AT131320B - Einrichtung für mikroskopische Zwecke. - Google Patents

Einrichtung für mikroskopische Zwecke.

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AT131320B
AT131320B AT131320DA AT131320B AT 131320 B AT131320 B AT 131320B AT 131320D A AT131320D A AT 131320DA AT 131320 B AT131320 B AT 131320B
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  Einrichtung fiir mikroskopische Zwecke. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Einrichtung für mikroskopische Zwecke   mit einer sowohl das Objektiv als auch den   Beleuchtungskondensor umschliessenden,   mit einer durchsichtigen Scheibe versehenen, flüssigkeitsdicht abschliessenden Eintauchkappe und besteht darin. dass an dem das Objektiv tragenden Teil des Mikroskops ein künstlicher Hintergrund befestigt ist. Dieser künstliche Hintergrund kann von einem erhöhten Rand umgeben sein. der aus einem auf einer Feder aufruhenden Ring bestehen kann. Als Träger für den   verstellbaren   
 EMI1.1 
 Mikroskop gelagerter, der Höhe nach verstellbarer, seitlich ausschwenkbarer Arm dienen. de]' in jeder seiner Endstellungen durch eine Feder gehalten wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweisen   Ausführung.--     formen. Fig. l   ist ein axialer Schnitt durch den unteren Teil eines der Erfindung gemäss mit einem beweglichen Hintergrund ausgestatteten Mikroskops. Fig.   2   zeigt eine andere Ausführungsform des beweglichen Hintergrundes in gleicher Darstellung. In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des beweglichen Hintergrundes in grösserem Massstab veranschaulicht. Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt mit der Druntersicht eines Teiles der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung. 



   In Fig. 1 ist ein   künstlicher     Hintergrund l dargestellt,   der aus einer die Lichtstrahlen verschluckenden Masse, z. B. aus schwarzem Glas. besteht, die Form eines   Plättchens   hat und bei der Beobachtung, z. B. in einem Flüssigkeitsbehälter. unter das zu beobachtende Objekt gebracht wird, so dass die von der Seite eintretenden, durch einen Spiegel 2 reflektierten und durch die Ringlinsen   3, 4   eines   Kondensors gesammelten Lichtstrahlen durch   das fast durchscheinende Objekt auf den   künstlichen   Hintergrund gelangen und von diesem absorbiert werden, so dass hiedurch eine Art Dunkelfeldbeobachtung erzielt werden kann, bei der keine reflektierten Lichtstrahlen in das Objektiv 3 gelangen.

   Der künstliche Hintergrund kann auf einem Halter, Tisch od. dgl. unabhängig   vom Mikroskop   angeordnet sein. Er kann auch auswechselbar in einem Halter   6 angeordnet sein, \vie aus Fig. 2 hervorgeht.   gemäss welcher ein anderer künstlicher Hintergrund an Stelle des aus Fig. 1 ersichtlichen Hintergrundes 1 eingesetzt ist. 



   Gemäss Fig. 3 befindet sich der künstliche Hintergrund 8 in einer Fassung 9. die mit einem   Gewinde   in einem Muttergewinde des Halters C verschraubbar ist und die zur   Ermöglichung   ihrer Verdrehung mittels eines Schlüssels mit einem Schlitz 11 versehen ist. Der künstliche Hintergrund ruht mit seiner verbreiterten Basis auf einem Ringfalz 12 der Fassung 9 auf. deren oberer Rand über die Verbreiterung umgebordelt ist. Oberhalb der Fassung 9 ist ein auf einer Schraubenfeder 13 ruhender Ring 14 angeordnet, der mit seinem über den künstlichen Hintergrund hinausragenden Teil einen Raum 15 für das zu untersuchende Objekt umschliesst.

   Gegen den oberen Rand des Ringes 14 legt sich beim Einstellen des Mikroskops die zwischen dem Objekt 5 und dem künstlichen Hintergrund 8 befindliche durchsichtige Platte 16 der   Eintauchkappe     1'7     (Fig. l).   



   Bei der in den Fig. 1 und 4 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird der künstliche Hintergrund 1 von einem der Höhe nach verstellbaren Arm 18 getragen, der 

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 sich am unteren Ende eines um seine Achse verdrehbaren Trägers 19 befindet, so dass es möglich ist, ihn nach der Seite auszuschwenken. An einem Teil 20 des Mikroskops ist ein Lager 21 befestigt, das   mit Mutteransätzen   für zwei Zentrierschrauben 22 und für eine Stallschraube 23 zur lotrechten Einstellung des Trägers 19 versehen ist. Die beiden Zentrierschrauben wirken mit einem Stift 24 zusammen, der unter der Einwirkung einer Feder 25 steht, die sich gegen einen Bund 26 des Stiftes legt und diesen gegen eine   Büchse   27   drückt,   innerhalb welcher die Führung 28 angeordnet ist.

   Durch Verstellung der   Zentrierschrauhen 22   
 EMI2.1 
 der Arm 29 seitlich verdreht wird, um den Hintergrund in die Beobachtungslage zu bringen. so gelangt die Feder in die Einfräsung 33, wodurch der Hebel 29 gegen die   Gleitkante 35     gedrückt   wird, die den erweiterten Ausschnitt der   Büchse 28   oberhalb des Schlitzes 30 begrenzt. 



  Durch Niederschrauben der Stellschraube 23 kann die genaue Höheneinstellung erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung für mikroskopische Zwecke mit einer sowohl das Objektiv als auch den Beleuchtungskondensor umschliessenden, mit einer durchsichtigen Scheibe versehenen.   flüssige-   keitsdicht abschliessenden   Eintauchkappe,   dadurch gekennzeichnet, dass an dem das Objektiv 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der künstliche Hintergrund (7) von einem erhöhten Rand umgeben ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der den EMI2.3 4. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Träger (19) ine Einfräsung (32) besitzt, in die eine Feder (34) einspringt, sobald der Träger (19) in die durch einen Anschlag (31) bestimmte Höchstlage gelangt, aus der er durch Betätigung einer Stellschraube (23) unter Überwindung des Druckes der Feder (34) in die die bestp Beobach- tung des Objektes ermöglichende Stellung gebracht werden kann.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Trägpr r19/ eine Einfräsung (33) angebracht ist, in die sich die Feder (3i) beim Einschwenken des Hintergrundes (1) in die Beobachtungslage so einlegt, dass der Arm (29/gegen die Gleitkante (35) im Ausschnitt der Büchse (28/gedrückt'wird.
AT131320D 1931-06-20 1932-01-21 Einrichtung für mikroskopische Zwecke. AT131320B (de)

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DE131320X 1931-06-20

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AT131320B true AT131320B (de) 1933-01-10

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