AT132903B - Ein- oder mehrpoliges Schütz mit Überstromauslösung. - Google Patents

Ein- oder mehrpoliges Schütz mit Überstromauslösung.

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AT132903B
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Austria
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armature
contacts
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guide rod
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Inventor
Alfred Dr Cohn
Harry Schoenauer
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Aeg
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  Ein-oder mehrpoliges Schütz mit   fherstromauslosung.   



   Es sind   01-oder Luftschalter   oder Schütze bekannt, die durch eine an Spannung liegende Magnetwicklung entgegen der Wirkung   von Ausschaltkräften   in ihrer Einschaltstellung gehalten werden. Die Magnetwicklung ist auf einem kräftigen Magnetkern angeordnet, vor dessen Polen sich der mit den beweglichen Schaltstüeken verbundene Anker befindet. Ist bei derartigen Schaltern ausserdem noch eine besondere magnetische   Überstromauslösung vorgesehen,   so kommt zu dem Magnetkern des Schaltmagneten je nach Polzahl eine Anzahl weiterer Magnetkerne für die   Überstromauslösung   hinzu. Durch die Verwendung mehrerer getrennter Magnetkerne werden aber derartige Schalter oder Schütze unübersichtlich und verhältnismässig teuer. Ausserdem ist ihr Platzbedarf gross und ihre Schaltleistung begrenzt. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein ein-oder mehrpoliges Schütz mit einem an Spannung liegenden 
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 magneten zu einem einzigen Kern vereinigt sind. Hiebei sind die   Induktionsflüsse   des Haltemagneten und des Überstrommagneten nicht miteinander verkettet. Die Erfindung besteht darin, dass der   gemein-   same Magnetkern ausser seinem die   Schaltstüeke betätigenden Anker,   der im magnetischen Kreis der Spannungsspule liegt, zwei durch die Überstromspulen betätigte Anker besitzt, von denen bei Überstrom der   ein &    den Stromkreis des Schaltmagneten öffnet, während der zweite so angeordnet ist, dass er die Aussehaltbewegung der Kontakte   unterstützt.   Die beiden letzteren liegen in dem magnetischen Kreis, der durch den Überstrom erzeugt wird. 



   Der durch den Überstrom angezogene Anker, welcher die Ausschaltbewegung der Kontakte unter- 
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 auszunutzen, durch eine Führungsstange, welche in an sieh bekannter Weise den mittleren Schenkel des   dreisehenkdigen     Schaltmagnetkernes   durchsetzt, mit der die Kontaktbrücken haltenden Traverse verbunden sein. 



   Der   vereinigte Überstrom-und Schaltmagnetkern   besteht zweckmässig aus einem einzigen Blechpaket, das aus unter sieh gleichen Blechen in bekannter Weise zusammengesetzt ist. 



   Das Schütz gemäss der Erfindung hat nicht nur besonders kleine Abmessungen, sondern kann auch billig hergestellt werden, zumal   Überstromanker   und Schlaganker unter Vermeidung weiterer Zwischenglieder angebracht werden   können.   ausserdem kann   eine grosse Schaltleistung erzielt werden,   die gegenüber Anordnungen ohne   Schlaganker   durch die Verhinderung des Festschweissens der Kontakte etwa das Zehnfache beträgt. 



   In der Zeichnung ist als   Ausführungsbeispiel   ein dreipoliges   Olschütz   dargestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht des   Ölsehiitzes.   



   Es ist 2 der für alle drei Anker gemeinsame dreischenklige Magnetkern, der aus gleichen Blechen zusammengesetzt ist. Auf dem mittleren Schenkel des   : Magnetkernes 2   ist die an Spannung liegende Haltewicklung. 3 angeordnet. Das Querjoch des Magnetkernes   2 trägt Aussparungen,   in denen die Hauptstromspulen 4 für die Überstromauslösung liegen. Am Magnetkern 2 sind drei Anker vorgesehen, von denen 5 der Sehaltanker, 6 der Überstromauslöseanker und 7 der Schlaganker ist. Der Magnetkern 2 ist, in der   Zeichnung   nicht dargestellt, an einer Platte 8 aus Isoliermaterial befestigt, die zugleich die 
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 isolierenden Traverse 11 die drei beweglichen Kontaktbrücken 12 befestigt. An der Traverse 11 sind besondere Vorkontakte 13 federnd angeordnet.

   An der Platte 8 sind Netzanschlussklemmen 14 vorgesehen, so dass der Strom über diese Klemmen durch die   Zuführungsstangen   9, über die   Kontaktbrücken   12 in die   gegenüberliegenden Zuführungsstangen.   9, von dort in die Überstromspulen 4 und die   thermischen     Überstromrelais. M über   die   Klemmen-M   zum Verbraucher fliesst. Die Spule. 3 für den   Schaltmagneten 2   ist über einen Hilfskontakt 17 direkt an die Betätigungsspannung geschaltet. 
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 die einerseits den Sehlaganker 7, anderseits den Sehaltanker 5 mit der Isoliertraverse 11 und den Kontaktbrücken 12 trägt.

   Die Traverse 11 besteht aus Pressmaterial und enthält eingepresste   Quernuten   20, in die Trennwände 21 eingeschoben werden können, wodurch die Unterbrechungsstellen der Phasen voneinander getrennt und Lichtbogenüberschläge verhindert werden. 



   Tritt im Netz ein Überstrom auf, so wird der   Schlaganker 7   von den tberstromspulen 4 kräftig angezogen, wobei die Zugkraft über die Führungsstange 19 auf den   Sehaltanker a und   die Kontakte 12 so übertragen wird, dass sie im Sinne der Ausschaltbewegung der Kontakte wirkt. Durch den gleichen Überstrom ist aber bereits der   Auslöseanker   6 betätigt worden, der durch die   Betätigungsstange   22 den   Hilfskontakt 1"1   geöffnet und somit den Spannungskreis der Spule. 3 unterbrochen hat, so dass der Schaltanker 5 durch die   Rüekzugskräfte   vom   Magnetkern   2 abgerissen wird.

   Dies erfolgt mit einer solchen mit   wachsendem Überstrom   steigenden Kraft, dass die Kontakte, auch wenn sie infolge des hohen Überstromes stark   verschweisst   sein sollten. mit Sicherheit getrennt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
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 magneten baulieh zu einem einzigen Magnetkern vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Magnetkern ausser seinem, die   Sehaltstücke   betätigenden Anker   (5) zwei durch   die Überstromspulen   (4)   betätigte Anker besitzt, von denen bei Überstrom der eine   (6)   den Stromkreis des Sehalt-   magneten öffnet, während   der zweite   (7)   so angeordnet ist, dass er die Ausschaltbewegung der Kontakte unterstützt.

Claims (1)

  1. 2. Ein- oder mehrpoliges Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Magnetkern (2) aus einem einzigen Eisenpaket besteht, welches vorzugsweise aus unter sich gleichen Blechen zusammengesetzt ist.
    3. Ein- oder mehrpoliges Schütz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sehaltanker (5) eine die beweglichen Kontakte (12, 1. 3) tragende Traverse (11) mit je zwei Kontakten pro Pol für doppelte Unterbrechung angelenkt ist. während die festen Kontakte (10) aus Zuführungsstangen (9) gebildet werden, die an der Grundplatte (8) befestigt sind.
    4. Ein- oder mehrpoliges Schütz mit einem an Spannung liegenden Schaltmagneten nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei welchem der mittlere Schenkel eines dreischenkligen Schaltmagnetkernes in der Längsrichtung von einer Führungsstange durchsetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen Ende der Führungsstange (19) der Schaltanker (5) und mit ihrem ändern Ende der die Aussehaltbewegung der Kontakte unterstützende Schlaganker (7) verbunden ist, so dass beim Ausschalten unter Überstrom die Bewegung des Sehlagankers durch die Führungsstange unmittelbar auf die die beweglichen Kontakte tragende Traverse (11) übertragen wird.
AT132903D 1930-10-24 1931-10-17 Ein- oder mehrpoliges Schütz mit Überstromauslösung. AT132903B (de)

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