<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zum Fernsehempfang mittels Braun'scher Röhre.
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fernsehempfang mittels Braun'scher Röhre.
Bei den bisher bekannt gewordenen Fernsehempfangsverfahren mittels Braun'scher Röhre erfolgt entsprechend der an den Ablenkungskondensatoren, Ablenkungsmagneten od. dgl. für den Lichtstrahl angelegten Wechselspannung von sinusförmigem Verlauf eine Bildabtastung in Zickzack-oder Mäander- linien, so dass entsprechend im Sender auch die Bildzerlegung in den gleichen Kurven erfolgen muss, d. h. es müssen bei der Bildzerlegung die Zeilen abwechselnd in umgekehrter Richtung abgetastet werden.
Ein Bild, das im Sender in aufeinanderfolgenden Zeilen in gleicher Richtung abgetastet wird, also beispielsweise durch eine Nipkom scheibe, kann demnach nicht nach den bekannten Empfangsverfahren mittels Braun'scher Röhre empfangen werden, da jede zweite Bildzeile seitenverkehrt in das Bild eingefügt würde.
Ferner sind Empfangseinrichtungen mittels Braun'seher Röhre bekannt, bei denen wie bei der Nipkowseheibe die Zeilenbildung in einer Richtung erfolgt. Die Zeilenabtastung wird durch Anlegen einer zunehmenden durch auf Potentiometer schleifende Bürsten erzeugten Spannung an das eine Paar der Ablenkorgane erzielt, während die Zusammensetzung der Zeilen zum Fernsehbild durch Anlegen einer stufenweise zunehmenden Spannung an das andere Elektrodenpaar erfolgt.
Die Herstellung dieser zweiten Ablenkspannung ist sehr kompliziert. Nach einer bekannten Ausführungsform erfolgt sie beispielsweise durch Zuschalten je einer Zelle nach jeder Zeile.
Durch das vorliegende Verfahren werden die dazugehörigen Vorrichtungen ganz erheblich vereinfach. Es hat sieh gezeigt, dass an Stelle der Zuführung einer stufenweise ansteigenden Spannung an das zweite Paar der Ablenkelektroden eine linear von einem Mindestwert zu einem Höchste ert ansteigende Spannung mit der Bildweehselfrequenz verwendet werden kann.
Die Erfindung besteht also darin, dass die beiden an die \blenkorgane geschalteten Wechsel-oder pulsierenden Gleichspannungen linear von einem Mindestwert auf einen Höchstwert ansteigen, um dann unmittelbar wieder auf den Anfangswert abzufallen, wobei die Frequenz der auf das eine Paar von tblenkmitteln geschalteten Spannungen zu der Frequenz der auf das andere Paar von Ablenkmitteln gesehalteten Spannungen im Verhältnis der Bildzeilen-zu der Bildwechselfrequenz steht.
Der Teil der Wechselstromkurve, der dem steilen. Abfall entspricht, kann durch eine zu dem entsprechenden Zeitpunkt an die Zylinderelektrode geschaltete ausreichend grosse negative Vorspannung gelöscht werden, so dass nur die linear ansteigenden Kurvenäste verbleiben.
Die Erzeugung der Wechselströme des genannten Spannungsverlaufes kann beispielsweise durch
EMI1.1
ströme mittels eines Röhrengenerators zu erzeugen, kann diese Erzeugung beispielsweise auch durch mechanische oder optische Relais erfolgen. Ein mechanisches Relais würde beispielsv eise in der Weise ausgebildet sein, dass während des in Frage stehenden Zeitintervalles ein Widerstand in der Zuleitung
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Emp- fangsanordnung nach der Erfindung in schematischer Darstellung, Fig. 2 die Kurve eines Wechselstromes oder pulsierenden Gleichstromes, Fig. 3 und 4 mechanische Schalteinrichtungen.
In Fig. 1 ist 1 ein Radioempfänger, an dessen Ausgangsldemmen einerseits die Heizkathode 2, anderseits unter Zwischenschaltung einer Vorspannungsbatterie 3 die Anode 4 der Braun'sehen Röhre geschaltet ist, deren Glaskörper mit 5 bezeichnet ist. Vor dem Blendenloch 6 der Anode 4 sind in bekannter Weise die paarweise und rechtwinklig zueinander angeordneten Ablenkungskondensatoren 7 und 8 vorgesehen, deren Belegungen durch hochohmige Widerstände überbrückt sind. Diese Ablenkungskondensatoren bewirken die Ablenkung des Kathodenstrahlbündels im Sinne der Bildzusammensetzung, das durch Fluoreszenzwirkung auf der Stirnwand 9 der Braun'sehen Röhre die einzelnen Bildpunkte erscheinen lässt.
Nach der Erfindung besitzen die an diese Ablenkungskondensatoren gelegten Wechselstromoder pulsierenden Gleiehstromimpulse den in Fig. 2 angegebenen Verlauf, u. zw. steigt die Spannung linear innerhalb eines bestimmten Zeitraumes über die Gerade 10 bis zu einem Höchstwert an, um dann entsprechend der Linie 11 unmittelbar auf den Anfangswert abzufallen. Ein jeder derartiger Impuls bewirkt eine Führung des Kathodenstrahlbündels auf der Stirnwand 9 längs einer geraden Linie innerhalb eines Zeitraumes, der der Dauer des Anwachsens der Spannung entspricht. Da die Spannung dann unmittelbar wieder auf Null absinkt, geht der Lichtstrahl innerhalb eines praktisch zu vernachlässigenden Zeitraumes auf seinen Ausgangspunkt zurück, um alsdann wieder innerhalb des angegebenen Zeitintervalles auf den Höchstwert linear anzusteigen.
Man kann also auf diese Weise eine Bildzeile in einer Richtung abtasten. Der schnell zurückspringende Lichtstrahl stört das Bild nicht. Gewünschtenfalls kann aber auch eine Löschung des Lichtstrahls während dieses Vorganges durch eine an die Zylinderelektrode 12 (Fig. 1) angelegte ausreichend grosse negative Vorspannung erfolgen. Gesetzt den Fall, es wären 30 Bildzeilen in dem empfangenen Bilde enthalten, so muss innerhalb des Zeitraumes der Übertragung eines Einzelbildes 30mal ein Impuls der beschriebenen Art auf die Ablenkkondensatoren 7 einwirken. Gleichzeitig muss aber eine seitliche Verschiebung des Kathodenstrahlbündels erfolgen, damit die Bildzeilen nicht aufeinander, sondern nebeneinander auf die Bildwand 9 projiziert werden.
An den Ablenkkondensatoren 8, die diese Bewegung bewirken, muss also eine Wechsel-oder pulsierende Gleichstromspannung liegen, die ebenfalls den in Fig. 2 dargestellten Kurvenlauf besitzt, jedoch eine 30mal kleinere Periode aufweist, d. h. während der Übertragung eines Bildes müssen auf die Kondensatoren 7 bei dem gewählten Ausführungsbeispiel 30 Impulse, auf die Kondensatoren 8 ein einziger Impuls des beschriebenen Verlaufes einwirken.
Die auf die Kondensatoren 7 geschalteten Spannungsimpulse besitzen eine verhältnismässig hohe Frequenz, die Bildzeilenfrequenz. Sie lassen sich beispielsweise durch Röhrengeneratoren erzeugen, während die auf die Kondensatoren 8 einwirkenden Impulse, die bei einer Übertragung von beispiels- m eise 10 Bildern pro Sekunde nur eine Frequenz von 10 Hertz besitzen, durch mechanische und optische Sehalteinrichtungen erzeugt werden können. Naturgemäss steht nichts im Wege, auch die Impulse von hoher Frequenz auf mechanischem oder optischem Wege herzustellen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden die auf die Ablenkkondensatoren 7 geschalteten Wechselspannungen durch eine in Dreipunktschaltung angeordnete Sehwingröhre 46 erzeugt, deren Gitterableitungswiderstand 13 zur Erzielung kurzzeitiger Spannungsimpulse einen gegenüber den normalen Ausführungen verhältnismässig hohen Wert und deren Schwingungskreis 14 eine möglichst geringe Dämpfung besitzt. An den Schwingungskreis M ist gleichfalls zur Vermeidung einer Dämpfung des Kreises 14 möglichst lose ein im Gitterkreis einer Verstärkerröhre 15 liegender Schwingungskreis 16 angekoppelt.
Im Anodenkreis der Röhre-M liegen-die beiden Ablenkelektroden 7 der Braun'sehen Röhre 5. Die von
EMI2.1
wird während dieses Zeitraumes des scharfen Spannungsabfalles eine hohe negative Vorspannung auf die Zylinderelektrode. ? geschaltet. Die Steuerung dieser Vorspannung erfolgt entsprechend dem Span- nungsabfa1I an den Enden eines in den Anodenkreis der Röhre 15 eingeschalteten hochohmigen Widerstandes 17, an dessen Enden mittels Kondensatoren 18 und Drosselspulen 19 eine Vorspannungsbatterie 20
EMI2.2
Der Kathodenstrahl wird bei dieser Anordnung durch die Ablenkkondensatoren 7 durch die von der Röhre 46 erzeugten Wechselspannungen in senkrechter Richtung, also in der Ebene der Zeichnung abgelenkt, u. zw.
in einer Richtung langsam und gleichmässig fortschreitend entsprechend der Dauer der Abtastung einer Bildzeile, in der andern Richtung jedoch äusserst schnell, so dass der Zeitraum des Rückgangs praktisch nicht in Erscheinung tritt. Während des Rückgangs wird der Strahl durch die hohe negative Vorspannung der Zylinderelektrode abgeblendet.
Die Bewegung des Liehtstrahls in der zweiten Bildrichtung erfolgt durch die Kondensatoren 8. an die ein Wechselstrom oder pulsierender Gleichstrom von dem gleichen Spannungsverlauf, wie ihn Fig. 2 erkennen lässt, geschaltet ist. Die Spannungen werden durch eine mittels eines Synchronmotor, im dargestellten Falle eines phonischen Rades 21 angetriebene Scheibe 22 erzeugt, die aus Isolierstoff
<Desc/Clms Page number 3>
besteht und mit einem nicht ganz geschlossenen Ring 23 aus Widerstandsmaterial belegt ist. An den Anfang des Widerstandsbandes oder Drahtes 23 ist die leitende Achse 24 des phonischen Rades 21 geschaltet, auf der eine Schleifbürste 25 schleift.
Auf dem Widerstandsbande 23 selbst schleift eine Schleifbürste 26, die ganze Einrichtung ist mit den Bürsten 25 und 26 in den Stromkreis einer Batterie 27 geschaltet, welche die Spannung für die Ablenkkondensatoren 8 liefert. Dreht sich nun die Scheibe 22 in der Richtung des Pfeiles 28, so nimmt der Widerstand in dem Stromkreise der Batterie 27 von einem Höchstwert gleichmässig bis auf einen Mindestwert ab, so dass sich der aufsteigende Ast 10 der in Fig. 2 dargestellten Spannu). 1gskurve bildet. Durch die Unterbrechungsstelle 29 des Ringes 23 ist der Abfall auf den Anfangswert der Spannung entsprechend dem Kurvenast 11 in Fig. 2 gegeben.
Das phonische Rad 21 wird synchron durch die Empfangswechselströme der Bildwechselfrequenjz betrieben, die Betriebsspannung wird aus der Bildstromzuleitung beiderseits eines Kondensators 30 entnommen und nach Verstärkung in einem Verstärker 31 dem Stator 32 des phonischen Rades 21 zugeführt, der zur Bewirkung einer Phasenstellung in bekannter Weise in Richtung des Pfeiles 33 um die Rotorachse des phonischen Rades geschwenkt werden kann.
An Stelle des Röhrengenerators in Fig. 1 kann naturgemäss auch eine mechanische Einrichtung zur Erzeugung der an die Kondensatoren 7 anzulegenden veränderlichen Spannungen verwendet werden. Eine solche ist beispielsweise in Fig. 3 dargestellt. Auf einer Isolierstoffseheibe 34 sind konzentrisch zur Drehachse verlaufende Widerstandsbandabsehnitte 35 angeordnet, die an einem Ende über radiale Zuleitungen 36 mit einem Schleifring 37 in Verbindung stehen. Die Scheibe 34 ist mit auf der Achse 24 des phonischen Rades 21 in Fig. 1 angeordnet, läuft also mit der gleichen Drehzahl wie die Scheibe 22.
Dementsprechend muss die Zahl der auf dem Umfang der Seheibe 34 angeordneten Bänder 35 der Zahl der Bildzeilen entsprechen. Die Wirkung ist sinngemäss die gleiche wie die des Widerstandsbandes 23 der Scheibe 22. Die Einrichtung wird mit den Schleifbürsten 38 und 39 in den Stromkreis einer Batterie
EMI3.1
Naturgemäss kann zur Erzeugung des gewünschten Spannungsverlaufes für die Ablenkkondensatoren 7 eine Seheibe in der gleichen Ausgestaltung wie die Scheibe 22 verwendet werden, jedoch muss diese dann auf eine Umdrehung der Scheibe 22 so viele Umdrehungen ausführen, wie das Bild Bildzeilen enthält. Auf 30 Bildzeilen müsste also das Übersetzungsverhältnis eines zwischengeschalteten Zahnradgetriebes od. dgl. 1 : 30 sein.
Fig. 4 zeigt eine Sehaltwalze, die alle für die Erzeugung der verschiedenen Spannungskurven für die Kondensatoren 7 und 8 und das zeitweise Aufdrücken einer hohen negativen Vorspannung auf die Zylinderelektrode 12 erforderlichen Schaltelemente enthält. Auf der Isolierstoffwalze 40 ist ein Band 23 aus Widerstandsmaterial angeordnet, das dem Band 23 der Scheibe 22 in Fig. 1 entspricht und als mechanisehe Schaltelemente im Stromkreis der Ablenkungskondensatoren 8 dient. Die einzelnen Abschnitte 35 eines Bandes aus Widerstandsmaterial entsprechen den Abschnitten 35 der Scheibe 34 in Fig. 3, während der Schleifring 37 gleichfalls dem Schleifring 37 in Fig. 3 entspricht. Auch hier dienen die Abschnitte 35 aus Widerstandsband dem gleichen Zwecke wie in Fig. 3, nämlich als mechanisches Sehaltelement im Stromkreis der Ablenkungskondensatoren 7.
Weiterhin sind auf dem Umfang der Walze schmale leitende Segmente 41 angebracht, die sich über die Lücke zwischen den Widerstandsbändern 35 erstrecken. Die Segmente 41 sind mit einem Schleifring 42 verbunden, auf dem eine Schleifbürste 44 sehleift. Über den Segmenten 41 schleift eine Schleifbürste 45. Die Schleifbürsten 44 und 45 sind in den Stromkreis der Vorspannung der Zylinderelektrode der Braun'sehen Röhre geschaltet, so dass dieser geschlossen wird, wenn der Lichtstrahl nach Abtastung einer Bildzeile in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Während dieses Zeitraumes wird infolge der hohen negativen Vorspannung der Zylinderelektrode der Lichtstrahl abgeblendet, so dass er das Bild nicht stören kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Fernsehempfang mittels Braun'scher Röhre, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die beiden Paare der Ablenkungsmittel geschalteten Steuerspannungen linear von einem Mindestwert auf einen Höchstwert ansteigen, um dann unmittelbar wieder auf den Anfangswert abzufallen, und dass die Frequenz der auf das eine Paar von Ablenkmitteln geschalteten Spannungen zu der Frequenz der auf das andere Paar von Ablenkmitteln geschalteten Spannungen im Verhältnis der Bildzeilen-zu der Bildwechselfrequenz steht.
<Desc / Clms Page number 1>
Method and device for television reception using a Braun tube.
The invention relates to a method and a device for television reception by means of a Braun tube.
In the previously known television reception methods using Braun tubes, an image is scanned in zigzag or meander lines in accordance with the alternating voltage applied to the deflection capacitors, deflection magnets or the like for the light beam, so that the image is broken down into must follow the same curves, d. H. the lines have to be scanned alternately in the opposite direction when the image is broken down.
An image that is scanned in successive lines in the same direction in the transmitter, for example by a Nipkom disk, can therefore not be received using the known receiving method using a Braun tube, since every second image line would be inserted into the image reversed.
Furthermore, receiving devices using Braun's tube are known, in which, as with the Nipkow disk, the lines are formed in one direction. The line scanning is achieved by applying an increasing voltage generated by brushes sliding on potentiometers to one pair of deflection elements, while the lines are combined to form the television picture by applying a step-wise increasing voltage to the other pair of electrodes.
The production of this second deflection voltage is very complicated. According to a known embodiment, it takes place, for example, by adding one cell after each row.
The associated devices are considerably simplified by the present method. It has been shown that instead of applying a step-wise increasing voltage to the second pair of deflection electrodes, a voltage increasing linearly from a minimum value to a maximum value at the frame rate can be used.
The invention consists in that the two alternating or pulsating direct voltages connected to the deflection elements rise linearly from a minimum value to a maximum value, and then immediately drop back to the initial value, the frequency of the voltages connected to the one pair of deflection elements the frequency of the voltages applied to the other pair of deflection means is in the ratio of the image line frequency to the image frequency.
The part of the AC curve that corresponds to the steep. A sufficiently large negative bias voltage connected to the cylinder electrode at the corresponding point in time can be used to cancel out, so that only the linearly rising branches of the curve remain.
The alternating currents of said voltage curve can be generated, for example, by
EMI1.1
To generate currents by means of a tube generator, this generation can also be done, for example, by mechanical or optical relays. A mechanical relay would, for example, be designed in such a way that there is a resistance in the supply line during the time interval in question
EMI1.2
<Desc / Clms Page number 2>
In the drawing, the invention is illustrated, for example, u. Between shows: FIG. 1 a receiving arrangement according to the invention in a schematic representation, FIG. 2 the curve of an alternating current or pulsating direct current, FIGS. 3 and 4 mechanical switching devices.
In Fig. 1, 1 is a radio receiver, at whose output terminals on the one hand the heating cathode 2, on the other hand, with the interposition of a bias battery 3, the anode 4 of the Braun's tube, whose glass body is denoted by 5. In front of the aperture 6 of the anode 4, the deflection capacitors 7 and 8, which are arranged in pairs and at right angles to one another, are provided in a known manner, their assignments being bridged by high-value resistors. These deflection capacitors effect the deflection of the cathode ray beam in the sense of the image composition, which makes the individual image points appear through fluorescence effect on the end wall 9 of the Braun's tube.
According to the invention, the alternating current or pulsating trailing current pulses applied to these deflection capacitors have the characteristics shown in FIG. between the voltage rises linearly within a certain period of time over the straight line 10 up to a maximum value, in order to then immediately fall to the initial value according to the line 11. Each such pulse causes the cathode ray beam on the end wall 9 to be guided along a straight line within a period of time which corresponds to the duration of the increase in voltage. Since the voltage then immediately drops to zero again, the light beam returns to its starting point within a practically negligible period of time and then rises again linearly to the maximum value within the specified time interval.
In this way you can scan an image line in one direction. The light beam that quickly rebounds does not disturb the image. If desired, however, the light beam can also be extinguished during this process by means of a sufficiently large negative bias voltage applied to the cylinder electrode 12 (FIG. 1). Assuming the case that the received image contains 30 image lines, a pulse of the type described must act on the deflection capacitors 7 30 times within the period of transmission of an individual image. At the same time, however, the cathode ray bundle must be shifted to the side so that the image lines are not projected onto one another but rather next to one another onto the screen 9.
An alternating or pulsating direct current voltage must therefore be applied to the deflection capacitors 8, which cause this movement, which likewise has the course of the curve shown in FIG. 2, but has a period 30 times smaller, ie. H. During the transmission of an image, 30 pulses must act on the capacitors 7 in the selected embodiment, and a single pulse of the course described must act on the capacitors 8.
The voltage pulses connected to the capacitors 7 have a relatively high frequency, the image line frequency. They can be generated, for example, by tube generators, while the pulses acting on the capacitors 8, which have a frequency of 10 Hertz when transmitting, for example, 10 images per second, can be generated by mechanical and optical monitoring devices. Naturally, nothing stands in the way of producing the impulses of high frequency by mechanical or optical means.
In the embodiment according to FIG. 1, the alternating voltages switched to the deflection capacitors 7 are generated by a three-point circuit arranged in a visual oscillating tube 46, the grid discharge resistor 13 of which has a relatively high value compared to the normal versions and whose oscillating circuit 14 has the lowest possible attenuation to achieve short-term voltage pulses. Likewise, to avoid damping of circuit 14, an oscillation circuit 16 located in the grid circle of an amplifier tube 15 is coupled as loosely as possible to oscillation circuit M.
In the anode circle of the tube-M lie the two deflection electrodes 7 of the Braun's tube 5
EMI2.1
During this period of sharp voltage drop, a high negative bias voltage is applied to the cylinder electrode. ? switched. This bias voltage is controlled in accordance with the voltage drop at the ends of a high-resistance resistor 17 connected to the anode circuit of the tube 15, at the ends of which a bias voltage battery 20 is provided by means of capacitors 18 and choke coils 19
EMI2.2
In this arrangement, the cathode ray is deflected by the deflection capacitors 7 through the alternating voltages generated by the tube 46 in the vertical direction, that is in the plane of the drawing, and the like. between
Slowly and evenly progressing in one direction according to the duration of the scanning of an image line, but extremely fast in the other direction, so that the period of decline is practically not apparent. During the retreat, the beam is blocked by the high negative bias of the cylinder electrode.
The movement of the light beam in the second image direction takes place through the capacitors 8, to which an alternating current or pulsating direct current of the same voltage curve as shown in FIG. 2 is connected. The voltages are generated by a disk 22 which is driven by a synchronous motor, in the illustrated case a phonic wheel 21 and which is made of insulating material
<Desc / Clms Page number 3>
and is covered with a not completely closed ring 23 made of resistance material. At the beginning of the resistance band or wire 23, the conductive axis 24 of the phonic wheel 21 is connected, on which a grinding brush 25 grinds.
A grinding brush 26 grinds on the resistance strip 23 itself; the entire device is connected with the brushes 25 and 26 to the circuit of a battery 27 which supplies the voltage for the deflection capacitors 8. If the disk 22 now rotates in the direction of the arrow 28, the resistance in the circuit of the battery 27 decreases uniformly from a maximum value to a minimum value, so that the rising branch 10 of the voltage shown in FIG. 2). 1g curve forms. Due to the interruption point 29 of the ring 23, the drop to the initial value of the voltage is given in accordance with the curve branch 11 in FIG.
The phonic wheel 21 is operated synchronously by the received alternating currents of the image alternating frequency, the operating voltage is taken from the image current supply line on both sides of a capacitor 30 and, after amplification in an amplifier 31, is fed to the stator 32 of the phonic wheel 21, which in order to effect a phase position in the of arrow 33 can be pivoted about the rotor axis of the phonic wheel.
Instead of the tube generator in FIG. 1, a mechanical device for generating the variable voltages to be applied to the capacitors 7 can naturally also be used. Such is shown in FIG. 3, for example. On an insulating material disk 34 there are arranged resistance band sections 35 which run concentrically to the axis of rotation and which are connected at one end to a slip ring 37 via radial feed lines 36. The disk 34 is also arranged on the axis 24 of the phonic wheel 21 in FIG. 1, so it runs at the same speed as the disk 22.
Accordingly, the number of bands 35 arranged on the circumference of the disk 34 must correspond to the number of image lines. The effect is analogously the same as that of the resistance band 23 of the disk 22. The device is connected to the circuit of a battery with the grinding brushes 38 and 39
EMI3.1
Naturally, to generate the desired voltage curve for the deflection capacitors 7, a disk of the same design as disk 22 can be used, but this must then perform as many revolutions per turn of disk 22 as the image contains image lines. The transmission ratio of an interposed gear transmission or the like should therefore be 1:30 on 30 image lines.
4 shows a holding roller which contains all switching elements required for generating the various voltage curves for the capacitors 7 and 8 and for temporarily applying a high negative bias voltage to the cylinder electrode 12. A band 23 made of resistance material is arranged on the insulating material roller 40 and corresponds to the band 23 of the disk 22 in FIG. 1 and serves as mechanical switching elements in the circuit of the deflection capacitors 8. The individual sections 35 of a strip of resistance material correspond to the sections 35 of the disk 34 in FIG. 3, while the slip ring 37 also corresponds to the slip ring 37 in FIG. Here, too, the sections 35 made of resistance strip serve the same purpose as in FIG. 3, namely as a mechanical holding element in the circuit of the deflection capacitors 7.
Furthermore, narrow conductive segments 41 are attached to the circumference of the roller and extend over the gap between the resistance strips 35. The segments 41 are connected to a slip ring 42 on which a grinding brush 44 slides. A grinding brush 45 grinds over the segments 41. The grinding brushes 44 and 45 are connected to the circuit of the bias voltage of the cylindrical electrode of the Braun's tube, so that this is closed when the light beam returns to its starting position after scanning an image line. During this period of time, the light beam is blocked out due to the high negative bias of the cylinder electrode so that it cannot disturb the image.
PATENT CLAIMS:
1. A method for television reception by means of a Braun tube, characterized in that the control voltages switched to the two pairs of deflection means rise linearly from a minimum value to a maximum value and then immediately fall back to the initial value, and that the frequency of the one Pair of deflection means switched voltages to the frequency of the voltages switched to the other pair of deflection means in the ratio of the image line to the frame rate.