AT13256U1 - Schublade mit einer Stützvorrichtung zum Abstützen einer Schubladenwand - Google Patents

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AT13256U1
AT13256U1 ATGM8040/2012U AT80402012U AT13256U1 AT 13256 U1 AT13256 U1 AT 13256U1 AT 80402012 U AT80402012 U AT 80402012U AT 13256 U1 AT13256 U1 AT 13256U1
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Blum Gmbh Julius
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Abstract

Schublade (3) mit einer Schubladenwand (8), einer Schubladenseitenwand (4) und/oder einer Schubladenreling (7) und mit einer Stützvorrichtung (9) zum Abstützen der Schubladenwand (8) relativ zur Schubladenreling (7) oder relativ zur Schubladenseitenwand (4), wobei die Stützvorrichtung (9) eine Strebe (10) aufweist, wobei an einem ersten Endbereich der Strebe (10) eine Befestigungsvorrichtung (13) mit einer Klammer (16) für die Schubladenreling (7) oder für die Schubladenseitenwand (4) angeordnet ist und wobei an einem zweiten Endbereich der Strebe (10) ein in eine Bohrung (21) der Schubladenwand (8) einsetzbarer Befestigungsdübel (11) angeordnet ist, der mit der Strebe (10) über ein eine Schwenkachse (25) aufweisendes Gelenk (12) verbunden ist, wobei der Befestigungsdübel (11) durch Schwenken der Strebe (10) innerhalb der Bohrung (21) der Schubladenwand (8) aufspreizbar ist, wobei durch eine Verschwenkbewegung der Strebe (10) um die Schwenkachse (25) des Gelenkes (12) der Befestigungsdübel (11) innerhalb der Bohrung (21) aufspreizbar und wobei durch eine fortgesetzte Verschwenkbewegung der Strebe (10) um diese Schwenkachse (25) die Klammer (16) von oben her auf die Schubladenreling (7) oder auf eine obere Längskante der Schubladenseitenwand (4) aufsetzbar ist.

Description

ästerreidBsd!« pitwiarot AT 13256U1 2013-09-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schublade mit einer Schubladenwand, einer Schubladenseitenwand und/oder einer Schubladenreling und mit einer Stützvorrichtung zum Abstützen der Schubladenwand relativ zur Schubladenreling oder relativ zur Schubladenseitenwand, wobei die Stützvorrichtung eine Strebe aufweist, wobei an einem ersten Endbereich der Strebe eine Befestigungsvorrichtung mit einer Klammer für die Schubladenreling oder für die Schubladenseitenwand angeordnet ist und wobei an einem zweiten Endbereich der Strebe ein in eine Bohrung der Schubladenwand einsetzbarer Befestigungsdübel angeordnet ist, der mit der Strebe über ein eine Schwenkachse aufweisendes Gelenk verbunden ist, wobei der Befestigungsdübel durch Schwenken der Strebe innerhalb der Bohrung der Schubladenwand aufspreizbar ist.
[0002] Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Möbel mit wenigstens einer Schublade der vorstehend genannten Art.
[0003] Stützvorrichtungen zum Abstützen einer Schubladenwand - insbesondere einer Schubladenfrontblende oder einer Schubladenrückwand - gegenüber einer Schubladenreling oder einer Schubladenseitenwand sind bereits bekannt und werden insbesondere dann eingesetzt, wenn die Höhe der Schubladenwand die Höhe der Schubladenreling oder der Schubladenseitenwand beträchtlich überragt. Durch diese Stützvorrichtung kann bei einer manuellen Kraftausübung auf die Schubladenwand eine unerwünschte Relativbewegung zwischen Schubladenwand und Schubladenreling und/oder Schubladenseitenwand weitgehend verhindert werden.
[0004] Eine gattungsgemäße Stützvorrichtung ist beispielsweise in der EP 0 678 254 B1 beschrieben. Diese Stützvorrichtung weist eine bügelförmige Strebe auf, welche mit einem ersten Endbereich mit einem Halteteil zu verbinden ist, welches auf die Schubladenreling bzw. auf die Schubladenseitenwand aufsetzbar ist. Der zweite Endbereich der Strebe wird dabei mit der Frontblende verbunden.
[0005] In der EP 0 698 357 B1 ist ein Möbelbeschlag mit einem Befestigungsdübel beschrieben, wobei der Befestigungsdübel durch Drehen oder Kippen eines Beschlagkörpers in eine aufgespreizte Spannstellung bewegbar ist, wodurch der Befestigungsdübel innerhalb einer vorgebohrten Bohrung eines Möbelteils klemmend fixierbar ist.
[0006] Die AT 407 333 B zeigt in Fig. 12 und Fig. 13 eine Verbindungsstrebe zum Abstützen einer Frontblende relativ zu einer Schubladenreling, wobei die Verbindungsstrebe einerseits einen Dübel - der durch Verschwenken der Strebe aufspreizbar ist - und andererseits über eine Hülse an einer seitlichen Schubladenreling festgelegt ist. Die Hülse muss zuvor auf die Reling aufgeschoben werden, für eine Demontage der Hülse von der Reling ist es offensichtlich notwendig, die Schublade zu zerlegen.
[0007] In der EP 1 166 680 A1 ist eine quer zum Schubkasten verlaufende Reling gezeigt, die über ein Klammerstück an der seitlichen Reling gehalten ist.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Schublade anzugeben, wobei die Montage der Stützvorrichtung vereinfacht wird.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0010] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass durch eine Verschwenkbewegung der Strebe um die Schwenkachse des Gelenkes der Befestigungsdübel innerhalb der Bohrung aufspreizbar und wobei durch eine fortgesetzte Verschwenkbewegung der Strebe um diese Schwenkachse die Klammer von oben her auf die Schubladenreling oder auf eine obere Längskante der Schubladenseitenwand aufsetzbar ist.
[0011] Mit anderen Worten kann der Befestigungsdübel in einer Lösestellung zunächst in einer 1 /16
&*»«id>ische AT 13 256 U1 2013-09-15 vorgebohrten Bohrung der Schubladenwand kräftefrei vorpositioniert werden, woraufhin der Befestigungsdübel durch Schwenken der Strebe relativ zum Befestigungsdübel innerhalb dieser Bohrung in eine aufgespreizte Spannstellung bewegbar ist, wodurch der Befestigungsdübel innerhalb der Bohrung klemmend fixierbar ist. Bei einer fortgesetzten Verschwenkung der Strebe kann diese über die vorgesehene Befestigungsvorrichtung mit der Schubladenreling oder mit dem oberen Rand einer Schubladenseitenwand verbunden, vorzugsweise aufgeschnappt, werden. Die Montage der Strebe an der Schubladenfrontblende sowie an der Schubladenreling bzw. an der Schubladenseitenwand kann also grundsätzlich durch eine einzige Verschwenkbe-wegung der Strebe - insbesondere auch werkzeuglos -erfolgen.
[0012] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Strebe über das Gelenk mit einem Spreizteil verbunden ist, wobei das Spreizteil in den Befestigungsdübel hinein ragt, wobei durch Schwenken der Strebe das Spreizteil relativ zum Befestigungsdübel in Längsrichtung des Spreizdübels bewegbar ist. Das Spreizteil kann dabei Schrägflächen aufweisen, welche mit korrespondierenden Schrägflächen des Befestigungsdübels Zusammenwirken. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Funktionalität ist beispielsweise in der EP 0 698 357 B1 beschrieben.
[0013] Das Gelenk kann eine in Gebrauchslage horizontal verlaufende Schwenkachse aufweisen, wobei die Strebe um diese Schwenkachse relativ zum Befestigungsdübel verschwenkbar gelagert ist. Auf diese Weise ist die Strebe nach erfolgtem Aufspreizen des Befestigungsdübels mit ihrer Befestigungsvorrichtung in einfacher Weise von oben her auf die Schubladenreling oder auf die Schubladenseitenwand aufschwenkbar und dort befestigbar.
[0014] Zur verbesserten Abstützung der Schubladenseitenwand ist die Stützvorrichtung im Wesentlichen bügelförmig ausgebildet. Die Strebe kann dabei einen gekrümmten oder einen geraden Abschnitt aufweisen, wobei besonders bevorzugt vorgesehen ist, dass der gerade Abschnitt in Montagelage relativ zur Horizontalen quer verläuft und vorzugsweise gegenüber der Horizontalen einen Winkel von etwa 45° einschließt.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt bzw. zeigen: [0016] Fig. 1 ein Möbel mit einer herausfahrbaren Schublade in Form eines Frontaus zuges in einer perspektivischen Darstellung, [0017] Fig. 2 [0018] Fig. 3 [0019] Fig. 4-10 [0020] Fig. 11a-11c die Stützvorrichtung in einer Explosionsdarstellung, die Stützvorrichtung im zusammengebauten Zustand, die Montage der Stützvorrichtung in zeitlichen Abfolgen, die Stützvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung sowie Detailansichten in einer Explosionsdarstellung und im zusammengebauten Zustand.
[0021] Fig.1 zeigt ein Möbel 1 mit einem Möbelkorpus 2 und einer Schublade 3 in Form eines Frontauszuges in einer perspektivischen Ansicht von hinten, wobei die Schublade 3 relativ zum Möbelkorpus 2 herausfahrbar gelagert ist. Die Schublade 3 weist Schubladenseitenwände 4, einen Schubladenboden 5, eine Rückwand 6 sowie eine Schubladenwand 8 in Form einer Frontblende 8a auf. Zur Erhöhung des zur Verfügung stehenden Nutzvolumens der Schublade 3 und zur verbesserten Stabilität der Frontblende 8a ist eine Schubladenreling 7 vorgesehen, welche einerseits mit der Frontblende 8a, andererseits mit der Rückwand 6 verbunden ist. Die Frontblende 8a weist eine Höhe auf, welche die Höhe der Schubladenseitenwand 4 um ein Mehrfaches überragt und welche sich vorzugsweise über die gesamte Höhe des Möbelkorpus 2 erstreckt. Bei einer solchen Dimensionierung der Frontblende 8a besteht jedoch auch die erhebliche Gefahr, dass bei einer manuellen Kraftausübung auf die Frontblende 8a eine unerwünschte Relativbewegung zwischen Frontblende 8a und Schubladenreling 7 und/oder der Schubladenseitenwand 4 stattfindet. Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Stützvorrichtung 9 in Form eines Bügels vorgesehen, der einerseits mit der Frontblende 8a, anderseits mit der 2/16
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Schubladenreling 7 verbunden ist.
[0022] Fig. 2 zeigt die Stützvorrichtung 9 in einer Explosionsdarstellung. Die Stützvorrichtung 9 weist eine abgewinkelte Strebe 10 auf, wobei an einem ersten Endbereich der Strebe 10 eine Befestigungsvorrichtung 13 zum Verbinden mit der Schubladenreling 7 oder zum Verbinden mit der Schubladenseitenwand 4 angeordnet ist. An einem zweiten Endbereich der Strebe 10 ist ein Befestigungsdübel 11 angeordnet, der relativ zur Strebe 10 über ein Gelenk 12 schwenkbar gelagert ist. Das Gelenk 12 ist mit einem Schraubenschaft 14 verbunden, der in die rohrförmige Strebe 10 einschraubbar ist. Die Befestigungsvorrichtung 13 wird über eine Schraube 15 mit dem anderen Endbereich der Strebe 9 verschraubt. Die Befestigungsvorrichtung 13 weist eine Klammer 16 zur Aufnahme der Schubladenreling 7 bzw. zur Aufnahme des oberen Randes der Schubladenseitenwand 4 auf. Die Querschnittsform der Klammer 16 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet, kann beispielsweise aber auch quadratisch, trapezförmig, zumindest abschnittsweise rund oder oval ausgebildet sein. Die Befestigungsvorrichtung 13 umgreift die Schubladenreling 7 oder die Schubladenseitenwand 4 zumindest bereichsweise, wobei die Klammer 16 von oben her auf die Schubladenreling 7 oder auf die obere Längskante der Schubladenseitenwand 4 aufsetzbar ist. Zur Verbesserung der Haftreibung der Klammer 16 sowie zum Ausgleich von auftretenden Toleranzen ist ein nachgiebiges Materialstück 17 aus Kunststoff vorgesehen, welches in Montagelage zwischen der Klammer 16 und der Schubladenreling 7 bzw. der Schubladenseitenwand 4 gelagert ist. Die Schubladenreling 7 oder die Schubladenseitenwand 4 kann in der Klammer 16 formschlüssig und/oder klemmend fixiert werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist mit der Klammer 16 ein Verschlussteil 18 schwenkbar verbunden. Das abgewinkelte Verschlussteil 18 ist um die Schwenkachse 19 beweglich gelagert, wobei die Schwenkachse 19 im gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Filmscharnier aus Kunststoff gebildet ist. Wenn also die Klammer 16 relativ zur Schubladenreling 7 vorpositioniert wurde, so kann das Verschlussteil 18 geschlossen und mit der Klammer 16 lösbar verrastet werden, sodass also die Klammer 16 mit dem Verschlussteil 18 die Schubladenreling 7 vollständig umgreift.
[0023] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Stützvorrichtung 9 im zusammengebauten Zustand, wobei der Befestigungsdübel 11 und die Befestigungsvorrichtung 13 mit der Strebe 10 ständig verbunden sind und somit eine gemeinsame Baueinheit bilden.
[0024] Fig. 4 bis Fig. 10 zeigen die Montage der Stützvorrichtung 9 in zeitlichen Abfolgen. In Fig. 4 ist die Schublade 3 in Form des Frontauszuges erkennbar, wobei die Rückwand 6, die Seitenwand 4, der Schubladenboden 5 sowie die hochgezogene Frontblende 8a erkennbar ist. In der Rückseite der Frontblende 8a ist eine erste Bohrung 20 zur Befestigung der Schubladenreling 7 sowie eine zweite Bohrung 21 zur Montage der Stützvorrichtung 9 vorgesehen.
[0025] Fig. 5 zeigt die Schubladenreling 7 nach erfolgter Montage, welche einerseits über die in Fig. 4 gezeigte Bohrung 20 mit der Frontblende 8a und andererseits mit der Rückwand 6 verbunden ist.
[0026] Fig. 6 zeigt die Schublade 3 mit der Stützvorrichtung 9, wobei der mit der Strebe 10 gelenkig verbundene Befestigungsdübel 11 zunächst in die vorgesehene Bohrung 21 der Frontblende 8 einzuführen ist. In der nach oben ragenden Stellung der Strebe 10 befindet sich der Befestigungsdübel 11 in einer Lösestellung, sodass also ein Einschieben des Befestigungsdübels 11 in die Bohrung 21 problemlos möglich ist.
[0027] Fig. 7 zeigt den in die Bohrung 21 eingeschobenen Befestigungsdübel 11, der sich in der gezeigten Relativstellung zwischen Strebe 10 und Befestigungsdübel 11 immer noch in einer Lösestellung befindet, also innerhalb der Bohrung 21 noch nicht aufgespreizt ist. Erst durch eine Verschwenkung der Strebe 10 nach unten in Richtung Schubladenreling 7 wird der Befestigungsdübel 11 innerhalb der Bohrung 21 aufgespreizt.
[0028] Fig. 8 zeigt die Strebe 10 nach erfolgter Verschwenkung, durch die der Befestigungsdübel 11 innerhalb der Bohrung 21 nunmehr durch Aufspreizen fixiert wurde und die Klammer 16 auf der Schubladenreling 7 positioniert ist. Das verschwenkbare Verschlussteil 18 befindet 3/16
österreichische:; föreötawt AT13 256U1 2013-09-15 sich noch in einer Offenstellung.
[0029] Fig. 9 zeigt die Arretierstellung des Verschlussteiles 18. Durch eine Verschwenkung des Verschlussteiles 18 kann die Klammer 16 über eine zusammenwirkende Schnappverbindung geschlossen werden, sodass also die Schubladenreling 7 von der Klammer 16 und dem Verschlussteil 18 vollständig umgriffen ist. Durch die vorgesehene Stützvorrichtung 9 erhält die Frontblende 8a eine erhöhte Stabilität bei manueller Betätigung der Schublade 3.
[0030] Fig. 10 zeigt die optionale Möglichkeit, die Stützvorrichtung 9 mit einer Abdeckung zu umgeben. Hierfür werden zwei korrespondierende Abdeckteile 22a und 22b vorgesehen, welche - vorzugsweise über wenigstens eine Schnappverbindung -miteinander zu verbinden sind und dabei die in Fig. 9 gezeigte Strebe 10 vollständig umgeben. Erkennbar ist, dass die Querschnittsform der beiden Abdeckteile 22a und 22b in deren Verbindungsstellung im Wesentlichen der Querschnittsform der Schubladenreling 7 entspricht, sodass insgesamt ein harmonisches optisches Erscheinungsbild gegeben ist.
[0031] Fig. 11a zeigt die Stützvorrichtung 9 in einer perspektivischen Ansicht. Der aufspreizbare Befestigungsdübel 11 ist mit der Strebe 10 über ein Gelenk 12 schwenkbar verbunden. Die am anderen Endbereich der Strebe 10 angeordnete Befestigungseinrichtung 13 umfasst die Klammer 16 zur Aufnahme der Schubladenreling 7 und das Verschlussteil 18, welches sich in der gezeigten Figur in einer Arretierstellung befindet.
[0032] Fig. 11 b zeigt eine vergrößerte Ansicht des in Fig. 11a eingekreisten Bereiches in einer Explosionsdarstellung, während Fig. 11c den zusammengebauten Zustand veranschaulicht. Die Strebe 10 ist über das Gelenk 12 mit einem Spreizteil 23 verbunden, wobei das Spreizteil 23 in den Befestigungsdübel 11 hinein ragt. Das Spreizteil 23 weist zumindest eine - vorzugsweise kegelstumpfförmige -Schrägfläche 24 auf, welche mit einer korrespondierenden Schrägfläche des Spreizdübels 11 zusammenwirkt. Das Spreizteil 23 ist über den Bolzen 25 mit dem Schraubenschaft 14 gekoppelt, wobei bei einer Verschwenkung der Strebe 10 relativ zum Befestigungsdübel 11 ein Nockenabschnitt 26 mit der Stirnseite des Befestigungsdübels 11 zusammenwirkt, wodurch das Spreizteil 23 in Längsrichtung des Befestigungsdübels 11 angezogen wird und die Schrägfläche 24 des Spreizteiles 23 den Befestigungsdübel 11 von innen gleichmäßig aufspreizt. Der Bolzen 25 bildet dabei die in Gebrauchslage horizontal verlaufende Schwenkachse des Gelenkes 12. Fig. 11c zeigt den Befestigungsdübel 11 in einer Spannstellung. An der Mantelfläche des Befestigungsdübels 11 sind Rippen oder Verzahnungen ausgebildet, durch die eine zuverlässige kraftschlüssige Fixierung des Befestigungsdübels 11 in der Bohrung 21 (Fig. 6) herbeigeführt wird.
[0033] Die vorliegende Erfindung bezieht sich nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel, sondern erfasst bzw. erstreckt sich auf alle Varianten und technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich, usw., auf die unmittelbar beschriebene bzw. dargestellte Figur bezogen und sind sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stützeinrichtung 9 über die Befestigungseinrichtung 13 auch mit der Schubladenseitenwand 4, vorzugsweise mit dem oberen Randbereich derselben, zu verbinden ist. Um die zum Klemmen benötigte Kraft aufzubringen, kann die Befestigungseinrichtung 13 auch eine Klemmvorrichtung mit Klemmschrauben, Hebeln, Keilen, Klemmexzentern, Klemmrollen und/oder Klemmschiebern aufweisen. 4/16

Claims (11)

  1. &te^id»scHe$ ρ®ίκηΕδίϊϊί AT13 256U1 2013-09-15 Ansprüche 1. Schublade (3) mit einer Schubladenwand (8), einer Schubladenseitenwand (4) und/oder einer Schubladenreling (7) und mit einer Stützvorrichtung (9) zum Abstützen der Schubladenwand (8) relativ zur Schubladenreling (7) oder relativ zur Schubladenseitenwand (4), wobei die Stützvorrichtung (9) eine Strebe (10) aufweist, wobei an einem ersten Endbereich der Strebe (10) eine Befestigungsvorrichtung (13) mit einer Klammer (16) für die Schubladenreling (7) oder für die Schubladenseitenwand (4) angeordnet ist und wobei an einem zweiten Endbereich der Strebe (10) ein in eine Bohrung (21) der Schubladenwand (8) einsetzbarer Befestigungsdübel (11) angeordnet ist, der mit der Strebe (10) über ein eine Schwenkachse (25) aufweisendes Gelenk (12) verbunden ist, wobei der Befestigungsdübel (11) durch Schwenken der Strebe (10) innerhalb der Bohrung (21) der Schubladenwand (8) aufspreizbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Verschwenkbewe-gung der Strebe (10) um die Schwenkachse (25) des Gelenkes (12) der Befestigungsdübel (11) innerhalb der Bohrung (21) aufspreizbar und wobei durch eine fortgesetzte Ver-schwenkbewegung der Strebe (10) um diese Schwenkachse (25) die Klammer (16) von oben her auf die Schubladenreling (7) oder auf eine obere Längskante der Schubladenseitenwand (4) aufsetzbar ist.
  2. 2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (10) über das Gelenk (12) mit einem Spreizteil (23) verbunden ist, wobei das Spreizteil (23) in den Befestigungsdübel (11) hinein ragt.
  3. 3. Schublade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schwenken der Strebe (10) das Spreizteil (23) relativ zum Befestigungsdübel (11) in Längsrichtung des Befestigungsdübels (11) bewegbar ist.
  4. 4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (25) des Gelenkes (12) horizontal verläuft, wobei die Strebe (10) um diese Schwenkachse (25) relativ zum Befestigungsdübel (11) verschwenkbar gelagert ist.
  5. 5. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (16) für die Schubladenreling (7) oder für die Schubladenseitenwand (4) ständig mit der Strebe (10) verbunden ist.
  6. 6. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (16) die Schubladenreling (7) oder die Schubladenseitenwand (4) zumindest bereichsweise umgreift.
  7. 7. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenreling (7) oder die Schubladenseitenwand (4) in der Klammer (16) formschlüssig und/oder klemmend fixierbar ist.
  8. 8. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Klammer (16) ein Verschlussteil (18) schwenkbar verbunden ist, wobei das Verschlussteil (18) in einer Arretierstellung gemeinsam mit der Klammer (16) die Schubladenreling (7) im Wesentlichen vollständig umgreift und wobei das Verschlussteil (18) in einer Lösestellung die Klammer (16) relativ zur Schubladenreling (7) freigibt.
  9. 9. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (18) mit der Klammer (16) über ein Filmscharnier (19) miteinander verbunden ist.
  10. 10. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung (9) im Wesentlichen bügelförmig ausgebildet ist.
  11. 11. Möbel mit wenigstens einer Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 10. Hierzu 11 Blatt Zeichnungen 5/16
ATGM8040/2012U 2011-04-15 2011-04-15 Schublade mit einer Stützvorrichtung zum Abstützen einer Schubladenwand AT13256U1 (de)

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