AT132772B - Laufrad, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Laufrad, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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AT132772B
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Semperit Ag
Austro Daimler Puchwerke Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Laufrad, insbesondere fiir Schienenfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich   auf Laufräder,   insbesondere   Schienenräder mit einer ans   zwei Teilen bestehenden Luftbereifung, die den Laufkranz abstützt. Die Erfindung besteht darin, dass die beiden die Bereifung bildenden Seiten-bzw. Mantelteile mindestens in 
 EMI1.1 
 sammenhang der beiden Reifenteile mit der Felge aufrechterhalten bleibt. 



   Zweckmässig ist eine   Ausführungsform,   bei welcher die beiden   Seiten-bzw. Mantelteile   wenigstens an der   Aussenfläche   durch einen Profilring bzw. Spannring zu einem geschlossenen Reifenprofil ergänzt sind. 



   Wenn bei einer Bereifung dieser Art jeder Seitenteil seine eigene Innenfelge und Aussenfelge erhält, so ist jeder Teil für sich auswechselbar bzw. erneuerbar, womit ferner der Vorteil der leichteren Montage und Demontage verbunden ist. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele von Schienenrädern gemäss der Erfindung schematisch veranschaulicht, bei weichen zwischen dem profilierten Laufkranz des Rades und dem Radkörper bzw. der Nabe eine Luftbereifung angeordnet ist. 



   In allen Ausführungsbeispielen besteht die Luftbereifung bzw. der Mantel aus zwei symmetrischen Teilen bzw. Hälfen   3.     4.   die mindestens in der Aussenfelge durch einen felgenartig wirkenden Reifen eingespannt sind, wodurch die   Einspanmmg der Mantelteile   in den Felgen vom Luftdruck der Bereifung unabhängig ist. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die äusseren Randteile der Mäntel durch 
 EMI1.2 
 in die   Innenwände der Mantelteile Einlagen 10   (wie   Drahtringe.   Drahtbänder, Seile od. dgl.) eingebettet sind. Die Einspannung der Mäntel in den Felgen erfolgt hier durch einen zwischen den äusseren Randteilen gelagerten entsprechend profilierten Ring 11 aus Eisen od. dgl., der die Aussenenden der Mantelteile gegen die Bordränder der Aussenfelge anpresst und die   Mantelteile   zu einem geschlossenen Reifenprofil ergänzt. 



   Auf dem Eisenring 11 ist hier ein Gummiband 13 aufgelegt, welches den Luftschlauch a gegen Abscheuern schützt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der   Fig. 2   sind die Wülste der   Mantelteils   3,4 durch innen angeordnete, felgenartig wirkende Reifen 8 in den Felgen   1,   2 eingespannt, wobei durch die Reifen 8 die Mantelteile zu einem geschlossenen Profil ergänzt werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Einspannung der Mantelteile in den Felgen vom Luftdruck der   Bereifung unabhängig. Zur Versteifung der Wülste   dienen Einlagen 5. die z. B. von Drahtringen, Bandeisenreifen. Hartgummieinlagen od. dgl. gebildet und in den Mantelteilen eingebettet sind. 



   Bei beiden Ausführungsbeispielen ist für jeden Seiten-bzw. Mantelteil eine eigene Innenfelge 1 und eine eigene Aussenfelge 2 vorgesehen, wobei die   Innenfelgen J ! beider Mantelteile     am Radkörper (nicht gezeichnet) und   die Aussenfelgen 2 am Laufkranz 6 des Eisenbahnrades befestigt sind, der gegebenenfalls auch zu einer Aussenfelge ausgebildet werden kann. 

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   Der Laufkranz bzw. Spurkranz 6 kann mit einem Belag 7 z. B. aus   Hartgummi   zur Erzielung geräuschlosen Fahrens und der Verbesserung der Reibung versehen sein. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3, das beispielsweise eine Ausführungsform einer Gesamtanordnung zeigt sind an Führungsscheiben   14     Anschläge.   Rippen od. dgl. z. B. in Form von ringförmigen, nach einwärts gerichteten Rillen 15 vorgesehen, die bei Pneumatikdefekten bzw. Druckverlusten an der Felge zum Anschlag kommen können. Damit kann zugleich die zugelassene Zusammenpressung der Luftbereifung begrenzt werden. 



   Eine solche zweiteilige Bereifung hat auch den Vorteil, dass die Stoff-bzw. Fadeneinlagen des Luftreifens unter dem für die Beanspruchungen des Reifens günstigsten Winkel gelegt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufrad, insbesondere Schienenrad mit einer aus zwei Seitenteilen bestehenden Luftbereifung, die den Laufkranz abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Bereifung bildenden   Seiten-bzw. Mantelteile   mindestens in einer Felge, zweckmässig mindestens in der Aussenfelge, durch einen Spannring zweckmässig einen Profilring, eingespannt sind, derart, dass auch bei einem Luftleerwerden der Bereifung der Zusammenhang der beiden   Rrifenteile   mit der Felge aufrechterhalten bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten-bzw. Mante]teile mindestens an der Aussenfläche durch einen Profilring bzw. Spannring zu einem ge- schlossenen Reifenprofil ergänzt sind.
    3. Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenteile durch einen äusseren und inneren Profilreifen bzw. Spannreifen in den Felgen eingespannt sind, zweckmässig derart. dass die Spannreifen die Seitenteile zu einem geschlossenen Profil ergänzen.
    4. Rad nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Seitenteil EMI2.1 EMI2.2
AT132772D 1932-02-22 1932-02-22 Laufrad, insbesondere für Schienenfahrzeuge. AT132772B (de)

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