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Diffuseur mit Entlastungskette.
Es ist bekannt, dass durch das Gewicht der oberen Schnitzelschichten in Diffusionsapparaten und insbesondere bei verwelkter Rübe und grossen Diffuseuren sich die Schnitzel dicht anhäufen und hauptsächlich beim Boden (am unteren Siebe) eine für den durchströmenden Saft undurchdringliche Schichte bilden, wodurch das Auslaugen und die tägliche Verarbeitung verzögert wird, d. h. die Leistung der Zuckerfabrik sinkt. Die Saftströmung wird deshalb in den unteren Schnitzelschichten durch Unterfangen der oberen Sehnitzelschiehten mittels Ketten unterstützt. Diese Ketten werden in einer oder zwei Schichten in verschiedenen geometrischen Figuren einmontiert, damit sie dem Gewicht der sich ober ihnen befindlichen Schnitzel grössten Widerstand leisten.
Es werden hiezu Ketten gewöhnlicher Ausführung angewandt, welche schmal sind und an sich deshalb den oberhalb lagernden Schnitzeln keinen ausreichenden Widerstand leisten, sich durch die Schnitzel hindurchschneiden, so dass das Gewicht der oberen Schichten dennoch und insbesondere unter Einwirkung der Saftströmung die unteren Schichten belastet.
Eine andere Entlastungsart für die unteren Schichten erreicht man durch Einbau eines Balkens von etwa 200 mm Breite, welcher quer zum Diffuseur etwa in einem Drittel der Höhe des Gefässes oberhalb des unteren Siebes angeordnet wird.
Diese Anordnung fängt zwar das Gewicht der oberen Schnitzelschichten auf, aber nur in der Mitte des Gefässes, wogegen sich die Randsehiehten wieder herabsetzen, so dass nur unterhalb des Balkens die Schnitzel in lockeren Schichten bleiben. Dies hat zur Folge, dass der Saft nur dort hindurchströmt, wo er geringsten Widerstand hat, und die unteren Schichten rechts und links vom Balken und unmittelbar unter dem Balken werden nicht zur Genüge ausgelaugt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden die unteren Sehnitzelschiehten durch Einbau zweier (oder mehrerer, je nach der Höhe des Diffuseurs) Kettenbänder von flacher Form kreuzweise übereinander, etwa in einem bzw. zwei Dritteln der Höhe des Gefässes, oberhalb des unteren Siebes entlastet. Die Kette ist so ausgeführt, dass sie ein festes, etwa 200 mm breites Band bildet, das die unteren Schichten entlastet, für den Saft jedoch durehdringlieh ist und sich nicht durch die aufruhenden Schnitzel hindurehschneidet.
Dies bedeutet, dass die Strömung durch alle Teile des Diffuseurs unterstützt wird (die Sehnitzel entlastet werden) und sich dadurch die Leistung der Diffuseure und der ganzen Fabrik erhöht.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Ketten gemäss der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt eine Ansicht von oben auf einen Teil der Kette, deren Glieder derart miteinander verbunden sind, dass die Kette nur in einer Ebene biegsam ist. Fig. 2 ist eine zugehörige Ansieht von der Seite. Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer weiteren möglichen Gestaltung und Ausführung der Kette gemäss der Erfindung.
Die Ausführung gemäss den Fig. 1 und 2 ist deshalb besonders vorteilhaft, dass sie ein Ausweichen der Kette auf die Seite unmöglich macht, und es ist selbstverständlich möglich, Ketten mit derselben Eigenschaft mit verschiedenen Formen der einzelnen Glieder auszubilden. Die Ketten sind in der Mitte teilbar und gegebenenfalls mit einer geeigneten Spannvorrichtung versehen.