AT129953B - Zählwerksantrieb an Sprossenradrechenmaschinen. - Google Patents

Zählwerksantrieb an Sprossenradrechenmaschinen.

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AT129953B
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Walter Ochsenbein
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Walter Ochsenbein
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  Zählwerksantrieb an Sprossenradrechenmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen   Zählwerksantrieb   an Sprossenradrechenmaschinen. Es sind schon mehrfach Vorschläge gemacht worden, die Ziffernrollen von Rechenmaschinen gegen Drehen oder Überwerfen zu sichern, wenn sie mit den Sprossenrädern nicht in Bewegungsverbindung stehen bzw. angetrieben werden. Hiezu werden meist zweiarmige Sperrhebel verwendet, die am einen Ende ein   Sperr-oder   Zahnrad des Zählers beherrschen und am andern Ende von Nocken oder Anschlägen des betreffenden Sprossenrades gesteuert werden. Bei Vorrichtungen, bei denen das Sprossenrad zum Antrieb des Zählers axial verschoben werden muss, ist das Einrücken des Sprossenrades in das Zahnrad des Zählers mit Schwierigkeiten verbunden, wenn die Zähne nicht genau aufeinander passen.

   Hat der Sperrhebel nur den Zweck, die Gefahr des Überwerfens zu verhindern, so ist der Zähler während der ganzen übrigen Zeit durch die Wirkung einer den Sperrhebel beeinflussenden Feder gesperrt, der Vorteil der Zwangsläufigkeit des Antriebes also während dieser Zeit aufgehoben. Bei bekannten Ziffernradsperren für Sprossenradrechenmaschinen wird der von den Sprossen gesteuerte Sperrhebel nur während des Durchlaufens der Sprossen   zwangsläufig gesperrt, während   er auf dem restierenden Teil der Drehung des Zylinders nur durch eine Feder mit dem Zahnrad des Ziffernrades in Eingriff gehalten wird. 



   Die Erfindung bezweckt bei solchen   Zählwerksantrieben   eine dauernd zwangsläufige Sperrung, also ohne die Anwendung von Federn, zu erreichen. Den bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Zählwerksantrieb nach der vorliegenden Erfindung dadurch, dass die Sperrhebel mit zwei Nocken, die vor die Eingriffsstellen zwischen Sprossenrad und Antriebsrad der Ziffernrollen reichen, von seitwärts über die Sprossenzähne bzw. über einen Seitenkranz des   Sprossenrades greifen   und in beiden Richtungen von dem. sich drehenden Sprossenrad in die eine oder andere Endstellung eingestellt werden, bevor die erste Sprosse auf das genannte Antriebsrad zu wirken beginnt. 



   Die Erfindung ermöglicht bei Zählwerken für Maschinen der angegebenen Art bei dauernd zwangsläufiger Sperrung eine unmittelbare Umsteuerung des Sperrhebels durch das Sprossenrad nicht nur in die Sperrlage, sondern auch aus derselben heraus bevor der Antrieb des Zählers beginnt. Durch diese zeitliche Trennung der Umsteuerung des Sperrhebels und des Antriebsbeginnes wird ein besonderes Sperrad entbehrlich und die Antriebsarbeit auf Sperrhebel und Zählergetriebe zeitlich getrennt und damit das Anfangskraftmoment erheblich vermindert. Dadurch wird auch der Rückstoss auf die erste Sprosse und folglich auch die Reibung und der Verschleiss an derselben und am Antriebsrad der Zählerrollen geringer.

   Für die Zehner- übertragung ist der Sperrhebel an ein Glied angelenkt, das mit einem mit dem Zehnerübertragungsglied bewegten Umstellglied in Bewegungsverbindung steht, so dass der Sperrhebel bei der Zehnerübertragung ausgerückt und nach dieser wieder   eingerückt wird.   Die Sprossen der aufeinanderfolgenden Sprossenräder sind um die Länge der Sprossenverzahnung zueinander versetzt. 



   Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und eine Variante darstellt, ist Fig. 1 eine Stirnansicht bzw. ein Querschnitt nach Linie   I-I   der Fig. 2 bei gesperrten Ziffernrollen, Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach Linie   IR-II   der Fig. 1, Fig.   2a   zeigt einen Schnitt durch ein Sprossenrad nach Linie   IIa-IIa   der Fig. 1 einem 
 EMI1.1 
 genommenem Sprossenzahn, Fig. 3 eine Ansicht bei durch das Sprossenrad angetriebenen Ziffernrollen, Fig. 4 eine Ansicht bei arbeitender Zehnerübertragung, Fig. 5 und 6 zeigen   Zehnerübertragungsglieder   und Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie   l'IlT,'II   der Fig. 4 ;

   Fig. 8 ist ein Querschnitt durch die zweite Ausführungsform, Fig. 9 zum Teil eine Draufsicht zu Fig. 8 und zum Teil ein horizontaler Längsschnitt nach Linie IX-IX der Fig. 8, Fig.   9 a   ist ein Nachschaltzahn, Fig. 9b ein Sprossenzahn, Fig. 10 zeigt den Zehnerschalthebel in Arbeitsstellung, Fig. 11 und 12 zeigen die Zahlenrollensperrung, Fig. 13 ist eine Draufsicht auf einen Zählertrieb mit zugehörigem Sperrhebel und Zehnerschalthebel, Fig. 14 zeigt einen einzelnen Zehnerschalthebel von oben gesehen, Fig. 15 ist eine Draufsicht auf einen einzelnen Sperrhebel des Zehnerschalthebels, Fig. 16 und 17 zeigen in Ansicht eine Variante der   Zehner-   schaltung zur zweiten Ausführungsform in verschiedenen Stellungen. 



   Auf dem liegenden Hohlzylinder 1 sind in bei Sprossenradrechehmaschinen üblicher Weise nebeneinander Sprossenräder 2 angeordnet, deren in radialen Nuten verschiebbar geführten Sprossenzähne 3 in bekannter Weise mit einem Zapfen 3b in eine seitliche Nut   4a   eines Ringes 4 eingreifen, so dass sie durch Drehen des letzteren mittels eines Griffes   4/)   

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 oder einer andern geeigneten Vorrichtung nach aussen geschoben und dadurch aus der Ruhestellung (Fig. 1 und 2 rechts) in die Arbeitsstellung eingestellt und umgekehrt aus dieser wieder zurückgezogen werden können. Jeder Sprossenzahn hat an seinem äusseren Ende auf der Seite des betreffenden Rades 2 eine seitwärts abstehende Sprosse 3", die bei zurückgezogenem Sprossenzahn in einem Ausschnitt am Umfang des Sprossenrades liegt.

   Die nach aussen geschobenen, d. h. in Arbeitsstellung eingestellten Sprossenzähne kommen beim Drehen des Zylinders 1 und der Sprossenräder in der Pfeilrichtung mit einem Zwischenrad 6 in Eingriff und wirken durch dieses auf ein Zahnrad 7, das mit einer Ziffernrolle 8 des Zählers fest verbunden ist. Die Sprossenreihen der aufeinanderfolgenden Räder sind um ihre Länge zueinander versetzt, weshalb die Zahnräder 7 und die Ziffernrollen der aufeinanderfolgenden Stellenwerte nacheinander gedreht werden und eine auf ein   Zällwerkrad   übertragene Zehnerschaltung mit einer auf das Zählwerkrad übertragenen Antriebsbewegung durch das zugehörige Sprossenrad zeitlich nicht zusammenfällt. Neben dem Zwischenrad 6 befindet sich eine mit diesem fest verbundene Sperrseheibe 9 und ein Rad 10, das auf seinem Umfang zwei Zähne 11 besitzt.

   Mit der Zahnlücke zwischen denselben deckt sich ein am Umfang der Sperrscheibe 9 angeordneter Ausschnitt 12. Die Scheibe 9 dient zum Sperren des drei breite und drei halbbreite Zähne aufweisenden Zehnerübertragungstriebes 13 und das Rad 10 dient zum Drehen des letzteren um einen Schritt beim   Übergang   einer Ziffernrolle von 9 auf 0. Der Zehner- übertragungstrieb 13 ist lose drehbar auf seiner Achse 14 und bildet mit dem drei Zähne aufweisenden Zahntrieb 15 einen Körper. Der Zahntrieb 15 wirkt bei seiner Drehung auf das Zwischenrad 6 der nächstfolgenden Einheit. Die soeben beschriebene Zehnerübertragung ist bei Zählerantrieben allgemein bekannt. Zwischen den Zahntrieben 13 und 15 befindet sich ein mit diesen fest verbundenes Umstellglied 16 von etwa dreieckiger Umrissform.

   Dieses Umstellglied befindet sich in einem Nockenfenster 17 eines bei 18 gelagerten Hebels 19 und bewirkt bei Drehung der   Zahntriebe   13 und 15 um einen Schritt ein einmaliges Abwärts-und   Aufwärtsschwingen   des Hebels 19. In einen Schlitz 20 des Hebels 19 greift ein Zapfen 21 einer in zwei   Führungen     22 und 23 auf- und   abwärts schiebbaren flachen Stange 24. Die zur ersten Dekade gehörende Stange 24 (Fig. 7 rechts) ist fest. Die Stangen 24 tragen neben dem Zwischenrad 6 an einem Zapfen 25 einen zweiarmigen Sperrhebel 26 lose drehbar. Die Schwingbewegung des Sperrhebels 26 wird durch einen Ausschnitt 27 desselben begrenzt, in den ein Stift 28 der Stange 24 eingreift.

   Auf der dem Zwischenrad 6 zugekehrten Seite besitzt der Sperrhebel 26 am unteren Ende einen Sperrzapfen 29 und am oberen Ende zwei Nocken 30 und 31, die mit den Sprossen der Sprossenzähne 3 oder mit einem auf der Seite der Sprossen   3 a   am Umfang des Sprossenrades seitwärts abstehenden Haltekranz 5 zusammenwirken, der sich zwischen den Enden der Sprossenreihe befindet. Normalerweise, d. h. gewöhnlich nimmt die Stange 24 ihre obere Endstellung ein und greift der Haltekranz 5 zwischen die beiden Nocken 30 und 31, wodurch der Sperrhebel 26 mit seinem Zapfen 29 mit dem Zwischenrad 6 in Eingriff gehalten und dieses gegen Drehung gesichert ist. 



   Beim Drehen des Hohlzylinders 1 mit den Sprossenrädern 2 wird durch den ersten in Arbeitsstellung eingestellten Sprossenzahn 3, welcher auf den Nocken 30 trifft, der Sperr- 
 EMI2.1 
 Zähne des Sprossenrades können sich nun frei zwischen den Nocken 30 und 31 hindurch bewegen und das Zwischenrad 6 drehen. Der erste in Ruhestellung eingestellte Sprossenzahn 3 trifft gegen den oben einwärts   abgeschrägten   Nocken 31 und dreht dadurch den Sperrhebel 26 
 EMI2.2 
 in Sperrstellung. 



   Die Zehnerübertragung von einem Stellenwert auf den nächstfolgenden geht wie folgt vor sich : Beim Übergang einer Ziffernrolle 8   von, 9" auf, 0" kommen   die Zähne 11 der betreffenden Scheibe 10 mit dem zugehörigen   Zehnerübertragungstrieb   13 in Eingriff und drehen diesen mit dem Umstellglied 16. Dabei wird zuerst der Hebel 19 abwärts bewegt, was auch eine Abwärtsbewegung der Stange 24 und des Sperrhebels 26 zur Folge hat. Hiedurch kommt der letztere mit dem Zwischenrad 6 für den Antrieb der   nächstfolgenden   Einheit (Dekade) ausser Eingriff, so dass dieses bzw. die nächstfolgende Ziffernrolle durch den Zahntrieb 15 um einen Schritt gedreht, d. h. weitergeschaltet wird.

   Nachher wird durch das   Umstellglied   16 der Hebel 19 mit der Stange 24 und dem Sperrhebel 26 wieder aufwärts bewegt und durch den letzteren das Zwischenrad 6 wieder gesperrt. Die   Zwischenräder   6 bzw. die Ziffernrollen 8 können somit weder während des Antriebes durch die gewöhnlichen Sprossenzähne 3, noch während der   Zehnerübertragung   in betrügerischer Absicht von aussen, d. h. von Hand gedreht werden, weil entweder der Sperrstift 29 mit dem betreffenden Zwischenrad 6 in Eingriff ist oder wenn der Stift 29 ausser Eingriff gebracht wird, die Sprossenzähne bzw. ein Zahn   dfs Zahntriebes   15 mit   dem Zwischenrad   6 in Eingriff stehen. 

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   Bei der in Fig. 8 - 15 dargestellten   Ausführungsform   erhalten die Ziffernrollen 8 in üblicher Weise den Antrieb unter Vermittlung des Zwischengetriebes 6, 7 von den Sprossen- 
 EMI3.1 
 dem   Beschauer   abgewendeten Seite der Sprossenräder. Das Zwischenrad 6 ist von dem auf einer liegenden, feststehenden Achse 25'lose drehbaren Sperrhebel 26'beherrscht, welcher mit den beiden seitwärts   abstehenden Nocken 30'und 311 von   der Seite über die Sprossenzähne oder den Seitenkranz 5 des Sprossenrades greift.

   Auf der Achse   25'ist   je neben dem zweiten, dritten und vierten Zwischenrad   6 gegenüber dem   zugehörigen Sperrhebel 26' ein 
 EMI3.2 
 konischen Einlauf für die   Nachschaltsprosse     14'eines   in Fig. 9 im zweiten, dritten und vierten Sprossenrad (von unten) in radialer Richtung lose verschiebbaren Nachschaltzahnes 151 bilden. Der Nachschaltzahn    trägt   in der Verlängerung der Nachschaltsprosse 14', also auf der Seite der Sprossen der Zähne 3, eine in den Bereich der Nocken   30'und 31'des   zugehörigen Sperrhebels 26'ragende Sprosse 16'.

   Dem Nachschaltzahn folgt auf der Seite der   Naehschalt-   sprosse 14' ein Rückstellstift 17', durch den nach erfolgter   Zehnerscha ! tung der Zehnerschalt-   hebel   131 aus   der Arbeitslage (Fig. 10) in die Ruhelage (Fig. 8)   zurückgezogen wird.   Der Zehnerschalthebel 131 besitzt eine seitwärts versetzte, nach unten über die Achse 25'hinaus- 
 EMI3.3 
 ragende Nase 20' trägt. Der Zehnerschaltdaumen 19'ist fest mit dem jeweils vorderen in Fig. 9 unteren Zwischenrad 6 verbunden und stellt bei jeder Umdrehung des letzteren den   Zehner-   schalthebel   13'aus   der Ruhestellung (Fig. 8) in die Arbeitsstellung (Fig. 10) um.

   Damit der Zehnerschalthebel in der Stellung verbleibt, in die er eingestellt wurde, ist die Verlängerung   18'   mit zwei Rasten   21'und 22'versehen,   in die eine Sperrklinke   23'eingreift.   Diese Sperrklinke wird durch einen seitwärts zu ihr versetzten, an ihrer Nabe festsitzenden   Gewicht-und Sperr-   arm   24'mit   der Raste   211 oder 22'in   Eingriff gehalten. Alle Sperrklinken 23' und arme 24' sind auf einer gemeinsamen Achse 23" lose drehbar. Der Arm   24'liegt   in der Ebene der Nachschaltsprosse 14' des zur nächstvorderen Stufe (Dekade) gehörenden Sprossenrades und ist der Bahn dieser Sprosse entlang geführt.

   Die Nachschaltzähne 15' und Rückstellstifte 17' 
 EMI3.4 
 des nächstvorderen Sprossenrades erst aus seinem Bereich gelangt, wenn die   Naehschalt-   sprosse   14'dieses   Rades mit dem Sperrhebel 26'in Eingriff ist. Solange sich der Rückstellstift   J 7'   noch im Bereich des Hebels 24' befindet, kann dieser nicht nach oben schwingen, die   Klinke 23'also   nicht aus der Rast   221 austreten   und folglich auch der   Zehnerschalthebel13'   
 EMI3.5 
 ständig an dem betreffenden Zwischenrad 6 vorüber ist. 



   Durch die Sprossen werden beim Drehen der Sprossenräder die Sperrhebel   26 in   der im vorstehenden Beispiel beschriebenen Art gesteuert, d. h. mit dem Zwischenrad 6 in und ausser Eingiff gebracht. Für die Nachschaltung der Zehner-,   Hunderter-und   Tausenderzahlenrollen wird jedesmal bei einem Übergang von 9 auf 0 durch den Zehnerschaltdaumen 19'der Zehnerschalthebel   13'aus   der Ruhestellung (Fig. 8) in die Arbeitsstellung (Fig. 10) umgestellt. 



  Beim Eintritt des Nachschaltzahnes 15' des betreffenden Sprossenrades zwischen die Klauen j und 12' des Zehnerschalthebels 13' wird die Nachsehaltsprosse   14'je   nach der augenblicklichen Stellung des   Nachschaltzahnes 15'durch   die eine oder andere Klaue so eingestellt, dass sie mit dem Zwischenrad 6 in Eingriff   kommt.   Kurz vorher kommt die Sprosse    mit   dem Sperrhebel 26 in Eingriff und rückt denselben aus (Fig. 12). Damit dies möglich ist, besitzt der Seitenkranz 5 des Sprossenrades bei seiner Nachschaltsprosse 14' einen Ausschnitt. Sobald die Zehnerschaltung vollzogen ist, wird durch den Rückstellstift 17' der Zehnerschalthebel 13' in seine Ruhestellung zurückgedreht und der Sperrhebel, 26'durch den Seitenkranz 5 des Sprossenrades wieder mit dem Zwischenrad 6 in Eingriff gebracht. 



   Nach der in Fig. 16 und 17 dargestellten Variante ist der im Beispiel nach Fig. 8--15 gezeichnete Sicherungshebel 24' nur als Gewichthebel für die Klinke 23' ausgehildet und am Zehnerschalthebel 13" ein Sperrand 32 neben der Klaue 12'unter Freilassung einer Nut 33 angeordnet. Mit dem Sperrand 32 wirkt ein an dem zugehörigen   Sprossenrad.   2 seitwärts abstehender Sperrstift 34 zusammen, in dem Sinne, dass wenn sich der Stift 34 auf der inneren oder äusseren Seite des Randes 32 vorbeibewegt, der Zehnerschalthebel nicht eher aus der einen in die andere Endstellung umgestellt werden kann, bevor der Nachschaltzahn 15' mit seinen Sprossen 14', 16'zwischen den Klauen des Zehnerschalthehels und des nicht gezeichneten Sperrhebels hindurch und eine allfällige Zehnerschaltung vollzogen ist. Die Nachschalt- 
 EMI3.6 
 

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   Durch die zweite   Ausführung   wird   gegenüber der   zuerst beschriebenen   Ausführungsform   ein ruhiger, d. h geräuschloser Gang erzielt, wenn die Maschine, z. B. eine Frankierstempelmaschine, in welcher der Zähler eingebaut ist, mit abnormal grosser Tourenzahl läuft und unmittelbar aufeinanderfolgend mehrere Dekaden zu schalten sind. Ausserdem hat der Zählwerksantrieb nach dem zweiten Beispiel den Vorteil grösserer Einfachheit. 



   Wie aus Vorstehendem erhellt, wird auch bei den letzten Ausführungen die Sperrung des Antriebsrades für die Ziffernrollen sowohl beim Antrieb durch die Sprossenräder als auch bei der Zehnerübertragung zwangsläufig gesteuert, denn auch da ist entweder ein Antriebsrad oder der Sperrhebel mit den auf die   Ziffernrollen wirkenden Rädern in Eingriff.   Federn sind im ganzen Getriebe nicht vorhanden, weshalb Betriebsstörungen durch gebrochene Federn nicht auftreten können. 



   Der beschriebene Zählwerksantrieb findet mit besonderem Vorteil bei Wertstempelmaschinen, z. B. Frankiermaschinen, Verwendung, bei denen nur eine Summierung der Zahlen bzw. Stempelwerte stattfindet. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Zählwerksantrieb an   Sprossenradrechenmaschinen,   bei welchem die mit den Sprossenrädern zusammenwirkenden Antriebsräder der Ziffernrollen gewöhnlich von einem Sperrhebel gesperrt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel   (26)   mit zwei Nocken (30, 31), die vor die Eingriffstelle zwischen Sprossenrad und Zwischenrad   (6)   der Ziffernrollen   (8)   reichen, von seitwärts über die Sprossenzähne (3a) bzw. über einen Seitenkranz   (5)   des Sprossenrades   (2)   greift und von dem sich drehenden Sprossenrad aus zwangsläufig aus der einen in die andere Endstellung eingestellt und darin gehalten wird, bevor die erste Sprosse auf das genannte Zwischenrad zu wirken beginnt.

Claims (1)

  1. 2. Zählwerksantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (26) des Zwischenrades (6) an eine Stange (24) angelenkt ist, die mit einem mit dem Zehner- übertragungsglied (13, 15) bewegten UmstelJglied (16) in Bewegungsverbindung steht, so dass der Sperrhebel (26) während der Zehnerübertragung aus dem Zwischenrad (6) zwangsläufig ausgerückt und nachher wieder zwangsläufig eingerückt wird.
    3. Zählwerksantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welchem das Zehnerübertragungs- glied zwei Zahntriebe besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Zahntrieben (13, 15) ein mit denselben fest verbundenes Umstellglied (16) von einem Hebel (19) umfasst wird, der beim Drehen des Umstellgliedes (16) die mit ihm in Bewegungsverbindung stehende Stange (24) so verschiebt, dass der Sperrhebel (26) mit dem Zahnrad (6) vorübergehend ausser Eingriff gebracht wird.
    4. Zählwerksantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit zwei seitlichen Klauen (11', 12 versehener Zehnerschalthebel (13'), welcher einen am Sprossenrad (2) EMI4.1 herrscht, für die Zehnerschaltung durch einen Zehnerschaltdaumen 619t) des Zwischenrades (6) so eingestellt wird, dass der Nachschaltzahn 61St) durch den Zehnerschalthebel (13') mit dem Zwischenrad (6) in Eingriff gebracht, der Sperrhebel (26') ausgerückt und das Zwischenrad um einen Schritt weitergeschaltet wird.
    5. Zählwerksantrieb nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zehnerschalthebel (13') für die Zehnerschaltung in an sich bekannter Weise eine mit Rasten (21' 22') versehene Verlängerung (18') besitzt, in deren Rasten eine Sperrklinke (23') eingreift, die mit einem seitwärts zu ihr versetzten Gewicht-und Sperrarm (24') starr verbunden ist, der sich in der Sprossenebene des je nächstvorderen Sprossenrades befindet und eine solche Länge hat, dass er ein Umstellen des Zehnerschalthebels (13') erst gestattet, wenn seine Schwingungsbahn durch einen der genannten Sprossenreihe folgenden Rückstellstift (17') freigelegt ist.
    6. Zählwerksantrieb nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zehnerschalthebel (13') einen Sperrand (32) unter Freilassung einer Nut (33) zwischen ihm und der Klaue ('-) trägt, mit welchem Sperrand (32) ein an dem zugehörigen Sprossenrad (2) vorhandener Sperrstift (34) derart zusammenwirkt, dass die Umstellung des Zehner- EMI4.2
AT129953D 1930-04-12 1931-03-18 Zählwerksantrieb an Sprossenradrechenmaschinen. AT129953B (de)

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