AT129437B - Elektrischer Totalisator. - Google Patents

Elektrischer Totalisator.

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AT129437B
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Automatic Telephone Mfg Co Ltd
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Description


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  Elektrischer Totalisator. 



   Die Erfindung betrifft einen elektrischen Totalisator und insbesondere Anordnungen zum Addieren von Angaben verschiedener Art, die von mehreren entfernt voneinander angeordneten Sendestationen aus übermittelt werden, welche mit dieser Übermittlung zu jeder beliebigen Zeit unabhängig voneinander beginnen. Die Anordnung nach der Erfindung eignet sich insbesondere für Rennbahnen mit mechanischer Wettannahme, bei der Zettel mit den verschiedenartigsten Kennzeichen von an verschiedenen Stellen der Rennbahn aufgestellten Maschinen ausgegeben werden, um einen oder mehrere Anzeigeapparate einzustellen, die sich vorzugsweise in einer Zentrale befinden und die auf jedes Pferd od. dgl. gesetzte Gesamtsumme sowie den gesamten Wettbetrag für das Rennen angeben.

   Bei derartigen Apparaten soll nun der Totalisierungsvorgang sehr schnell bewirkt werden, ohne dass hiezu komplizierte Einrichtungen erforderlich würden. Auch soll die Anlage bei leichter Wartung zuverlässig und genau arbeiten, gleichgültig, wie schnell die Zettelausgabemaschinen betätigt oder wie viele von ihnen gleichzeitig betrieben werden. Das Hauptziel der Erfindung ist es, diesen Bedürfnissen mittels einer Addiereinrichtung zu genügen, die mit selbsttätigen Wählern nach Art der bei Telephonanlagen üblichen arbeitet. 



   Die Erfindungsmerkmale sind aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles verständlich, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt Fig. 2 einen Überblick über das gesamte System, Fig. 1 die Zusammengehörigkeit der Fig.   3-13,   und Fig. 14 schematisch die Zifferanzeigelampen. 



   Der Einfachheit halber sei angenommen, dass die Anlage bei einem Rennplatz für Pferderennen zur Verwendung gelangt. Auch wird der Einfachheit halber der eine Pol der Betriebsbatterie durch einen Pfeil veranschaulicht, der andere Pol hingegen als Erdung dargestellt. Ob dieser wirklich geerdet wird, ist für die Erfindung gleichgültig. Auch liegt es ganz im Belieben, ob man mehrere getrennte Batterien verwenden will. An dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen, dass die Gesamtanlage mit einer Spannung von 50 Volt betrieben werden soll, wobei lediglich die Anzeigelampen ausgenommen sind, die an ein Lichtnetz von 220 Volt angeschlossen sind. 



   Zuerst soll die Gesamtanlage des Systems unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben werden. Diese veranschaulicht eine Ausgabemaschine SM für 2 S-Zettel sowie eine Ausgabemaschine PM für 20 SZettel. Die Anzahl, in der diese Maschinen angeordnet sind, muss natürlich dem Bedarf entsprechen, mit dem man je nach der Grösse der Rennbahn zu rechnen hat. Auch lassen sich Maschinen zur Ausgabe von 10 SZetteln in geeigneter Zahl vorsehen, oder auch 2000   S-Zettelmaschinen,   falls hiefür ein Bedarf sein sollte. 



  Beim dargestellten, nachstehend im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispiel wird jedoch angenommen, dass nur Maschinen für 2 S-Zettel und 20 S-Zettel vorhanden sind. Alle Maschinen sind für eine Höchstzahl von achtzig Pferden sowie für Gewinn- (Sieg-) und Platzwetten eingerichtet, wobei für beide Arten von Wetten völlig getrennte   Addiereinrichtungen   getroffen sind. Fig. 2 zeigt ferner die Gewinn-und Platzanzeige für ein einziges Pferd sowie die Gewinn-und Platzsummenanzeige. Wenn beispielsweise jemand bei dem Beamten der 2   S-Zettelausgabemaschine   SM 2 S auf das Pferd Nr. 1 setzen will, u. zw. auf Gewinn, 

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Taste entsprechende Stellung einnimmt.

   Sodann wird ein Schlüsselzeichen   über   die zur   Addicranlage   laufenden Leitungen gesandt, um die   Entzifferungsrelaisgruppe DCss   gemäss dem Schlüssel für das Pferd
Nr. 1 zu erregen. Ist dies geschehen, was in der Regel nur den Bruchteil einer Sekunde in Anspruch nimmt, leuchtet in der Ausgabemaschine   SM   eine dem Pferd Nr. 1 zugeordnete Lampe auf. Der Beamte   drucke   dann die 2 S-Taste, um die Maschine zur Aufnahme eines von der Addiereinrichtung herkommenden
Zeichens in Betriebsbereitschaft zu setzen, das die Zettelausgabe in Gang setzt.

   Die Maschine ist mit neun
Werttasten versehen für 2,4, 6,8, 10,12, 14,16 und 18 S und nach dem Drücken irgendeiner dieser Tasten wird die entsprechende Anzahl von Zetteln gleichen Betrages ausgegeben, sobald die Pferdetaste und die
Gewinn-oder Platztaste einmal betätigt sind. Durch diese Anordnung wird der Vorgang beschleunigt. da sieh die Notwendigkeit erübrigt, die Pferde-, Gewinn-oder Platztaste für jeden auszugebenden Zettel aufs neue zu drücken. Was nun die Entzifferungsrelaisgruppe betrifft, so erfolgt deren Erregung in ver- schiedenen Kombinationen, wodurch bestimmte Kontakte der Bank des Sammelwählers SS ausgewählt werden. Ein solcher   Sammelwähler'ist jeder Zettelausgabemaschine zugeordnet   und bleibt während der ganzen Wettperiode in dauerndem Betrieb.

   Läuft der linke Wählerarm des der Maschine SM zugeordneten
Wählers auf den Bankkontakt auf, der durch die Relaisgruppe   DOR   ausgewählt ist, so wird ein Strom- kreis über den rechten Wählerann und die Leitung 187 geschlossen, um ein Relais A zu erregen, durch welches der die 2 S-Zettel zählende Wähler   sas   schrittweise angetrieben wird. Dieser ist der Gewinn- addiermaschine für das Pferd Nr. 1 zugeordnet, die die auf dem Betragsbrett bekanntgemachten Angaben kontrolliert. Gleichzeitig wird durch die Entzifferungsrelaisgruppe   DOR   ein Kontakt in den   Blanken   eines andern Sammelwählers   TS   ausgewählt, der dem Gesamtgewinnanzeiger zugeordnet ist. Dieser bleibt ebenfalls während der ganzen Wettperiode in dauerndem Betrieb.

   Daher wird über die Leitung 191 ein ähnliches Zeichen gesendet, um das Relais B zu erregen, das den Antriebsmagneten des 2   S-Zettel-   wählers des Gesamtanzeigers in Betrieb setzt, welcher dasselbe Zeichen von der Maschine SM stets empfängt, gleichgültig, auf welches der betreffenden Pferde gewettet wurde. Ist das der Pferdeaddier- maschine übermittelte Zeichen ordnungsgemäss registriert, so wird über eine besondere Leitung der Zettel-   ausgabemaschine   SM ein Zeichen zurückgemeldet, um hiedurch die Ausgabevorriehtung der Maschine anzulassen. Ferner wird die Ausgabe weiterer Zettel verhindert, wenn der Gesamtgewinnanzeiger nicht richtig registriert hat.

   Falls die 4 S-Werttaste gedrückt wird, werden die Tasten nach der Ausgabe des ersten Zettels nicht freigegeben, sondern es wird ein weiterer Posten selbsttätig der Summiereinrichtung in   ähnlicher Weise übermittelt, wie   es bereits beschrieben wurde, und es wird dann ein zweiter 2 S-Zettel ausgegeben. Erst dann werden die Tasten und der Ausgabemechanismus in die Normallage überführt, so dass die Maschine zur Ausgabe weiterer Zettel für das gleiche Pferd oder für andere Pferde bereit ist. 



   Der von der Zettelausgabemaschine ausgegebene Zettel wird mit Einzelangaben bedruckt, deren
Inhalt der Beamte nicht zu bestimmen braucht, wie beispielsweise Datum, Bezeichnung der Rennbahn,
Zahl der Maschine, Wert des Wettbetrages und womöglich ein Sehlüsselzeichen oder Schlüsselwort, um betrügerischen Missbrauch zu verhindern. Unter der Überwachung des Beamten steht der Abdruck solcher
Angaben, wie der Pferdenummer und   derWorte"Gewinn"oder"Platz",   die durch Einstellung einer schwingend unter Steuerung der Gewinn-und Platztasten stehenden Klinke bestimmt werden. 



   Wäre bei der Wette   auf "Platz" statt auf" Gewinn" gesetzt   worden, so hätte man die Platztaste und nicht die Gewinntaste   gedrückt.   Hiedurch wäre dann das Schaltrelais 0 des Addierwerkes erregt worden, wodurch alle von der Zettelausgabemaschine abgehenden   Schlüsselleitungen   zu einer andern
Entzifferungsrelaisgruppe   DOR'durchgeschaltet   würden. Hiedurch würde eine geeignete Auswahl unter den Bankkontakten eines besonderen Sammelwählers PSS erfolgen, der dann das Zeichen über die
Leitung 188 einem andern, dem Pferd Nr. 1 zugeordneten Anzeiger weitergeben würde, an dem alle Platz- wetten angezeigt werden.

   In entsprechender Weise erfolgt eine Auswahl unter den Kontakten der Bank des Platzsammelwählers TPSS für die Summe der 2 S-Zettel, der dann seinerseits ein ähnliches Zeichen an den dargestellten Anzeiger für die Summe der   auf "Platz" gesetzten Beträge   weitergeben würde. 



   Es sei nun angenommen, dass bei dem Beamten der Ausgabemaschine für 20 S-Zettel 20 S auf "Gewinn" (Sieg) des Pferdes Nr. 1 gesetzt werden. Der Beamte drückt dann die Gewinntaste und die betreffende Pferdetaste seiner Maschine sowie die 20 S-Werttaste, worauf ein entsprechendes Schlüssel- zeichen über die Steuerleitungen einer Entzifferungsrelaisgruppe des der betreffenden Maschine zugeord- neten Summierwählers übermittelt wird. Der Sammelwählers SPS, der sich während der ganzen Wettperiode in dauerndem Betrieb befindet, läuft dann zur gegebenen Zeit auf den ausgewählten Kontakt seiner Bank auf und erregt das Relais D, das den Zähler POS zum Zählen der 20 S-Zettel steuert, der der
Gewinnaddiermaschine für das Pferd Nr. 1 zugeordnet ist.

   Die Arme dieses Wählers werden einen Schritt vorgeschaltet, um die 20 S-Wette zu registrieren und die Wiedergabe der betreffenden Zahl auf dem An- zeiger zu bewirken. Gleichzeitig wird in der Bank des Sammelwählers   TPSS   für die Summe der 20 SZettel, der dem Summenanzeiger der Gewinnwetten zugeordnet ist, in entsprechender Weise ein Kontakt ausgewählt, um bei diesem Anzeiger den für die Summierung der 20 S-Zettel vorgesehenen Wähler um 
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 ein Zeichen zugeleitet, damit die   Zettelausgabevorrichtung   in Gang kommt.

   In ähnlicher Weise, wie es bei der Maschine zur Ausgabe von 2 S-Zetteln geschehen würde, wenn   auf,, Platz" gesetzt   wäre, würde dann die Platztaste statt der Gewinntaste gedrückt werden, wodurch das   Schaltrelais   E erregt würde, um das Schlüsselzeichen einer Entzifferungsrelaisgruppe zu übermitteln, die dem Anzeiger für die auf "Platz" gesetzten 20 S-Beträge zugeordnet ist. 



   Wenn der Wähler   SOS   zum Zählen der 2 S-Zettel bei irgendeinem Anzeiger zehn Schritte ausgeführt und dadurch zehn getrennte 2 S-Wetten registriert hat, so wird ein Stromkreis für das Relais D geschlossen, das den Antriebsmagneten des zugeordneten Wählers POS zum Addieren der 20 S-Beträge steuert. Hiedurch wird zur Summe ein Betrag von 20 S addiert. Die während dieser Periode dem Wähler zum Addieren der 20 S-Beträge für gewöhnlich von den 20   S-Zettelausgabemaschinen   direkt übermittelten Zeichen werden vorübergehend aufgehalten, so dass nicht etwa die beiden von verschiedenen Quellen herkommenden Zeichen zusammenfallen und bei der Registrierung Störungen hervorrufen. 



   Fig. 2 sowie die vorstehende Beschreibung behandeln lediglich den Betrieb der Ausgabemaschinen für 2   S-und   20   S-Zettel.   Gelangen jedoch Maschinen zur Ausgabe von 200   S-und   2000 S-Zetteln zur Aufstellung, so entspricht deren Betrieb im wesentlichen dem vorstehend Beschriebenen, nur werden die von den   Ausgabemaschinen   dieser höheren Werte herrührenden Registrierungen unmittelbar den Addierwählern der betreffenden Ordnung zugeleitet. Hiebei wird wiederum während der Übermittlung einer Summe von zehn 20 S-Beträgen zum Addierwähler für die 200 S-Zettel die unmittelbare Betätigung dieses Wählers von den Ausgabemaschinen für 200 S-Zettel unterbrochen, um ein Zusammenfallen der unmittelbaren und mittelbaren Zeichen zu verhindern. 



   Nunmehr werden die Einzelheiten an Hand der Fig. 3-13 erläutert werden, die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise angeordnet sind. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Schaltungsanordnung einer Ausgabemaschine für 2 S-Zettel und das Umsehalterelais COR, das beim Niederdrücken einer Pferdetaste der Gruppe 41-80 erregt wird. 



   Fig. 6 veranschaulicht das Relais PB, das beim Drücken der Platztaste PK erregt wird, um die Steuerleitungen zum Platztotalisator durchzuschalten, und zeigt auch die Entzifferungsrelaisgruppe für Gewinnwetten der betreffenden Maschine. Fig. 7 zeigt den zugehörigen Sammelwähler SS und den dem Pferd Nr. 40 zugeordneten 2 S-Addierwähler SUS. Fig. 11 stellt den Anzeiger dar, der den auf das Pferd Nr. 40 gesetzten Betrag angibt. Fig. 8 veranschaulicht den Übertragerwähler STS, der jeweils zehn 2 S-Registrierungen auf den in Fig. 9 gezeigten 20 S-Addierwähler   POS überträgt.   In entsprechender Weise werden je zehn 20 S-Registrierungen auf den aus Fig. 9 ebenfalls ersichtlichen Addierwähler   TPC   für die 200 S-Beträge übertragen.

   Dieses wiederholt sich bei den Addierwählern für die 2000 S-Beträge (Wähler   HPO,   Fig. 10) und die 20.000 S-Beträge. Fig. 12 lässt den 2 S-Sammelwähler TS der Gesamtsummiermaschine und Fig. 13 den zugehörigen Addierwähler   TSC   und den 2   S-bis   20 S-Übertragungswähler TST erkennen. 



   Sowohl die Sammelwähler als auch die Addierwähler sind als Drehschrittschalter der bei selbsttätigen Telephonanlagen gebräuchlichen Bauart ausgebildet und werden durch Schaltklinke und Schaltrad elektromagnetisch angetrieben, u. zw. vorzugsweise so, dass die Vorschaltung der Wählerarme beim Stromloswerden der Triebmagnete erfolgt. Bei ihrer üblichen Ausbildung weisen diese Wähler eine oder mehrere Kontaktbänke auf, über die Bürsten oder Wählerarme in entsprechender Zahl mit einer Geschwindigkeit hinweggeführt werden, die sich bis auf 60-70 Schaltschritt pro Sekunde belaufen kann. 



  Derartige Wähler werden zweckmässig mit zweiarmigen Wählerarmen und einer halbkreisförmigen Kontaktbank mit 25 Kontakten ausgerüstet. Jedoch lässt sich das Aufnahmevermögen des Wählers leicht bis auf 50 Kontakte durch eine Anordnung vergrössern, bei der einarmige Wählerarme verwendet und paarweise derart verbunden werden, dass die eine Kontaktbank jeweils Kontakt macht, während der Arm der andern Kontaktbank eine Leerstellung einnimmt. 



   Die Sammelwähler, die die zur Ausgabe einer bestimmten Zettelsorte dienenden Maschinen bedienen, sind derart angeordnet, dass die Arme des einen Wählers niemals auf dieselben Bankkontakte eingestellt sind, wie die Arme irgendeines ändern Wählers der Gruppe im gleichen Zeitpunkt. Erreicht wird dieses Ergebnis durch eine besondere Schaltung ihrer Arbeitsstromkreise. Der erste Wähler der Gruppe, der die andern steuert, wird nämlich durch Stromstösse angetrieben, die von einer äusseren Quelle her unmittelbar dem Triebmagneten zugeleitet werden, während alle andern Wähler örtliche Antriebsstromkreise aufweisen, die unter Überwachung ihrer Bankkontakte und Wählerarme stehen.

   So ist der Bankkontakt 1 des ersten Wählers mit dem Bankkontakt 2 des zweiten Wählers, mit dem Bankkontakt 3 des dritten Wählers und mit dem Bankkontakt 4 des vierten Wählers und so fort über die ganze Wählergruppe hin verbunden. Eine entsprechende Schaltung weisen auch die übrigen Kontakte auf. Überdies sind die Stromkreise so geschaltet, dass die verschiedenen Wähler alle auf Kontakte eingestellt sind, die an die Wähler der Steuerwählerarme unmittelbar in Vielfachschaltung angelegt sind. Da eine unmittelbare Vielfachsehaltung für die Bänke vorgesehen ist, über die die Angaben gesammelt werden, sind die Wähler daher stets um einen Schritt ausser Phase.

   Der Steuerschalter ist nicht dargestellt, jedoch gibt Fig. 7 eine typische Ausführung hiefür wieder, deren Wirkungsweise in der nachstehenden Beschreibung ein- gehend erläutert werden wird. 

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   Es sei nun die Stromkreisschaltung erläutert, die beim Beginn des Wettvorganges vorgenommen wird. Der Beamte drückt die Summengewinntaste   TWK   (Fig. 7) und, falls das Wetten auf "Platz" zugelassen ist, die nicht dargestellte Platztaste. Ferner drückt er die Anlasstaste, z. B.   SK   (Fig. 7) der den verschiedenen Pferden zugeordneten und deren Nummern entsprechenden Addiermaschinen. Beim Drucken der Summengewinntaste TWK wird bei einem Federpaket die zugehörige Kontrollampe TW sowie die an alle Anlasstasten SK gemeinsam angeschlossene Leitung geerdet, während am andern Federpaket an die Leitung 99 Erde angeschaltet wird, um das Relais TB (Fig. 12) umzuschalten. Hiedurch wird der Sammelwähler   TS   der Gesamtsummiermaschine angelassen.

   Durch Drücken der Anlasstaste   SK   wird durch das eine Federpaket die zugehörige Kontrollampe   SL   in Betrieb genommen, während am andern Federpaket über die   Leitung-   das Relais MB (Fig. 7) geerdet wird. Dieses spricht an und öffnet an den Ankern   mu-may   den Eigenstromkreis der in den Fig. 7,9 und 10 dargestellten Addierwähler für die Beträge von 2 S, 20 S, 200 S, 2000 S und 20.000 S. Ferner wird am Anker mb7 noch ein Stromkreis für das Relais NO (Fig. 8) geschlossen, das daraufhin den Unterbrecher 301 an den ersten Sammelwähler der 2 S-Gruppe   anschliesst,   so dass alle Wähler der Gruppe angelassen werden.

   Ausserdem wird am Anker mb3 ein Stromkreis für das Relais   9 mit   einem Magneten   STM   in Reihe geschaltet, der in diesem Zeitpunkt nicht erregt ist. Indessen erregt das Relais   E   an seinem Anker k2 das Relais NB (Fig. 8) über die Leitung 161, woraufhin der Unterbrecher 303 an den ersten Wähler der 20 S-Gruppe angeschlossen wird, so dass alle Wähler dieser Gruppe angelassen werden. Es ergibt sich also, dass beim Drücken der Gesamtgewinntaste und aller Anlasstasten, die zu den den verschiedenen Pferden zugeordneten Addiermaschinen gehören, die Addiereinrichtung in Gang gesetzt wird, um die gesetzten Beträge zu registrieren. 



   Zur Erläuterung des Vorganges sei angenommen, dass der Beamte der Ausgabemasehine für die 2 S-Zettel eine Wette über 8 S auf das Pferd Nr. 40, u.   zw.   auf "Gewinn", anzunehmen hat. Er drückt dann die dem Pferd Nr. 40 zugeordnete Taste 4Q und die Gewinntaste WK (Fig. 3), worauf ein Stromkreis geschlossen wird, der von Erde über die Anker se2 und   k3,   den Anker   tr 1,   die Ader 3, die rechtsliegenden Federn der Gewinntaste   WK,   die linksliegenden Federn der Pferdetaste 40 und die Wicklung des Relais   S   zur Batterie verläuft.

   Parallel hiezu verläuft ein Stromkreis über die rechtsliegenden Federn der Taste 40 und die Leitung 10 zum Bankkontakt 20 des in der Zettelausgabemaschine befindlichen Schlüsselzeichenwählers   OS.   Ein weiterer Stromkreis verläuft von Erde über die linksliegenden Federn der Gewinntaste   WK,   die Wicklung des Magneten TCM zur Batterie, u. zw, parallel zur Gewinnlampe WL. Daher leuchtet diese im Gesichtsfeld des Beamten und des Rennplatzbesuchers auf.

   Bei der Erregung des Magneten   TGM   wechselt in der Zettelausgabemaschine eine schwingende Klinke die   Drucktypen   aus, so dass sie statt   auf #Platz" auf #Gewinn" stehen.   Wird das Relais   S   über den vorstehend angegebenen Stromkreis erregt, so erdet es an seinem Anker s3 die Leitung 15 und   lässt   damit den Motor M der Zettelausgabemaschine an. Diese kann etwa so ausgebildet sein, wie es die britische Patentanmeldung Nr. 25506/29 zeigt. Am Anker sl wird ferner Erde von den Ruhekontakten der Taste   CE,   den Ankern trl und sel und der Leitung 2 weitergeschaltet über den Anker al zum Relais TS.

   Am Anker s2 wird die gleiche Erdung auf den   Tastensperrmagneten j M übertragen,   der daraufhin anspricht, und sich über seinen Anker   kill,   die Leitung 4, den Anker      und die Ruhekontakte der Taste CE über die Erde selbst sperrt. 



  Durch Erregung des Magneten KLM werden alle Tasten verriegelt, so dass irgendeine niedergedrückte Taste beim Niederdrücken einer andern Taste nicht freigegeben wird. Das Relais   TS   schliesst bei seiner Erregung an seinem Anker tsl Batterie an die Leitung 14 an, um die magnetische Kupplung   M (M   zu erregen, die das Triebrad DW anzieht, und die Welle der Typenscheibe   TW   sowie die Wählerarme   1-16   des   Schlüsselzeichenwählers CR in   Umlauf versetzt. Die Arme laufen daher   über ihre Bankkontakte, u. zw.   zweckmässig mit der Geschwindigkeit von 60 Kontakten pro Sekunde. 



   Wenn der Wählerarm 9 auf den Bankkontakt 40 aufläuft, der durch Druck auf die Taste 40 geerdet wurde, wird ein Stromkreis vom Arm 9 über die Leitung 11 und den parallel zum Kondensator CC geschalteten Widerstand   a : zur Wicklung   des Relais Z   (Fig. 3) geschlossen.   Infolge der Wirkung des Kondensators spricht das Relais Z sehr schnell an und öffnet an seinem   Anker z1   den Stromkreis des Relais   TS,   wodurch der Kupplungsstromkreis unterbrochen und ein Stromkreis geschlossen wird, der über die Leitung 13 verläuft und den Stopmagneten   SM   des Typenrades erregt. Dieser Magnet zieht daraufhin den Stoparm SA an und drückt ihn an das Typenrad an, um dieses in der erreichten Stellung zu verriegeln.

   Das Relais Z schaltet weiterhin mit dem Anker z2 Erde durch über die Leitung 2, die   Leitung J,   Wählerarm 16 des   Schlüsselzeichenwählers   CS, die Lampe 40 L, die Leitung 28 und den an die Batterie angeschlossenen Anker   earl0   so dass die Lampe zur Beleuchtung der Ziffer 40 aufleuchtet, die sowohl dem Beamten als auch dem die Wette abschliessenden   Rennplatzbesueher   sichtbar ist.

   Daher wird nach dem Drücken der Pferdetaste und der Gewinntaste an der Zettelausgabemaschine durch ein sichtbares Zeichen angegeben, dass auf das Pferd   Nr. 40 für Gewinn"gesetzt   worden ist. Überdies wird der zum   Wählerarm 16   gehörige Arbeitskontakt 40 an die den Wählerarmen 14, 13, 12, 11 und 10 zugeordneten Kontakte 40 über eine die Bänke verbindende Leitung angeschlossen, und dieser Anschluss wird durch die Wählerarme über die Leitungen 21, 22, 23, 24 und 25 und die Ruhekontakte der Anker   cor 26     pol-5   und   sr 2-6   zu den Wicklungen der Speicherrelais AA, AB, AC, AD und AE der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsgruppe durchgesehaltet.

   Über ihre unteren in Reihe mit dem Relais BF 

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 geschalteten Wicklungen sprechen diese   Relais an und schliessen an   den Ankern   aal,     ab1,   acl,   adl   und ael Stromkreise für ihre oberen   Haltewicklungen über Leitung ? zur   Erde bei Anker a2 (Fig. 12). Das Relais BF spricht an und schaltet an seinem Anker bfl über die Leitung 78 Erde zur oberen Wicklung des Relais SR durch, woraufhin das Relais SR, ein mit zwei   Schaltselhritten   arbeitendes Relais, seinen leichten Anker srl anzieht und einen Stromkreis für seinen später erfolgenden zweiten Schaltschritt vorbereitet. 



   Das   Aufleuchten   der Lampe 40 gibt dem Beamten an der Zettelausgabemaschine und dem Rennplatzbesucher an, dass die Wette richtig registriert ist und dass nunmehr die Werttaste niedergedrückt werden kann. Bei dem beschriebenen Beispiel wird die in Fig. 4 dargestellte 8 S-Taste niedergedrückt, worauf der an der Seite liegende   Federsehalter   X mechanisch geschlossen und Erde von der Leitung 4 (Fig. 3) über die Kontakte des Federschalters   Xund dieWicklung   des   Sehliisselverriegelungsmagneten   VKM zur Batterie durchgeschaltet wird. Durch Erregung dieses Magneten werden alle Werttasten in einem Stromkreis verriegelt, der durch den Anker   te2   oder die Klartaste CK gesteuert wird.

   Auf der linken Seite wird an den Kontaktfedern der 8 S-Werttaste Erde zum Bankkontakt 5 des Wertwählers VSW durchgeschaltet, während an den   rechtsliegenden   Kontaktfedern der Taste Erde von der Leitung 5 durchgeschaltet, wird über die Leitung 32, die vom   Nockenmagnetarm     CMA   gesteuerten Ruhekontaktfedern, die Leitung 31, den Anker tel und die Wicklung des Relais SO zur Batterie. Das Relais SO spricht daraufhin an und schliesst einen Sperrstromkreis für sich selbst am Anker se5. Ausserdem wird die Erde am Anker sel von den Leitungen 2 und 5 und am Anker se2 von der Gewinntaste und somit von der Pferdetaste 40 abgeschaltet.

   Am Anker se3 wird ein Stromkreis für das Relais TR vorbereitet und am Anker se4 ein Stromkreis geschlossen, der zum Triebmagneten VDM der Werttaste VSW führt, woraufhin der Magnet erregt wird, aber seine Wählerarme noch nicht   vorschaltet.   Nunmehr werden die Relais S und Z stromlos, aber das Relais se und die   Tastenverriegelungsmagneten     KLM   und VKM bleiben an der Klartaste verriegelt. 



   Um die Beschreibung nicht unnötig verwickelt zu gestalten, soll die weitere Arbeitsweise der Zettelausgabemaschine zunächst nicht erläutert, sondern die   Stromkreisschaltungen   der Summieranlage dargelegt werden. Wie ersichtlich, umfasst die in den Fig. 7-11 veranschaulichte Anlage nur die Gewinnaddiermaschine für das Pferd Nr. 40. Es sind ähnliche   Addiermaschinen   für die andern Pferde vorhanden, zu denen der Anschluss über die Wählerarme 21 und 22 des Sammelwählers SS (Fig. 7) durchgeschaltet wird. Während die Bänke der Wählerarme 21 und 22 in Vielfaehschaltung mit allen Sammelwählern der Gruppe verbunden sind, verläuft der Anschluss der Arme 23 und 24 natürlich nur bis zu der Entzifferungsrelaisgruppe, die der dargestellten Zettelausgabemaschine zugeordnet ist. 



   Es sei nun weiter beschrieben, wie sich die Registrierung einer sich auf 2 S belaufenden Gewinn- 
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 (Fig. 5) und somit auch von den andern Wählerarmen 10, 11,   12,     1. 3 und 14 abgeschaltet   ist, werden die Stromkreise für die unteren Wicklungen der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsrelais getrennt, worauf das Relais BF ausgelöst wird und an seinem Anker bfl die Erdung von der Leitung 78 abschaltet, die sieh zur Verbindungsstelle der Wicklungen des Relais SR erstreckt.

   Daher wird dieses über beide Wicklungen in Reihenschaltung erregt und trennt dann an seinen Ankern sr2-sr7 und sr9 die Verbindungen der Zettelausgabemaschine mit der Entzifferungsrelaisgruppe, während ein Stromkreis geschlossen wird, der von Erde über die obere Wicklung des Relais 0 (Fig. 12), den Anker   a4,   die Leitung   75,   den Anker sr8 
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 kontakt 40 des Sammelwählers SS verläuft, der zu dieser betreffenden Entzifferungsrelaisgruppe gehört. Der Wähler SS, der in Fig. 7 gezeigt ist, stellt einen der abhängigen Wähler dar und ist so angeordnet, dass die Zusammenwirkung des Relais   G   mit dem Magneten SDM den Wähler selbsttätig in Umlauf versetzt, bis seine Arme 25 oder 26 auf den durch den Steuerwähler der Gruppe geerdeten Bankkontakt auflaufen.

   Dann wird das Relais G kurz geschlossen, so dass die Wählerarme stillgesetzt werden. Wenn der Steuerwähler einen Schritt vorrückt, rücken daher alle von ihm abhängigen Wähler ebenfalls vor, weil die betreffenden Relais G nicht mehr kurz geschlossen sind. Da diejenigen Bänke, die den von den Armen 25 und 26 bestrichenen Kontaktbänken entsprechen, in der zuvor erläuterten Weise miteinander verbunden sind, kann es nicht eintreten, dass die den Armen 21 und 22 entsprechenden Wählerarme von je zwei Wählern gleichzeitig auf in Vielfachschaltung miteinander verbundene Bankkontakte auflaufen, obgleich die Wähler synchron betrieben werden.

   Dieser Umstand ermöglicht die nachstehend beschriebene Anordnung, mit deren Hilfe die 2 S-Registrierungen aller Sammelwähler der Gruppe zur Steuerung eines einzigen Schrittschaltrelais dienen, das zu der Addiermaschine des betreffenden Pferdes gehört. 



   Um nun wieder auf die Betriebsweise des Sammelwählers SS zurückzukommen, so bleibt das Relais   G   nicht länger kurz geschlossen, wenn beim Anlassen des Sammelwählers die Erdung vom Bankkontakt 1 des Armes 26 abgeschaltet wird, und spricht daher an und schliesst an seinem Anker g2 den Stromkreis für den Triebmagneten SDM. Dieser öffnet an den Federn sdml den Stromkreis des Relais G, das daher abfällt und den Stromkreis des Magneten unterbricht. Die Wählerarme werden daher um einen Schritt vorgeschaltet, und das Relais G ist dann wiederum kurz geschlossen, bis der Steuerwähler von neuem vorrückt. In dieser Weise werden die Wählerarme über die Bankkontakte in Umlauf versetzt. 



  Wenn der   Wählerarm 23   auf den   Bankkontakte   40 aufläuft, so wird der zuvor verfolgte, von der Erde über 

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 die Wicklung des Relais   0   (Fig. 12) verlaufende Stromkreis über den Wählerarm 23 (Fig. 7), die Leitung   305,   den Anker gl, die Leitung 306, den Wählerarm   21,   den Bankkontakt   40,   die Leitung 98 und den Anker mM   ur   Wicklung des Stromstossrelais MA und der Batterie durchgeschaltet. Das Relais MA wird daraufhin erregt und schliesst an seinem Anker mal den Erregungsstromkreis des Triebmagneten   SCM   des 2 SAddierwählers SCS.

   Das Relais 0 (Fig. 12) ist in Reihe mit dem Relais MA (Fig. 7) geschaltet und   schliesst   an seinem Anker c2 den Stromkreis des Verzögerungsrelais B und verriegelt sich mittels des Ankers b2 und seiner unteren Wicklung. Während der Erregungsperiode des Relais B wird über den Anker   b3,   die Leitung   198,   den Anker   ta2   und die untere Wicklung des Relais TA Erde zur Batterie durchgeschaltet, woraufhin das Relais TA, das in zwei Schaltschritten erregbar ist, seinen leichten Anker tal anzieht, um den Stromkreis für seine volle Erregung in einem späteren Zeitpunkt vorzubereiten.

   Überdies wird am Anker bl ein Stromkreis für die untere Wicklung eines weiteren   Verzogerungsrelais A geschlossen,   das sich bei seiner Erregung über seine untere Wicklung, den Anker   a3,   die Leitung 73 und die Erdung beim Anker srl0 verriegelt. Das Relais B ermöglicht bei Einschaltung seines Ankers b3 dem Relais TA (Fig. 12) die volle Erregung über beide Wicklungen in Reihenschaltung und über die Erde am Anker tbl und die Leitung 200. Das Relais TB ist bei Beginn der Wettregistrierungen mittels der Summengewinntaste TWK erregt worden. Das Relais TA bereitet bei seiner Erregung eine Auswahl eines Kontaktes aus der Bank des 2 S-Summensammelwählers TS vor, dessen Wirkungsweise später beschrieben wird. 



   Um nun auf die Wirkungsweise des Sammelwählers SS zurückzukommen, so wird der Stromkreis des Relais G unterbrochen, wenn der Triebmagnet SDM seinen Anker sdml einschaltet, woraufhin das Relais   G   abfällt und am Anker gl den Stromkreis für das Relais MA (Fig. 7) öffnet. Dieses Relais wurde, wie erwähnt, in Reihenschaltung mit dem Relais C (Fig. 12) erregt. Das Relais MA fällt daher ab und öffnet den Stromkreis des Triebmagneten SOM des 2 S-Addierwählers SCS der dem Pferd zugeordneten Addiermaschine, woraufhin die Wählerarme auf die zweite Kontaktgruppe der Bänke vorgerückt werden. In dieser Stellung wird die Erdung vom Bankkontakt 1 des Wählerarmes 31 nicht mehr über die Leitung 141 durchgeschaltet, und daher fällt das Relais LA (Fig. 11) ab, das zum Wähler SDS für die Anzeige der 2 S-Beträge dient.

   Ferner wird am Anker la2 Erdung, die vom   Anker mbl   aus über die Leitung 140 durchgeschaltet ist, mittels der Schaltfedern sdsml an die Wicklung des Triebmagneten SDSM angelegt. Infolgedessen werden die Arme des Wählers SDS auf die Bankkontakte 2 vorgeschaltet, während das Relais LA von der Erdung über die Leitung 142 wiederum erregt wird. Daher wird der Wähler in dieser Lage stillgesetzt, bis das Relais MA den nächsten Stromstoss empfängt.

   Bei der Wiedererregung des Relais LA wird wiederum Erde an die Wählerarme 121-125 und   127-130 angeschaltet,   woraufhin über die zweiten Kontakte der betreffenden Bänke Stromkreise für die Lampen 3,7,   11,   15, 19 und 23 
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 wodurch andere Kombinationen von Lampen nacheinander aufleuchten und die Stellen der Zahl angeben, auf die sich die 2 S-Wetten, die auf das betreffende Pferd gesetzt sind, belaufen.

   Da die Einstellung des Anzeigewählers SDS durch die Erdung eines bestimmten Bankkontaktes und nicht durch seine Belieferung mit Stromstössen überwacht wird, ist es ersichtlich, dass, wenn aus irgendeinem Grunde die Stromzufuhr unterbrochen werden sollte, die Arbeitsweise dennoch ihren ordnungsgemässen Fortgang nehmen würde, sowie die Stromzufuhr wieder einsetzt, so dass eine Falschanzeige, etwa durch Verlust eines oder mehrerer Stromstösse, nicht vorkommen könnte. Auch kann der Anzeiger zufolge dieser Anordnung als eine selbständige, in sich geschlossene Einheit ausgebildet sein, die sich als Ganzes zum Zweck der Einstellung herausnehmen lässt, wobei die elektrischen Verbindungen über Federkontakt hergestellt werden.

   Dann könnte man das Anzeigegerät sogar während seine Betriebes vorübergehend herausnehmen, da es nach seinem Einbau nach erfolgter Einstellung sofort richtig die Zahl anzeigen würde, die bekanntzugeben ist. 



   Zweckmässig sind die von den verschiedenen Addierwählern zu den zugehörigen Anzeigegeräten verlaufenden zehn Leitungen unmittelbar an Meldelampen angeschlossen, wie sie bei   Telephonschränken     üblich   sind. Diese Meldelampen befinden sich an der Hinterseite der Anzeigegeräte und geben dem Beamten die angezeigte Ziffer an. Ähnliche Lampen lassen sich in der Zentrale anbringen, um den dort befindlichen Beamten über den Stand der Wetten zu unterrichten. 



   Der Einfachheit halber wurde von der Annahme ausgegangen, dass der Anzeiger einfach die Zahl der 2 S-Wetten statt des tatsächlichen Betrages anzeigt, da dann alle Anzeiger die gleiche Schaltung erhalten könnten. Aber es lassen sich ebensogut Einrichtungen treffen, damit der Anzeiger den Betrag wiedergibt, u. zw. mittels eines Anzeigegerätes der dargestellten Art mit einer einzigen Reihe von Lampen, die wenn sie aufleuchten, für eine Zehnerstelle die Ziffer 1 bilden. 



   Fig. 14 veranschaulicht die Lampen, die zur Wiedergabe der verschiedenen Ziffern erleuchtet werden. Für jede Stelle ist ein Lampenfeld mit 24 Lampen vorgesehen, das sich aus vier senkrechten Reihen zu je sechs Lampen zusammensetzt, wie es Fig. 11 im einzelnen zeigt. Die Anordnung ist natürlich ganz willkürlich gewählt und lässt sich ohne weiteres durch Wechsel der Schaltung der Bankkontakte des Wählers   SDS   umändern. Die verwendeten Lampen entsprechen den auch sonst für elektrische Anzeiger üblichen, doch wird zur klareren Wiedergabe der Zahl jede Lampe vorzugsweise in ein zylindrisches Rohr 

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 gesteckt, das   übpr   das Ende der Lampe etwas hervorsteht und das innen mattschwarz ist, um eine Lichtreflektion zu verhindern.

   Es hat sich weiter als zweckmässig'herausgestellt, die Fläche des Anzeigers mit einem Schirm aus feiner Drahtgaze abzudecken, um in starkem Sonnenlicht die Lesbarkeit zu verbessern. 



   Wenn die Arme des Wählers SCS auf den zehnten Bankkontakt auflaufen, wird die an den   Arm   angeschlossene Erdung über die Leitung   151,   den Anker ax2, die untere Wicklung des Zweischrittrelais AX und einen Widerstand zur Batterie durchgeschaltet, so dass das Relais seinen leichten Anker    < M   anzieht und den Stromkreis für seine volle Erregung vorbereitet. Gehen dann die Wählerarme von der 
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 an ein ähnliches Zweischrittrelais AY, um die   nächste   20 S-Registrierung vom 2 S-Addierwähler aufzuspeichern und schaltet weiterhin am Anker   ax3   die Erdung vom zweiten Bankkontakt der unteren Bank des Übertragerwählers STS ab.

   Wenn die beiden Relais AX und   AY   erregt sind, werden dementsprechend zwei getrennte 20 S-Registrierungen auf den Bänken des   Schillingübertragerwählers   STS eingestellt. Da der Arm 43 des Wählers STS in diesem Zeitpunkt auf den ersten Bankkontakt eingestellt ist, wird das Relais K in Reihenschaltung mit dem Triebmagneten STM in der zuvor erläuterten Weise erregt und schliesst an seinem Anker k2 den Stromkreis für das Relais NB, das an seinem Anker   MM   Erdungsstromstösse mit einer Frequenz von beispielsweise 40 pro Sekunde dem Magneten des Steuersammelwählers der 20 S-Gruppe zuführt. Die Sammelwähler der 20 S-Gruppe ähneln dem Wähler   SB   und ihre Kontaktbänke sind mit den Entzifferungsrelaisgruppen der   Zettelausgabemaschil1en   für die 20 S-Beträge verbunden.

   Diese Wähler werden in ähnlicher Weise gesteuert wie die 2 S-Sammelwähler, so dass sie in Gleichlauf umlaufen, ohne jedoch im gleichen Augenblick auf den gleichen Kontakt eingestellt zu werden. Da die Arme des 20   S-Sammelwählers   ständig umlaufen, werden die 20 SRegistrierungen von den an die Entzifferungsrehisgruppen angeschlossenen Kontakten aufgenommen und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weitergeschaltet über die Leitung 400, Fig. 7 (es sei angenommen, dass diese an den Bankkontakt 40 aller 20   S-Sammelwähler   angeschlossen ist), den Anker mb8, die Leitung 157, den Anker k3 (Fig. 8), die Leitung 162 und die Wicklung des Relais OA (Fig. 9) zur Batterie. 



  Das Relais   OA   spricht daraufhin in Reihenschaltung mit einem dem Relais 0 entsprechenden Relais (Fig. 12) an und   schliesst   am   Tanker oral   den Stromkreis für den Triebmagneten POM des 20 S-Addierwählers POS (Fig. 9). Wenn die Arme des betreffenden 20 S-Sammelwählers den Kontakt 40 verlassen, so wird das Relais OA ausgelöst und dementsprechend werden die Arme des 20 S-Addierwählers POS auf die zweiten Bankkontakte vorgerückt. In dieser Stellung wird durch den Arm 51 über die an den zweiten Bankkontakt angeschlossene Leitung Erde zu einem ähnlichen Anzeigewähler durchgeschaltet, wie er in Fig. 11 dargestellt ist.

   Dieser bewirkt daraufhin die Schliessung der Stromkreise für die zur Anzeige erforderlichen Lampen des   20 S-Anzeigegeräts.   Der im 20 S-Addierwähler stehende Betrag wird somit in sichtbarer Weise angegeben. 



   Wie bereits erwähnt, sind Einrichtungen getroffen, um zu verhindern, dass die vom 2 S-Übertragerwähler ausgehenden 20 S-Registrierungen denjenigen überlagert werden, die unmittelbar von den 20 S-Sammelwählern herkommen. Zu diesem Zweck werden die unmittelbaren 20 S-Registrierungen in bestimmten Zeiträumen   zurückgehalten,   damit die 20 S-Beträge der Zehnerübertragung ordnungsgemäss dem 20 S-Addierwähler zugeführt werden können. Wenn die Arme des Steuersammelwählers der 20 SGruppe einen Umlauf vollendet haben, so wird von dem fünfzigsten Bankkontakt dieses Wählers Erde über die Leitung 160 und den Anker kl zu der einen Klemme der Wicklung des Relais K durchgeschaltet.

   Gleichzeitig wird die Erdung über die den Bankkontakten gemeinsame Leitung und den ersten Bankkontakt und den Arm 43 des   Schillingübertragerwählers   STS, die Unterbrecherfedern   s < m   und die Wicklung des   Tiiebmagneten   STN zur Batterie durchgeschaltet, wodurch das Relais K kurzgeschlossen und der Magnet STM erregt wird. Beim Abfallen des Magneten infolge der Öffnung seines Stromkreises werden die Arme 41, 42 und   48   des Wählers STS auf die zweiten Bankkontakte vorgeschaltet. Am Anker k2 wird der Stromkreis des Relais NB (Fig. 8) unterbrochen, so dass dieses abfällt und den Impulsstromkreis des Steuersammelwählers der 20 S-Gruppe trennt, wodurch alle Wähler stillgesetzt werden.

   Beim Anker k3 wird ein Kontakt in dem Stromkreis geöffnet, über den die 20 S-Registrierungen unmittelbar dem 20 S-Addierwähler zugeleitet werden. Es sei nun angenommen, dass nur das eine der Übertragerrelais AX in diesem Zeitpunkt erregt sei. Wenn dann der Arm 41 auf den zweiten Bankkontakt aufläuft, so wird von dem Anker   ax3   über den zweiten   Bankkontakte   und den Arm 41 sowie die Wicklung des Relais PC Erde zur Batterie durchgeschaltet. Das Relais PC wird erregt und schliesst mit seinem Anker pe2 einen Stromkreis für den Triebmagneten STM, während an seinem Anker pc3 Erde über die Leitung 162 zur Erregung des dem 20 S-Addierwähler POS zugeordneten Relais   OA     durehgeschaltet   wird.

   Gleichzeitig wird am Anker pel mittels des   Wählerarmes 42   und des zweiten Bankkontaktes die linke Klemme der unteren Wicklung des Relais AX geerdet. Das Relais AX ist nun kurzgeschlossen, so dass dies abfällt und daher am   \nker ax3   den Stromkreis des Relais PC trennt, dis ebenfalls abfällt und seinerseits den Stromkreis des Magneten STM und des Relais OA des 20   S-Addierwählers   unterbricht. 

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  Infolgedessen werden die Arme des Wählers STS auf die dritten Kontakte vorgerückt, während dit Arme des 20   S-Addierwählers   einen weiteren Schritt vorgehen,   um   somit die   vom Anzeigegerät angegebene   Zahl um eins zu vermehren. Das Anzeigegerät wird hiebei über die Arme   M und ? gesteuert.   Da von der Annahme ausgegangen war, dass das zweite Übertragerrelais   AY   in diesem Zeitpunkt nicht erregt ist, so wird das Relais PC beim Auflaufen der Wählerarme auf die dritten Bankkontakte nicht erregt werden, so dass am Anker ay3 Erdung über den Bankkontakt, den Wählerarm   43   und die Unterbrecherfedern   still   zur Wicklung des Magneten STM   durehgeschaltet   wird, wodurch der Magnet wiederum erregt wird,

   um die Arme einen weiteren Schritt vorzuschalten. Langt der Wählerarm 43 in seiner vierten Stellung an, so wird durch den Magneten STM Batterie zur Wicklung des Relais K durchgeschaltet und bei der Leitung 152 an Erde angeschlossen. Das Relais K wird daher wieder erregt, so dass auch das Relais   NB   (Fig. 8) wiederum anspricht und den   Schrittsc1Ialtstromkreis   der 20   S-Sammelwähler schliesst.   Am Anker k3 wird das Impulsrelais OA des 20 S-Addierwählers wiederum unmittelbar an den vierzigsten Bankkontakt des 20   S-Addierwählers   angeschlossen. Diese Wähler gelangen nun in Umlauf, um weitere Registrierungen von den 20   S-Entzifferungsrelaisgruppen   aufzunehmen.

   Wenn die Wählerarme des steuernden Sammelwählers wiederum auf den Kontakt 50 auflaufen, so wird die Leitung 401 geerdet, so dass das Relais K abfällt und der   Schillingübertragerwähler   STS auf den 20 S-Addierwähler weitere Registrierungen übertragen kann, die sich inzwischen angesammelt haben können. Stromkreise für das Relais NB in der dargestellten Weise in Parallelschaltung werden durch alle in Betrieb befindlichen Addiermaschinen geschlossen und ein   Zehnerübertragerwähler,   z. B. der Wähler STS (Fig. 8), der keine aufgespeicherten Registrierungen zu übertragen hätte, würde seinen Arbeitsgang vollenden und die Sammelwähler wieder anlassen, bevor ein anderer   Übertragerwähler,   der der   Zehnerübertragung   wegen etwas langsamer läuft, seine Ausgangsstellung erreicht hätte.

   Hieraus würden sich aber irgendwelche Nachteile nicht ergeben. Denn die Schliessung des unmittelbaren Stromstosskreises hängt von der Erregung des zugehörigen Relais K ab, und daher könnte kein Stromstoss auf die Addiermaschine übertragen werden, auch dann nicht, wenn sich die Sammelwähler in Umlauf befinden. Die Ausgabe eines Zettels würde daher bis zum nächsten Umlauf verzögert werden. Die Anordnung liesse sich auch so treffen, dass die Steuerung der Sammelwähler durch die K-Relais in Reihenschaltung bewirkt würde, statt in Parallelschaltung, wie es dargestellt ist. Jedoch ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Umlauf der Sammelwähler überhaupt unterbrochen wird. 



   Wenn der Arm 53 des 20 S-Addierwählers POS zehn Schaltschritt ausgeführt hat, wird über den betreffenden Bankkontakt Erde zur Erregung des Relais durchgeschaltet, das seinerseits einen Stromkreis für das Verzögerungsrelais Q schliesst, so dass beim weiteren Vorrücken des Armes 53 ein weiteres Schrittschaltrelais P abfällt. Während der Verzögerungsperiode, nach der das Relais Q abfällt, wird Erde über die Anker pl, ql, die Leitung 404, die Wicklung des Stromstossrelais NA des 200 S-Addierwählers zur Batterie durchgeschaltet. Hiedurch wird bewirkt, dass das Relais NA nach je zehn Schritten des 20 S-Addierwählers einen Stromstoss empfängt, und dass am Anker nal diese   Stromstösse   wiederholt und zum Triebmagneten TPM für die Schrittschaltung der Wählerarme 61-66 übertragen werden. 



  Die Arme 61 und 62 steuern ein Anzeigegerät, das dem in Fig. 11 dargestellten entspricht, während die Arme 63 und 64 die Erregung des Relais   PX   nach je zehn Schaltschritten bewirken, um eine 2000 SRegistrierung zum Magneten HPM des 2000 S-Addierwählers zu übertragen. In entsprechender Weise ist der 2000 S-Addierwähler so angeordnet, dass er mit seinen Armen 71 und 72 ein Anzeigegerät steuert. 



  Laufen seine Arme   73   und 74 auf den zehnten Bankkontakt auf, wird das Relais   PY   erregt, um einen Stromstoss zum Magneten ThPM des 20.000 S-Addierwählers   TAPC   zu übertragen. Es lassen sich   natürlich   weitere, in entsprechender Weise gesteuerte Wähler hinzufügen, falls die Anlage hiezu hinreichend gross ist. 



   Falls Bedarf für   Zettelausgabemaschinen   besteht, die   Wertscheine   über 200 S ausgeben, wird ein Übertragerwähler benötigt, der dem Wähler STS entspricht, und zwischen dem 20 S-Addierwähler POS und dem 200 S-Addierwähler TPO einzuschalten wäre. Die Schaltung dieses Wählers erfolgt derart, dass die die 200 S-Maschinen   bedienenden   Sammelwähler vorübergehend stillgesetzt werden, um die Zehnerübertragung von den 2 S-Addierwählern aus zu ermöglichen. Entsprechendes gilt für etwa vorzusehende Zettelausgabemasehinen für Wertscheine über 2000 S. 



   Nunmehr sollen die Anordnungen beschrieben werden, die den Betrieb der Gesamtaddiermaschine bewirken. Wie leicht verständlich, braucht für diesen Zweck ein Unterschied zwischen den auf die ver-   schiedenen   Pferde gesetzten Beträgen nicht gemacht zu werden, sondern es kommt nur auf die Gesamtsumme der Beträge der ausgegebenen Wertscheine oder Zettel an. Was beispielsweise den 2 S-Sammelwähler TS der in Fig. 12 dargestellten Gesamtaddiermaschine anbetrifft, so ist bereits ausgeführt worden, dass das Relais TA durch Erdung der Leitung 198 beim Relais C erregt und dann über den Anker tal an der vom Anker tbl geerdeten Leitung 200 verriegelt wird. Am Anker   ta3   wird Erde über die Leitung 199 von dem betreffenden Kontakt der Bank des Wählers 92 zu dem entsprechenden Kontakt in der Bank des Wählers 91 durchgeschaltet.

   Der Sammelwähler TS läuft dauernd über einen Stromkreis um, 
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 ausserdem über Ruhekontakte von 25 Relais, die dem Relais   TG   entsprechen, zu der Bank des Wähler 96 erstreckt, so dass die gesamten fünfzig Kontakte der Bank geerdet sind, wenn keine Zettel ausgegeben werden. Diese Erdung erfolgt über den Arm 92, die Leitung 204, die Schalterfedern tsml und die Wicklung des an die Batterie angeschlossenen Triebmagneten TSM. So lange daher der Arm 93 oder der Arm 96 auf geerdete Bankkontakte aufläuft, wird der Triebmagnet TSM in einem Selbstunterbrecherstromkreis erregt, um die Arme in Umlauf zu halten.

   Da im vorliegenden Fall das Relais TA erregt wird, wenn der Arm 92 auf den ersten Bankkontakt aufläuft, trifft dieser auf keine Erdung, jedoch wird Erde von der Leitung 199 und dem erregten Anker ta3 aus über den ersten Bankkontakt und den Arm   91,   die Leitung 205 und die Wicklung des Relais TD zur Batterie durchgeschaltet. Das Relais TD spricht an und schaltet an seinem Anker   td1   Erdung über die Leitung 207 und den Anker   ts1 zur Wicklung   des Relais TE des 2   S-Gesamtaddierwählers     TSO   zur Batterie durch. Am Anker td2 wird ein Sperrstromkreis für das Relais TD geschlossen, der von dem an die Leitung 93 angeschlossenen Relais TA überwacht wird.

   Am Anker td3 wird Erde über die Leitung 203, den Arm 94 und den ersten Bankkontakt zur linken Klemme der unteren Wicklung des Relais TA durchgeschaltet. Das Relais TA wird daher kurzgeschlossen und ermöglicht bei seinem Abfallen dem Relais TD ebenfalls abzufallen, woraufhin der Wähler TS seinen Umlauf infolge der Selbstunterbrechung wieder beginnt, bis er eine weitere Registrierung aufnimmt. Das Relais TD öffnet beim Abfallen den Stromkreis des Relais TE (Fig. 13), das seinerseits den Stromkreis des Triebmagneten TOM'trennt und somit die Vorrüekung der Wählerarme 101-106 auf die nächsten Bankkontakte veranlasst. 



   Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, überwachen die Wählerarme 105 und 106 das Anzeigegerät des Gesamtanzeigers, u. zw. in einer Weise, die der mit Bezug auf Fig. 7 und 11 beschriebenen Wirkungsweise im grossen und ganzen entspricht. Das Relais TA schaltet beim Abfallen die Erdung von der Leitung 74 ab, die zum Sperrstromkreis des Trennrelais SR verläuft, das zu der betreffenden 2 S-Entzifferungsrelaisgruppe gehört. Daher bleibt das Relais SR erregt, bis die Registrierung der Wette auf den Gesamtaddierwählern erfolgt ist. Die Ausgabe eines weiteren Zettels wird daher unmöglich. Wenn die 2 S-Wetten ordnungsgemäss beim Gesamtaddierwähler für die Beträge TSC registriert sind, wird von dem Arm 101 Erde über die Leitung 404, den Anker bw2 und die untere Wicklung des Zweischrittrelais BW zur Batterie über einen Widerstand durchgeschaltet.

   Das Relais BW zieht seinen leichten Anker bwl in diesem Stromkreis an, und wenn der Arm 101 einen weiteren Schritt vorgeht, wird das Relais BW vollständig über Erde, Anker tf2, Leitung 117, Anker bwl, beide Wicklungen des Relais BW und Batterie in Reihenschaltung erregt. Wenn der   Wählerarm. IM   des Wählers TSC weitere zehn Schaltschritte zurückgelegt hat, wird in entsprechender Weise wiederum die Leitung 405 geerdet, um das zweite Speicherrelais BX zu erregen, während die dritten und vierten Speicherrelais BY und BZ nacheinander erregt werden, sobald der Wähler TSO weitere zehn Schritte zurückgelegt hat.

   Wenn vier 20 S-Zehner- übertragungen eingestellt worden sind und das Relais BZ erregt wird, wird am Anker bz4 Erde über die Leitung 406 zur Erregung des Relais TS durchgeschaltet, das darauf am Anker tel Erdung von der gemeinsamen Leitung 199 abtrennt und dadurch die Sammeltätigkeit des Wählers TS unterbricht. Am Anker te2 wird Erde über die Leitung   407   und den Anker thl zur rechten Klemme des Relais TH durchgeschaltet, das beim Drücken der Anlasstaste TWK auf folgendem Wege erregt wurde : Erde, Anker tf2, Leitung 117, Wicklung des Relais TH, erster Bankkontakt des Wählerarmes 114 des Gesamtübertragerwählers TST für die Beträge, Unterbrecherfedern   tstm1,   Wicklung des Magneten TSTM und Batterie. 



  Da nun an die nach der Batterie hin gelegene Seite der Wicklung des Relais TE Erde unmittelbar angelegt ist, wird dieses Relais kurzgeschlossen und fällt ab, während der Magnet TSTM ansprechen 
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 wird am Anker th2 der Stromstosskreis für den 20   S-Sammelwähler   (nicht dargestellt) geöffnet, der zur   Gesamtaddiermasehine   gehört. Am Anker th3 wird ferner die Verbindung getrennt, über welche die Stromstösse unmittelbar zum Stromstossrelais des 20 S-Addierwählers der Gesamtaddiermaschine übermittelt werden. Es entsteht nun folgender Stromkreis : Von der Erdung beim Anker bw3 über den zweiten Bankkontakt und den Arm 113 und die Wicklung des Relais TC zur Batterie.

   Dieses Relais wird erregt und schaltet an seinem Anker tgl Erde über die Leitung 208 zum Stromstossrelais des 20 S-Addierwählers durch, der dem Wähler   POS fÜr   die Pferdeaddiermaschine entspricht. Überdies wird am Anker   tg2   der Arm 111 geerdet, um das Relais BW zu überbrücken. Am Anker   tg. 3   wird ein Stromkreis für den Triebmagneten TSTM geschlossen. Wenn das Relais BW abfällt, öffnet es den Stromkreis des Relais   TG,   das daher ebenfalls abfällt und am Anker   tg1   den Stromkreis des Stromstossrelais des 20   S-AddierwähIers   trennt. Am Anker   te. 3   wird der Erregerstromkreis des Triebmagneten TSTM geöffnet.

   Daher wird der 20 S-Addierwähler der Gesamtaddiermaschine einen Schritt vorgerückt, um die betreffende Zahl auf dem 20 S-Anzeigegerät zu erleuchten. Beim Stromloswerden des Magneten TSTM werden die Arme des Wählers TST auf die dritten Bankkontakte vorgeschaltet. In dieser Lage wird das Relais   TG   wiederum erregt, u. zw. von der Erde am Anker   bx3 aus,   und dadurch wird ein weiterer Stromstoss dem 20 S-Addierwähler der Gesamtaddiermaschine übermittelt. In entsprechender Weise werden die Registrier-   markierungen   der Relais BY und BZ ebenfalls gesammelt und dem 20 S-Addierwähler zugeführt. Ist dies erfolgt, so ruht der Arm 114 auf dem sechsten Bankkontakt.

   In dieser Stellung wird wiederum 

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 durch den Magneten TSTM Batterie durchgeschaltet zur Wicklung des Relais TH, das daraufhin wiedererregt wird, um den 20 S-Sammelwähler anzulassen und den Stromstosskreis für den 20 S-Addierwähler zu schliessen. Überdies hat der Abfall des Relais BZ das Stromloswerden des Relais TO zur Folge, so dass der Wähler   TS   seinen Umlauf fortsetzen kann. 



   Es kann nun aber vorkommen, dass bei Beendigung der Wettperiode drei der Speicherrelais erregt sein können. Deshalb wird vorzugsweise die Anordnung so getroffen, dass der Übertragerwähler TST eine besondere Bewegung ausführt, um diese Registrierungen zu sammeln und eine unrichtige Summierung zu verhindern. Die notwendigen Stromkreise für die Herbeiführung dieses Vorganges sind nicht dargestellt, jedoch bietet ihre Ausbildung dem Sachverständigen keinerlei Schwierigkeiten, da es nur erforderlich ist, Vorsorge zu treffen, dass der Wähler   TST   bei Freigabe der Taste TWT in die Arbeitsstellung gebracht wird. 



   Nunmehr sollen die weiteren Arbeitsgänge der Zettelausgabemaschine beschrieben werden, als deren Ergebnis die Ausgabe eines Wertscheines oder Zettels über 2 S in Verfolg der im vorstehenden beschriebenen Vorgänge erfolgt. Wie erinnerlich, wurde beim Auflaufen des Sammelwählers SS auf einen markierten Kontakt das Relais   0   in Reihenschaltung mit dem zum 2 S-Addierwähler der Pferde- 
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 die Leitung   20,   den Anker se3 und die Wicklung des Relais   TR   zur Batterie verläuft. Das Relais   TR   wird daraufhin erregt und öffnet am Anker trl den Stromkreis des Relais SO und schaltet Erdung von den Ruhekontaktfedern der Freigabetaste CK über die   Leitung j ! ? zum Noekenmagneten CM   (Fig. 4) durch.

   Dieser zieht daraufhin seinen Anker OMA an, um das zugehörige Federpaket umzuschalten. 



  An einer Federkontaktgruppe wird der Motor M wieder eingeschaltet und an der andern die Batterie an die Magnetkupplung MOB angeschlossen, die das Triebrad DW anzieht. Dieses führt die Drehung des Nockenmechanismus herbei, um den Abdruck und die Ausgabe eines Zettels zu bewirken. Der Nockenmagnet CM hebt den Anker OMA aus einer Nut der Nockendruckplatte TP heraus und während der dann folgenden Drehung dieser Platte läuft der Anker auf der Oberfläche auf und hält dadurch das zugehörige Federpaket unabhängig von der Erregung des Nockenmagneten eingeschaltet. Dieser wird stromlos, wenn das Relais TR infolge der Öffnung seines Stromkreises beim Stromloswerden des Relais SO abfällt. 



  Der bedruckte Zettel wird daraufhin an den Rennplatzbesucher ausgegeben, jedoch könnte die Anordnung auch so getroffen werden, dass durch Unterbrechung des Ganges der Abschneidevorrichtung die vier vom Rennplatzbesucher geforderten Zettel in Gestalt eines zusammenhängenden Streifens ausgegeben werden. 



   Die Reihenfolge der im vorstehenden beschriebenen Vorgänge hat die Ausgabe eines bedruckten Zettels an den Rennplatzbesucher und die Registrierung des gesetzten Betrages in der betreffenden, dem Pferde zugeordneten Addiermaschine und in der Gesamtaddiermaschine zur Folge gehabt. Da der Triebmagnet des Betragwählers VSW beim Abfallen des Relais   SO   ebenfalls stromlos wird, werden die zugehörigen Wählerarme   901   und 902 auf die zweiten Bankkontakte vorgeschaltet.

   Weiterhin wird beim Abfallen des Relais   SO   Erde von den Ruhekontakten der Freigabetaste über den Anker   te2,   die Leitung 4, und die eingeschalteten Federn der Gewinntaste zur Pferdetaste 40 und von dort zum vierzigsten Bankkontakt des   Schlüsselzeichenwählers   CS, den Arm 90 und die Wicklung des Relais Z zur Batterie durchgeschaltet. Das Relais Z wird daher wiederum erregt und schliesst zusammen mit dem Relais S, das ebenfalls wiedererregt wird, den Stromkreis des Stopmagneten   SM   für das Typenrad. Ausserdem 
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 der zugehörigen Entzifferungsrelaisgruppe durchgeschaltet, wodurch wiederum Stromkreise für die Markierung des betreffenden Kontaktes in der Bank des Sammelwählers vorbereitet werden. 



   Ist die Ausgabe des Zettels beendigt, so kehrt die Nockendruckplatte TP in ihre Ausgangsstellung zurück und gibt den   Nockenmagnetanker CMA   frei, so dass er die zugehörigen Kontaktfedern ebenfalls in   die Ausgangsstellung zurückkehren lässt. Daraufhin werden   die Stromkreise desKupplungsmagneten CMB und des Motors M getrennt, so dass die   Druck-und Ausgabemeehanismen stillgesetzt   werden. Das Relais   sa   wird dann wiederum über das unterste Kontaktfederpaar erregt und bereitet einen Stromkreis für das Relais TH vor, das bei seiner Erregung mittels eines von der Gesamtaddiermaschine gelieferten Stromes die Ausgabe eines weiteren Zettels gestattet.

   Das Relais SC bewirkt wiederum, wie vorher, die Trennung der Erdung von den Steuerleitungen, die zu den   Entzifferungsrelaisgruppen führen,   so dass das Relais BF abfällt und das Relais SR erregt wird. 



   Da der Rennplatzbesucher, der den Betrag von 8 S setzen wollte, insgesamt vier Zettel zu erhalten hat, müssen sich die im vorstehenden beschriebenen Vorgänge viermal abspielen, bis die Zettelausgabe-   maschine   zur Ausgabe weiterer andersartiger Wertscheine oder Zettel bereitsteht. Sind die vier Zettel ausgegeben worden, so werden die Arme   90   und 902 des Betragswählers VSW auf die fünften Bank- 
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 zu den vorgeschalteten Kontakten der Gewinntaste WK führenden Stromkreis liegt. 



   Da die Betragstaste nun wieder in ihre gewöhnliche Stellung übergegangen ist, fällt das Relais TC ab und   schliesst   am Anker    < c   einen Stromkreis von Erde an den Federn der Freigabetaste über die Leitung 4 und die sich in ihrer Normalstellung befinenden Federn X, um hiedurch den Wähler VSW 
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     Nunmehr   soll die Ausgabe mehrerer Prüfseheine für den Zweck beschrieben werden, die Arbeitsweise der Einrichtung zu prüfen, ohne die Einrichtungen in der Zentrale zu beeinflussen. Dies erfolgt durch Drücken der Gewinntaste   IVK   oder der Platztaste PK, der   Prüftaste tek   und der einen oder der andern Betragstaste. Wenn die   Prüftaste TK gedrtiekt   wird, so wird Erdung über die Anker   sc2   und   tc3,   
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 der   Prüftaste TK   und die Leitung 408 zum fünfzigsten Bankkontakt des   Sehlüsselzeiehenwählers   CS (Fig. 5) durchgeschaltet.

   Auch über andere eingeschaltete Federn der Prüftaste TK wird Erdung zur   Wicklung des Anlassrelais S durchgeschaltet.   Dieses Relais spricht in vorher beschriebener Weise an und   schliesst   am Anker s2 einen Stromkreis für den   Verriegelungsmagneten     KLM   und am Anker sl einen Stromkreis für das Relais   TS,   das erregt wird und seinerseits die Kupplung   MCA   einschaltet und am Anker   s : J den   Stromkreis für den Motor M schliesst, der daraufhin die Typenradwelle und die Arme 1-16 antreibt, bis der Arm 9 auf den Bankkontakt 30 aufläuft.

   In dieser Stellung wird Erde über den Arm 9 und die Leitung 11 zum Relais Z (Fig. 3) durchgeschaltet, das anspricht und am Anker zl den Stromkreis von   TS   öffnet, um hiedurch die Kupplung MCA stromlos zu machen und den Stromkreis des Stopmagneten SM für das Typenrad zu schliessen. Auf diese Weise wird das Typenrad in der   fünfzigsten   Stellung verriegelt. Das Relais Z bereitet ausserdem am Anker z3 einen Stromkreis für das Relais TR vor und schaltet am Anker z2 Erde von der Leitung 2 über den Anker   z2,   die Leitung 5, die Kontakte der eingeschalteten Betragstaste, die Leitung 32, die zur Nockendruckplatte gehörigen Ruhekontaktfedern, die Leitung 31 und den Anker tel zur Wicklung des Relais   SC   durch.

   Das Relais SC spricht daraufhin an und verriegelt sich an seinem Anker se5 über den Anker trl an der Freigabetaste und schliesst ferner folgenden Stromkreis : Erde, Anker z3, eingeschaltete Federn der Prüftaste   TK,   Leitung 409, Anker sc3, Wicklung des Relais   TR   und Batterie. Das Relais   TR   wird daraufhin erregt und stellt einen Erregerstromkreis für den Nockenmagneten CM her, um den Druckmechanismus in Gang zu setzen, der dann in der beschriebenen Weise den Zettel ausgibt. Da die Wählerarme und das Typenrad in die fünfzigste Stellung des Schlüsselzeichenwählers vorgerückt sind, der nicht angeschlossen ist, werden keine Verbindungen mit der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsrelaisgruppe geschlossen. Die Anlage in der Zentrale bleibt daher unbeeinflusst.

   Das Typenrad wird zweckmässig in der fünfzigsten Stellung mit den   Worten"Prüfzettel"statt   mit der   üblichen   Pferdenummer versehen, so dass die Ausgabe der Zettel unter Überwachung durch die Prüftaste deutlich gekennzeichnet wird und diese Zettel nicht etwa versehentlich für Wettzettel für bestimmte Pferde gehalten werden können. 



   Die Ausgabe von Prüfzetteln dauert so lange an, bis die Arme des Betragswählers VSW auf denjenigen Kontakt auflaufen, der durch Drücken der Betragstaste markiert ist. Daraufhin erfolgt dann die Schliessung eines Stromkreises für das Relais TC und die Trennung des Erregungsstromkreises des Relais   SC   am Anker tel. Ausserdem werden die Stromkreise der Tastenverriegelungsmagnete KLM und   VKM   geöffnet. 



   Nunmehr soll der Freigabemechanismus beschrieben werden, mit dessen Hilfe der Beamte in der Zettelausgabemaschine eine bereits registrierte Wette   rückgängig   machen kann, so lange die Betragstaste noch   nicht gedrückt   ist. Wenn die Freigabetaste   CK,   die in Fig. 3 dargestellt ist, unter diesen Bedingungen gedrückt wird, so wird an den linken Federkontakten Erde von dem Tastenverriegelungsmagneten   KLM   abgeschaltet, während an seinen andern Federkontakten die Erdung von den Gewinn-oder Platztasten, und damit von den Pferdetasten und den Armen des   Schlüsselzeichenwählers   CS abgetrennt wird. Die Stromkreise der unteren Wicklungen der betreffenden Relais der Entzifferungsgruppe (Fig. 6) werden daher geöffnet.

   Weiterhin wird an den eingeschalteten Kontaktfedern der Freigabetaste Erde über die Leitung 16, den Anker cor7, die Leitung   52,   die Anker pb6 und   sr7,   die Wicklung 76 und die untere Wicklung des Relais A (Fig. 12) zur Batterie durchgeschaltet. Das Relais A wird daher erregt und öffnet am Anker a2 den Sperrstromkreis der Speicherrelais der Entzifferungsrelaisgruppe und am Anker al den Stromkreis des Relais SR. Auf diese Weise werden alle Relais und Tasten in ihre Normalstellung überführt und keiner der Bankkontakte der zugehörigen Sammelwähler durch Erdung markiert, da ja das Relais C am Anker a4 getrennt hat. 



   Was nun die Registrierung der Wetten auf die Pferde   41-80   betrifft, so ist darauf hinzuweisen, 
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 Hilfe über eine Leitung 6 Umschaltrelais COR geerdet sind, die daher ansprechen und die von der Zettel-   ausgabemaschine   ausgehenden Schlüsselleitungen auf eine besondere Entzifferungsrelaisgruppe umschalten, der ein eigener Sammelwähler zugeordnet ist. Dieser leitet die Registrierungen in seiner Kontaktbank den Pferdeaddiermaschinen   41-80   zu. Daher können durch die zusätzliche Leitung zwischen der Zettelausgabemaschine und der in der Zentrale gelegenen Addieranlage die erforderlichen   Schaltvorgänge   so vorgenommen werden, dass die Kapazität die doppelte Anzahl von Pferden umfasst. 



   Die Arbeitsweise bei der Ausgabe eines Zettels oder Wertscheines für eine Wette auf "Platz" erfordert keine Beschreibung im einzelnen. Es ist nur zu bemerken, dass durch das Drücken der Platztaste   PK statt   der   Gewinntaste WX die schwingende Klinke   in ihrer Normalstellung verbleibt, die Platzlampe PL aufleuchtet und Erde über die Leitung 12, den Anker   corl   und Leitung 46 zum Relais PB durchgeschaltet wird. Dieses Relais schaltet beim Ansprechen an seinen Ankern   pu-pu   die Betriebsleitungen zum Platztotalisator um, auf dem der gesetzte Betrag in derselben Weise registriert wird, wie es zuvor für den Gewinntotalisator beschrieben wurde. 



   Die verschiedenen Nullstellstromkreise, die vorgesehen sind, um die Wähler in ihre Ausgangsstellung zurückzuführen, wenn sie nicht mehr verriegelt sind, sollen nun beschrieben werden. Will man die dem Pferd zugeordneten Addiermaschinen und die Gesamtaddiermaschine in die Ausgangstellung zurückführen, so werden die niedergedrückten Tasten, z. B. die Taste SK, die Gesamtgewinntaste TWK (Fig. 7) und die Gesamtplatztaste (nicht dargestellt), freigegeben, woraufhin das Relais MB stromlos wird. Daraufhin werden an den Ankern nb3-mb7 die den verschiedenen Addierwählern der Pferde-   addiermaschine   40 zugeordneten Nullstellstromkreise geschlossen, und am Anker   mb1   wird die Erdung von den   Wählerarmen   getrennt, die das Anzeigegerät des Addierwählers SCS überwachen.

   Am Anker   7nib2   wird der Stromkreis des Stromstossrelais MA und am Anker   mb7   einer der parallelen Stromkreise des 
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 ist, dass ein dem Anker   mb1   entsprechender Anker so angeordnet werden kann, dass die Arme der Addierwähler für die 20 S-, 200 S-, 2000   S. und   20. 000 S-Beträge von ihm geerdet werden, um jede Anzeige zu verhindern, während die Wählerarme zurückgestellt werden oder die ganze Anlage nicht in Betrieb ist.

   Weiterhin wird durch Freigabe der Taste   TWK   der Stromkreis des Relais TB (Fig. 12) geöffnet, das seinerseits das Abfallen des Relais TF (Fig. 13) bewirkt, wodurch am Anker tfl der Stromkreis des Stromstossrelais TE getrennt und am Anker   tf2   ein Rückstellstromkreis für den Wähler   TSO   geschlossen wird. Die übrigen Addierwähler die zur Gesamtaddiermaschine gehören, werden in entsprechender Weise in die Nullstellung   überführt,   wobei die hiezu dienenden Stromkreise durch weitere Anker des Relais TF hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Elektrischer Totalisator, der Angaben verschiedener Art von einer Mehrzahl von Zettelausgabemaschinen zu an einer   Zentralstelle aufgestellten Addiermaschinen mittels umlaufender   Wähler überträgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Angaben durch Anlegen von Spannung an verschiedene Kombinationen einer Gruppe von Leitern   (21-26)   erfolgt, die an Zahl geringer ist als die Zahl der in Betracht kommenden Angaben.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterscheidung zwischen auf Sieg"und Platz"gesetzten Beträgen durch das Anlegen von Spannung an einen Steuerleiter (12) erfolgt, während die Betätigung eines Umschaltrelais in der Zentralstelle bewirkt wird.
    3. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zettelausgabe- EMI12.2 der verschiedenen Angaben ohne Rücksicht auf ihre Art durch einen zusätzlichen umlaufenden Wähler (TS) gebildet wird, dessen Bankkontakte den verschiedenen Zettelausgabemaschinen zugeordnet sind.
    5. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorgang des Druckens und der Ausgabe der Zettel entsprechend der Einstellung der Zettelausgabemasehinen durch einen von der Totalisatoreinrichtung kommenden Stromfluss eingeleitet wird, der infolge der Bildung EMI12.3 maschine entspricht.
    6. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Angaben einer EMI12.4 keit der Zettelausga. bemaschinen ausüben, 7. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Aufspeicherung einer Mehrzahl von Angaben betätigtes Speieherrelais (AX, AY) eine Vormerkung auf der Bank eines Übertragungswählers (STS) bewirkt, durch welche die Angaben zu der mit diesem Wähler verbundenen Totalisatoreinrichtung (POS) übertragen werden, <Desc/Clms Page number 13> 8.
    Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Zettelausgabemasehinen für höhere Beträge zugehörigen Speicherwähler (SPS) so gebaut sind, dass ihre Speichertätigkeit in bestimmten Abständen unterbrochen wird, um die Übertragung der der Ausgabe einer vorbestimmten Anzahl von Zetteln eines niedrigeren Weites entsprechenden Angaben an die zugehörige Totalisatoreinrichtung (Wähler Pus) zou bewirken.
    9. Zettelausgabemaschine zur Verwendung bei einem elektrischen Totalisator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Betätigung gesonderter Tasten (40, WK) entsprechend der Art der Wette und dem Wettobjekt, auf das gesetzt wurde, eine weitere Tastenbetätigung (Druck auf die Wertbetragstaste 8 S) für die Ausgabe des Zettels erforderlich ist.
    10. Zettelausgabemaschine zur Verwendung bei einem elektrischen Totalisator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung einer bestimmten Taste (8 S) einer Gruppe von Werttasten die Ausgabe einer bestimmten Anzahl von Zetteln als Folge einer einzigen Reihe von Betätigungsvorgängen bewirkt.
    11. Anzeigevorrichtung zur Verwendung bei einem elektrischen Totalisator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Reihe von Lampen (1-24), die in verschiedenen Kombinationen aufleuchten, um das gewünschte Zeichen zu geben, als Folge des Anlegens einer Spannung an einen bestimmten Leiter (141) einer Gruppe von Leitern, deren Zahl gleich ist der Höchstzahl der gewünschten Zeichen.
    12. Anzeigevorrichtung zur Verwendung bei einem elektrischen Totalisator nach einem der vorhergehenden Anspruche, gekennzeichnet durch eine Reihe von Lampen (1-24), die in verschiedenen Kombinationen aufleuchten, um die gewiinschten Zeichen unter der Steuerung eines Drehwählers (SDS) zu geben, der umläuft, um einen markierten, dem Zeichen entsprechenden Leiter (141) zu finden.
    13. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalleiter (21-26) zu einer Ausw ahlrelaisgruppe (AA-AF) führen, iiber deren Kontakte das Markieren der Bankkontakte eines einzigen Speicherwählers (SS) erfolgt.
    14. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zettelausgabemaschinen derart eingerichtet werden, dass sie für eine Zahl von Wettobjekten ausreichen, die doppelt so gross ist wie die tatsächliche Zahl, u. zw. dadurch, dass sie einen einzigen zusätzlichen Leiter (6) erhält, der die Betätigung eines Umschaltrelais (COR) in der Relaisgruppe gestattet.
    15. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Zettelausgabemaschinen zugeordneten Speieherwähler (SS) synchron mit einer vorbestimmten Phasenverschiebung arbeiten.
    16. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherwähler (SS) so angeordnet sind, dass nie zwei Wähler zur gleichen Zeit mit einer Addiermaschine verbunden sind.
    17. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbänke (21, 22) der Wähler (SS), über welche Anzeigen übertragen werden, in direkter Vielfaehsehaltung untereinander verbunden sind und dass dieWählerarme aller Wähler eine Phasendifferenz untereinander aufweisen.
    18. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Wählerarme (21, 23) jedes Speicherwählers miteinander verbunden werden können (Armatur gl), wobei die Bankkontakte eines Wählerarmes (23) mit den : àiarkierungsleitern (100) verbunden sind, welche den verschiedenen Anzeigen von der zugeordneten Zettelausgabemaschine entsprechen, während die Bankkontakte des andern Wählerarmes (21) mit den verschiedenen Addiermaschinen in Vielfachschaltung verbunden sind, wobei die entsprechenden Kontakte der Speicherwähler den andern Zettelausgabemaschinen zugeordnet sind.
    19. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Wähler (SS) von einer äusseren Impulsquelle angetrieben wird und das Vorwärtsschreiten der andern Wähler mittels eines Steuerarmes (25, 26) und einer Kontaktbank steuert, die an die ganze Gruppe angeschaltet ist.
    20. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bestimmen eines EMI13.1 zwischen Zettelausgabemaschine und Totalisatoreinrichtung erfolgt.
    21. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitabstände zwischen den Unterbrechungen der für das Absuchen aller Kontakte seiner Bank durch den Speicherwähler (SPS) nötigen Zeit entsprechen.
    22. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Speicherwähler (SPS) unterbrochen wird, wenn eine vorbestimmte Zahl von Anzeigen zur Übertragung bereit ist.
    23. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler (SPS) zum Stillstand gebracht werden, wenn Übertragung stattfindet.
    24. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass während des Übertragungsvorganges auch die Wirksamkeit der den niedrigeren Wettbetrag übertragenden Wähler (SS) unterbrochen wird. <Desc/Clms Page number 14> EMI14.1
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