AT13328U1 - Verfahren und Anordnung zum Bearbeiten des Randes von plattenförmigen Bauteilen - Google Patents

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AT13328U1
AT13328U1 ATGM8070/2013U AT80702013U AT13328U1 AT 13328 U1 AT13328 U1 AT 13328U1 AT 80702013 U AT80702013 U AT 80702013U AT 13328 U1 AT13328 U1 AT 13328U1
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ATGM8070/2013U
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Leopold Ing Mader
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Inova Lisec Technologiezentrum
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Abstract

Ein Verfahren und eine Anordnung, mit denen in eine Randfuge (2) eines plattenförmigen Bauteils, insbesondere in eine Randfuge (2) eines Isolierglaselementes (1), als Füllmasse eine pastöse Masse, insbesondere Versiegelungsmasse, eingefüllt wird, verwenden wenigstens eine Fülldüse (6) und eine der Fülldüse (6) zugeordnete Eckenspachtel (11). Die Eckenspachtel (11) wird, nachdem sie an dem Bauteil (1) im Bereich einer Ecke (10) angelegt worden ist, durch eine Bewegung in der Ebene des plattenförmigen Bauteils (1) vom Bauteil (1) an dessen Rand entlang gleitend abgezogen und gleitet dabei an dem ihr zugekehrten Rand (13) der Fülldüse (6) entlang, sodass Füllmasse von der dem Bauteil zugewendeten Fläche 12) der Eckenspachtel (11) abgestreift wird.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 328 U1 2013-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Füllen einer Randfuge von plattenförmigen Bauteilen.
[0002] Insbesondere richtet sich die Erfindung auf ein Verfahren und eine Anordnung zum Versiegeln der Randfugen von Isolierglaselementen mit Füllmasse, die aus wenigstens einer Düse in die Randfuge eingebracht wird. Bei Versiegelungsvorrichtungen sind Abdeck- und Abstreifplättchen bekannt, die an die Stirnkanten der Glasscheiben, die an den jeweils zu befül-lenden Randfugen-Abschnitt anschließen, angelegt werden und welche die Stirnkanten der Glasscheiben abdecken.
[0003] Eine derartige Anordnung ist aus der DE 34 08 688 A bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung soll das Abdeck- und Abstreifplättchen aus seiner, die Stirnkanten der Glasscheiben überdeckenden Lage nach dem Befüllen der jeweiligen Randfuge quer zur Flächenerstreckung des Isolierglaselementes abgezogen werden.
[0004] Es hat sich gezeigt, dass beim Füllen von Randfugen von Isolierglaselementen, insbesondere wenn die wenigstens eine Fülldüse in einem Zug (ohne anzuhalten) um Ecken von Isolierglaselementen herumbewegt wird, wie dies beispielsweise aus der EP 0 909 867 A bekannt ist, das aus der DE 34 08 688 A bekannte Abstreifplättchen nicht immer den gewünschten Effekt ergibt. Grund hierfür ist, dass beim Abziehen des Abstreifplättchens quer zur Flächenerstreckung des Isolierglaselementes Füllmasse, in der Regel nicht ausgehärtet, Masse auf Basis Polysulfid, aus der Randfuge herausgezogen wird und auf bzw. neben einem Rand einer Glasscheibe einen Wulst aus Füllmasse bildet. Dieser Wulst hat den Nachteil, dass Fördermittel für das Isolierglaselement während des Versiegeins und bei nachfolgenden Transporten des frisch versiegelten Isolierglaselementes mit Füllmasse verschmutzt werden.
[0005] Dieser Nachteil der aus der DE 34 08 688 A bekannten Anordnung mit einem quer zur Flächenerstreckung des Isolierglaselementes abziehbaren Abdeck- und Abstreifplättchen lässt sich auch durch Glättvorrichtungen, wie solche der AT 395 710 B, nicht vollständig beseitigen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Anordnung vorzuschlagen, welche die geschilderten Nachteile nicht aufweisen.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Verfahren und mit einer Anordnung, welche die Merkmale der unabhängigen Ansprüche aufweisen.
[0008] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Da bei dem erfindungsgemäßen Verfahren und bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine Eckenspachtel verwendet wird, die in Richtung der Ebene des Isolierglaselementes aus ihrer, die Randfuge überdeckenden Lage vom Isolierglaselement entfernt wird, besteht die Gefahr, dass sich der oben beschriebene Wulst aus Füllmasse bildet, nicht mehr.
[0010] Insbesondere ist im Rahmen der Erfindung in Betracht gezogen, die wenigstens eine Fülldüse nach dem Herumbewegen um eine Ecke eines Isolierglaselementes anzuhalten und die Eckenspachtel beim Entfernen vom Isolierglaselement so zu bewegen, dass ihre, dem Isolierglaselement zugekehrte Fläche an der Fülldüse anliegt. Dies hat den Vorteil, dass allenfalls an der Eckenspachtel anhaftende Füllmasse durch das Anliegen und Entlanggleiten der Eckenspachtel an der Fülldüse von der Eckenspachtel durch Abstreifen entfernt wird, also nicht mehr aus der Randfuge herausgezogen wird.
[0011] Wenn beim Versiegeln, also beim Füllen der Randfuge mit Füllmasse (Versiegelungsmasse) ballige Düsen verwendet werden, also Düsen, deren der Randfuge des Isolierglaselementes zugekehrte Fläche teilzylindermantel-förmig (konvex) gewölbt ist, ist in einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Eckenspachtel auf ihrer, der Isolierglasscheibe zugekehrten Seite ebenfalls ballig, also mit der Form eines Teilzylindermantels konkav ausgebildet ist. Bei dieser Ausbildungsform ist bevorzugt, dass der Rand der Fülldüse, an der die 1 /9 österreichisches Patentamt AT13 328U1 2013-10-15
Eckenspachtel, wenn sie vom Isolierglaselement entfernt wird, entlang streift, konkav gekrümmt ist. Dabei empfiehlt es sich, wenn die Krümmungen des Randes der Fülldüse und die der balligen Fläche der Eckenspachtel wenigstens im Wesentlichen übereinstimmen.
[0012] Wenngleich vorstehende Merkmale und Vorteile der Erfindung mit Bezug auf die Isolierglaselemente beschrieben worden sind und nachstehend noch beschrieben werden, ist die Erfindung nicht auf das Füllen der Randfugen von Isolierglaselementen beschränkt. Vielmehr kann die Erfindung auch bei (plattenförmigen) Bauteilen, in deren Randbereich eine Füllmasse einzubringen ist, angewendet werden.
[0013] Weitere Einzelheiten und Merkmale sowie Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen. Es zeigt: [0014] Fig. 1 schematisiert und unter Weglassung von Bauteilen die Zuordnung einer Eckenspachtel zu einer Fülldüse in Schrägansicht, [0015] Fig. 2 Zuordnung von Eckenspachtel und Fülldüse in Seitenansicht, [0016] Fig. 3 eine erfindungsgemäße Anordnung in Schrägansicht, [0017] Fig. 4 die Anordnung aus Fig. 3 in Draufsicht.
[0018] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Bauteil ein Isolierglaselement 1, dessen Randfuge 2 mit Versiegelungsmasse als Füllmasse zu füllen (zu versiegeln) ist, aus zwei Glasscheiben 3 und 4, die durch einen Abstandhalter 5 miteinander verbunden und voneinander in Abstand gehalten werden.
[0019] Der Randfuge 2 ist eine Fülldüse 6 zugeordnet, wobei die Fülldüse 6 auf ihrer, an den Rändern 7, 8 der Glasscheiben 3, 4 anliegenden und der Randfuge 2 zugekehrten Fläche 9 eine ballige Form aufweist, also die (konvexe) Form eines Teilzylindermantels hat.
[0020] Der Ecke 10 des Isolierglaselementes 1 ist eine Eckenspachtel 11 zugeordnet, die plattenförmig ist und deren den Glasscheiben 3, 4 zugekehrte Fläche 12 ballig (konvex) ausgebildet ist. Insbesondere die Fig. 1 und 2 zeigen, dass die dem Isolierglaselement 1 zugekehrte ballige Fläche 12 der Eckenspachtel 11 an der Fülldüse 6 im Bereich ihres, an der Ecke 10 des Isolierglaselementes 1 befindlichen Randes 13 anliegt. Dieser Rand 13 der Fülldüse 6 ist konkav gekrümmt, wobei die Krümmung des Randes 13 der Krümmung der balligen Fläche 12 der Eckenspachtel 11 entspricht.
[0021] In Betracht gezogen ist es, die Fülldüse 6 nach dem Füllen eines Abschnittes der Randfuge 2 (in Fig. 1 des linken Abschnittes) durch Schwenken um eine zur Ebene des Isolierglaselementes 1 senkrechte Achse um die Ecke 10 herumzubewegen. Sobald dies geschehen ist, wird die Eckenspachtel 11 an die vor der Ecke 10 befindlichen Ränder 7, 8 der Glasscheiben 3, 4 anliegend und die Randfuge 2 abdeckend in Stellung gebracht, wobei die Eckenspachtel 11 auch an dem an der Ecke 10 liegenden Rand 13 der Fülldüse 6 anliegt. Dann wird mit dem Füllen des an die Ecke 10 anschließenden Abschnittes der Randfuge 2 begonnen und die Eckenspachtel 11 mit (geringer) zeitlicher Verzögerung durch Bewegen in Richtung der Ebene des Isolierglaselementes 1 (Pfeil 14) abgezogen, wobei die Fläche 12 der Eckenspachtel 11 am Rand 13, der jetzt gegenüber dem Isolierglaselement 1 noch nicht bewegt wird, der Fülldüse 6 entlang gleitet.
[0022] Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung von Fülldüse 6 und Eckenspachtel 11 ist auch in Fig. 3 und 4 gezeigt.
[0023] Die Fig. 3 und 4 zeigen auch, dass die Fülldüse 6 und die Eckenspachtel 11 an einem Versiegelungskopf 20 angeordnet sind, der durch einen Antrieb über einen, auf einer Führungsschiene geführten Schlitten verstellbar und um eine zum Isolierglaselement 1 senkrechte Achse verschwenkbar ist (vgl. US 5,136,974 A und EP 0 909 867 A).
[0024] Bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung ist die Eckenspachtel 11 an einem Versiegelungskopf 20 in der Nähe der Fülldüse 6 angeord- 2/9 österreichisches Patentamt AT 13 328 Ul 2013-10-15 net. Im Einzelnen ist die Eckenspachtel 11 an einem Träger 21 angeordnet. Die Eckenspachtel 11 ist am Träger 21 über eine Kugellagerung verschwenkbar gelagert, sodass sich die Eckenspachtel 11 allfälligen Unebenheiten und Ungleichmäßigkeiten im Bereich der Randfuge 2 des Isolierglaselementes 1 anpassen kann. Die Verschwenkbarkeit der Eckenspachtel 11 kann durch einen Verriegelungszylinder 19, der pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagt werden kann, gesperrt werden, damit die Eckenspachtel 11 beim Wegbewegen über die Ecke 10 des Isolierglaselementes 1 nicht in unerwünschter weise verschwenkt oder abkippt.
[0025] Der Träger 21 ist um eine Achse 22 verschwenkbar an einer Tragplatte 23, die an einem Schlitten 24 befestigt ist, angeordnet. Der Schlitten 24 ist auf einer Linearführung (Schiene) 25 verschiebbar geführt. Für das Verstellen des Schlittens 24 und damit des Trägers 21 ist ein Linearmotor 26, z.B. ein Pneumatikzylinder oder Hydraulikzylinder, vorgesehen.
[0026] Die Linearführung 25 ist an einem L-förmigen Tragblech 27 angebracht, das am Versiegelungskopf 20 angeordnet ist.
[0027] Zwischen dem Träger 21 und der Tragplatte 23 ist eine Feder 28 gespannt, welche den Träger 21 mit der Eckenspachtel 11 in Richtung auf die Tragplatte 23 hin belastet, also im Sinne eines Abhebens von der Randfuge 2, die gerade gefüllt worden ist. Um die Eckenspachtel 11 an die Randfuge 2 anzulegen, ist zwischen der Tragplatte 23 und dem Träger 21 ein Pneumatikzylinder 29 oder Hydraulikzylinder angeordnet, der an der Tragplatte 23 befestigt ist und dessen Stempel 30 auf den Träger 21 hin ausfahrbar ist, um die Eckenspachtel 11 an die Randfuge 2 anzulegen.
[0028] Hinzuweisen ist noch darauf, dass die die Eckenspachtel 11 tragende Anordnung über das L-förmigen Tragblech 27 gegenüber dem Versiegelungskopf 20 verschwenkbar angeordnet ist, wozu ein Schwenkkranz 31 (Fig. 4) mit einem Antrieb vorgesehen ist. So kann die Eckenspachtel 11 gegenüber dem Versiegelungskopf 20, der seinerseits um eine zur Ebene des Isolierglaselementes 1 senkrechte Achse verschwenkbar ist, im Winkelbereich 30° bis 120° verschwenkt werden, damit die Eckenspachtel 11 auch bei nicht 90° Ecken von Isolierglaselementen 1 wirksam an Abschnitte von Randfugen 2 angelegt werden kann.
[0029] Die Eckenspachtel 11 wird an die Ränder 7, 8 der Glasscheiben 3, 4 eines Isolierglaselementes 1 im Bereich einer Ecke 10 angelegt, indem der Linearmotor 29 (Kolben-Zylinder-Einheit) betätigt wird, um die Eckenspachtel 11 an die Ränder 7, 8 der Glasscheiben 3, 4 des Isolierglaselementes 1, gegebenenfalls federnd, anzulegen. So kann die Eckenspachtel 11 aus einer Bereitschaftslage in die in den Zeichnungen gezeigte Wirklage eingeschwenkt und durch Bewegen des Schlittens 24 entlang der Führungsschiene 25 vom Isolierglaselement 1 in Richtung des Pfeiles 14 von Fig. 1 wegbewegt werden, wobei ihre, dem Isolierglaselement 1 zugekehrte Fläche 12 an dem ihr zugekehrten Rand 13 der Fülldüse 6 entlanggleitet, sodass allenfalls an der Eckenspachtel 11 anhaftende Füllmasse (Versiegelungsmasse) von der Eckenspachtel 11 abgestreift wird.
[0030] Sobald dies geschehen ist, kann das Füllen der Randfuge 2 mit aus der Fülldüse 6 in die Randfuge 2 eingebrachter Versiegelungsmasse fortgesetzt werden, indem die Relativbewegung zwischen Fülldüse 6 und Isolierglaselement 1 wieder aufgenommen wird.
[0031] Dadurch, dass die Eckenspachtel 11 im Ausführungsbeispiel an der Fülldüse 6 entlang gleitet und in Richtung der Ebene des Isolierglaselementes 1 bewegt wird, ergibt sich eine saubere und genaue Außenfläche der Füllung der Randfuge 2 im Bereich von Ecken 10 des Isolierglaselementes 1.
[0032] Es ist darauf hinzuweisen, dass, die erfindungsgemäße Anordnung, umfassend eine Düse, aus der Masse in eine Randfuge eines plattenförmigen Bauteils eingebracht wird, und eine Eckenspachtel ungeachtet des Umstandes, dass die Anordnung mit einer Eckenspachtel 11 zusammen mit dem Füllen (Versiegeln) von Isolierglaselementen 1 beim Herstellen von Isolierglasscheiben beschrieben worden ist, auch bei anderen plattenförmigen Bauelementen verwendbar ist, wobei in den Randbereich eine, gegebenfalls aushärtende, Masse eingebracht wird. Bevorzugtes Einsatzgebiet der erfindungsgemäßen Anordnung ist aber das Versiegeln 3/9 österreichisches Patentamt AT13 328U1 2013-10-15 von Isolierglaselementen 1 beim Herstellen von Isolierglasscheiben.
[0033] Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Ausführungsform eines Versiegelungskopfes 20 ist für die Erfindung nicht wesentlich, da es zwar bevorzugt, aber für die Erfindung nicht entscheidend ist, ob die Fülldüse 6 während des Versiegeins um die Ecke des Isolierglaselementes 1 oder eines anderen plattenförmigen Bauteils herumbewegt wird.
[0034] Durch die im Bereich vor einer Ecke 10 an den plattenförmigen Bauteil (Isolierglaselement 1) angelegte und die Randfuge 2 überdeckende Eckenspachtel 11 wird verhindert, dass aus der Fülldüse 6 in den an die Ecke 10 anschließenden Bereich der Randfuge 2 eingebrachte Füllmasse (Versiegelungsmasse) aus dem vor der Ecke 10 liegenden Bereich der Randfuge 2 heraustritt und einen vorstehenden Wulst bildet. Durch das Entfernen der Eckenspachtel 11 in einer Bewegung in eine Richtung (Pfeil 14 in Fig. 1), die in der Ebene des plattenförmigen Bauteils (Isolierglaselement 1) liegt, wobei die Eckenspachtel 11 während dieser Bewegung an der Fülldüse 6 an dieser anliegend entlang gleitet, wird eine saubere und wulstfreie Außenfläche der Füllmasse in der Randfuge 2 erreicht. ZUSAMMENFASSEND KANN EIN AUSFÜHRUNGSBEISPIEL DER ERFINDUNG WIE FOLGT BESCHRIEBEN WERDEN: [0035] Ein Verfahren und eine Anordnung, mit denen in eine Randfuge 2 eines plattenförmigen Bauteils, insbesondere in eine Randfuge 2 eines Isolierglaselementes 1, als Füllmasse eine pastöse Masse, insbesondere Versiegelungsmasse, eingefüllt wird, verwenden wenigstens eine Fülldüse 6 und eine der Fülldüse 6 zugeordnete Eckenspachtel 11. Die Eckenspachtel 11 wird, nachdem sie an dem Bauteil 1 im Bereich einer Ecke 10 angelegt worden ist, durch eine Bewegung in der Ebene des plattenförmigen Bauteils 1 vom Bauteil 1 an dessen Rand entlang gleitend abgezogen und gleitet dabei an dem ihr zugekehrten Rand 13 der Fülldüse 6 entlang, sodass Füllmasse von der dem Bauteil zugewendeten Fläche 12 der Eckenspachtel 11 abgestreift wird. 4/9

Claims (14)

  1. österreichisches Patentamt AT13 328U1 2013-10-15 Ansprüche 1. Verfahren zum Einbringen von Füllmasse in eine Randfuge eines plattenförmigen Bauteils, insbesondere eines Isolierglaselementes, wobei die Füllmasse aus einer Fülldüse in die Randfuge eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Randfuge in einem Bereich vor einer Ecke des plattenförmigen Bauteils durch eine Eckenspachtel abgedeckt und eingebrachte Füllmasse durch Bewegen der Eckenspachtel entlang der Fülldüse abgestreift wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel in Richtung der Ebene des plattenförmigen Bauteils an der Fülldüse entlang bewegt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel bei ihrer Bewegung mit ihrer, dem plattenförmigen Bauteil zugekehrten Fläche an einem der Eckenspachtel zugekehrten Rand der Fülldüse entlang gleitet.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fülldüse stillsteht, während die Eckenspachtel vom plattenförmigen Bauteil wegbewegt wird.
  5. 5. Anordnung zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer Fülldüse (6) und einer Eckenspachtel (11), dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel (11) und die Fülldüse (6) an einem Düsenkopf (20) angebracht sind, wobei die Eckenspachtel (11) in Richtung der Ebene des Bauteils (1) verstellbar ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel (11) über einen Schlitten (24) an einer Führungsschiene (25) verschiebbar gelagert ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel (11) über eine Halterung umfassend einen Träger (21) und eine Trägerplatte (23) mit dem Schlitten (24) verbunden ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Eckenspachtel (11) haltende Träger (21) an der Trägerplatte (23) verschwenkbar angeordnet ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus Träger (21) , Trägerplatte (23) und Führungsschiene (25) gegenüber dem Düsenkopf (20) verschwenkbar ist.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel (11) an ihrer, dem plattenförmigen Bauteil (1) zugekehrten Fläche (12) ballig ausgebildet ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fülldüse (6) an ihrem, der Eckenspachtel (11) zugekehrten Rand (13) konkav gekrümmt ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (21) durch eine Zugfeder (28) in Richtung auf die Trägerplatte (23) hin belastet ist, und dass zwischen Trägerplatte (23) und Träger (21)ein Zylinder (29) vorgesehen ist, dessen Stempel (30) dem Träger (21) zum Bewegen der Eckenspachtel (11) in Anlage an den Bauteil (1) zugeordnet ist.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenspachtel (11) am Träger (21) über ein Kugelgelenk allseitig frei schwenkbar gelagert ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (25), z.B. ein Pneumatikzylinder, vorgesehen ist, um die Eckenspachtel (11) am Träger (21) unver-schwenkbar zu verriegeln. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 5/9
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