AT131473B - Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher. - Google Patents

Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher.

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  Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher. 



     Ein elektrodynamischer Lautsprecher kann sowohl   mit einem Elektromagnet als auch mit einem   Dauermagnet versehen sein. Ein Elektromagnet bietet deu Vorteil, dass die Magnetfeldstärke im Vergleich   zur Magnetfeldstärke eines Dauermagneten gesteigert werden kann, aber den Nachteil, dass die Erregung des Magneten eine besondere Kraftquelle erfordert. Ein Dauermagnet hat gerade die entgegengesetzten Vor-und Nachteile. 



   Bei einem Dauermagnet ist die Stärke des Feldes von der Menge und der Beschaffenheit des filr den Magnet benutzten Materials abhängig.   Die Erfindung bezw eckt   die Herstellung eines Dauermagneten. der möglichst wenig Raum einnimmt und ein   höchstmögliche   Magnetfeld hat. 



   Zur Erzielung dieser Eigenschaften wird nach der Erfindung eine für elektrodynamische Lautsprecher schon bekannte Art von Dauermagneten benutzt, u. zw. bezieht sich die Erfindung insbesondere auf diejenigen Dauermagnete, in deren Wänden koaxial zwei Öffnungen vorgesehen sind, in welche ein Dorn eingebracht   werden kann,   der von der Wand der einen   Öffnung getragen wird   und mit der Wand der andern Öffnung einen ringförmigen Spalt bildet. 
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 den Dorn anzubringenden Spule vorgesehen sind, bietet der   Magnetkörper nach   der Erfindung den Vorteil, dass, gleich starke Magnetfelder und gleich grosse Volumina der Magnetkörper vorausgesetzt, die Wand- 
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 Herstellung besser gehärtet   werden kann.

   da, wie bekannt,   die Güte der Härtung mit der Abnahme der Dicke des zu härtenden Materials wächst. Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da die magnetischen Eigenschaften eines Dauermagneten stark von der Härte des benutzten Materials abhängig sind. 



   Der   Magnetkörper kann zylindrisch sein,   kann aber auch die Grundrissform eines Vieleckes aufweisen. Als Gussmaterial wird vorzugsweise Kobaltstahl mit 9-10% Kobalt benutzt. 



   Die Wanddicken des Magneten können derart gewählt sein, dass der Querschnitt für den permanenten Kraftfluss überall nahezu konstant   ist, mit Ausnahme   der in der Nähe des Luftspaltes liegenden Teile, wo der Querschnitt   einen Mindestwert erreicht. Zu diesem Zw ecke kann   die Dicke der Wand. 
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Die allseitig geschlossene Form   des Magnetkörpers macht   ein anderes   Magnetisierungsverfahrea   als das übliche erforderlich, da es nicht   möglich   ist, die Magnetisierungsspule den Dorn umgeben zu lassen.

   Beim Magnetisiereen nach der Erfindung wird der   dosenförmige Körper   derart in einen magnetischen 
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   Magnetisierungsvorrichtung   entfernt   wird und   der Stift   dadurch, dass er weiter aufwärts geschoben wird,   durch einen   Weicheisendorn   ersetzt wird. Die beiden   Öffnungen   werden vorzugsweise gleich oder nahezu gleich gross gemacht, um den Stift leicht in einer bestimmten   Richtung einsehieben und   in derselben Richtung herausschieben zu können. 

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   Von allen bei dieser besonderen Dosenkonstruktion überhaupt möglichen Magnetisierungsverfahren ist die   erfindungsgemässe Methode   die geeignetste, da die für den zentralen Pol benötigten   Öffnungen   des   Magnetkörpers   anstatt der zusätzlichen Öffnungen bei den bekannten Bauarten auch noch für die Magnetisierung benutzt werden. In dieser Hinsicht ist auch der Magnet nach der Erfindung den bekannten Bauarten, bei denen der Magnet aus einer aus einem Stück angefertigten Dose besteht und der zentrale Pol einen nach innen erweiterten Teil derselben bildet, also nicht auswechselbar ist. weit überlegen, denn es ist für deren Magnetisierung ein wesentlich kompliziertes Verfahren erforderlich. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 eine   Ausführungsform.   
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 Schwingungsorgan mit Spule darstellt. 



   Fig. 2 ist ein Schnitt durch den dosenförmigen, aus einem Stück gegossenen Körper, der einen Teil des Dauermagneten bildet. 



   Fig. 3 stellt, eine Vorrichtung zum Magnetisieren des in Fig. 2 dargestellten Körpers dar. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen die aufeinanderfolgenden Vorgänge, die stattfinden, um den magnetisierten Körper mit dem mittleren Dorn zu versehen. 



   In Fig. 1 bezeichnet 10 einen zylinderförmigen, dosenartigen Gusskörper, der axial in den Wänden angebrachte Öffnungen 11 und 12 aufweist. In diese Öffnungen passt ein Dorn   1. 3, u. zw. derart,   dass er 
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 in dem eine Spule 15 mit einem mit ihr verbundenen Schwingungsorgan 16 beweglich angeordnet werden kann. Mittels des konischen Bolzens 17 kann der Dorn am Fusse derart erweitert werden, dass auf die Wände der Öffnung 12 ein starker Druck ausgeübt wird, wodurch eine gute Unterstützung möglich ist. 



  Nach der Erfindung ist   der l\lagnetkörper 10,   abgesehen von den Öffnungen 11 und   12,   allseitig geschlossen. 



   Der   Magnetkörper j ! ss   ist derart hergestellt, dass. der Querschnitt für den permanenten Kraftfluss überall, mit Ausnahme der in der Nähe des Luftspalts liegenden Teile, wo der Querschnitt einen Mindest- 
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 des Körpers 10 hin kleiner wird. Es wird aber ein konstanter oder nahezu konstanter Querschnitt angestrebt, und man   lässt daher erfindungsgemäss   die Dicke der   Wand.'30 nach   der Mitte hin zunehmen. Die Oberfläche dieses Querschnitts entspricht der Oberfläche des Querschnitts der aufrechten Wände 26 
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 als möglich konzentrieren, so dass der Querschnitt hier nicht konstant gehalten wird, sondern einen Mindestwert erreicht. 
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 Gleichstrom erregt, so durchsetzt der magnetische Kraftfluss die aufrechten Wände 26 des Körpers in gleichem Sinne, wodurch er magnetisiert wird.

   Nach erfolgter Magnetisierung wird der Stift 24 durch die Öffnungen 11 und 12 geschoben (Fig. 4), und der Magnet 10 wird aus der Vorrichtung entfernt. Dann wird der Dorn   13   in die Öffnung 12 eingeschoben, wobei er den Stift 24 verdrängt, und sodann die Schraube 17 angezogen und der Dorn in der Öffnung 12 festgeklemmt. 



   Ein Körper wie in Fig. 2 dargestellt, mit einem Durchmesser von 10 cm und einer Höhe von 5 cm, kann, aus gutem Kobaltstahl hergestellt, ein Magnetfeld von der Stärke von 5000 Gauss liefern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher mit einem aus einem Stiiek 
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 dünner Wandstärke besteht.

Claims (1)

  1. 2. Dauermagnet nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines möglichst konstanten Querschnittes für den permanenten Kraftfluss die Wanddicken derart gewählt sind, dass die Dicke der Wand, die den in der Öffnung befindlichen Dorn trägt, gegen diese Öffnung hin zunimmt, während der Querschnitt des in der Nähe des Luftspaltes liegenden Teils der Wandung einen Mindest- wert aufweist.
    3. Verfahren zum Magnetisieren des Magneten nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass der dosenförmige Körper (10) derart in einem magnetisel. en Kreis eingefiigt, wird, dass die aufrechten <Desc/Clms Page number 3> Wände (26) in derselben Richtung wie der Kreis vom magnetischen Kraftfluss durchflossen werden, z.
    B. dadurch, dass die Öffnungen (11 und 12) in der Wand von der Aussenseite her durch Stifte (23 und 24), welche als verschiebbare Polschuhe eines Magneten (20) dienen, abgeschlossen werden, während nach der Magnetisierung einer der Stifte (24) ill der Achsenrichtung des Körpers derart aufwärts geschoben wird, dass er die beiden Öffnungen zeitweilig miteinander verbindet (Fig. 4), worauf der Körper aus der Magnetisierungsvorrichtung entfernt wird und der Stift dadurch, dass er weiter aufwärts geschoben wird, durch einen Weioheisendorn (13) ersetzt wird. EMI3.1
AT131473D 1929-06-22 1930-05-30 Topfförmiger Dauermagnet für elektrodynamische Lautsprecher. AT131473B (de)

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