AT132928B - Verfahren zur Herstellung eines säurewiderstandsfähigen Schutzüberzuges auf Gegenstände aus legiertem und unlegiertem Eisen oder Stahl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines säurewiderstandsfähigen Schutzüberzuges auf Gegenstände aus legiertem und unlegiertem Eisen oder Stahl.

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AT132928B
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acid
steel
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Hans Ing Bleckmann
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Hans Ing Bleckmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezweckt,   Gegenstände   aus legiertem oder unlegiertem Eisen oder Stahl gegen den Angriff von Säuren, insbesondere gegen Schwefelsäure und Salzsäure,   widerstandsfähig   zu   machen   und beruht darauf, dass auf   elektrolytischem Weg oberflächlich   ein säurebeständiger Schutzüberzug aus 
 EMI1.2 
 Verbindung   Fe2B nahekommt.   



   Als Bor abgebende Medien können alle in der Natur vorkommenden oder   kiinstlich   dargestellten Borverbindungen, z. B.   B203,   Borsäure bzw.   Metaborsäure, Tetraborsäure und tberborsäure. ferner   deren Salze in wasserfreiem Zustand verwendet werden, nicht aber Bor oder Ferrobor als solches. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird in der Weise durchgeführt, dass man eine der   angeführten   
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 Schmelze ergibt, elektrolysiert, wobei man den zu überziehenden Gegenstand als Kathode in das Bad gibt und als positiven Pol eine der Form des Gegenstandes   angepasste Graphit-oder   Kohlenelektrode verwendet. 



   Beispielsweise wird eine Boraxsehmelze bei   900-1000" C   unter Anwendung einer Graphitanode bei einer kathodischen Stromdichte von 1   Amp./fm   und einer Spannung von 40 Volt elektrolysiert, wodurch nach etwa zwei Stunden an der Oberfläche des die Kathode bildenden Gegenstandes bis zu einer genügenden Tiefe die gewünschte Eisen-Bor-Legierung entsteht. Dieser Überzug, der nicht eine Ab-   seheidung einer Metall-Bor-Legierung   darstellt, sondern durch Legierung des durch Diffusion eintretenden Bors entsteht, ist mit dem Kernmaterial absolut verwachsen. 



   Es ist zwar bekannt, dass durch Elektrolyse einer   Alkaliborat-oder Borsäureschmelze   unter Verwendung einer Anode aus Eisen oder Nickel sieh kathodisch im Schmelzbad Eisenbor bzw. Nickelbor abscheidet, ferner, dass   man   Metalle, deren Oxyde aufgelöst wurden, kathodisch mit Bor zusammen 
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 metallverbindung oder eine gewöhnliche Diffusion aus dem Schmelzbad, sondern die elektrolytische Legierung des als Kathode in einer der angeführten Bor haltigen Schmelzen befindlichen legierten und unlegierten Eisens oder Stahles mit Bor unter Anwendung einer Anode aus Graphit, um auf den zu überziehenden Gegenstand eine mit demselben fest verwachsene, sehr harte und   säurewiderstandsfähige     Oberfläehensehichte   einer Eisen-Bor-Legierung zu bilden. 



   Nicht jeder beliebige Borgehalt verleiht dem Eisen oder Stahl die Eigenschaft der erhöhten Säurefestigkeit, sondern lediglich ein etwa um 8'8% herum liegender Borgehalt, wie er der chemischen Ver-   bindung Fe2B entspricht. Während man bei den bekannten, zur Oberflächenhärtung benutzten Borierungs-   verfahren einen so hohen Borgehalt überhaupt nicht anstrebt, da er zur   Oberfläehenhärtung   absolut nicht notwendig ist, ergibt sieh dieser und somit die   Säurebeständigkeit   des   Schutzüberzuges   bei vorliegendem Verfahren automatisch. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines säurewiderstandsfähigen Schutzüberzuges auf Gegenstände aus legiertem und unlegiertem Eisen oder Stahl, dadurch gekennzeichnet, dass der zu überziehende Gegenstand als Kathode bei Verwendung einer Graphit-oder Kohlenanode in der Schmelze einer in der Natur vorkommenden oder künstlich dargestellten Borverbindung der Elektrolyse unterworfen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT132928D 1931-05-23 1931-05-23 Verfahren zur Herstellung eines säurewiderstandsfähigen Schutzüberzuges auf Gegenstände aus legiertem und unlegiertem Eisen oder Stahl. AT132928B (de)

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