AT130824B - Einrichtung zur selbsttätigen Lautstärkenregulierung bei Radioempfangsapparaten. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Lautstärkenregulierung bei Radioempfangsapparaten.

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AT130824B
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Guido Ing Andrieu
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Radiohaus Horny
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  Einrichtung zur selbsttätigen Lautstärkenregulierung bei Radioempfangsapparaten. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen   Lautstärkenregulierul1g   bei Radio-   empfangsapparaten,   gemäss welcher die   Sehutzgitterspannung   oder die Anodenspannung des Hochfrequenzverstärkers durch eine von der Trägerwelle beeinflusste besondere Röhre selbsttätig reguliert wird, und besteht darin, dass zur Steuerung der Regulierröhre die Variation der   Schutzgitterspannung   oder der Anodenspannung des   Gleiehrichterrohres   herangezogen wird, welche Spannung je nach ihrer Grösse ein Ansteigen bzw. Abfallen des Anodenstroms in der Regelröhre hervorbringt. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Schaltung schematisch dargestellt. 



   Die Einrichtung besteht aus einer Antenne 1 mit Antennenwicklung 2. Selbstinduktionsspule 3, Drehkondensator 4. Dieser Eingangsschwingungskreis liegt zwischen Gitter 5 und einem Punkt 6, welcher Punkt durch einen Gittervorspannwiderstand 7 mit der Kathode 8 verbunden ist. Ein Blockkondensator 9   überbrückt   den Widerstand 7. Weiters ist vorgesehen eine Hochfrequenzdrosselspule 11, ein Gleichrichterrohr 12, das in   Gitter-oder Anodengleichrichtung geschaltet   sein kann, und ein Kopplungskondensator 19.. An das Gleichriehterrohr 12 schliesst sich der   Niederfrequenzverstärker   in Widerstandskopplung an. 



   Die Regulierung der   Schirmgitterspanl1ung   der   Hochfrequenzröhre   10 und damit indirekt der Lautstärke wird von der Regulierröhre 13 besorgt. Zur Steuerung der Regulierröhre wird die Variation der Schutzgitterspannung oder der   Plattenspal1l1ung-   des   Gleichrichterrohres 12   herangezogen,   v elehe   
 EMI1.1 
 hervorbringt. Da das Schutzgitter der   Hoehfrequenzröhre   direkt mit der Anode des Regelrohres 15 verbunden ist, sinkt bei steigendem Anodenstrom der Regelröhre die   Anodenspannung   dieses Rohres und damit die Sehutzgitterspannung des Hochfrequenzrohres 10. Das Sinken dieser beiden Spannungen wird durch den mit steigendem Anodenstrom wachsenden Spannungsabfall im Widerstand 14 hervorgerufen. 



   Da die Schutzgitterspannung bzw. Anodenspannung des   Gleichriehterrohres 12   um verhältnismässig hohe Werte schwankt (die Schutzgitterspannung der gezeichneten Anordnung variiert z. B. zwischen Trägerwelle Null und der Trägerwelle eines mittelstarken Fernsenders zwischen 45 und 40 Volt), muss die Kathode 21 des Regelrohres   13   ein solches positives Potential erhalten, dass der Variationsbereich der   Schutzgitterspannung   bzw.

   Anodenspannung zur Steuerung benutzt werden   kann.   (In vorliegendem Beispiel müsste also die Kathode auf ein positives Potential von zirka 45 Volt gegenüber dem negativen Pol der Anodenstromquelle gebracht werden, dann variiert die   Gitterspannung   des Regel-   rohres zwischen Null und 5 Volt. ) Zur Einstellung des Kathodenpotentials kann ein Potentiometer 20   oder auch eine entsprechende Vorspannbatterie dienen. 



   Im Hoehfrequenzkomplex bezeichnet 16 das Schutzgitter der Röhre 10, 17 ein   Potentiometer,   durch dessen Einstellung die Kathode 8 auf ein solches Potential gebracht werden kann, dass zwischen Kathode und Schirmgitter der für die selbsttätige Regulierung nötige Variationsbereich entsteht und ausserdem dieser Bereich in die erforderliche Lage gebracht werden kann, 18 einen   Überbrückungskondell-   
 EMI1.2 
 

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Auf der Zeichnung ist die Regelung der Hochfrequenzröhre durch Variation ihrer SchutzgitterSpannung dargestellt ; sinngemäss kann aber auch die Anodenspannung des Hochfrequenzrohres in analoger Weise geregelt werden, indem von der Anode des Regelrohres anstatt der   Schutzgitterspannung   die Anodenspannung entnommen wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zur selbsttätigen   Lautstärkemegulierung   bei   Radioempfangsapparaten. gemäss   welcher die Sehutzgitterspannung oder die Anodenspannung des   Hochfrequenzverstärkers durch   eine von der Trägerwelle beeinflusste besondere Röhre selbsttätig reguliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Regulierröhre (13) die Variation der Schutzgitterspannung oder der Anodenspannung des Gleichrichterrohres (12) herangezogen wird, welche Spannung je nach ihrer Grösse ein Ansteigen bzw. Abfallen des Anodenstromes in der Regelröhre   (13)   hervorbringt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Potential der Regelrohrkathode (21) mittels eines Potentiometers (20), einer Vorspannbatterie od. dgl. eingestellt wird. EMI2.1
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