AT13008U1 - Markierungseinrichtung und markierungssystem für bäume - Google Patents

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AT13008U1
AT13008U1 ATGM57/2012U AT572012U AT13008U1 AT 13008 U1 AT13008 U1 AT 13008U1 AT 572012 U AT572012 U AT 572012U AT 13008 U1 AT13008 U1 AT 13008U1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Markierungseinrichtung für Bäume oder Masten, aufweisend einen Rahmen (10) mit einer Rückseite (12) sowie einer dieser gegenüberliegenden Vorderseite (11), in welcher mindestens eine Sichtöffnung (11a) ausgespart ist, wobei zwischen der Rückseite (12) und der Vorderseite (11) eine Einschuböffnung (13) für ein scheibenförmiges Element ausgespart ist, die in eine Führung (14) mündet, welche sich zumindest teilweise entlang der Vorderseite erstreckt, und eine Befestigungseinrichtung (20) zur Befestigung des Rahmens (10) an einem Baumstamm, wobei die Befestigungseinrichtung (20) am Rahmen (10) angebracht oder einstückig mit diesem ausgebildet ist.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 008 Ul 2013-04-15
Beschreibung
MARKIERUNGSEINRICHTUNG UND MARKIERUNGSSYSTEM FÜR BÄUME
[0001] Die Erfindung betrifft eine Markierungseinrichtung und ein Markierungssystem, welche allgemein zur Erfassung eines Baumbestandes eingesetzt werden können. Darüber hinaus sind die erfindungsgemäße Markierungseinrichtung und das Markierungssystem auch zur Kennzeichnung von Masten und anderen pfostenförmigen Elementen ersetzbar.
[0002] Zur Vereinfachung von Kontrolle, Pflege und Nutzung eines Baumbestandes ist es allgemein üblich, Bäume mit Markierungen zu versehen, welche die eindeutige Identifizierung eines bestimmten Baumes ermöglichen. Auf diese Weise werden die Verwaltung und Nutzung insbesondere größerer Baumbestandsflächen vereinfacht.
[0003] Eine gängige Art der Markierung besteht darin, kleine Metall- oder Kunststoffplaketten, auf denen beispielsweise Nummern aufgedruckt oder eingeprägt sind, am Stamm eines Baumes zu befestigen, beispielsweise mittels eines Nagels oder auch eines Drahtes, der durch eine Öffnung in der Plakette geführt und um den Baum gebunden wird. Diese Plaketten haben jedoch den Nachteil, dass sie, wenn beispielsweise der Aufdruck unleserlich geworden oder die Plakette beschädigt ist, vollständig ersetzt werden müssen, was eine sowohl arbeitsintensive als auch kostenintensive Maßnahme darstellt.
[0004] Eine andere Möglichkeit der Kennzeichnung besteht im Aufsprühen bzw. Aufbringen von Farbmarkierungen auf den Baumstamm. Ein solches Verfahren ist beispielsweise in dem Artikel "Welcher Baum ist das?" von Hans-Georg Scherer, Göttingen, in AFZ-DerWald 6/2003 beschrieben. Wie in jener Druckschrift angeführt ist, werden die Farbmarkierungen insbesondere eingesetzt, um einen Hinweis auf notwendige baumpflegerische Maßnahmen zu geben. Dabei erfahren die Bäume einen temporären oder dauerhaft sichtbaren Farbauftrag in Form einfacher Buchstaben oder Symbole.
[0005] Eine Übersicht über die derzeitig eingesetzten Methoden der Kennzeichnung von Bäumen bietet die Studie „Langzeitmarkierung von Bäumen - Anforderungen und aktuelle Praxis" der Deutschen Wildtierstiftung. In dieser Studie wurde festgestellt, dass in Bezug auf die Anforderungen an ein Baummarkierungssystem von Anwendern eine einfache Handhabung der Markierungen neben einer langen Haltbarkeit am häufigsten gewünscht wird.
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Markierungseinrichtung und ein Markierungssystem für Bäume oder Masten anzugeben, welche ein einfaches und schnelles Austauschen einer Markierung direkt vor Ort ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Markierungseinrichtung für Bäume nach Anspruch 1 sowie durch ein Markierungssystem nach Anspruch 8 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Eine Markierungseinrichtung für Bäume oder Masten gemäß der Erfindung weist Folgendes auf: einen Rahmen mit einer Rückseite sowie einer dieser gegenüberliegenden Vorderseite, in welcher mindestens eine Sichtöffnung ausgespart ist, wobei zwischen der Rückseite und der Vorderseite eine Einschuböffnung für ein scheibenförmiges Element ausgespart ist, die in eine Führung mündet, welche sich zumindest teilweise entlang der Vorderseite erstreckt, und eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Rahmens an einem Baumstamm oder Masten, wobei die Befestigungseinrichtung am Rahmen angebracht oder einstückig mit diesem ausgebildet ist.
[0009] Die erfindungsgemäße Markierungseinrichtung dient dazu, Markierungsscheiben, d.h. scheibenförmige Elemente, auf denen ein Zeichen, ein Symbol, ein Buchstabe, eine Figur oder ähnliches durch Prägung, Druck, Farbauftrag oder Ausstanzung abgebildet ist, mittels der Führung aufzunehmen, so dass das Zeichen, Symbol oder dergleichen über die Sichtöffnung von außen erkennbar ist. Die Markierungsscheibe kann über die Einschuböffnung leicht in den Rahmen eingeführt oder aus diesem entfernt werden. Auf diese Weise können die Markie- 1 17 österreichisches Patentamt AT13008U1 2013-04-15 rungsscheiben auf einfache Weise und mit geringem Arbeitsaufwand ausgetauscht werden. Die Markierungseinrichtung selbst ist dabei geeignet, mittels der Befestigungseinrichtung dauerhaft an einem Baumstamm oder einem Masten angebracht zu werden. Der Rahmen der Markierungseinrichtung bietet einen Schutz der Markierungsscheiben gegenüber Beschädigung und Witterungseinflüssen. Somit kann dem Bedürfnis nach einer haltbaren Baummarkierung Rechnung getragen werden.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Markierungseinrichtung ist das der Einschuböffnung entgegengesetzte Ende der Führung durch einen Anschlag begrenzt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass eingesetzte Markierungsscheiben ungewollt nach hinten aus der Führung gleiten. Bei dem Anschlag kann es sich beispielsweise um eine Wand handeln, welche die Führung an dem der Einschuböffnung entgegengesetzten Ende abschließt.
[0011] Um ein unbeabsichtigtes Herausrutschen aus der Führung auf der Seite der Einschuböffnung zu verhindern, kann an der Einschuböffnung mindestens ein lösbarer Verschluss angebracht sein. Auf diese Weise wird zudem eine Entnahme einer Markierungsscheibe durch Unbefugte zumindest gehemmt. Gegebenenfalls kann durch eine Verplombung oder dergleichen eine solche Entnahme weiter erschwert werden.
[0012] Der lösbare Verschluss kann dabei beispielsweise in Form eines Feder-Rasthakens ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass der Feder-Rasthaken leicht durch eine Hand eines Benutzers betätigt werden kann, während die andere Hand für das Einschieben der Markierungsscheibe frei bleibt.
[0013] Was die Geometrie des Rahmens betrifft, so kann dessen Vorderseite in Form eines Rechtecks ausgebildet sein, wobei die Einschuböffnung im Bereich einer Schmalseite des Rechtecks ausgespart ist. Dies bedeutet, dass die Führung entlang der Längsseite des Rechtecks verläuft. Diese Ausgestaltung ist bezüglich ihrer Form einfach und ermöglicht die Ausbildung einer langgestreckten Sichtöffnung.
[0014] Um die Markierungseinrichtung mittels eines Nagels, eines Stiftes, eines Drahtstücks oder eines Bandes an einem Baumstamm oder einem pfostenförmigen Gegenstand befestigen zu können, ist die Befestigungseinrichtung beispielsweise in Form eines Fortsatzes ausgebildet, in dem ein Durchgangsloch ausgespart ist. Hierdurch wird eine besonders preiswerte Art der Befestigung ermöglicht.
[0015] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Befestigungseinrichtung drei Fortsätze, von denen zwei an einander gegenüberliegenden Kanten des Rahmens ausgebildet und mit jeweils einem länglichen Durchgangsloch versehen sind, und der dritte Fortsatz an einer die gegenüberliegenden Kanten verbindenden Kante ausgebildet und mit einem kreisförmigen Durchgangsloch versehen ist. Dabei ist das kreisförmige Durchgangsloch insbesondere zur Einpunktbefestigung an einem Baumstamm geeignet, während die länglichen Durchgangslöcher der Durchführung eines Bandes dienen, um die Markierungseinrichtung auf bekannte Art am Baumstamm festzubinden. Auf diese Weise wird eine universell verwendbare Markierungseinrichtung geschaffen, bei welcher der Benutzer die Wahl der Art der Befestigung am Baumstamm hat.
[0016] Die Erfindung betrifft auch ein Markierungssystem, das eine Markierungseinrichtung wie vorstehend beschrieben sowie mindestens Markierungsscheibe aufweist, welche in der Führung so aufgenommen ist, dass sie zumindest teilweise durch die Sichtöffnung hindurch erkennbar ist.
[0017] Wie bereits erwähnt, kann die Markierungsscheibe ein Markierungszeichen umfassen, welches in sie eingeprägt oder aus ihr ausgestanzt ist. Bei entsprechender Dimensionierung der Führung können mehrere Markierungsscheiben in dieser aufgenommen werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise analog einem Setzkastensystem Wörter oder mehrstellige Zahlen aus mehreren Markierungsscheiben bilden, auf denen jeweils ein Buchstabe oder eine Zahl abgebildet, eingeprägt oder durch Ausstanzen sichtbar gemacht ist.
[0018] Allgemein kann die Markierungsscheibe einen Körper und an zwei gegenüberliegenden 2/7 österreichisches Patentamt AT13 008U1 2013-04-15
Seiten des Körpers Fortsätze umfassen. Dabei können die Fortsätze, welche der Aufnahme der Markierungsscheibe in der Führung dienen, eine geringere oder eine größere Dicke als der Körper aufweisen. Alternativ ist es auch möglich, die Fortsätze mit derselben Dicke wie den Körper auszubilden.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung kann darüber hinaus mindestens eine Markierungsscheibe als Transponder (z.B. ein RFID-Chip) zum Senden und Empfangen elektrischer Signale ausgebildet sein. Hierdurch ist eine Abfrage der Markierungsinformation durch Datenfernübertragung möglich. Der Transponder kann auch im Rahmen integriert sein.
[0020] Durch die Erfindung ist eine dauerhaft an einem Baum anbringbare Markierungseinrichtung geschaffen, welche durch einfaches Einschieben von Markierungsscheiben zu einem benutzerfreundlichen Markierungssystem wird.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen deutlicher aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen hervor.
[0022] In den Zeichnungen zeigen: [0023] Fig. 1A eine Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Markie rungssystems von vorne; [0024] Fig. 1B eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Markie rungssystems von vorne; [0025] Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Markierungssystems der zweiten Ausfüh rungsform; [0026] Fig. 3 eine Schnittansicht des Markierungssystems der zweiten Ausführungsform; und [0027] Fig. 4 eine Markierungsscheibe, welche Bestandteil eines erfindungsgemäßen Markierungssystems ist.
[0028] Mit Bezug auf die Fig. 1A und 1B ist dort eine Vorderansicht eines Markierungssystems gezeigt, das in seiner Gesamtheit durch das Bezugszeichen 100 gekennzeichnet ist. Die in Fig. 1A gezeigte erste Ausführungsform unterscheidet sich dabei von der in Fig. 1B gezeigten zweiten Ausführungsform lediglich durch die Abmessung in Längsrichtung L.
[0029] Jedes der gezeigten Markierungssysteme 100 ist aus einem Rahmen 10, einer auf dem Rahmen 10 angebrachten oder mit diesem einstückig ausgefertigten Befestigungseinrichtung 20 sowie in den Rahmen 10 eingesetzten Markierungsscheiben 30 aufgebaut, wobei in der ersten Ausführungsform drei Markierungsscheiben 30 und in der zweiten Ausführungsform fünf Markierungsscheiben 30 eingeführt sind. Selbstverständlich kann der Rahmen 10 auch für mehr oder weniger Markierungsscheiben 30 ausgelegt sein. Der Rahmen 10 mit der Befestigungseinrichtung 20 wird im Hinblick auf die Erfindung auch als „Befestigungseinrichtung" bezeichnet.
[0030] In der Ansicht der Fig. 1A und 1B ist jeweils eine Vorderseite 11 des Rahmens 10 zu erkennen, welche hier im Wesentlichen rechteckförmig ist. Die Länge L des Rahmens 10 der ersten Ausführungsform beträgt hier etwa 44 mm, bei der zweiten Ausführungsform etwa 66 mm, wobei die Höhe H jeweils etwa 38 mm beträgt. Auf der Vorderseite 11 ist eine Sichtöffnung 11a ausgespart, um die in dem Rahmen 10 aufgenommenen Markierungsscheiben 30 nach außen sichtbar zu machen. Gegebenenfalls kann die Öffnung 11a mittels einer Scheibe aus einem durchsichtigen Material, wie beispielsweise durchsichtigem Kunststoff, verschlossen sein, um das Innere des Rahmens 10 bzw. die Markierungsscheiben 30 zu schützen. Dies ist jedoch nicht zwingend.
[0031] In den gezeigten Ausführungsbeispielen umfasst der Rahmen 10 jeweils drei Befestigungseinrichtungen 20, welche hier in Form von seitlichen bzw. oberen Vorsprüngen ausgebildet sind, in denen jeweils ein Durchgangsloch 21, 22 ausgeformt ist. Wie dies zu erkennen ist, kann es sich bei den Durchgangslöchern 21, 22 um ein längliches Durchgangsloch 21 oder um ein kreisförmiges Durchgangsloch 22 handeln. Selbstverständlich sind auch andere geometri- 3/7 österreichisches Patentamt AT13 008U1 2013-04-15 sehe Formen für die Durchgangslöcher 21,22 möglich. Die Vorsprünge sind jeweils im Bereich von seitlichen, einander gegenüberliegenden Kanten ausgebildet, die der Befestigung an einem Baumstamm mittels eines Bandes oder dergleichen dienen, sowie an einer die gegenüberliegenden Kanten verbindenden Kante (hier einer oberen Kante) des Rahmens 10 für eine Befestigung mittels eines Nagels oder dergleichen. Als Beispiele für die Dimensionierung der Durchgangslöcher 21, 22 ist ein Durchmesser von 5 mm für das Rundloch 22 sowie eine Längenabmessung von 8,5 mm und eine Breitenabmessung von 2,5 mm für das Langloch 21 zu nennen. Selbstverständlich können die tatsächlichen Größen der Durchgangslöcher 21, 22 gemäß den aktuellen Bedürfnissen gewählt werden.
[0032] Was die Wahl des Materials für den Rahmen 10 und die Vorsprünge betrifft, so hat sich aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit Polypropylen als besonders geeignet herausgestellt. Allgemein ist das Material nicht beschränkt, solange es den Anforderungen im Außenbereich genügt. Insbesondere werden jedoch wasserfeste und UV-beständige Kunststoffe bevorzugt.
[0033] Mit nunmehrigem Bezug auf die perspektivische Ansicht von Fig. 2 werden weitere Details der Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Markierungssystems erläutert.
[0034] Fig. 2 stellt eine perspektivische Ansicht des Markierungssystems 100 der zweiten Ausführungsform dar, in der die Rückseite 12 sowie eine Einschuböffnung 13 zu erkennen sind. Die Einschuböffnung 13 ist hier an der Schmalseite der rechteckigen Grundfläche des Rahmens 10 für eine seitliche Einführung der Markierungsscheiben 30 vorhanden. Gemäß einer (nicht gezeigten) Alternative kann die Einschuböffnung 13 auch an der oberen Längsseite, also im Bereich des Fortsatzes mit dem kreisförmigen Durchgangsloch 22 ausgebildet sein, so dass die Markierungsscheiben 30 von oben in den Rahmen 10 einführbar sind.
[0035] Die Einschuböffnung 13 mündet in eine Führung 14, die hier parallel zur Vorderseite 11 des Rahmens 10 verläuft, so dass darin eingeführte Markierungsscheiben 30 durch die Sichtöffnung 11 a der Vorderseite für den Betrachter erkennbar sind.
[0036] An der Einschuböffnung 13 kann ein lösbarer Verschluss auf dem Rahmen 10 angebracht sein, um die Markierungsscheiben 30 sicher in der Führung 14 zu halten. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen oder mehrere, beispielsweise zwei, Feder-Rasthaken handeln, welche eine elastische Halterung darstellen. An der der Einschuböffnung 13 gegenüberliegenden Seite kann ein Anschlag 15 vorhanden sein, um ein Herausrutschen der Markierungsscheiben 30 in Einschubrichtung zu verhindern. Der Anschlag 15 kann, wie hier, beispielsweise die Form einer Endwand annehmen, welche die der Einschuböffnung 13 gegenüberliegende Seite des Rahmens 10 verschließt.
[0037] Mit Bezug auf Fig. 3 ist eine Schnittansicht durch das Markierungssystem der Fig. 1B und 2 dargestellt. In dieser Darstellung sind die beiden seitlichen Fortsätze der Befestigungseinrichtung 20 zu erkennen, die hier an der Rückseite 12 des Rahmens befestigt sind. Unter dem Bezugszeichen 15 ist weiterhin die Position des Anschlags angedeutet.
[0038] Eine für den Einsatz in dem vorstehend beschriebenen Markierungssystemen 100 geeignete Markierungsscheibe 30 ist in Alleinstellung in Fig. 4 gezeigt. Wie dies erkennbar ist, weist die Markierungsscheibe 30 obere und untere Fortsätze 31 auf, durch welche sie beim Einführen in den Rahmen 10 (in der Figur nicht gezeigt) in der Führung aufgenommen wird. Die Fortsätze 31 gehen zu beiden Seiten von einem Körper 32 aus, der in der gezeigten Ausführungsform dieselbe Dicke (senkrecht zur Zeichenebene) wie die Fortsätze 31 aufweist. Gemäß einer Alternative können die Fortsätze 31 jedoch mit einer größeren oder geringeren Dicke als der Körper 32 ausgebildet sein.
[0039] Die Markierungsscheibe 30 kann ebenfalls aus Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, gefertigt sein und ist hier mit einer Ziffer versehen, die durch Ausstanzen dauerhaft in die Markierungsscheibe 30 eingeformt ist. Durch Kombination mehrerer solcher Markierungsscheiben 30 können Ziffernfolgen oder Worte zur Markierung gebildet werden. Selbstverständlich können alternativ zu der gezeigten Ausführungsform die Ziffern, Buchstaben oder Symbole auch durch Farbauftrag oder Prägung auf der Markierungsscheibe 30 aufgebracht sein. 4/7

Claims (11)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 008 Ul 2013-04-15 Ansprüche 1. Markierungseinrichtung für Bäume oder Masten, aufweisend: - einen Rahmen (10) mit einer Rückseite (12) sowie einer dieser gegenüberliegenden Vorderseite (11), in welcher mindestens eine Sichtöffnung (11a) ausgespart ist, wobei zwischen der Rückseite (12) und der Vorderseite (11) eine Einschuböffnung (13) für ein scheibenförmiges Element ausgespart ist, die in eine Führung (14) mündet, welche sich zumindest teilweise entlang der Vorderseite erstreckt, und - eine Befestigungseinrichtung (20) zur Befestigung des Rahmens (10) an einem Baumstamm, wobei die Befestigungseinrichtung (20) am Rahmen (10) angebracht oder einstückig mit diesem ausgebildet ist.
  2. 2. Markierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Einschuböffnung (13) entgegengesetzte Ende der Führung durch einen Anschlag (15) begrenzt ist.
  3. 3. Markierungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Einschuböffnung (13) mindestens ein lösbarer Verschluss angebracht ist.
  4. 4. Markierungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der lösbare Verschluss in Form eines Feder-Rasthakens ausgebildet ist.
  5. 5. Markierungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite des Rahmens (10) in Form eines Rechtecks ausgebildet ist, wobei die Einschuböffnung (13) im Bereich einer Schmalseite des Rechtecks ausgespart ist.
  6. 6. Markierungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (20) in Form eines Fortsatzes ausgebildet ist, in dem ein Durchgangsloch (21,22) ausgespart ist.
  7. 7. Markierungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (20) drei Fortsätze umfasst, von denen zwei an einander gegenüberliegenden Kanten des Rahmens (10) ausgebildet und mit jeweils einem länglichen Durchgangsloch (21) versehen sind, und der dritte Fortsatz an einer die gegenüberliegenden Kanten verbindenden Kante ausgebildet und mit einem kreisförmigen Durchgangsloch (22) versehen ist.
  8. 8. Markierungssystem (100), aufweisend eine Markierungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 7 sowie mindestens eine Markierungsscheibe (30), welche in der Führung so aufgenommen ist, dass sie zumindest teilweise durch die Sichtöffnung (11 a) hindurch erkennbar ist.
  9. 9. Markierungssystem (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsscheibe (30) ein Markierungszeichen umfasst, welches in sie eingeprägt oder aus ihr ausgestanzt ist.
  10. 10. Markierungssystem (100) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsscheibe (30) einen Körper (32) und an zwei gegenüberliegenden Seiten des Körpers (32) Fortsätze (31) umfasst, welche eine geringere oder eine größere Dicke als der Körper (32) aufweisen.
  11. 11. Markierungssystem (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Markierungsscheibe (30) als Transponder zum Senden und Empfangen elektrischer Signale ausgebildet ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 5/7
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