AT131497B - Elektrische Schaltanordnung, insbesondere Fahrschalter. - Google Patents

Elektrische Schaltanordnung, insbesondere Fahrschalter.

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AT131497B
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switching
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Erwin Ing Stuchly
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Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrische Schaltanordnung, insbesondere Fahrschalter.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine elektrische Schaltanordnung. insbesondere auf Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Durch die Erfindung wird gleichzeitig eine Vereinfachung der Einrichtung und eine Erhöhung der Betriebssicherheit erreicht. 



   Bei den bekannten Fahrschaltern z. B.. bei denen sämtliche Schaltverbindungen als Leistungsschalter ausgebildet sind. kann es   vorkommen.   dass die eine oder andere der   Schaltverbindungen durch   Bildung einer Schmelzperle, einer   Oxydschicht usw. auf   den   Kontaktstücken   nicht vollständig entspricht und es genügt gegebenenfalls die Beeinträchtigung einer Schaltverbindung, um die Wirkung der herzustellenden Schaltung fühlbar zu beeinflussen. Dasselbe ist der Fall bei der andern bekannten anordnung mit durchwegs in stromlosem   Zustand geschalteten Fahrschalterkontakten und einem vorgeschalteten   Schutz, das allein das Schalten unter Strom   übernimmt.   Wird die Kontaktgebung dieses Schützen 
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 trächtigt. 



   Nach der Erfindung werden diese Nachteile der   bekannten   Anordnungen dadurch vermieden, dass mindestens beim Bremsen, gegebenenfalls aber auch bei ändern Schaltvorgängen zum Schalten 
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 sämtlicher zum Bremsen od. dgl. dienender schaltverbindungen mindestens je zwei Leistungsschalter vorhanden sind oder bei Vorhandensein von   Schaltverbindnngen mit bloss einem Schalter   dieser in stromlosem Zustand geschaltet wird. wobei die Leistungsschaltung durch Schaltverbindungen mit je zwei oder mehreren Schaltern   übernommen   wird. 



   Dadurch, dass für die unter Strom zu   schallenden Verbindunnen je zwei oder mehrere Leistnims-   schalter vorhanden sind, ist bei   Beschädigung   eines oder auch mehrerer dieser Schalter durch Schaltfeuer od. dgl. der Stromkreis noch   über die übrigen herzustellen   bzw.   aufrechtzuerhalten.   



   Bei solchen   Anordnungen nach der Erfindung,   die auch bloss durch einen Schalter besetzte. in stromlosem   Zustand   geschaltete Schaltverbindungen aufweisen, ist an diesen im vorhinein ein Sehadhaftwerden der Kontakte durch   Schaltfunken u. dgl. ausgeschlossen, zugleich aber   ist dadurch, dass die Leistungsschaltverbindungen mindestens je zwei Schalter aufweisen, dafür   gesorgt, dass   die leitende Verbindung auch bei Schadhaftwerden des einen oder   ändern   Leistungsschalters anstandslos hergestellt werden kann. Zweckmässig werden die beim Bremsen   betätigten Schaltverbindungen mit   bloss einem Sehalter auch beim Fahren in   stromlosem Zustand geschaltet, um   sie vor der Beeinflussung durch Schaltfeuer sicher zu bewahren. 



   Bei   Fahrschaltern   ist es an sich bereits bekannt, die   Schaltverbindnngen für   die Widerstandsstufen als Leistungsschalter   auszubilden.   Diese   Schaltverbindungen   stellen von Natur aus doppelte 
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 günstiger Weise für die Zwecke der   Erfindung herangezogen werden. Cemäss   der Erfindung können vorteilhaft die   Kontakt-bzw. Steuerbeläge   der   Widerstandsschaltstufen auf der Schaltwalze   derart angeordnet werden, dass sie beim Schliessen nach bzw. beim Öffnen vor den weiteren Schaltverbindungen betätigt werden, wodurch diese in stromlosem Zustand geschaltet werden.

   Die Schaltverbindungen der Widerstandsstufen bilden dann die zwei bzw. mehrfach vorhandenen   Leistunsssehaltverbindungen   im Sinne der Erfindung, die die Leistungsschaltung von allen übrigen stromlos gesschalteten Schaltverbindungen übernehmen. Eine Vermehrung der Zahl der   Schaltverbindu en   ist hiebei trotz erhöhter Betriebssicherheit nicht erforderlich. 

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     Ein Ansführungsbeispiel der Erfindung   unter Verwendung ; eines   Nockenschalters zeint   die   Zeichnung. Mit a ist die abgewickelte Nochkenwalze des Fahrschalters bezeichnet, die schwarz ausgefüllten   Teile deuten jene Sehaltabsehnitte an, in denen die Kontakte A, B, C, D, E, F, G, H, J, K des Nocken- 
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 stände, k die Magnetspule einer Solenoidbremse. Die arabisch bezifferten   Schaltstelluneen am Fahr-   sehalter stellen die Fahrschaltstellungen (1-5 Reihenschaltung der Motoren, 6-10   Parallelsdtaltung   der Motoren), die römisch bezifferten Schaltstellungen die   Bremsstellungen   dar.

   Von den Schaltkontakten des Noekensehalters sind in an sieh bekannter Weise die parallel zueinander liegenden. die 
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 ausgeschaltet und darauf erst in der Stellung à der Schalter L in stromlosem Zustand geöffnet. Bei Weiterschalten werden zuerst in Stellung 6a die Schalter K und M in stromlosem Zustand geschlossen, erst in Stellung 6 wird durch den Schalter   A   der Strom eingeschaltet. Um gegebenenfalls auch gegen Versagen der Verbindung A gesichert zu sein, wodurch das Fahrzeug an der Weiterfahrt   gehindert würde,   kann   gemäss   der Erfindung auch der Schalter A mehrfach besetzt ausgebildet sein. z. B. durch Anordnung zweier oder mehrerer parallel zueinander liegender Leistungsschalter. von denen jeder für sich das Fahrzeug mit der Fahrleitung zu verbinden imstande ist. 



   Beim Bremsen werden   zunächst   in Stellung   Ia   die stromlos geschalteten Schalter J und K geschlossen, der Bremstromkreis wird erst in Stellung   I   durch den Leistungsschalter   B geschlossen.   



  Sollte dieser Schalter bzw. auch der nächste versagen, so kann der Bremstromkreis immer noch   durch   
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 vom Standpunkt der Erhöhung der Sicherheit beim Bremsen allein darauf   beschränken,   nur die Schalter J und K, die ausser den parallel liegenden Schaltern B, C, D, E beim Bremsen mitwirken, stromlos zu   betätigen. Wegen   der   zugleieh   erzielbaren Verkleinerung des Fahrschalters und um auch beim Fahren 
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 Grubenförderung, Aufzügen od. dgl. in Betracht kommen. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Elektrische Schaltanordnung, vorzugsweise für   Fahrsehalter   elektrisch betriebener Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere beim Bremsen zum Schalten   unter Strom nur   doppelte oder mehrfache Schaltverbindungen dienen, indem zur Herstellung entweder   sämtlicher   zum   Bremsen   od.   du !.   dienender Schaltverbindungen mindestens je zwei Leistungsschalter vorhanden sind oder bei   Vorhanden-   sein von Schaltverbindungen mit bloss einem Schalter. dieser in stromlosem Zustand   geschaltet   wird. während die   Leistunsssehaltung   durch die Schaltverbindungen mit zwei oder mehreren   Schaltern über"   nommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Bremsen stromlos durch bloss einen Schalter gesteuerten Schaltverbindungen auch beim Fahren in strominsem Zustand geschaltet werden.
    3. Fahrsehalter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem alle oder ein Teil der Schaltverbindungen der Widerstandsstufen als Leistungsschalter ausgebildet sind. gekennzeichnet durch derartige Anordnung ihrer Beläge auf der Sehaltwalze, dass sie beim Schliessen nach bzw. beim Öffnen vor den weiteren Schalt- verbindungen betätigt werden, wodurch diese in stromlosem Zustand geschaltet werden.
    4. Fahrschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Vorbindung zwischen Fahrzeug und Fahrleitung unter Strom durch mindestens zwei Leistungsschalter hergestellt wird.
AT131497D 1931-06-10 1931-06-10 Elektrische Schaltanordnung, insbesondere Fahrschalter. AT131497B (de)

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