AT1332U1 - Waschgerät, insbesondere für düsenaggregate von flugzeugen - Google Patents

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AT1332U1
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AT35196U
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Zellinger Gmbh
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Abstract

Bei einem Waschgerät, insbesondere für Düsenaggregate von Flugzeugen mit einer über eine Verbindungsleitung (1, 2, 4) und Absperrorgane (8, 10, 15) mit einem Wasserleitungsanschluß (6) verbindbaren Spritz- oder Sprühdüse (5), insbesondere einer Flachstrahllanze, einem Vorratsbehälter (14) für ein Reinigungs- oder Spülmittel und einer Dosierpumpe (11) zur dosierten Eintragung des Reinigungs- oder Spülmittels in das durch die Verbindungsleitung fließende Waschwasser, wird als Dosierpumpe wenigstens eine in die Verbindungsleitung (2) eingeschaltete, vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpe (11, 12) vorgesehen. Bei gewünschter hoher Dosierung oder der Zugabe verschiedener Wasch- oder Spülmittel können in der Verbindungsleitung (2) zwei oder mehrere vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpen (11, 12) hintereinandergeschaltet sein.

Description


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  Die Erfindung betrifft ein Waschgerät, insbesondere für Düsenaggregate von Flugzeugen, mit einer über eine Verbindungsleitung und Absperrorgane mit einem Wasserleitungsanschluss verbindbaren Spritz- oder Sprühdüse, insbesondere einer Flachstrahllanze, einem Vorratsbehälter für ein   Reinigungs- oder Spülmittel   und einer Dosierpumpe zur dosierten Eintragung des   Reinigungs- oder Spülmittels   in das durch die Verbindungsleitung fliessende Waschwasser. 



  Von den Herstellern der Düsenaggregate von Flugzeugen wird vorgeschrieben, diese Aggregate während des Standlaufes mit einem Gemisch aus Wasser und genau dosierter Reinigungsmittelmenge,   z. B.   20 %, durchzuwaschen und nachträglich mit reinem Wasser zu spülen, wobei für die einzelnen Aggregate auch die jeweiligen Gesamtmengen für das Gemisch bzw. reine Wasser oder Mindestmengen dafür vorgeschrieben sind. Für das Waschen und Spülen wird an sich nur mit relativ niedrigem Druck,   z. B.   in der Grössenordnung von 3 bar, gearbeitet. Ein Gerät der eingangs genannten Art ist bisher ähnlich den üblichen Hochdruckreinigern aufgebaut und besitzt meist eine eigene Pumpe für das Wasser sowie eine ebenfalls gesonderte, antreibbare Dosierpumpe.

   Damit sind für das Gerät sowohl ein Wasserleitungsanschluss als auch ein Stromanschluss für den Antrieb der Pumpen über Elektromotoren notwendig. Vielfach wird trotzdem keine ausreichende Durchmischung des Wassers mit dem eingespritzten Reinigungsmittel erzielt. Es ist häufig üblich, anstelle eines Waschgerätes der eingangs genannten Art Geräte einzusetzen, bei denen Waschwasser und Spülmittel in einem grösseren Behälter in der vorgegebenen Dosierung gemischt werden und die Mischung durch Rührwerke konstant gehalten wird. Diese Mischung wird dann über eigene Pumpen zur Spritz- oder Sprühdüse gefördert. Häufig 

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 sind sogar Druckluftanschlüsse notwendig und es ist ebenfalls notwendig, bei der
Verwendung von   Kesselwägen   für das Gemisch eigene Abteilungen für das reine Wasser zum Nachspülen vorzusehen. 



  Aufgabe der Erfindung ist demnach die Schaffung eines Waschgerätes der eingangs genannten Art, das bei einfachstem Aufbau eine ordnungsgemässe Aufbereitung des   Waschwasser-Reinigungsmittelgemisches   gewährleistet, keine gesonderten Anschlüsse für die Aufbereitung des   Spülmittel gemisches   benötigt und das leicht an die jeweilige Aufgabenstellung angepasst werden kann. 



  Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass als Dosierpumpe wenigstens eine in die Verbindungsleitung eingeschaltete, vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpe vorgesehen ist. 



  Für die vorliegenden Zwecke reicht der normale Leitungsdruck des Wassers aus, wobei dieser Druck gegebenenfalls durch Druckminderventile auf vorgeschriebene Werte eingestellt wird. Dosierpumpen, die vom durchströmenden Wasser betätigt werden, können einen vom strömenden Wasser hin-und hergehend angetriebenen Arbeitskolben aufweisen, der bei dem einen Arbeitshub aus einer zusätzlichen Anschlussleitung das dem Wasser zuzugebende Mittel über einen Dosierkolben ansaugt und beim Rückhub das Mittel abhängig von der jeweiligen Wasserdurchflussmenge in dieses Wasser einträgt. 



  Bekannte, einsetzbare Dosierpumpen, die vom durchströmenden Wasser angetrieben werden, haben meist nur eine begrenzte Zugabemöglichkeit für das dem Wasser beizufügende Mittel, wobei häufig eine 10 %-ige Zugabe die Obergrenze darstellt. Wenn nun bei einem Waschaggregat für Flugzeuge eine höhere Dosierung des   Reinigungs- oder Spülmittels   gefordert ist, dann kann man erfindungsgemäss in der Verbindungsleitung zwei oder mehrere vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpen hintereinanderschalten, um so mit einfachen Mitteln eine gewünschte höhere Dosierung zu erzielen. Nach einer Variante ist es auch möglich, über die hintereinandergeschalteten Dosierpumpen verschiedene Komponenten eines   Reinigungs- oder Spül-   mittels einzutragen. 

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  Für das Nachspülen mit reinem Wasser kann man im einfachsten Fall die Spülmittelzufuhr zu den Dosierpumpen unterbrechen. Vorteilhafter ist es aber, wenn nach einer Weiterbildung für den die Dosierpumpe oder -pumpen enthaltenden Abschnitt der Verbindungsleitung eine Umgehungsleitung und ein Dreiwegeventil zur wahlweisen Beschickung dieses Leitungsabschnittes oder der Umgehungsleitung vorgesehen sind. 



  Für die Praxis wird das Gerät dadurch besonders handlich, dass der die Dosierpumpe oder-pumpen enthaltende Leitungsabschnitt, die allfällige Umgehungsleitung, der   Vorratsbehälter   für das   Wasch- oder Spülmittel   und die Absperrorgane sowie vorzugsweise auch eine   Schlauchtrommel   für einen zur Düse führenden flexiblen Teil der Verbindungsleitung auf einem gemeinsamen   Fahrgestell, z. B.   einem Handwagen, angeordnet sind. 



  Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 das Prinzipschema eines erfindungsgemässen Waschgerätes und Fig. 2 eine Draufsicht auf das Waschgerät. 



  Das vorgesehene Waschgerät besitzt eine aus Leitungsabschnitten 1,2, 3 und 4 bestehende Verbindungsleitung, über die eine beim Ausführungsbeispiel als Flach-   strahllanze   5 ausgebildete Spritz- oder Sprühdüse mit einer   Anschlusskupplung, z. B.   einer Storz C Kupplung, zum Anschluss an eine Wasserleitung verbindbar ist. Die Leitungsabschnitt   1 - 3   sind starre Leitungen und die Leitung 4 vorzugsweise eine flexible, auf eine Schlauchtrommel 7 aufwickelbar Leitung. 



  Im Leitungsabschnitt 1 sind hintereinander ein Absperrschieber 8 und ein Druckminderventil 9 zur Einstellung des Arbeitsdruckes angeordnet. Die Leitungsabschnitte 2, 3 schliessen an den Leitungsabschnitt 1 über ein Dreiwegeventil 10 an und sind vor der Verbindung mit dem Leitungsabschnitt 4 wieder über ein T-Stück verbunden. Durch entsprechende Einstellung des Dreiwegeventiles 10 wird entweder der Leitungsabschnitt 2 oder der Leitungsabschnitt 3 vom Wasser durchströmt. 



  Im Leitungsabschnitt 2 sind zwei vom durchströmenden Wasser antreibbare Dosier- 

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 pumpen 11,12 hintereinandergeschaltet, die über Leitungen 13 mit einem Vorratsbehälter 14 für ein   Wasch- oder Spülmittel   verbunden sind und dieses Spülmittel in genau dosierbaren Mengenanteile unter das durchströmende Wasser mischen, wobei klar sein muss, dass bei der beschriebenen Ausführungsform die Dosierpumpe 12 bereits mit einem   Wasser-Reinigungsmittelgemisch   beschickt wird und durch Eigenzugabe des Reinigungsmittels den Mengenanteil dieses Mittels im abgegebenen Wasser erhöht. Zu erwähnen ist noch, dass die Flachstrahllanze 5 mit einem eigenen Absperrorgan 15 versehen werden kann.

   Wie Fig. 2 in Draufsicht zeigt, sind die Leitungsabschnitte 1,2, 3 mit den in ihnen angeordneten Aggregaten, die Schlauchtrommel 7 und der Vorratsbehälter 14 auf der Plattform eines gemeinsamen Wägelchens 16 angebracht. 



  Im Leitungsabschnitt 1 oder auch in den Leitungsabschnitten 2 oder 3, im Sonderfall auch im Bereich der Düse, können Flüssigkeitszähler angebracht werden, damit die Einhaltung bestimmter Flüssigkeitsmengen pro gereinigtem Düsenaggregat leicht 
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Claims (4)

  1. KontrolleAnsprüche : 1. Waschgerät, insbesondere für Düsenaggregate von Flugzeugen mit einer über eine Verbindungsleitung und Absperrorgane mit einem Wasserleitungsanschluss verbindbaren Spritz- oder Sprühdüse, insbesondere einer Flachstrahllanze, einem Vorratsbehälter für ein Reinigungs- oder Spülmittel und einer Dosierpumpe zur dosierten Eintragung des Reinigungs- oder Spülmittels in das durch die Verbindungsleitung fliessende Waschwasser, dadurch gekennzeichnet, dass als Dosierpumpe wenigstens eine in die Verbindungsleitung (2) eingeschaltete, vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpe (11,12) vorgesehen ist.
  2. 2. Waschgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungsleitung (2) zwei oder mehrere vom Waschwasser angetriebene Dosierpumpen (11, 12) hintereinandergeschaltet sind.
  3. 3. Waschgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den die Dosierpumpe oder-pumpen (11,12) enthaltenden Abschnitt (2) der Verbindungsleitung (1,2, 4) eine Umgehungsleitung (3) und ein Dreiwegeventil (10) zur wahlwei- sen Beschickung dieses Leitungsabschnittes (2) oder der Umgehungsleitung (3) vorgesehen sind.
  4. 4. Waschgerät nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Dosierpumpe oder-pumpen (11,12) enthaltende Leitungsabschnitt (2), die allfällige Umgehungsleitung (3), der Vorratsbehälter (14) für das Wasch- oder Spül- mittel und die Absperrorgane (8,10) sowie vorzugsweise auch eine Schlauchtrommel (7) für einen zur Düse (5) führenden flexiblen Teil (4) der Verbindungsleitung auf einem gemeinsamen Fahrgestell (16), z. B. einem Handwagen, angeordnet sind.
AT35196U 1996-06-13 1996-06-13 Waschgerät, insbesondere für düsenaggregate von flugzeugen AT1332U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3243123A (en) * 1963-02-21 1966-03-29 Fmc Corp Spraying apparatus
EP0030454A2 (de) * 1979-12-04 1981-06-17 Fmc Corporation Vorrichtung und Verfahren für die Anwendung einer Enteisungsflüssigkeit
DE3334059A1 (de) * 1983-09-21 1985-04-18 Peter 5000 Köln Zeuner Vorrichtung zur reinigung und pflege von flugzeugen
EP0441202A1 (de) * 1990-02-05 1991-08-14 Fmc Corporation Gerät und Verfahren zur Enteisung eines Flugzeuges

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