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Die Erfindung betrifft einen Kasten zum Betrachten von Röntgenstrahlenbildern (Schaukasten), bei dem in einem Kasten geeigneter Form zwischen einer vorderen freien Mattscheibe mit äusseren Bild- haltern und einer hinteren Schutzscheibe erfindungsgemäss Jalousiezüge od. dgl. angeordnet sind, die durch Schiebeglieder, welche in Führungen mit Selbsthaltung gleiten, zum Abblenden eines Lichtfeldes von rechts, links, oben oder unten verschoben werden können. Um abtropfende Flüssigkeit beim Vor- führen nasser Filme, Platten od. dgl. ohne Verunreinigung des Gerätes abzufangen, ist unmittelbar an den unteren Rand der Mattscheibe eine Rinne angeschlossen, in die die Flüssigkeit von der Scheibe selbst direkt hineinläuft.
Zum Halten der Bilder sind an der Oberseite des Kastens Klammern oder dgl. ange- bracht, unter denen die Filme oder Platten auf der Mattscheibe festgeklemmt werden können. Ausserdem sind am unteren Rande des Kastens unter Friktion einstellbare Gelenkhalter angeordnet, die mit Knöpfen geeigneter Form und Masse (z. B. Gummi) auf den Rand des zu betrachtenden Bildes oder Filmes auf- gesetzt werden und die gesamte Fläche der Mattscheibe bestreichen können.
Diese Halter können so gestaltet sein, dass nasse Filme, die oben auf einer besonderen, gegebenenfalls abnehmbaren, mit Abstand über der Mattscheibe angeordneten Leiste unter den Klammern gehalten werden, mit ihren Rändern in Einsenkungen ruhen und so ebenfalls in gewissem Abstand von der Mattscheibe gehalten werden, so dass der nasse Film frei schwebt und von der gegebenenfalls ausstrahlenden Wärme der Beleuchtung- körper nicht geschädigt werden kann. Im allgemeinen ist dies aber, da ja eine Doppelscheibe vorhanden ist, nicht mehr nötig, da die zwischen den beiden Scheiben befindliche Luftschicht hinreichend wärme- isolierend wirkt.
Bei der erfindungsgemässen Betrachtungseinrichtung ist es ermöglicht, bei völlig freier Vorder- fläche der Einrichtung die Blenden (Jalousien) beliebig exzentrisch zu Leuchtflächenmitte einzustellen und das durchleuchtete Feld genau abzugrenzen, ohne dass, wie bisher, weitreichende verschwommene
Ränder auftreten, die das eigentliche Beleuchtungsfeld verwirren. Die genaue Führung der Jalousien zwischen den beiden Scheiben und ihre scharfkantige feine, aus Metall oder einem geeigneten festen, gut abgrenzenden Stoff bestehende äussere Randleiste trägt zur Bildschärfe wesentlich bei. Ferner ist die genaue Abgrenzung des Lichtfeldes auch durch das dichte Anliegen der Jalousien an der Mattscheibe gewährleistet.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 in perspektivischer
Ansicht, in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, in Fig. 3im Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2 und in der Fig. 4 in einem Schnitt durch den Jalousierand schematisch wiedergegeben.
In dem Kasten 1, der die mit Entlüftungsöffnungen versehene Tür 2 aufweist, ist in der Vorder- wand 3 die Leuchtfläche (Mattscheibe) 4 angeordnet, auf die der zu betrachtende Film oder das Röntgen- strahlenbild aufgelegt wird. Hinter der Mattscheibe 4 ist in geringem Abstand eine weitere blanke
Scheibe 5 vorgesehen, und zwischen den beiden Scheiben 4 und 5, in unmittelbarer Nähe der Leuchtfläche, können je ein rechter, linker, oberer und unterer Jalousiezug 6,7, 8, 9 so hin und her bzw. auf und ab bewegt werden, dass das zu betrachtende Bildfeld vollkommen von den abblendenden Jalousien einge- fasst ist. Zum Verschieben der Jalousien 6, 7, 8 und 9 dienen die Handknöpfe 6', 7', 8', 9'.
Die Jalousie- bänder sind auf den seitlichen bzw. oberen und unteren Rollen 6", 7", 8", 9"aufgewickelt, die die
Bänder unter Federwirkung wieder aufrollen, wenn die unter Friktion in den Schlitzen 13 und 14 gleitenden Knöpfe 6', 7', 8', 9'zurückgeschoben werden. Zur Betrachtung des mit unterbrochenen Linien schraf-
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fierten Bildfeldes x werden die Jalousien beispielsweise in die entsprechenden, ebenfalls in unterbrochenen Linien dargestellten Lagen verschoben, wobei angenommen ist, dass das Bild nur durch den linken der zwei Gelenkarme 18, die die gesamte Fläche der Mattscheibe bestreichen können und unter Federwirkung in ihrer jeweiligen Lage gesichert werden, gehalten wird.
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Beleuchtungseinrichtung 10 und das Einsteckkabel 15 auf.
Sollen nasse Filme betrachtet werden, so werden diese mittels der oberen Klammern 16, die auch allgemein zum Befestigen der Bilder dienen können, auf einer in einigem Abstand von der Mattscheibe 4 angeordneten, gegebenenfalls abnehmbaren Leiste 17 oben angeklammert und dann am unteren Rande oder an den Seiten durch die Gelenkhalter 18, 19 gehalten. Die Abstandsleiste kann ebenso wie die Gelenkarme ausschwenkbar sein. Abtropfende Flüssigkeit wird von der Mattscheibe 4 unmittelbar in die untere Rinne 20 abgeleitet. Die Ränder der Jalousien 6-9 sind von steifen, aber sehr dünnen und scharf abblendenden Leisten 21 eingefasst (vgl. Fig. 4).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaukasten für Röntgenstrahlenbilder mit Lichtquellen. im Innern und mit einer unmittelbar hinter der vorderen Leuchtfläche angeordneten Blendenvorrichtung zur Begrenzung des Bildfeldes, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenvorrichtung aus jalousieartig gegeneinander verstellbaren, die Blendenöffnung begrenzenden Blenden besteht.