AT131558B - Leichtflüssigkeitsabscheider. - Google Patents

Leichtflüssigkeitsabscheider.

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AT131558B
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water
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liquid
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Ludwig Ing Wipler
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Ludwig Ing Wipler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Leiehtfliissigkeitsabseheider.   



   Die Erfindung betrifft einen   Leichtflüssigkeitsabscheider   mit einem Sammelbehälter, aus dem die obere   Flüssigkeitsschicht   in den Unterteil eines   Abscheidebehälters abgeleitet wird,   und besteht im wesentlichen in der Anordnung von zur Ableitung des Abwassers vom Sammel-   behälter   in den Abscheidebehälter dienenden Rohren, deren Mündungen im Sammelbehälter knapp unterhalb und knapp oberhalb des durch den Überlauf im   Abscheidebehälter   bestimmten höchsten Flüssigkeitsspiegels liegen.

   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in besonderen Umlenk-und Fangflächen in dem Abscheidebehälter, zum Zwecke, um lediglich durch Umleitung und Geschwindigkeitsbänderungen der abfliessenden Wassermengen, jedoch ohne Verwendung bewegter Teile, eine   verlässliche   Abscheidung der im Wasser enthaltenen Leichtflüssigkeiten zu erzwingen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im   Längsschnitt   nach der Linie C-D der Fig. 2 durch die Einrichtung und in Fig. 2 im Querschnitt nach der   Linie -B   der Fig. 1 dargestellt. 



   Der Sammelbehälter 1 ist mit dem   Abscheidebehälter' durch   die Rohre 3a und   3b   verbunden. Das etwa vom Garageboden od. dgl. abfliessende Wasser wird durch die Leitung 4 dem Behälter 1 zugeführt und durch die Leitung 5 vom Behälter 2 zur Kanalsohle gefordert. Im Behälter 1 sind ausserdem unterhalb des durch die Überlaufkante 5a der Leitung 5 bestimmten Höchstwasserspiegels liegende Umleitewände 6 vorgesehen, welche durch seitliche Umlenkung des durchströmenden Abwassers dessen Strömungsenergie vernichten und durch die sich dadurch einstellende Beruhigung des Wassers ein Niederschlagen des Schlammes und gleichzeitig eine Vorausscheidung der Leichtflüssigkeiten erzwingen.

   Diese Beruhigung des zulaufenden Wassers ist deshalb unerlässlich, da dieses als eine Art Emulsion von   Leichtflüssig-   keit, Wasser und Schlamm anzusehen ist, deren Trennung eine gewisse Zeit erfordert, wozu eben zunächst der Behälter 1 mit den Wänden 6 herangezogen wird. Die Rohre 3a und   3 b   sind zur Verhinderung des Entstehens eines   Rückstaues   im Behälter 1 von grösserem Querschnitt als das Rohr 4.

   Um die an der Oberfläche schwimmende Leichtflüssigkeit in den Behälter 2 zu überführen und den Einlaufquerschnitt der Rohre 3 a, 3 b aus dem Bereich der schwebenden Schlammteilchen im Behälter 1 zu bringen, liegen die Mündungen der 
 EMI1.1 
 hiebei wenige Zentimeter über den Höchstwasserspiegel, das Rohr 3b wenige Millimeter unterhalb des Höchstwasserspiegels, u. zw. zu folgendem Zwecke : Je kleiner die   Durchflussgeschwin-   digkeiten sind, desto leichter geht der Abscheidevorgang vor sich.

   Sobald Wasser in den Behälter 1 eintritt, steigt der Flüssigkeitsspiegel, u. zw.   über eine bestimmte Durchflussmenge   hinaus so hoch, dass auch der Einlauf'querschnitt vom   Rohr. 3 a ;   erreicht wird, in welchem Zeitpunkte dann die Flüssigkeit durch beide Rohre je zur Hälfte mit halber Geschwindigkeit dem Behälter 2 zugeführt wird. Ehe aber der obere Rand des Rohres   3 b erreicht   wird, wird die Flüssigkeit nur durch das Rohr   3b   abgeleitet. Durch diese verschiedene Einlaufhöhe der beiden Rohre wird somit erreicht, dass für verschieden grosse anfallende Flüssigkeitsmengen die   Durchflussgeschwindigkeiten   in den Behältern in kleinen Grenzen gehalten sind. welche eine nachträgliche Beeinflussung des Abscheidevorganges ausschliessen.

   Beide Rohre   ?     3 b   führen zum Unterteil des   Behälters @     ?.   An der   Mündungsstelle der Rohre 3s, 3b   in dem 

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 EMI2.1 
 der Fläche 8 entgegengesetzten Seite gekrümmt ist, verwehrt   bei grösstem Wasseranfall   den infolge der Umlenkung durch die Fläche 8 an der gegenüberliegenden Wand des Behälters 2 abprallenden und dadurch eine   unerwünschte   Kreisbewegung ausführenden Leichtflüssigkeitsteilchen. 
 EMI2.2 
 
Schlammsack 11 nimmt die im   Behälter @   2 zur Ablagerung kommenden festen Bestandteile der Abwässer auf.

   Durch die   Öffnung 10   steigt das nunmehr von seinen Bestandteilen befreite   Wasser   durch die Leitung 5 zur Kanalsohle K auf, in welche es durch Überlauf über die freie Kante 5a zum Kanalabfluss gelangt. 



   Die beschriebene Ausbildung der einzelnen Bestandteile hat den Vorteil, dass in den Behältern 1 und 2 eine wesentliche Verzögerung der Wassergeschwindigkeit eintritt und ausserdem im   Behälter 2   die für die jeweilige Durchflussmenge vom Abwasser zu gewärtigende   Leichtflüssigkeitsmenge verlässlich   gesammelt und ruhig erhalten werden kann. d. h. die Leichtflüssigkeitsschichte so hoch über den Boden des Behälters 2 sich befindet. dass ein   Aufrühren   nicht eintreten kann. 



   Die Leitung 5 ist beispielsweise von rechteckigem Querschnitt, deren drei freie Ober-   kanten als Überlaufkanten dienen,   so   dass   dem Ansteigen des Wassers selbst beim Durchgang der grössten Durchflussmenge eine ganz bestimmte Grenze gesetzt ist. Im Behälter 2 kann oberhalb des   Höchstwasserspiegels   eine Öffnung für den selbsttätigen Auslauf der   gesehie-   denen Leichtflüssigkeit vorgesehen sein (nicht gezeichnet). Die freien Öffnungen der Behälter sind mit Deckeln dicht verschlossen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Leichtflüssigkeitsabscheider mit einem Sammelbehälter, aus dem die obere Flüssigkeitsschicht in den Unterteil eines   Abscheidebehälters   abgeleitet wird, gekennzeichnet durch zur Ableitung des Abwassers vom Sammelbehälter   (1)   in den Abscheidebehälter   (2) dienende   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 2. Abscheider nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch im Behälter (2) an der. Mündung der Rohre (3a, 3b) vorgesehene Flächen (7, 8). die die zulaufende Flüssigkeit ohne Prellwirkung senkrecht nach oben ablenken. EMI2.4
AT131558D 1931-07-07 1931-07-07 Leichtflüssigkeitsabscheider. AT131558B (de)

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