AT13333U1 - Montageblock mit Haltestangen - Google Patents

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AT13333U1
AT13333U1 ATGM321/2012U AT3212012U AT13333U1 AT 13333 U1 AT13333 U1 AT 13333U1 AT 3212012 U AT3212012 U AT 3212012U AT 13333 U1 AT13333 U1 AT 13333U1
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AT
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sanitary
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ATGM321/2012U
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Hoefler Juergen
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Abstract

Montageblock für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten, umfassend einen aufgeschäumten Formkörper (1) , in dem Zu- und Ableitungsrohre (4) in festgelegten Positionen eingeschäumt sind, die in einer Vorderfläche des Formkörpers (1) zum Anschluss des Sanitär- oder Heizungsgerätes münden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass zumindest eine, vom Formkörper (1) abstehende Haltestange (2) vorgesehen ist, die in eine Bohrung (7) des Formkörpers (1) einsetzbar ist, wobei die Haltestange (2) im Öffnungsbereich der Bohrung (7) einen Gewindeabschnitt aufweist, in dem eine Schraubenmutter (5) höhenverstellbar angeordnet ist, und der Formkörper (1) auf der Schraubenmutter (5) ruht. Ein Verdrehen der Schraubenmutter (5) führt somit zu einer vertikalen Bewegung der Schraubenmutter (5) entlang des Gewindeabschnittes. Da der Formkörper (1) auf der Schraubenmutter (5) ruht, überträgt sich die vertikale Bewegung der Schraubenmutter (5) auf den Formkörper (1), der somit seine Einbauhöhe ändert. Der Einbau von Montageblöcken wird somit sehr erleichtert.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 333 Ul 2013-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Montageblock für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten, umfassend einen aufgeschäumten Formkörper, in dem Zu- und Ableitungsrohre in festgelegten Positionen eingeschäumt sind, die in einer Vorderfläche des Formkörpers zum Anschluss des Sanitär- oder Heizungsgerätes münden, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Montageblöcke der gattungsgemäßen Art dienen dazu, die Installation von Sanitär- oder Heizungsgeräten zu erleichtern. In den Formkörper dieser Montageblöcke sind Zu- und Ableitungsrohre, Armaturen, Einbauteile, oder Befestigungsmittel eingeschäumt, und werden als vorgefertigtes Sanitärmodul im Trocken- oder Mauerwerksbau am vorgesehenen Ort eingesetzt. Dabei fixiert der Formkörper die unterschiedlichen Komponenten in relativen Positionierungen, wie sie etwa durch Baunormen festgelegt sind, und ermöglicht es, Zu- und Abflussrohre, die in einer vertikalen Ebene verlaufen, mit horizontalen Anschlüssen zu koppeln. So ist etwa der Abstand der Zuleitungsrohre für Kalt- und Warmwasser durch Baunormen festgelegt, sowie die relative Positionierung der horizontalen Anschlüsse für das anzuschließende Sanitär- oder Heizungsgerät.
[0003] Bei Montageblöcken, die für den Trockenbau vorgesehen sind, wird der Formkörper zwischen zwei Stehern von Trockenwänden ohne Stemmarbeiten befestigt. In herkömmlicher Weise ermöglichen dabei seitlich vom Formkörper abstehende Montageleisten eine Befestigung des Formkörpers an den Stehern der Trockenwand. Bei Montageblöcken, die für den Mauerwerksbau vorgesehen sind, wird der Formkörper in Stemmöffnungen im Mauerwerk eingesetzt, die sich vom unteren Wandabschluss bis in eine Höhe erstrecken, wie sie für den korrekten Einbau des Formkörpers erforderlich ist. Nach Abmessen der korrekten Einbauhöhe wird dabei der Formkörper mithilfe von seitlich abstehenden Montagehilfen provisorisch in der Stemmöffnung positioniert, die Anschlussfuge zwischen Formkörper und Mauerwerk mit einer Fugenmasse gefüllt, und der Formkörper mit dem umgebenden Mauerwerk verputzt. Die Zu- und Abflussrohre, die einerseits in einer Vorderfläche des Formkörpers in ersten Öffnungen zum Anschluss des Sanitär- oder Heizungsgerätes münden, treten in der Regel an der Unterseite oder Oberseite des Formkörpers aus, wo sie mit weiteren Leitungen, verbunden werden können.
[0004] Die Anordnung des Formkörpers in der korrekten Höhe ist somit aufwändig, da etwa im Mauerwerksbau nach dem genauen Abmessen eine provisorische Positionierung des Formkörpers innerhalb der Stemmöffnung erforderlich ist, bevor mit den Verputzarbeiten begonnen werden kann. Des Weiteren ist es im Mauerwerksbau, aber auch im Trockenbau mitunter aufwändig, nachträglich die Höhe des Formkörpers zu korrigieren, etwa wenn sich im Zuge der Bauarbeiten die Höhe des Fußbodenaufbaus geändert hat.
[0005] Es ist daher das Ziel der Erfindung, den Einbau von Montageblöcken zu erleichtern. Dieses Ziel wird durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht.
[0006] Anspruch 1 bezieht sich auf einen Montageblock für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten, umfassend einen aufgeschäumten Formkörper, in dem Zu- und Ableitungsrohre in festgelegten Positionen eingeschäumt sind, die in einer Vorderfläche des Formkörpers zum Anschluss des Sanitär- oder Heizungsgerätes münden. Erfindungsgemäß wird dabei vorgeschlagen, dass zumindest eine, vom Formkörper abstehende Haltestange vorgesehen ist, die in eine Bohrung des Formkörpers einsetzbar ist, wobei die Haltestange im Öffnungsbereich der Bohrung einen Gewindeabschnitt aufweist, in dem eine Schraubenmutter höhenverstellbar angeordnet ist, und der Formkörper auf der Schraubenmutter ruht. Die Haltestangen dienen einerseits als Befestigung des Formkörpers, wobei die Haltestangen im Fußbodenaufbau verankert werden, und andererseits auch als Führung im Zuge einer Höhenverstellung mithilfe der Schraubenmutter. Da der Formkörper auf der Schraubenmutter ruht, etwa unmittelbar oder mittelbar über eine Beilagscheibe, führt das Verdrehen der Schraubenmutter im Gewindeabschnitt der Haltestange zu einer Höhenverstellung des Formkörpers, wobei er durch die, in einer 1 /5 österreichisches Patentamt AT13 333U1 2013-10-15
Bohrung des Formkörpers eingesetzten Haltestange geführt wird. Je nach Größe des Formkörpers können dabei ein oder mehrere Haltestangen verwendet werden. Die Einstellung oder Korrekturen der Einbauhöhe des Formkörpers können somit jederzeit leicht vorgenommen werden.
[0007] Einstellungen oder Korrekturen der Einbauhöhen werden erleichtert, indem die Haltestange mit einer Höhenskala versehen ist. Die Höhenskala kann sich etwa auf einen Bezugspunkt am unteren Ende der Haltestange beziehen. Sofern dieser Bezugspunkt mit dem Abschluss des Fußbodenaufbaus ausgerichtet wird, kann der Formkörper mithilfe der Höhenskala leicht und präzise auf eine bestimmte Einbauhöhe relativ zum Fußbodenabschluss eingestellt werden.
[0008] Die Erfindung wird in weiterer Folge anhand eines Ausführungsbeispiels mithilfe der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt hierbei die [0009] Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Montageblocks von vorne gesehen.
[0010] Die Figur 1 zeigt einen Montageblock mit einem Formkörper 1 und erfindungsgemäßen Haltestangen 2 von vorne gesehen. Der Formkörper 1 ist vorzugsweise quaderförmig ausgeführt, wobei der Formkörper 1 auch mit abgerundeten oder abgefasten Kanten oder auch nicht quaderförmig, sondern etwa zylindrisch, ausgeführt sein kann.
[0011] Der Formkörper 1 umfasst eine Vorderfläche, in der erste Öffnungen 3 von Zu- und Ableitungsrohren 4 münden. Die Zu- und Ableitungsrohre 4 verlaufen eingeschäumt innerhalb des Formkörpers 1 und treten im gezeigten Ausführungsbeispiel am unteren Ende des Formkörpers 1 aus, wo sie mit zu- und abführenden Leitungen verbunden werden können. Die ersten Öffnungen 3 der Zu- und Ableitungsrohre 4 sind an der Vorderfläche mit Abständen zueinander entsprechend bekannter Baunormen für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten angeordnet. Ebenso entsprechen die Durchmesser der Zu- und Ableitungsrohre 4, sowie die Anschlussmöglichkeiten der Öffnungen 3 für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten vorzugsweise bekannten Baunormen.
[0012] Der Formkörper 1 weist vertikale Bohrungen 7 auf, in denen Haltestangen 2 einsetzbar sind, und in denen die Haltestangen 2 vertikal beweglich geführt sind. Um die Führung zu verbessern, könnte in die Bohrung 7 auch eine Hülse eingesetzt sein, die das obere Ende der jeweiligen Haltestange 2 aufnimmt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Haltestangen 2 dargestellt, es könnte aber auch nur eine einzige Haltestange 2, oder mehr als zwei Haltestangen 2 angeordnet sein. Die Haltestangen 2 sind dabei im Fußbodenaufbau 6 verankert, etwa mithilfe von Dübeln.
[0013] Die Haltestangen 2 weisen zumindest im Bereich der Öffnung der Bohrungen 7 einen Gewindeabschnitt auf, in dem eine Schraubenmutter 5 angeordnet ist. Ein Verdrehen der Schraubenmutter 5 führt somit zu einer vertikalen Bewegung der Schraubenmutter entlang des Gewindeabschnittes. Freilich könnte auch die gesamte Haltestange 2 als Gewindestange ausgeführt sein, sodass sich der Gewindeabschnitt über die gesamte Haltestange 2 erstreckt.
[0014] Da der Formkörper 1 auf der Schraubenmutter 5 ruht, überträgt sich die vertikale Bewegung der Schraubenmutter 5 auf den Formkörper 1, der somit seine Einbauhöhe ändert. Vorzugsweise ist dabei zwischen der Schraubenmutter 5 und dem Formkörper 1 eine Beilagschei-be angeordnet. Es ist dabei bei Verwendung mehrerer Haltestangen 2 nicht unbedingt erforderlich, dass jede Haltestange 2 mit einer Schraubenmutter 5 versehen ist, da ohnehin die oberste Schraubenmutter 5 die Einbauhöhe des Formkörpers 1 festlegt.
[0015] In der praktischen Anwendung des erfindungsgemäßen Montageblockes werden zunächst die Haltestangen 2 im Fußbodenaufbau 6 verankert, und der Formkörper 1 auf die Haltestangen 2 aufgesetzt, indem die oberen Enden der Haltestangen 2 in die Bohrungen 7 eingesetzt werden. Der Formkörper 1 ist somit provisorisch befestigt. In weiterer Folge kann die Einbauhöhe des Formkörpers 1 durch Verdrehen der Schraubenmutter 5 verändert werden.
[0016] Einstellungen oder Korrekturen der Einbauhöhen werden dabei erleichtert, indem die 2/5 österreichisches Patentamt AT 13 333 Ul 2013-10-15
Haltestange 2 mit einer Höhenskala versehen ist. Die Höhenskala kann sich etwa auf einen Bezugspunkt am unteren Ende der Haltestange 2 beziehen. Sofern dieser Bezugspunkt mit dem Abschluss des Fußbodenaufbaus 6 ausgerichtet wird, kann der Formkörper 1 mithilfe der Höhenskala leicht und präzise auf eine bestimmte Einbauhöhe relativ zur oberen Abschlussebene des Fußbodenaufbaus 6 eingestellt werden.
[0017] Es ist damit unmittelbar ersichtlich, dass mithilfe der Erfindung der Einbau von Montageblöcken sehr erleichtert wird. 3/5

Claims (2)

  1. österreichisches Patentamt AT13 333U1 2013-10-15 Ansprüche 1. Montageblock für den Anschluss von Sanitär- oder Heizungsgeräten, umfassend einen aufgeschäumten Formkörper (1), in dem Zu- und Ableitungsrohre (4) in festgelegten Positionen eingeschäumt sind, die in einer Vorderfläche des Formkörpers (1) zum Anschluss des Sanitär- oder Heizungsgerätes münden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine, vom Formkörper (1) abstehende Haltestange (2) vorgesehen ist, die in eine Bohrung (7) des Formkörpers (1) einsetzbar ist, wobei die Haltestange (2) im Öffnungsbereich der Bohrung (7) einen Gewindeabschnitt aufweist, in dem eine Schraubenmutter (5) höhenverstellbar angeordnet ist, und der Formkörper (1) auf der Schraubenmutter (5) ruht.
  2. 2. Montageblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestange (2) mit einer Höhenskala versehen ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 4/5
ATGM321/2012U 2012-08-09 2012-08-09 Montageblock mit Haltestangen AT13333U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT302U2 (de) * 1994-08-23 1995-07-25 Mochart Alois Mochart Alois Montageblock fuer den anschluss von geraeten
JPH094766A (ja) * 1996-06-04 1997-01-07 Mirai Ind Co Ltd 継手支持固定具
US20090255107A1 (en) * 2008-04-09 2009-10-15 Gary Griffith Piping alignment device and method

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