<Desc/Clms Page number 1>
Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher.
Ein elektrodynamischer Lautsprecher kann sowohl mit einem Elektromagnet als auch mit einem Dauermagnet versehen sein. Ein Elektromagnet bietet deu Vorteil, dass die Magnetfeldstärke im Vergleich zur Magnetfeldstärke eines Dauermagneten gesteigert werden kann, aber den Nachteil, dass die Erregung des Magneten eine besondere Kraftquelle erfordert. Ein Dauermagnet hat gerade die entgegengesetzten Vor-und Nachteile.
Bei einem Dauermagnet ist die Stärke des Feldes von der Menge und der Beschaffenheit des filr den Magnet benutzten Materials abhängig. Die Erfindung bezw eckt die Herstellung eines Dauermagneten. der möglichst wenig Raum einnimmt und ein höchstmögliche Magnetfeld hat.
Zur Erzielung dieser Eigenschaften wird nach der Erfindung eine für elektrodynamische Lautsprecher schon bekannte Art von Dauermagneten benutzt, u. zw. bezieht sich die Erfindung insbesondere auf diejenigen Dauermagnete, in deren Wänden koaxial zwei Öffnungen vorgesehen sind, in welche ein Dorn eingebracht werden kann, der von der Wand der einen Öffnung getragen wird und mit der Wand der andern Öffnung einen ringförmigen Spalt bildet.
EMI1.1
den Dorn anzubringenden Spule vorgesehen sind, bietet der Magnetkörper nach der Erfindung den Vorteil, dass, gleich starke Magnetfelder und gleich grosse Volumina der Magnetkörper vorausgesetzt, die Wand-
EMI1.2
Herstellung besser gehärtet werden kann.
da, wie bekannt, die Güte der Härtung mit der Abnahme der Dicke des zu härtenden Materials wächst. Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da die magnetischen Eigenschaften eines Dauermagneten stark von der Härte des benutzten Materials abhängig sind.
Der Magnetkörper kann zylindrisch sein, kann aber auch die Grundrissform eines Vieleckes aufweisen. Als Gussmaterial wird vorzugsweise Kobaltstahl mit 9-10% Kobalt benutzt.
Die Wanddicken des Magneten können derart gewählt sein, dass der Querschnitt für den permanenten Kraftfluss überall nahezu konstant ist, mit Ausnahme der in der Nähe des Luftspaltes liegenden Teile, wo der Querschnitt einen Mindestwert erreicht. Zu diesem Zw ecke kann die Dicke der Wand.
EMI1.3
Die allseitig geschlossene Form des Magnetkörpers macht ein anderes Magnetisierungsverfahrea als das übliche erforderlich, da es nicht möglich ist, die Magnetisierungsspule den Dorn umgeben zu lassen.
Beim Magnetisiereen nach der Erfindung wird der dosenförmige Körper derart in einen magnetischen
EMI1.4
Magnetisierungsvorrichtung entfernt wird und der Stift dadurch, dass er weiter aufwärts geschoben wird, durch einen Weicheisendorn ersetzt wird. Die beiden Öffnungen werden vorzugsweise gleich oder nahezu gleich gross gemacht, um den Stift leicht in einer bestimmten Richtung einsehieben und in derselben Richtung herausschieben zu können.
<Desc/Clms Page number 2>
Von allen bei dieser besonderen Dosenkonstruktion überhaupt möglichen Magnetisierungsverfahren ist die erfindungsgemässe Methode die geeignetste, da die für den zentralen Pol benötigten Öffnungen des Magnetkörpers anstatt der zusätzlichen Öffnungen bei den bekannten Bauarten auch noch für die Magnetisierung benutzt werden. In dieser Hinsicht ist auch der Magnet nach der Erfindung den bekannten Bauarten, bei denen der Magnet aus einer aus einem Stück angefertigten Dose besteht und der zentrale Pol einen nach innen erweiterten Teil derselben bildet, also nicht auswechselbar ist. weit überlegen, denn es ist für deren Magnetisierung ein wesentlich kompliziertes Verfahren erforderlich.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 eine Ausführungsform.
EMI2.1
Schwingungsorgan mit Spule darstellt.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den dosenförmigen, aus einem Stück gegossenen Körper, der einen Teil des Dauermagneten bildet.
Fig. 3 stellt, eine Vorrichtung zum Magnetisieren des in Fig. 2 dargestellten Körpers dar.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die aufeinanderfolgenden Vorgänge, die stattfinden, um den magnetisierten Körper mit dem mittleren Dorn zu versehen.
In Fig. 1 bezeichnet 10 einen zylinderförmigen, dosenartigen Gusskörper, der axial in den Wänden angebrachte Öffnungen 11 und 12 aufweist. In diese Öffnungen passt ein Dorn 1. 3, u. zw. derart, dass er
EMI2.2
in dem eine Spule 15 mit einem mit ihr verbundenen Schwingungsorgan 16 beweglich angeordnet werden kann. Mittels des konischen Bolzens 17 kann der Dorn am Fusse derart erweitert werden, dass auf die Wände der Öffnung 12 ein starker Druck ausgeübt wird, wodurch eine gute Unterstützung möglich ist.
Nach der Erfindung ist der l\lagnetkörper 10, abgesehen von den Öffnungen 11 und 12, allseitig geschlossen.
Der Magnetkörper j ! ss ist derart hergestellt, dass. der Querschnitt für den permanenten Kraftfluss überall, mit Ausnahme der in der Nähe des Luftspalts liegenden Teile, wo der Querschnitt einen Mindest-
EMI2.3
des Körpers 10 hin kleiner wird. Es wird aber ein konstanter oder nahezu konstanter Querschnitt angestrebt, und man lässt daher erfindungsgemäss die Dicke der Wand.'30 nach der Mitte hin zunehmen. Die Oberfläche dieses Querschnitts entspricht der Oberfläche des Querschnitts der aufrechten Wände 26
EMI2.4
als möglich konzentrieren, so dass der Querschnitt hier nicht konstant gehalten wird, sondern einen Mindestwert erreicht.
EMI2.5
Gleichstrom erregt, so durchsetzt der magnetische Kraftfluss die aufrechten Wände 26 des Körpers in gleichem Sinne, wodurch er magnetisiert wird.
Nach erfolgter Magnetisierung wird der Stift 24 durch die Öffnungen 11 und 12 geschoben (Fig. 4), und der Magnet 10 wird aus der Vorrichtung entfernt. Dann wird der Dorn 13 in die Öffnung 12 eingeschoben, wobei er den Stift 24 verdrängt, und sodann die Schraube 17 angezogen und der Dorn in der Öffnung 12 festgeklemmt.
Ein Körper wie in Fig. 2 dargestellt, mit einem Durchmesser von 10 cm und einer Höhe von 5 cm, kann, aus gutem Kobaltstahl hergestellt, ein Magnetfeld von der Stärke von 5000 Gauss liefern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher mit einem aus einem Stiiek
EMI2.6
dünner Wandstärke besteht.