AT131408B - Mehrmotorenantrieb mittels Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze. - Google Patents

Mehrmotorenantrieb mittels Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze.

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AT131408B
AT131408B AT131408DA AT131408B AT 131408 B AT131408 B AT 131408B AT 131408D A AT131408D A AT 131408DA AT 131408 B AT131408 B AT 131408B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrmotorenantrieb mittels Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze. 
 EMI1.1 
 des Betriebes ist die Aufrechterhaltung eines synchronen Laufes der Motoren nicht unbedingt notwendig. Die Geschwindigkeiten können voneinander bis zu einem gewissen Grade abweichen, da dadurch nur ein gleichbleibender Verzug bei der Vliesübertragung eintritt, ohne dass sieh irgendwelche weiteren Schwierigkeiten bemerkbar machen. Allerdings müssen die Einzelgeschwindigkeiten konstant bleiben. 



   Es ist bekannt, das gleichmässige Verhalten der Motoren bei Anlauf und Betrieb durch ihre sowohl ständer- als auch läuferseitige parallelschaltung zu erzielen ; dabei liegen die Ständer nebeneinander an einem gemeinsamen Netz, während die Läufer ebenfalls parallel geschaltet sind und einen gemeinsamen Anlasswiderstand besitzen. Der gleichmässige Hochlauf der Motoren ist bei dieser Schaltung ohne weiteres gewährleistet, da infolge des mehr oder minder eingeschalteten   Anlasswiderstandes   im gemeinsamen   Läuferstromkreis   ein genügend hohes synchronisierendes Moment vorhanden ist.

   Auch im Betriebe, also bei kurzgeschlossenem   Anlasswiderstand,   tritt eine merkbare Änderung des Geschwindigkeitsverhältnisses der Motoren nicht ein, da die Motoren betriebsmässig mit sehr geringem Schlupf laufen, so dass bei den vorkommenden Belastungsabweichungen unter den einzelnen Maschinen nennenswerte Drehzahlungleichheiten nicht auftreten. 



   Schwierigkeiten ergeben   sieh jedoch beim Auslauf des Aggregates.   Infolge der unter   Umstände   verschiedenen Schwungmomente der einzelnen Maschinen können ihre Auslaufzeiten verschieden sein. Es ist mithin notwendig, zum Stillsetzen eine besondere Schaltung vorzusehen, in der die Motoren, wie bereits   vorgeschlagen, zum gleichmässigen Auslauf   gezwungen und vorteilhaft zur Erzielung kurzer Aus-   laufzeiten gleichzeitig abgebremst   werden. 
 EMI1.2 
 Krempelsätzen, bei der in an sich bekannter Weise beim Abstellen des Aggregates je eine Ständerphase der Motoren bei gleichzeitiger Einschaltung des gemeinsamen Läuferwiderstandes vom Netz abgetrennt wird.

   Die   Motoren üben in dieser Schaltung   eine stark wirkende Bremsung aus und laufen in kürzester Zeit vollkommen gleichmässig aus. Erst nach vollständigem Stillstand werden die Motoren ständerseitig   gänzlich     vom Netz abgetrennt. Erfindungsgemäss   besitzt das Steuergerät hinter den Sehaltstellungen für Betrieb eine besondere Bremsstufe, von der aus direkt im gleichen Drehsinn auf die Nullstellung geschaltet werden kann. 
 EMI1.3 
 widerstand, der im vorliegenden Falle entsprechend der Verwendung zweiphasiger Läufer ebenfalls zweiphasig ausgebildet ist ; es können aber selbstverständlich auch Motoren mit dreiphasigen Läufern verwendet werden. k ist der gemeinsame Stenerschalter.

   Sollen die Motoren angelassen werden, dann 
 EMI1.4 
 benannten Kontaktfinger, die Beläge der Steuerwalze und dip   Kontaktfinger.     R8T ans ptz   gelegt. In der Stellung 2 wird der Punkt   x des Anlasswiderstandes über   den   gleichbenannten   Kontaktfinger. den   Belag der Steuerwaixe   und den   Kontaktfinger 1'1   mit der Anzapfung   1'1   des Anlasswiderstandes verbunden, so dass ein Teil des Anlasswiderstandes kurzgeschlossen wird.

   In der Stellung 3 wird durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verbindung des Punktes r1 mit dem Kontaktfinger r2 ein weiterer Teil des   Anlasswiderstandes kurz-   geschlossen, während in der Stellung 4 durch Verbindung der Kontaktfinger u, n mit dem Punkt x der gesamte Anlasswiderstand kurzgeschlossen ist. Der Antrieb hat damit den Dauerbetriebszustand erreicht. 



   Soll die Anlage abgebremst werden, dann wird die Steuerwalze in die Stellung. ? bewegt. Dabei wird die   Ständerphase' < 'von   der Netzphase T getrennt und gleichzeitig der gemeinsame   Anlasswiderstand   in den   Läuferstromk is eingeschaltet.   Der Kontroller ist so ausgebildet. dass er von der Bremsstufe. 5 unmittelbar im gleichen Drehsinn auf die Stellung Null weiterbewegt werden kann. Die Bremsstufen liegen also nicht auf der ersten Schaltstufe des Kontrollers und werden daher beim Einschalten des Antriebes überhaupt nicht berührt. Dadurch wird vermieden. dass beim Wiederanlassen der Motoren auf der ersten   Schaltstufe,   in welcher die Ständer nur einphasig am Netz liegen, Schwierigkeiten auftreten. 



  Diese entstehen nämlich dann. wenn beispielsweise durch zu frühes   Zurückdrehen   der Schaltwalze von 
 EMI2.1 
 gelaufen sind, so dass die Läufer   beim Wiederanlassen zunächst   in ihrer Phasenlage gegeneinander verschoben sind. Beim   Durchschalten   der   vor den Anlassstufen   gelegenen Bremsstufe, in der die Motoren nur einphasig am Netz liegen. würden in diesem Fall Pendelungen der Motoren eintreten. Durch die Anordnung der Bremsstufe zwischen Betriebs-und Nullstellung entfällt die Notwendigkeit des Durchschaltens der Bremsstufe beim Anlassen der Motoren, so dass die beschriebenen Schwierigkeiten vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mehrmotorenantrieb mittels ständer- und läuferseitig elektrisch gekuppelten Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze, wobei ein gleichmässiger und verkürzter Auslauf elektrisch in an sieh bekannter Weise dadurch erzwungen wird, dass beim Auslauf bei gleichzeitiger Einschaltung des ge- EMI2.2 stellungen (1-4) für Betrieb angeordnet ist und von welcher aus direkt in gleichem Drehsinne auf die Nullstellung (o) geschaltet werden kann. EMI2.3
AT131408D 1930-03-21 1931-03-13 Mehrmotorenantrieb mittels Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze. AT131408B (de)

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