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Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Vorrichtung zur Anzeige von Unfällen, Über- fällen u. dgl. mit einer in einem am Körper tragbaren Gehäuse untergebrachten, an eine elektrische Strom- quelle angeschlossenen und durch von Hand aus betätigbare Schaltelemente einschaltbaren akustischen
Alarmvorrichtung und besteht darin, dass in dem Stromkreis solche Reihenschalter (4, 5, 8) eingebaut sind, die auch durch Sturz, Erschütterung od. dgl. Bewegungen des Trägers das sirenenartig tönende
Alarmsignal in Betrieb setzen, ohne dass deren unerwünschte Ausserbetriebsetzung von aussen möglich wäre.
Die Sirene ist überdies an einen Generalausschalter angeschlossen, dessen Betrieb durch einen abnehmbaren Schlüssel erfolgt, den der Benützer in der Tasche od. dgl. aufbewahrt hat. Die Vorrichtung, die vom Benützer oder aber infolge eines Sturzes (bei Touristen) oder einer Erschütterung (bei Überfällen) von selbst in Tätigkeit gesetzt wird, löst einen sirenenartigen Hilferuf aus, der viele Stunden anhält und selbst auf grosse Entfernung hörbar ist, so dass einerseits Hilfebringende angerufen oder Verbrecher verscheucht werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 dieselbe in Aussenansicht, Fig. 2 in Ansicht bei abgehobener
Vorderwand, Fig. 3 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 4 das Sehaltungsschema.
In einem beliebig geformten Gehäuse 1 ist eine elektromagnetische, kräftig tönende Sirene 2 ange- bracht, die durch Trockenbatterien 3 betrieben wird, deren Stromkreis durch zu ei Schalter 4 und 5 unter- brochen werden kann, welche in dem Wirkungsbereich einer am Traggiirtel 6 vorgesehenen Nase 7 (Fig. 3) liegen und durch Verschiebung des Gehäuses betätigt m erden. Ein weiterer Schalter 8 besitzt einen nach aussen ragenden Druckknopf 9, der in eingedrückten Zustande festgehalten bleibt, solange nicht die von aussen unzugängliche Auslösevorrichtung 10 betätigt wird. Die Leitungen der genannten Schalter führen zur Sirene 2, die ihrerseits an einen Schalter 11 angeschlossen ist, der von aussen nur durch einen abnehmbaren Schlüssel betätigt werden kann.
Eine Glühlampe 12 im Stromkreise der Batterien ist bei Schalter 13 von aussen ebenfalls durch den gleichen Schlüssel einschaltbar.
An der Vorderseite des Gehäuses über den Sehallöffnungen 14 der Sirene 2 ist ein Schutzdaeh 15 angebracht, um das Eindringen von Regen und Staub in den Apparat zu verhindern.
Bei Benützung der Vorrichtung, die an dem üblichen Gürtelriemen 6 bei Touristen oder Geld- briefträgern aufgeschoben ist, wird vorerst der Sirenenschalter 11 eingeschaltet, während die anderen
Schalter 4, 5, 8 in Stromunterbreehungsstellung verbleiben. Das Licht wird nur bei Dunkelheit eingeschaltet. Gerät der Träger in Schwierigkeiten (der Tourist an eine Stelle, von welcher er weder vorwärts noch zurück kann, im Sehneesturm, bei Verletzungen, oder der Geldbriefträger bei Überfällen u. dgl.), dann wird der Träger je nachdem was leichter und weniger auffällig ist, entweder den Druckknopf 9 eindrücken oder das Gehäuse am Gürtelraum 6 etwas verschieben, wodurch sofort Stromschluss her-
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trägt, kann die Funktion der Sirene 2 durch einen dritten nicht abgestellt werden.
Sie tönt demnach so lange bis Hilfe angelockt wird oder bis der Batteriestrom zu Ende geht, was viele Stunden währt.
Mit dem Schlüssel kann dann der Strom im Sirenenschalter 11 unterbrochen werden. Das gleiche erfolgt, wenn durch einen Sturz oder eine sonstige Erschütterung der Druckknopf 9 eingedrückt oder das Ge- häuse etwas verschoben wird.
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In die Ursprungslage werden dann die Schalter 4 und 5 durch Rüekverschiebung des Gehäuses am Riemen 6 gebracht, während zum Ausstossen des Druckknopfes 9 der Gehäusedeckel abgenommen und der Auslösestempel 10 eingese, hoben wird.
Ist dies alles geschehen, dann wird der Sirenenschalter 11 wieder in die Stromschlussstellung gebracht.
Die Einrichtung eignet sieh nicht nur für Touristen und Geldbriefträger, Feuerwehrmänner, Flieger, sondern überall dort, wo einzelne Personen einsame oder gefährliche Wege gehen und Unfällen oder Überfällen ausgesetzt sind, ohne dass sie Hilfe von selbst zu erwarten haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch betriebene Vorrichtung zur Anzeige von Unfällen, Überfällen u. dgl. mit einer in einem am Körper tragbaren Gehäuse untergebrachten, an eine elektrische Stromquelle angeschlossenen und durch von Hand aus betätigbare Sehaltelemente einschaltbaren akustischen Alarmvorriehtung, da- durch gekennzeichnet, dass in dem Stromkreis solche Reihensehalter (4 ; 5, 8) eingebaut sind, die auch durch Sturz, Erschütterung od. dgl. Bewegungen des Trägers das sirenenartig tönende Alarmsignal in
Betrieb setzen, ohne dass deren unerwünschte Ausserbetriebsetzung von aussen möglich wäre.
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