AT13137U1 - Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes, sowie eine mit derartigen Sprossen ausgestattete Sprossenwand - Google Patents

Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes, sowie eine mit derartigen Sprossen ausgestattete Sprossenwand Download PDF

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AT13137U1
AT13137U1 ATGM8017/2013U AT80172013U AT13137U1 AT 13137 U1 AT13137 U1 AT 13137U1 AT 80172013 U AT80172013 U AT 80172013U AT 13137 U1 AT13137 U1 AT 13137U1
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AT
Austria
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rung
gymnastics
slip material
core
wood
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Application number
ATGM8017/2013U
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English (en)
Inventor
Juergen Krammer
Original Assignee
Schweiger Sport Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes wobei der statisch tragende Teil der Sprosse ein Stab aus Holz ist. Die Sprosse weist einen Kern (1, 10) aus Holz auf, welcher an anzufassenden Oberflächenbereichen mit einem rutschfesten Material (2, 20) versehen ist.

Description

österreichisches Patentamt AT13137U1 2013-07-15
Beschreibung SPROSSE EINES IN INNENRÄUMEN ZUM KLETTERN UND TURNEN ZU VERWENDENDEN TURNGERÄTES, SOWIE EINE MIT DERARTIGEN SPROSSEN AUSGESTATTETE SPROSSENWAND.
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes, sowie eine mit derartigen Sprossen ausgestattete Sprossenwand.
[0002] Für Klettergerüste oder Leitern, welche im Außenbereich angewendet werden, ist es schon lange üblich, sie aus Stahl- oder Aluminiumhohlprofilen zu fertigen und jene Teile, welche mit der Hand anzufassen sind, oder auf welche man mit den Füßen steigt, mit einer rutschfesten Beschichtung oder mit einer rutschfesten Auflage zu versehen. Beispielsweise sei dazu auf die DE 7608042 U1 (1976, Dachdeckerleiter) und DE 200 14 239 U1 (2001, Fitness-Geräte Gruppe) verwiesen.
[0003] Sprossen von im Innenbereich, wie typischerweise in Turnsälen oder Sporthallen, angeordneten Klettergeräten, bestehen im Allgemeinen aus Holz. Gegenüber metallischen Sprossen sind Holzsprossen ästhetischer, haptisch angenehmer (weicher, wärmer) und oft auch kostengünstiger. Die gegenüber Metall geringere Witterungsbeständigkeit von Holz ist im Innenbereich nicht von Bedeutung.
[0004] Sprossen von Turngeräten müssen alle Lasten, mit denen sie betriebsmäßig beaufschlagt werden können, sicher tragen. Daher müssen sie im Allgemeinen darauf ausgelegt werden, dass auch eine schwere erwachsene Person an ihnen turnen kann. Auf Grund der nicht allzu hohen spezifischen Festigkeit von Holz führt das dazu, dass die Querschnittsabmessungen von Holzsprossen, wie sie typischenweise an Sprossenwänden in Turnsälen angewendet werden, für kleine Hände, wie jene von Kindern im Grundschulalter, unangenehm groß sind. Die Kinder haben dadurch Schwierigkeiten sich sicher fest zu halten und ihre Hände ermüden schnell.
[0005] Von diesem Stand der Technik ausgehend hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, Holzsprossen für im Innenbereich anzuwendende Turngeräte gegenüber bekannten derartigen Sprossen so zu verbessern, dass sie bei ähnlich guter Biegefestigkeit deutlich besser auch für kleine Hände zu fassen sind.
[0006] Zum Lösen der Aufgabe wird vorgeschlagen die Sprosse als Verbundkörper aufzubauen, welcher im Kern aus Holz besteht, zusätzlich aber ein weiteres Material aufweist, welches besser rutschfest ist als Holz und an anzufassenden Oberflächenbereichen angeordnet ist.
[0007] Dieses zusätzliche Material ist typischerweise Gummi, Kautschuk oder eine zu gummiartiger Konsistenz ausgehärtete Lackschicht.
[0008] Indem man das an sich angenehme Material Holz, aus welchem die Sprosse dann immer noch überwiegend besteht, oberflächlich mit einem zusätzlichen rutschfesten Material versieht, wird erreicht, dass es insbesondere für Menschen mit kleinen Händen, sehr viel einfacher und weniger anstrengend wird, sich an der Sprosse festzuhalten, ohne dass deswegen die angenehme Haptik von Holz zu sehr verloren geht.
[0009] Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen veranschaulicht: [0010] Fig. 1: zeigt eine Querschnittsansicht einer ersten beispielhaften erfindungsgemäßen
Sprosse.
[0011] Fig. 2: zeigt eine Querschnittsansicht einer zweiten beispielhaften erfindungsgemäßen
Sprosse.
[0012] Fig. 3: zeigt in perspektivischer Ansicht eine Sprossenwand, welche mit Sprossen ge mäß Fig. 1 ausgestattet ist.
[0013] Die Sprosse gemäß Fig. 1 hat einen tragenden Kern 1 aus Holz und eine Umhüllung 2 1 /6 österreichisches Patentamt AT13137U1 2013-07-15 aus einem rutschfesten Material, also einem Material dessen Reibungskoeffizient gegenüber menschlicher Haut höher ist als jener von Holz.
[0014] Die Umhüllung 2 kann typischerweise aus Gummi oder aus Schaumgummi bestehen und als flächiges Material auf den Kern 1 aufgeklebt worden sein. (Sowohl Gummi als auch Schaumgummi können dabei aus pflanzlichen Materialien gebildet sein, oder ein Kunststoff sein.) [0015] Die Umhüllung 2 kann aber auch gebildet sein, indem ein zu gummiartiger Konsistenz aushärtender Lack flüssig auf den Kern 1 aufgetragen und erhärten gelassen wurde.
[0016] Bei der Sprosse gemäß Fig. 1 hat der tragende, aus Holz bestehende Kern 1 die Querschnittsform eines Flachovals, also einer Fläche, welche aus zwei entgegengesetzt, voneinander weg gekrümmten Teilkreisflächen und einer dazwischen liegenden Rechteckfläche gleicher Breite zusammengesetzt gedacht werden kann. Derartige Querschnittsformen sind für Sprossen von Turngeräten wie Sprossenwände oder Gitterleitern üblich. Der Erfindungsgedanke ist natürlich auch bei Sprossen mit anderen Querschnittsformen anwendbar. Häufig angewendet werden auch Sprossen mit kreisförmiger Querschnittsfläche.
[0017] Die Sprosse gemäß Fig. 2 weist ebenfalls einen Kern 10 aus Holz auf. Dieser Kern ist ein Profil mit der Querschnittsfläche eines Flachovals, wobei in die beiden gekrümmten Oberflächenbereiche Nuten eingefräst sind, welche in ProfiIrichtung verlaufen. In jede dieser Nuten ist jeweils ein Profil 20 aus einem Material mit hoher Reibung, beispielsweise aus Gummi, eingelegt und darin festgeklebt. Idealerweise stehen die Profile 20 in Querschnittsansicht etwas über die jeweilige Nut im Kern 10 vor.
[0018] Die Bauweise gemäß Fig. 2 ist in der Herstellung etwas aufwändiger als jene gemäß Fig. 1. Vorteilhaft an der Bauweise gemäß Fig. 2 ist die schönere Optik und dass der Holzcharakter der Sprosse weniger beeinträchtigt wird.
[0019] Das rutschfeste Material (Umhüllung 2 oder Profile 20) braucht sich nicht zwangsweise über die ganze Länge einer Sprosse zu erstrecken. Es kann auch ausschließlich an jenen Längsbereichen angebracht sein, welche bevorzugt angefasst werden. Beispielsweise kann bei Sprossenwänden und Gitterleitern, auf die Umhüllung 2 in jenen Längsbereichen der Sprosse verzichtet werden, welche in einer Bohrung in einem Holm oder nah daran verlaufen.
[0020] Fig. 3 zeigt eine beispielhafte, einfache Sprossenwand mit nur zwei Holmen und dazwischenliegenden Sprossen. Die Umhüllung 2 aus rutschfestem Material ist nur an dem von den Holmen entfernt liegenden Längsbereich jener zwei Sprossen angebracht, an denen man sich bevorzugt länger hält, nämlich an jenen beiden Sprossen, welche unmittelbar über einer nach hinten versetzten Sprosse angeordnet sind. Auf diese Weise wird für die bei weitem größte Anzahl von Anwendungen der Sprossenwand sehr guter Griffkomfort erreicht, ohne dass der vertraute und wohltuende Holzcharakter der Sprossenwand verlorengeht. 2/6

Claims (9)

  1. österreichisches Patentamt AT13 137U1 2013-07-15 Ansprüche 1. Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes, wobei der statisch tragende Teil der Sprosse ein Stab aus Holz ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprosse einen Kern (1, 10) aus Holz aufweist, welcher an anzufassenden Oberflächenbereichen mit einem rutschfesten Material versehen ist.
  2. 2. Sprosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rutschfeste Material gum-mi- oder schaumgummiartige Konsistenz aufweist.
  3. 3. Sprosse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rutschfeste Material eine flächige Schicht (2) auf dem Kern (1) aus Holz bildet.
  4. 4. Sprosse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (2) aus einem aufgeklebten, flexiblen, flächigen Material gebildet ist.
  5. 5. Sprosse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (2) eine zu gummiartiger Konsistenz ausgehärtete Lackschicht ist.
  6. 6. Sprosse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rutschfeste Material in Form von mehreren Profilstreifen (20) in Nuten im Kern (10) verankert ist.
  7. 7. Sprosse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das rutschfeste Material an der Sprosse nur an Längsbereichen erstreckt, welche zwischen Holmen liegen, an denen die Sprosse befestigt ist.
  8. 8. Sprossenwand, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Sprosse nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist.
  9. 9. Sprossenwand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nur jene Sprossen rutschfestes Material aufweisen, welche sich unmittelbar über einer nach hinten versetzten Sprosse befinden. (Fig. 3) Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 3/6
ATGM8017/2013U 2012-06-12 2012-06-12 Sprosse eines in Innenräumen zum Klettern und Turnen zu verwendenden Turngerätes, sowie eine mit derartigen Sprossen ausgestattete Sprossenwand AT13137U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9218550U1 (de) * 1991-08-23 1994-08-04 Locke-Bogenhauser, geb. Locke, Karin, Dr., 83083 Riedering Griff und Sportgerät mit Mantel aus Polyethylenvinylacetat
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