werdenden Federn   17   in seine   Höchstlage   zurück womit der Arbeitsvorgang beendet ist. 



   Das sich bei der Bearbeitung der Presslinge 9 ergebende Abfallmaterial fällt in den Trog   1,   von wo es durch die   Förderschnecke   28 der Pressschnecke 29 unter gleichzeitiger Durehknetung zugeschoben 
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 material zu einem neuerlichen Vollstrang um, der alsdann mittels der Abschneidevorrichtung 31 unterteilt und zur weiteren Bearbeitung auf die   Aushöhlvorriehtung   A gelangt. Demnach wird das ganze von der Strangpresse gelieferte Material bei Vermeidung jeglichen Abfalles innerhalb der Maschine zu Mauersteinen verarbeitet. Dies wirkt sich wirtschaftlich dadurch aus, dass beispielsweise bei einer Strangpressenleistung von 1000 Vollsteinen durch die restlose Ausnutzung des Abfallmaterials 1500 Hohlsteine erzeugt werden, was einer Erhöhung der Produktion von   50%   gleichkommt.

   Selbstverständlich könnten auch sämtliche   Aushöhlvorrichtungen   die Bearbeitung der von der Strangpresse kommenden Presslinge übernehmen, wogegen das Abfallmaterial zu anders gearbeiteten Mauersteinen, z. B. Vollsteinen oder Ziegeln mit durchgehenden Kanälen u. dgl., umgebildet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur maschinellen Herstellung von Mauersteinen, insbesondere von Hohlsteinen jeglicher Art, dadurch gekennzeichnet, dass das bei Bearbeitung des Strangmaterials oder von Presslingen sich ergebende Abfallmaterial unmittelbar zur Bildung weiterer Mauersteine verwendet wird, wodurch ein endgültiger Abfall vermieden wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abfallmaterial zu einem besonderen Strang geformt und dieser alsdann entsprechend den gewünschten Mauersteinen weiter verarbeitet wird.
    3. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf die Leistung der Strangpresse oder sonstige Formmaschine abgestimmte Anzahl von Bearbeitungs-z. B. Schneidevorrichtungen, denen eine das Abfallmaterial sammelnde Förderanlage und eine dieses zu einem selbständigen Strang umformende Pressvorrichtung zugeordnet sind.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderanlage unterhalb den Bearbeitungs-z. B. Schneidevorrichtungen angeordnet ist und in die Pressvorrichtung übergeht, so dass das Abfallmaterial unmittelbar in die Förderanlage fällt.
AT129007D 1931-05-30 1931-05-30 Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Mauersteinen. AT129007B (de)

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