AT133214B - Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen. - Google Patents

Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen.

Info

Publication number
AT133214B
AT133214B AT133214DA AT133214B AT 133214 B AT133214 B AT 133214B AT 133214D A AT133214D A AT 133214DA AT 133214 B AT133214 B AT 133214B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
stud bolt
tool
head
hole
forming
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Schubert
Original Assignee
Viktor Schubert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Viktor Schubert filed Critical Viktor Schubert
Application granted granted Critical
Publication of AT133214B publication Critical patent/AT133214B/de

Links

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen. 



   Es gibt bereits zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen bestimmte Werkzeuge, deren konkave   Arbeitsfläche   mit sternartig angeordneten, der Wölbung des Kopfes entsprechend gekrümmen Rippen und einer von der Mitte vorragenden kegeligen Spitze versehen ist. Diese kegelige Spitze dringt beim Aufsetzen des Werkzeuges auf den Stehbolzenkopf in die den Stehbolzen durchsetzende Bohrung ein und soll das Verschlagen dieser Bohrung bei der Bearbeitung des   Stehbolzenkopfes   mittels dieses Werkzeuges verhindern. Der Basiskreis dieser kegeligen Spitze ist dabei nicht grösser als die Bohrung des Stehbolzens.

   Dieses Werkzeug wird auf den Stehbolzenkopf so aufgesetzt, dass die Spitze in die Bohrung hineinragt, und nun werden auf das Werkzeug, während dieses absatzweise gedreht wird,   Hammerschläge   gesetzt, u. zw. entweder von Hand aus oder mittels Druckluftwerkzeugen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein solches Werkzeug, das sich aber von den bekannten dadurch unterscheidet, dass der Basiskreis der kegeligen Spitze grösser ist als die Bohrung des 
 EMI1.1 
 der der Bohrung. 



   Hiedurch wird erreicht, dass mittels eines solchen Werkzeuges nicht nur ein festes Anpressen der   Unterfläche   des Kopfes an seine Unterlage, sondern auch durch das Aufweiten des oberen Teiles der
Bohrung des Stehbolzens das dort befindliche Stehbolzenmaterial gegen die Wandung der Bohrung des
Kesselblechs gedrückt wird, so dass auf diese Weise ein höherer Grad der Abdichtung erzielt wird. Ein solches Werkzeug mit einer verhältnismässig längeren Spitze kann aber auch dazu verwendet werden, um das Ende eines Stehbolzens, dessen Kopf ganz oder nahezu ganz abgefressen ist, abzudichten, wobei die in die Bohrung eindringende kegelige Spitze das Stehbolzenmaterial nicht nur gegen die Wandung der Bohrung des Kesselblechs drÜckt, sondern auch aus diesem, dem Werkzeug entgegen, herausdrüekt, so dass ein neuer Kopf gebildet wird.

   Man kann auf diese Weise einen solchen Stehbolzen wieder vollkommen gebrauchsfähig machen, so dass die gesamte Lebensdauer des Stehbolzens dadurch, dass man sein Ende wiederholt abdichten kann, um ein Vielfaches gegenüber dem bisherigen Zustand verlängert werden kann. 



   Eine Ausführungsform eines solchen Werkzeuges ist in Fig. 1 in einem Axialschnitt, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 in Druntersicht dargestellt. Am Ende des Schaftes   a   befindet sich der Werkzeugkopf b, dessen konkave   Arbeitsfläche   im vorliegenden Fall vier radiale Rippen c enthält, die entsprechend der Wölbung des Kopfes gekrümmt sind und zwischen denen Ausnehmungen d liegen. In der Mitte befindet sich die kegelige Spitze e, deren Basiskreis grösser ist als die   Bohrung/'des Stehbolzens < jf,   der in Fig. 1 gleichfalls im Schnitt veranschaulicht ist. An den äusseren Enden der Rippen c können kreisbogenförmige Kanten h angeordnet sein. 



   Wird das Werkzeug auf den Stehbolzenkopf aufgesetzt und darauf Hammerschläge ausgeübt, so dringt die kegelige Spitze e in die Bohrung t des Stehbolzens ein und weitet das Ende der Bohrung etwas auf, wobei das Material des Stehbolzens gegen die Wandung der Bohrung   i   des Kesselblechs k   gedrückt   wird.

   Kommen schliesslich die Rippen c mit dem Kopf   I   des Stehbolzens in Berührung und wird das Werkzeug, während es von den   Hammersehlägen   getroffen wird, absatzweise um seine eigene Achse gedreht, so wird der Kopf   I   des Stehbolzens gegen das Kesselblech k gedrückt und es wird hiedurch sowohl an der Unterfläche des Stehbolzenkopfes als auch in der   Gewindebohrung   i des Kesselbleehs k eine Abdichtung des Stehbolzens bewirkt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die kegelige Spitze e sorgt also nicht bloss dafür, dass die   Stehbolzenbohrung f nicht verschlagen   wird, sondern bewirkt gleichzeitig auch eine Abdichtung des Gewindeteils des Stehbolzens in der Gewindebohrung   i   des Kesselblechs. 



   Bei längerem Gebrauch wird der Stehbolzenkopf   l   bekanntlich abgezehrt und es besteht die Gefahr, dass ein solcher Stehbolzen nicht mehr dicht hält. Ein solcher Stehbolzen ohne Kopf ist in Fig. 4 dargestellt. Wird nun die verhältnismässig länger ausgebildete kegelige Spitze e eines solchen Werkzeuges in die Bohrung des Stehbolzens hineingetrieben, so wird das Stehbolzenmaterial nicht nur gegen die Wandung der Bohrung   i   des Kesselblechs gedrückt, sondern auch auswärts, der Arbeitsfläche des Werk- zeuges entgegen, so dass es über die äussere Fläche des Kesselblechs k hinausquillt, wie durch die strichpunktierte Linien in Fig. 4 angedeutet.

   Es bildet sich also ein neuer Kopf durch das aus dem Schraubenteil des Stehbolzens verdrängte Material und dieses wird durch die Rippen des Werkzeuges gegen die   Aussenfläche   des Kesselblechs k gedrückt. Auf diese Weise wird der Stehbolzen wieder in   vollkommenster   Weise abgedichtet. Die Lebensdauer des Stehbolzens kann also mindestens verdoppelt werden. 



   Für den Handbetrieb kann das Werkzeug auch vereinfacht werden, indem, wie Fig. 5 zeigt, ausser der kegeligen Spitze   1n   nur eine gebogene Rippe   1b   an der einseitigen konkaven   Arbeitsfläche   des Werkzeuges angebracht ist. Diese kegelige Spitze tn wird in das Stehbolzenloch eingesetzt und nun wird, während auf den Schaft des Werkzeuges Hammerschläge ausgeübt werden, das Werkzeug absatzweise herumgedreht. Auch mit einem solchen Werkzeug können die gleichen Arbeiten geleistet werden, wie sie oben geschildert worden sind. 



   Selbstverständlich ist es nicht nötig, dass das Werkzeug immer genau in der Achse des Stehbolzens gehalten wird. Man kann es auch, während die Schläge ausgeübt werden, schräg halten und so herumdrehen. 



   In baulicher Beziehung kann das Werkzeug gemäss der Erfindung, was die Gestalt der Rippen und der dazwischen liegenden Ausnehmungen anbelangt, gegenüber den dargestellten Ausführungformen verschiedenartig abgeändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen, dessen konkave Arbeitsfläche mit der Wölbung des Kopfes entsprechend gekrümmten Rippen und einer in der Achse vorragenden kegeligen Spitze versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisquerschnitt der kegeligen Spitze grösser ist als die Lichtweite der Bohrung des Stehbolzens.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es an der Arbeitsfläche nur eine der Wölbung des Stehbolzenkopfes entsprechende Rippe besitzt. EMI2.1
AT133214D 1931-06-25 1931-06-25 Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen. AT133214B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133214T 1931-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133214B true AT133214B (de) 1933-05-10

Family

ID=3637746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133214D AT133214B (de) 1931-06-25 1931-06-25 Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133214B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1657310C3 (de) Reinigungsgerät für zylindrische Hohlkörper, insbesondere Rohre
DE2206152A1 (de) Schneidkopfausbildung
DE7303411U (de) Rohranschluss
DE1500645A1 (de) Befestigungsmittel
AT133214B (de) Werkzeug zum Formen und Verstemmen von Stehbolzenköpfen.
DE2215322A1 (de) Drehbare Schraubmutterverbindung
DE973290C (de) Rohrverbindung
DE616115C (de) Verfahren zur Befestigung von Kopfabschluessen auf Metallrohren
DE583046C (de) Gesteinsbohrer
DE2845495C2 (de) Nagel zur Befestigung von Blechen mittels eines insbesondere pulverkraftbetrie benen Setzgerätes
AT101523B (de) Napfförmige Nietscheibe.
DE1809265C2 (de) Nagel mit einem im Verhältnis zum Schaftdurchmesser großen Kopfdurchmesser
DE441412C (de) Stecknadel
CH593116A5 (en) Tool for releasing defective socket head screws - has conical end guide sleeve for impact socket spanner
DE814823C (de) Ersatznippel fuer schadhafte Ventilsitze und Verfahren und Werkzeug zu seiner Befestigung
DE667592C (de) Gesteinsbohrer
DE2359794C3 (de) Schnell um seine Achse drehender Dorn zum Bilden eines Loches in einer metallenen Platte oder der Wand eines metallenen Rohres
CH280261A (de) Bauteile verbindendes, von der Setzkopfseite aus verformbares Niet.
CH269582A (de) Arbeitsgerät mit Halter und verschiedenen Einsatzwerkzeugen.
AT146651B (de) Stielbefestigung für Besen, Bürsten und ähnliche Geräte.
DE555474C (de) Hohlniet
AT215221B (de)
AT148583B (de) Einrichtung zur Befestigung von Wellplatten aus Asbestzementschiefer od. dgl. auf ihren Trägern.
DE427456C (de) Schraubenzieher
DE712242C (de) Rippenprofilmeissel