AT129965B - Elektrische Reihenglühlampe mit parallel zum Glühfaden angeordnetem Widerstand. - Google Patents

Elektrische Reihenglühlampe mit parallel zum Glühfaden angeordnetem Widerstand.

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AT129965B
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Ver Gluehlampen & Elec Ag
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  Elektrische   Reihengluhlampe   mit parallel zum Gliihfaden angeordnetem Widerstand. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische   Reihenglühlampen   und besonders auf die Anordnung, Ausbildung und Herstellung der in ihnen angebrachten Betriebssicherungen. 



  Bei Reihenglühlampen ist es bekannt Betriehssicherungen in der Lampe unterzubringen und zu dem Glühfaden parallel zu schalten. Solche   Betriebssicherungen verhindern das Auslöschen   sämtlicher in Reihe geschalteter   Glühlampen   falls eine der Lampen ausbrennt. Zu diesem Zwecke werden   Betriebssicherungen   so konstruiert, dass   sie unter der Betriebsspannung   der Lampe keinen oder nur einen vernachlässigbar geringen Strom durchlassen ; beim Ausbrennen der Lampe aber. in welchem Falle die gesamte Betriebsspannung auf ihnen auftritt, schlagen sie durch, werden leitend und   überbrücken   so die Unterbrechung des Stromkreises, oder schalten einen anderen Glühfaden ein und verhindern damit das Auslöschen sämtlicher Lampen.

   Bisher wurden als solche Betriebssicherungen entweder mit   dünnen     nichtleitenden Oxydschichten   überzogene metallische Leiter, oder gekörnte und sich lose berührende Massen schlechter Leiter wie z. B. Carborundum oder Erze verwendet. In Letzteren entwickeln sich aber grössere Wärmemengen bei ihrer Stromleitung im durchschlagenen Zustande, was ihre Verwendung in Glühlampen 
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 infolge der Erwärmung so vermindert, dass die übrigen Lampen überspannt brennen. Die mit Oxydschichten überzogenen Leiter haben den   Nachteil, dass   sie bei dem Einmontieren in die Lampe sehr leicht beschädigt werden. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Leiter in Spiralform verfertigt werden, die den mechanischen Inanspruchnahmen besser widerstehen ; die Unverletztheit der Oxydschicht wird dadurch gesichert, dass die benötigten Überbrückungen 
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 gut gereinigter Aluminiumdraht mit   0-5 ;// ; Steigung   so   gewunden, dass   die einzelnen Windungen sich berühren. Die Steigung jeder zehnten Windung wird vergrössert um das nachfolgende Zerschneiden der Spirale zu erleichtern. Die so verfertigte Spirale wird mit dem Kern zu- 
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   Durchschlagsstärke   entsteht.

   Nach Beendigung der   Oxydienmg wird   die Spirale gewaschen, getrocknet und auf die benötigten Längen   zerschnitten, dann wird   ihre   Isolierungsfahigkeit   geprüft und zuletzt wird sie in die Lampe eingebaut. 



   Die spiralförmige Betriebssicherung wird immer im Sockel eingebaut, da sie dort vor Nässe und andern äusseren Einwirkungen besser geschützt ist ; ein Unterbringen in der Glocke ist nachteilig, da infolge der   Erwärmung   der Lampe die Oxydschicht verdampft und dadurch ein Verschlechtern des Vakuums sowie ein vorzeitiges   Schwärzen   der Lampe stattfindet. Die 
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 wendbar. So können bei einer Netzspannung von 550 Volt fünf   Reihenglühlampen   von 110 Volt   5-. 60.   Watt mit der   erfindungsgemässen     Betriehssicherung verwendet werden.   

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Bei Glühlampen von kleinerer Spannung wird das Ausbrennen der Lampe so signalisiert. dass auf dem Hilfsglühfaden ein Metallkörper z. B.

   Silber oder Magnesium angebracht wird. der bei der Temperatur des Fadens verdampft und auf die Glocke sich in Form eines Spiegels nieder- schlägt. Bei Lampen, welche grössere Energiemengen aufnehmen, hauptsächlich bei solchen von grösserer Spannung ist diese Lösung nicht verwendbar, da die rasche Verdampfung des
Metallkörpers von   Explosionserscheinungen   begleitet ist. Bei solchen Lampen wird deshalb das
Ausbrennen des Hauptglühfadens in der oben beschriebenen Art signalisiert. Einige Ausführungs- arten der   erfindungsgemässen   Reihcnglühlampen werden an Hand der beigelegten Abbildungen erörtert. 



   Fig. 1 stellt eine Lampe mit einem Glühfaden dar, übersichtshalber in ungesockeltem Zu- stande, auf deren mit 2 bezeichneten Zuführungsdraht die Spirale 1 aufgeschoben und der andere Zuführungsdraht auf die Spirale aufgewickelt ist. Fig.   2   stellt eine Lampe mit zwei
Glühfäden dar, bei welcher der gemeinsame Zuführungsdraht der zwei   Glühfäden   4 frei ist.
Die mit 1 bezeichnete Spirale ist auf dem zuführungsdraht 2 aufgeschoben und der Zuführungs- draht des Hilfsglühfadens 3 ist auf die Spirale aufgewickelt. Bei einer solchen Anordnung wird bei dem Ausbrennen des, zwischen den Zuführungsdrähten 4 und 2 geschalteten Glühfadens, der Hilfsglühfaden nach Durchschlagen der Spirale in den   Stromkreis   eingeschaltet.

   Fig. 3 ist ein Längsschnitt der Betriebssieherung im eingebauten Zustande und im   vergrössertem     Mass-     stabe. Fig. 4 stellt eine gesockelte einfadige Reihenglühlampe und die eingebaute Betriebssicherung dar. Fig. 5 ist eine andre ausführungsart der erfindungsgemässen Reihenglühlampe,   bei welcher der Zuführungsdraht 3 auf die auf den   Zuführungsdraht. 2 aufgeschobene   Spirale 1 
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 eng umfasst. Das Durchschlagen erfolgt hier zwischen dem Band 5 und der Spirale 1. Ein weiterer Vorteil dieser   Ausführungsart   ist, dass zwecks Einmontierung der   Betriebssicherung   die Länge der   Zuführungsdrähte nicht   von der normalen Länge abweichen muss.

   Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die   Linie Y--S in   Fig. 5 im vergrösserten Massstabe,
Aus obigem geht jener bedeutende Vorteil der   erfindungsgemässen   Betriebssicherung hervor, dass bei ihrem Einbau in die Lampe der normale Aufbau derselben nicht geändert werden muss : jede normale Lampe kann vor der   So. c'kelung   mit dem Einbau einer entsprechenden Betriebssicherung zur Reihenschaltung geeignet gemacht werden, was aus Fabrikationsgründen sehr vorteilhaft ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Elektrische Reihenglühlampe mit   parallel zum Glühfaden angeordneten, mit Oxydschicht versehenem spiralförmigen Widerstand als Betriebssicherung dadurch gekennzeichnet, 
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 draht auf die Spirale aufgewickelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart der Lampe nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein Metallband, das die auf einen Zuführungsdraht aufgeschobene Spirale und einen anderen Zuführungsdraht umfasst.
    3. Ausführungsart der Lampe nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei Glühfäden, gekennzeichet durch einen Hilfsglühfaden, dessen Widerstand dem des Hauptglühfadens praktisch gleicht, wobei aber der Hilfsglühfaden länger ist und einen grösseren Querschnitt hat als der Haupt- glühfaden.
    4. Verfahren zur Herstellung der Betriebssicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metalldraht auf einen Metallkern gewickelt wird, dann der Kern mit Säure entfernt und die Spirale in einem einen Elektrolyten enthaltenden Bad anodisch oxydiert wird.
AT129965D 1930-12-12 1931-08-05 Elektrische Reihenglühlampe mit parallel zum Glühfaden angeordnetem Widerstand. AT129965B (de)

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