AT132855B - Hochfrequenzverstärkerschaltung. - Google Patents

Hochfrequenzverstärkerschaltung.

Info

Publication number
AT132855B
AT132855B AT132855DA AT132855B AT 132855 B AT132855 B AT 132855B AT 132855D A AT132855D A AT 132855DA AT 132855 B AT132855 B AT 132855B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
self
frequency amplifier
high frequency
induction
capacitor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT132855B publication Critical patent/AT132855B/de

Links

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hoehfrequenzverstärkerschaltutig.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Hochfrequenzverstärkerschaltungen,   die z. B. in Ein- richtungen zum Empfangen von Radiosignalen oder beim Fernsehen oder bei der Bildübertragung verwendet werden können, und bezweckt die gleichzeitige Erzielung einer grösseren Verstärkung und einer besseren   Selektivität. Gemäss   der Erfindung wird dies dadurch erzielt, dass zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verstärkerstufen ein Kopplungselement angeordnet wird, das aus zwei induktiv miteinander gekoppelten parallelen Zweigen besteht, von denen der eine Zweig eine Reihenschaltung einer Selbstinduktionsspule und eines Kondensators und der andere Zweig eine Selbstinduktionsspule enthält. Der letztgenannte Zweig bildet zu gleicher Zeit einen Weg für den Anodengleichstrom der Röhre, in deren Ausgangskreis das Kopplungselement aufgenommen ist. 



   Diese Reihenschaltung ist auf die zu empfangende Frequenz abgestimmt. In diesem Falle ist also Reihenresonanz angewendet, so dass der durch diesen Zweig fliessende Strom gross sein wird. Durch Kopplung der beiden Selbstinduktionsspulen wird der durch den genannten Zweig fliessende Strom vergrössert werden, wodurch die Verstärkung grösser wird. Wenn nun der Kopplungsgrad der zwei Selbstinduktionen richtig   bemessen   wird, so kann erzielt werden. dass zu gleicher Zeit auch die Selektivität grösser als bei einer normalen Schaltung wird. Die Kopplung kann sowohl durch Änderung der Grösse jeder der Selbstinduktionsspulen als auch durch Änderung des Abstandes   dieser beiden Spulen geändert werden.   



   Bei der Schaltung werden vorzugsweise Spulen verwendet, deren Selbstinduktionen von der gleichen Grössenordnung sind. Das richtige Verhältnis der Selbstinduktionen ist von der verwendeten Lampenart abhängig. 
 EMI1.1 
 gebisse erzielt werden, wenn die Windungszahlen der   beiden Induktionsspulen   gleich gross sind. Für jede zu   verwendende Lampenarl   kann die Grösse der Spulen berechnet oder empirisch ermittelt werden. In der Praxis wird dann die genaue Einstellung auf den   gewünschten   Wert durch Änderung des Spulenabstandes erzielt. Dieser Abstand ist daher einstellbar gemacht. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung   erläutert.   



   In der Zeichnung ist ein Kopplungselement gemäss der Erfindung zur Kopplung zwischen zwei Stufen eines Hochfrequenzverstärkers verwendet. Die erste Röhre ist eine Schutzgitterröhre, in deren Ausgangskreis zwei parallele Zweige aufgenommen sind, von denen der eine durch eine Selbstinduktion Li und der andere durch eine Reihenschaltung einer Selbstinduktion L2 und eines Kondensators C gebildet wird. Die Spulen Li und L2 sind miteinander gekoppelt. 



   Die Anodengleichspannung wird   über die   Spule Li der Anode der ersten Röhre zugeführt, während die Anodenwechselströme sowohl durch die Spule Li als auch durch die Spule   Zs   mit dem Reihenkondensator C hindurchgeführt werden. 



   Der Kopplungssinn der beiden Spulen ist derart gewählt, dass dadurch der Strom durch   L2 C vergrössert   wird. 



   Die Spannung für den Eingangskreis der zweiten Verstärkerröhre wird über den Kondensator C abgenommen. Obwohl die Spule L2 und der Kondensator C in Resonanz sind und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 somit auch die an diesen beiden Impedanzen auftretenden Spannungen gleich gross sind, ist es günstiger, die Spannung dem Kondensator zu entnehmen. Wenn man nämlich diese Spannung der Selbstinduktionsspule entnehmen würde, so würde ihr durch die Gitterglühdrahtkapazität der   Verstärkerröhre   eine Kapazität parallel geschaltet, wodurch die Spannung abnimmt.

   Parallelschaltung der Gitterglühdrahtkapazität in bezug auf den Kondensator C hat nur zur Folge, dass dieser Kondensator auf einen etwas andern Wert eingestellt werden muss. u. zw. derart, dass die Gesamtkapazität in Reihe mit der Selbstinduktionspule   Im   auf die eingetroffene Frequenz abgestimmt ist. In diesem Fall wird die dem Gitter der folgenden Rohre aufgedrückte Spannung normal sein. Ein weiterer Vorteil dieser Schaltung besteht darin, dass die   Rückwirkung   über die   Gitteranodenkapazität   der vorhergehenden Lampe geringer als bei den normalen Schaltungen ist.

   Die   Anodenspannungsschwankungen   auf diese vorhergehende Lampe entsprechen nämlich den Spannungsschwankungen über L2 und C in Reihe und sind somit erheblich geringer als die über den Kondensator C auftretenden Schwankungen, weil im vorliegenden Falle Reihenresonanz verwendet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hochfrequenzverstärkerschaltung,   dadurch gekennzeichnet, dass für die Kopplung zweier aufeinanderfolgender Verstärkerstufen ein Kopplungselement verwendet wird, das aus zwei induktiv miteinander gekoppelten parallelen Zweigen besteht, von denen der eine eine auf die zu verstärkende Frequenz abgestimmte Reihenschaltung von Selbstinduktion und Kapazität und der andere eine Selbstinduktion   enthält.   wobei der letztgenannte Zweig zu gleicher Zeit einen Weg für den Anodengleichstrom der Röhre bildet, in deren Ausgangskreis das   Kopplung-   element aufgenommen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstinduktionen in den beiden Zweigen von der gleichen Grössenordnung sind.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung der Selbstinduktionen in den beiden parallelen Zweigen veränderlich ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verstärkte Spannung des Kopplungselements dem Reihenkondensator entnommen wird. EMI2.1
AT132855D 1930-10-11 1931-09-26 Hochfrequenzverstärkerschaltung. AT132855B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL132855X 1930-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT132855B true AT132855B (de) 1933-04-25

Family

ID=19775882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT132855D AT132855B (de) 1930-10-11 1931-09-26 Hochfrequenzverstärkerschaltung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT132855B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT132855B (de) Hochfrequenzverstärkerschaltung.
CH158091A (de) Hochfrequenzverstärkerschaltung.
DE514965C (de) Mit Primaerspule, Sekundaerspule und Hilfsspule versehener Kopplungstransformator fuer Neutrodynschaltungen
DE475220C (de) Schaltung eines Hochfrequenzverstaerkers fuer einen Radioempfangsapparat
AT152386B (de) Netzanschlußgerät.
DE538902C (de) Schaltungsanordnung zur Frequenzvervielfachung mittels statischer Frequenztransformatoren unter Verwendung eines Stromresonanzkreises als Vervielfachungskreis
DE678547C (de) Gegentaktverstaerker
DE293300C (de)
DE678546C (de) Gegentaktverstaerker
AT157853B (de) Verstärkerschaltung zur Verminderung der nichtlinearen Verzerrung.
DE614585C (de) Empfangseinrichtung
DE666333C (de) Schaltung fuer die Verstaerkung von Hochfrequenzschwingungen unter Verwendung von thermionischen Roehren mit zwei oder mehreren Gittern
DE2553265A1 (de) Zeilenablenkschaltung fuer eine kathodenstrahlroehre
DE874606C (de) UEber mehrere Stufen gegengekoppelter Breitbandverstaerker
AT154792B (de) Hoch- oder Zwischenfrequenzverstärker.
DE476062C (de) Roehrensender
DE756556C (de) Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung
DE503828C (de) Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrsystemroehren fuer Hochfrequenzverstaerkung
AT126282B (de) Einrichtung zur Verstärkung elektrischer Ströme.
DE681701C (de) UEber einen Frequenzbereich abstimmbares elektrisches Koppelsystem
AT136484B (de) Kurzwellenempfänger.
AT127585B (de) Einrichtung zur Regelung der Lautstärke in Radioempfangsapparaten.
AT250461B (de) Kapazitiver Wandler in einer wechselstromgespeisten Brückenschaltung
DE694201C (de) An mehrere in nur je einem Frequenzbereich wirksame Antennen gleichzeitig angeschlossenes Empfangssystem
DE836957C (de) Breitbandverstaerker mit Gegenkopplung