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Verfahren zur Herstellung von Kemmutatoren.
Um die Kommutatorlamellen gegen die die Lamellen haltende Buchse zu isolieren, werden vielfach zwischen den Lamellen und der Buchse Hülsen aus Isolierstoff-die sogenannten
Kommutatormanschetten - angeordnet, die aus Glimmer oder anderm Isolierstoff bestehen und unter Verwendung von Klebmitteln in die endgültige Form gepresst werden. Derartige
Hülsen sind jedoch teuer und vermögen sich infolge ihrer Starrheit nicht völlig satt gegen die
Buchse bzw. die die Lamellen haltenden konischen Endringe anzulegen. Ausserdem sind sie gegen Temperaturschwankungen empfindlich.
Durch die Erfindung wird nun die Verwendung von völlig klebstofffreien Isoliermitteln dadurch ermöglicht, dass die zwischen den Kommutatorlamellen und der Buchse angebrachte isolierende Zwischenlage erst beim Zusammenbau des Kommutators in die den Schwalben- schwänzen der Lamellen entsprechende Form gebracht wird. Bei kleineren Kommutatoren kann hiefür eine ebene Scheibe verwendet werden, die an ihrem Rand mit radialen Schlitzen ver- sehen ist und die sich beim Zusammenpressen des Kommutators fest zwischen die Lamellen und die Buchse legt. Hat der Kommutator einen grösseren Durchmesser, so dass die Verwen- dung einer ungeteilten Scheibe nicht möglich ist. so kann die Scheibe erfindungsgemäss aus mehreren Segmenten zusammengesetzt werden.
Um diese Segmente zu einem Kreisring zusammenlegen zu können, werden Kommutatorbuchse und die auf diese geschobenen, die Stirnseiten des Kommutators begrenzenden Ringe zweckmässig mit Löchern versehen, durch welche Bolzen hindurchgesteckt werden, auf die die Segmente kreisringförmig aufgeschichtet und während des Zusammenpressens in dieser Lage mit Sicherheit festgehalten werden. Dieser von den Glimmersegmenten gebildete Ring wird beim Zusammenpressen zwischen den Schwalbenschwänzen der Lamellen und den konischen Ringen der Buchse zu einer konischen Buchse bzw. Manschette geformt. Die Bolzen können nach dem Zusammenbau des Kommutators wieder entfernt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den fertigen Kommutator und Fig. i2 eine Ansicht der zur Isolierung der Lamellen dienenden Scheibe vor dem Einbau in den Kommutator. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Kommutator sind die Kommutatorlamellen 11 auf einer Buchse 1, 2 angeordnet, die auf der Motorwelle 13 unverschiebbar befestigt ist. Die Lamellen 11 sind gegen die Buchse 12 durch eine aus Isolierstoff bestehende zylindrische Hülse 14 sowie durch zwei teilweise kegelförmige Scheiben 15 isoliert, die zwischen den innen kegelförmigen, die Stirnseiten des Kommutators begrenzenden Ringen 16 und 17 und den Lamellen angeordnet sind.
Die Ringe 16 und 17 sind auf die Enden der Buchse 12 geschoben und werden durch eine Mutter 18, die auf das als Gewindezapfen J'S ausgebildete Ende der Buchse 12 geschraubt
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Scheibe angeordnet sind und denen axiale Bohrungen 23 der Stirnseiten 16 und 17'der Buchse entsprechen. Damit sich die von den Segmenten 21 gebildeten Scheiben der Kegel-
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in dessen Bohrungen 23 die Bolzen, 24 gesteckt werden, auf die die Glimmersegmente 21 geschichtet werden, so dass die Scheiben 15 von gleichbleibender Stärke gebildet werden.
Hierauf werden die in bekannter Weise in einem Haltering eingespannten Kommutatorlamellen unter Zwischenschaltung der isolierenden Hülse 14 eingesetzt und auf ihrer andern Seite. ebenfalls die Glimmersegmente 21 auf die Bolzen 24 geschichtet. Werden jetzt die beiden Endringe 16 mittels der Muttern 18 zusammengeschoben, so werden die Glimmersegmente gegen die Schwalbenschwänze der Lamellen gedrückt und erhalten schliesslich die den Schwalbenschwänzen entsprechende Kegelform. Nach dem Anziehen der Muttern 18 können die Bolzen 24 entfernt werden, wobei die verbleibenden Bohrungen 22 und 23 sowie der Raum zwischen der Buchse 12 und der Isolierhülse 14 zur Führung der Kühlluft dient, die durch die Bohrungen 23 der Endringe 16 und 1'7 eintreten und die Wärme aus den Lamellen 11
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sind und nicht immer ein gutes Anliegen gewährleisten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines Kommutators, dessen Lamellen gegen die Buchse durch erst beim Zusammenbau des Kommutators in die endgültige Form gebrachte Zwischenlagen isoliert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierenden Zwischenlagen olme Verwen- dung von Klebmitteln durch Zusammenpressen auf kaltem Wege in die den Schwalben- t3 ZD schwänzen der Lamellen entsprechende Form gebracht werden.
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Process for the production of Kemmutators.
In order to isolate the commutator segments from the bushing holding the segments, sleeves made of insulating material - the so-called sleeves - are often placed between the segments and the bushing
Commutator sleeves - arranged, which consist of mica or other insulating material and are pressed into the final shape using adhesives. Such
Sleeves are expensive, however, and due to their rigidity, they are not completely satisfied with the
Put on the bushing or the conical end rings holding the slats. They are also sensitive to temperature fluctuations.
The invention now enables the use of completely adhesive-free insulating means in that the insulating intermediate layer attached between the commutator segments and the socket is only brought into the shape corresponding to the dovetail tails of the segments when the commutator is assembled. In the case of smaller commutators, a flat disk can be used for this, which is provided with radial slots on its edge and which is firmly placed between the lamellae and the socket when the commutator is pressed together. If the commutator has a larger diameter, it is not possible to use an undivided disc. Thus, according to the invention, the pane can be composed of several segments.
In order to be able to put these segments together to form a circular ring, the commutator bushing and the rings that are pushed onto it and delimit the end faces of the commutator are expediently provided with holes through which bolts are inserted, onto which the segments are stacked in a circular ring and with certainty during the compression in this position be held. This ring formed by the mica segments is formed into a conical socket or sleeve when pressed together between the dovetails of the lamellas and the conical rings of the socket. The bolts can be removed again after the commutator has been assembled.
In the drawing, an embodiment of the invention is shown, u. Between FIG. 1 shows a longitudinal section through the finished commutator and FIG. 2 shows a view of the disk used to isolate the lamellae prior to installation in the commutator. In the case of the commutator shown in FIG. 1, the commutator segments 11 are arranged on a bush 1, 2 which is fixed on the motor shaft 13 so as to be immovable. The lamellae 11 are insulated from the bushing 12 by a cylindrical sleeve 14 made of insulating material and by two partially conical disks 15 which are arranged between the internally conical rings 16 and 17 delimiting the end faces of the commutator and the lamellae.
The rings 16 and 17 are pushed onto the ends of the bushing 12 and are screwed onto the end of the bushing 12, designed as a threaded pin J'S, by a nut 18
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Disc are arranged and to which axial bores 23 of the end faces 16 and 17 'of the socket correspond. So that the disks of the cone formed by the segments 21
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in the bores 23 of which the bolts 24 are inserted, on which the mica segments 21 are layered, so that the disks 15 are formed of constant thickness.
Then the commutator bars clamped in a retaining ring in a known manner are inserted with the interposition of the insulating sleeve 14 and on its other side. likewise the mica segments 21 are layered on the bolts 24. If the two end rings 16 are now pushed together by means of the nuts 18, the mica segments are pressed against the dovetail of the lamellas and finally acquire the conical shape corresponding to the dovetail. After the nuts 18 have been tightened, the bolts 24 can be removed, the remaining bores 22 and 23 and the space between the bushing 12 and the insulating sleeve 14 serving to guide the cooling air that enters through the bores 23 of the end rings 16 and 1'7 and the heat from the fins 11
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are and do not always guarantee a good cause.
PATENT CLAIMS:
1. A method for producing a commutator, the lamellas of which are insulated from the socket by intermediate layers which are only brought into their final shape when the commutator is assembled, characterized in that the insulating intermediate layers olme the use of adhesives by cold pressing into the dovetails - t3 ZD tail the lamellas are brought to the appropriate shape.