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Vorrichtung zum Ausbreiten und Einarbeiten von Bitumen od. dgl. auf Strassen- oder sonstige Flächen.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Ausbreiten und Einarbeiten von Bitumen od. dgl.
Tränkungsmitteln auf Strassen- oder sonstige Flächen mit Hilfe einer oder mehrerer auf lotrechten Wellen sitzenden umlaufenden Bürst- oder Verteileinrichtungen.
Erfindungsgemäss sind die Bürsten oder sonstigen Verteilmittel, die radial zur Vertikalwelle und in gegenseitigem Abstande um diese herum angeordnet sind, je auf radialen Armen schwenkbar montiert, wobei diese Arme ihrerseits auf der Vertikalwelle oder einem von dieser mitgenommenen Antriebsglied angelenkt sind. Durch diese Art der Lagerung der Bürsten wird erreicht, dass beim Arbeiten stets die gesamte Fläche der Bürsten oder sonstigen Hilfsmittel mit der Strassenfläche in Kontakt bleibt und die Bürsten oder Verteilmittel allen Unregelmässigkeiten solcher Flächen zu folgen vermögen.
Die einzelnen Bürsten oder sonstigen Verteilmitteln sind zweckmässig in einem Abstande von ihrer lotrechten Antriebswelle angeordnet, so dass in ihrer Verlängerung ein freier Raum verbleibt.
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in Verbindung mit einem Sprengwagen für Teer und Bitumen veranschaulicht, u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, während Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt darstellt.
Hinter einem auf einem Gestell 11 mit Rädern 12 gelagerten Heizgerät für Teer oder Bitumen, welcher durch Hähne 14 steuerbare Ablaufdüsen 13 besitzt, sitzt auf einer Verlängerung 15 des Rahmens 11 die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Einarbeiten des Teeres in die Strassenoberfläche ; es könnte die Vorrichtung auch auf einem selbständigen Fahrgestell montiert sein.
Auf den Verlängerungen. M ist ein Rahmen 16 mit Seheitelplatte 17 befestigt, der in Lagern 18 eine waagrechte Welle 19 trägt, die ihren Antrieb von den Hinterrädern 12 des Sprengwagens erhält.
Eines dieser Räder 12 ist beispielsweise mit einem Sprossenrad 20 versehen, welches mittels einer Kette mit einem Sprossenrad 21 der Welle 19 verbunden ist. Dieses Sprossenrad 21 kann mit der Welle nach Belieben, etwa mittels einer Klauenkupplung 22, gekuppelt werden. An einem Ende der die Querversteifung der Verlängerungen 15 bildenden Stange 24 sitzt lose ein Führungsrad 23, über welches die Kette läuft.
Beiderseits der Verlängerungen 15 sind lotrechte Wellen 25 in Lagern 26 des Rahmens 16 angeordnet, die von der waagrechten Welle 19 mittels Kegelgetrieben 27 angetrieben werden.
Der untere Teil jeder lotrechten Welle 25 ist längsgenutet und trägt ein Kreuz 28, welches in den Nuten entlang der Welle verschiebbar ist, bei der Drehung der Welle aber mitgenommen wird. Das
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ersichtlich ist.
An jedem Arm 31 sitzt eine abwärts gerichtete Tragstange 32, an deren unterem Ende die Mitte eines Bürstenhalters 33 derart angelenkt ist, dass der Bürstenhalter radial zur Welle 25 liegt und in einer lotrechten Ebene um seinen Drehzapfen beweglich ist. Die Enden des Bürstenhalters sind mittels Federn. 34 an Ansätzen. 35 der Stange 32 angeschlossen. Jeder Bürstenhalter 33 hält, je nach Wunsch, mit Hilfe der Klemmschrauben 37 eine Bürste 36, einen Streifer od. dgl. Verteilorgan fest.
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greift ein Hebel 41 an, der auf einem Arm 42 des Rahmens 16 drehbar gelagert ist.
Mit dem Hebel 41 ist an dessen Anlenkstelle ein Handhebel 4. 3 verbunden und das hintere Ende dieses Hebels 41 kann in
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Glätter 49 untergebracht, der dazu verwendet werden kann, den aus Bitumen oder Teer bestehenden und durch die Bürsten aufgetragenen Strassenbelag fertigzustellen.
Die Wirkungsweise ist folgende :
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durch die Düsen 13 auf die zu behandelnde Fläche. Die die radial angeordneten Bürsten tragenden Vertikalwellen 25 werden in Umdrehung versetzt, beispielsweise die (von hinten gesehen) rechtsgelegene Welle entgegen der Uhrzeigerriehtung und die links gelegene Welle im Sinne des Uhrzeigers. Die Länge der Bürsten ist in bezug auf den Abstand der lotreehten Wellen : 25 so gewählt, dass die Bahn der Bürsten auf der einen Welle jene der Bürsten auf der andern Welle übergreift. Die Austeilung der Bürsten auf
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über die Strassenfläehe und arbeiten es bei ihrer Drehbewegung in die Oberfläche allmählich ein.
Dabei werden die Bürsten mit dem Fahrzeug fortbewegt und es entsteht ein guter und gleichmässiger Überzug auf der Strasse ; der Endstreifer 49 glättet diesen Überzug fertig.
Infolge der schwingbaren Verbindung der Arme 31 mit dem Kreuz 28 einerseits und der ein Schwingen zulassenden Verbindung der Bürstenhalter 33 mit den Tragstangen 32 anderseits, vermögen die Bürsten Unregelmässigkeiten in der Strassenfläche genau zu folgen. Die Federn 34 dienen dazu. die Bewegungen der Bürste zu dämpfen und zu verhindern, dass sie aus ihrer Lage kommen.
Zweckmässig werden die Anlenkungen der Arme 31 am Kreuz 28 derart angeordnet, dass sie tunliehst nahe der Strassendeeke sind, wenn sieh die Bürsten in Arbeitsstellung befinden, und ferner werden die Arme 31 und ein Teil jeder Stange 32 über die Ebene der Drehzapfen 30 nach oben reichend angeordnet. damit das Massenzentrum der umlaufenden Teile oberhalb dieser Ebene liegt, wenn die Bürsten in Funktion sind und daher die bei der Drehbewegung entstehende Zentrifugalkraft die Bürsten fest auf die Strassenoberfläehe andrückt.
Bei der dargestellten Ausführung drücken die Bürsten ausreichend stark auf die zu behandelnde Fläche infolge ihres Gewichtes und des Gewichtes der Arme 31. Man kann aber auch Federn, beispielsweise zwischen den Ansätzen 29 des Kreuzes 28 und den Armen. 31, anordnen, um den Druck der Bürsten auf die Strasse zu vergrössern. Die Bürsten 36 sind in ihren Haltern 33 in radialer Richtung verstellbar und in diesen Stellungen durch die Klemmschrauben 37 festgehalten ; auf diese Weise kann man den Arbeitsbereich jeder Bürste je nach Erfordernis ändern.
Wie erwähnt, können an Stelle von Bürsten Streifen aus Kautschuk od. dgl. in die Halter 33 eingesetzt werden ; ferner kann ein Satz von Bürsten auf einer einzigen Vertikalwelle vorgesehen werden oder mehrere Wellen mit Bärstensätzen zur Anwendung kommen. Die Bürstenform kann beliebig sein, rechteckig, kreisförmig, segmentartig oder beliebig anders. Zum Antrieb der Bürsten können auch besondere Antriebe, etwa ein Benzinmotor, verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Ausbreiten und Einarbeiten von Bitumen od. dgl. auf Strassen oder sonstige Flächen mit einer oder mehreren auf vertikalen Wellen angeordneten Bürst-oder Verteileinrichtungen mit radial zur lotrechten Antriebswelle und in Abständen voneinander angeordneten Bürsten oder ähnliehen Verteilelementen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bürsten oder Verteilelement (33, 36) voneinander unabhängig schwenkbar auf radialen Armen (31, 32) sitzen, welche ihrerseits auf der Welle oder einem damit verbundenen Antriebsglied angelenkt sind, wodurch beim Arbeiten stets die ganze Fläche der Bürsten od. dgl. kontinuierlich mit der Strassenfläche in Kontakt gehalten ist.