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Lautsprecherschaltung.
Bei Radioapparaten mit Kristalldetektorempfang wird es unangenehm empfunden, dass die geringe Stromstärke, die über den Detektor fliesst, keine starken Lautwirkungen zulässt, da diese Stromstärke zu gering ist, um Lautsprecher zu betätigen. Röhrenapparate sind kostspielig und bedürfen fortwährender Nachschaffungen und Erhaltung, weshalb der Röhrenapparat als wirklich billiger Volksapparat nieht in Frage kommt.
Die nachfolgend beschriebenen Schaltungen sollen diesen Nachteil beheben und ein Volksgerät schaffen, das unter Benutzung zweier oder mehrerer Detektoren eine Lautsprecheinrichtung ergibt, die billig und ohne wesentliche Stromkosten funktioniert.
Zu diesem Zwecke werden kennzeiehnenderweise beide Stromrichtungen der Wechselstromkurve durch Gegeneinanderschaltung zweier Detektoren ausgenutzt, um die gleichgerichteten Ströme über die Pole eines das Mikrophon beeinflussenden Elektromagneten zu senden. Dadurch wird eine wesentliche Verstärkung der Lautwirkung erzielt.
Eine zweite, demselben Zweck entsprechende Schaltung kennzeichnet sich dadurch, dass die gleichzurichtenden Wechselströme über eine Wheatstonsche Brücke geleitet werden, in deren vier Zweige je ein Kristalldetektor in derartigem Sinne geschaltet ist, dass die an die Wicklungen des Elektromagneten abgegebenen Ströme immer in gleichem Sinne gerichtet sind.
Zwei Ausführungen sind in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Schaltungsanordnung unter Ausnutzung zweier Detektorkristalle und Fig. 2 eine Brückenschaltung mit vier Kristalldetektoren.
In Fig. 1 stellt A die Antenne, L die Selbstinduktion, C den variablen Kondensator des Abstimmungskreises dar, jedoch sind an den Ansclusspunkten 1 und 2 zwei Detektoren D1, D2 so einander entgegenwirkend geschaltet, dass die gleichgerichteten Ströme gegen den Anschlusspunkt 3 zu und so über
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in gleichem Sinne ergänzen.
Der Stromlauf ist demnach folgender : Von den Detektoren D1, D2 fliessen die gleichgerichteten Ströme in der Pfeilrichtung gegen den Anschlusspunkt J über den Leiter c zu Punkt 4, über die Wicklungen WH W2 und die Leiter a, b zu den Detektoren zurück. Nachdem die Membrane N die Schwingungen übernommen hat, wird der Mikrophonstrom entsprechend variiert und der Lautsprecher U zum Ansprechen gebracht.
Fig. 2 stellt eine Schaltung unter Benutzung der Wheatstonschen Brücke dar ; die Antenne ist mit A
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während in den Zweigen z3 und Z4 die Detektoren Da. D4 beide in gleichem, aber zu den Detektoren D1, D2 in entgegengesetztem Sinne geschaltet sind.
Der stromlauf ist demnach folgender : Von dem Abzweigpunkte 1 fliesst der Strom einer Richtung zu 1, über den Detektor Di nach IV, die Leitung b zu den Wicklungen W2, U'l des Elektromagneten M, über die Leitung a nach 111, den Detektor D2 nach 11 und zum Abzweigpunkt 2 zurück. Ein Strom ent-
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ersichtlich, werden die Magnetwicklungen immer in demselben Sinne beeinflusst, wie dies die einfachen und doppelten Pfeile anzeigen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Lautsprecherschaltung für Radioempfang, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflussung der den Mikrophonstrom kontrollierenden Magnetpole eines Elektromagneten zwei gegeneinander gesehaltete Detektoren (D1, D2) verwendet werden, um beide Stromrichtungen der Wechselstromkurve gleichzu- richten und für Lautsprecherzwecke auszunutzen.