AT13370U1 - Ohrmarke - Google Patents

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AT13370U1
AT13370U1 ATGM8034/2013U AT80342013U AT13370U1 AT 13370 U1 AT13370 U1 AT 13370U1 AT 80342013 U AT80342013 U AT 80342013U AT 13370 U1 AT13370 U1 AT 13370U1
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AT
Austria
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housing
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animal
mandrel
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ATGM8034/2013U
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English (en)
Inventor
Wolfgang Auer
Original Assignee
Mkw Electronics Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ohrmarke für ein Tier, wobei die Ohrmarke ein Gehäuse (1) einen Dorn (4.5) und ein Gehäusegegenstück (5) aufweist, wobei bei am Tier angebrachter Ohrmarke der Dorn (4.5) durch eine Durchstichöffnung in der Ohrmuschel des Tieres hindurch Gehäuse (1) und Gehäusegegenstück (5) verbindet, wobei das Gehäusegegenstück einen flächigen, biegsamen Bereich (5.1) aufweist, welcher bei am Tier angebrachter Ohrmarke an der dem Gehäuse (1) gegenüberliegenden Seite der Ohrmuschel des Tieres anliegt, wobei das Gehäuse eine durch eine Batterie (3) mit Energie versorgte elektronische Schaltung enthält, wobei die Ohrmarke vom Ohr des Tieres lösbar ist indem der Dorn (4.5) durch eine Schneidzange durchgeschnitten wird.Der Dorn (4.5) ist einstückig mit der Deckelfläche (4.1) des Batteriefaches am Gehäuse (1) ausgebildet und wird durch das Gehäusegegenstück (5) hindurchgeführt. Das Gehäusegegenstück (5) weist einen Führungsschlitz (5.3) auf der für das Ansetzen einer Schneidzange dient, um den Dorn (4.5) durchschneiden zu können.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 370 Ul 2013-11-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Ohrmarke für ein Tier.
[0002] Die AT 509 892 A1 beschreibt eine Ohrmarke für ein Tier. Die wesentlichen Teile der Ohrmarke sind ein Gehäuse, ein Gehäusegegenstück, ein Dorn, welcher Gehäuse und Gehäusegegenstück verbindet, Sensoren, einer elektronische Schaltung und einer Batterie. Durch die Ohrmarke werden Messungen vorgenommen und Messergebnisse an eine Empfangsstation gesandt. Das Gehäuse weist zwei Hohlkammern auf. In einer Hohlkammer sind Sensoren und die elektronische Schaltung enthalten. Der Deckel zu diesem Hohlraum wird mit dem Gehäuse verschweißt. Der zweite Hohlraum enthält die Batterie. Der Deckel zu diesem zweiten Hohlraum wird mit dem Gehäuse lösbar durch Schrauben verbunden.
[0003] Das Gehäusegegenstück ist ein breiter, flacher, biegsamer Kunststoffteil. Er ist einstückig mit dem Dorn ausgeführt, welcher normal von der Ebene des Gehäusegegenstücks weg ragt. Zum Anbringen der Ohrmarke an dem Ohr eines Tieres - typischenweise einem Schwein oder einem Rind - wird die Ohrmuschel (also der außenliegende Teil des Ohres) des Tieres durch den Dorn durchstochen. Der Dorn wird durchgesteckt und mit seiner Spitze in eine Öffnung am Gehäuse eingesteckt und mit Vorsprüngen an der Mantelfläche dieser Öffnung verklemmt. An einer Seite der Ohrmuschel befindet sich dann das Gehäusegegenstück, an der anderen Seite das Gehäuse. Durch die Durchstichöffnung in der Ohrmuschel hindurch sind Gehäuse und Gehäusegegenstück verbunden.
[0004] Derartige Ohrmarken sind sowohl hochsensible als auch robuste Elektronikgeräte. Bestimmungsgemäß werden sie vom Ohr des damit versehen Tieres abgenommen bevor das Tier zur Schlachtung gebracht wird. An der abgenommen Ohrmarke wird die gebrauchte Batterie durch eine neue ersetzt und die Ohrmarke wird einem weiteren Tier wieder aufgesetzt.
[0005] Für das Abnehmen der Ohrmarke von der Ohrmuschel, wird die Spitze einer Schnei-dezange in den Spalt zwischen Ohrmuschel und (weichem) Gehäusegegenteil hineingezwängt und der Dorn abgezwickt. Dieser Vorgang ist schwierig zu bewerkstelligen; häufig werden dem Tier dabei ungewollt Verletzungen und Schmerzen zugefügt.
[0006] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Ohrmarke, welche eine elektronische Schaltung und eine Batterie beinhaltet, so zu gestalten, dass gegenüber der aus der AT 509 892 A1 bekannten Bauform das Abnehmen der Ohrmarke vom Ohr des Tieres und das Austauschen der Batterie einfacher und zuverlässig ohne jede Qual für das Tier von statten gehen kann.
[0007] Für das Lösen der Aufgabe wird vorgeschlagen, den Dorn, welcher die Verbindung zwischen Gehäuse und Gehäusegegenstück darstellt einstückig mit dem Deckel des Batteriefaches am Gehäuse auszubilden, den Dorn durch das Gehäusegegenstück hindurchzuführen und an der vom Gehäuse abgewandten Seite des Gehäusegegenstückes einen Führungsschlitz vorzusehen, an welchem eine Schneidzange angesetzt werden kann um zum Lösen der Verbindung zwischen Dorn und Gehäusegegenstück den Dorn durchzuschneiden.
[0008] Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung veranschaulicht.
[0009] Fig. 1: zeigt die für das Verständnis der Erfindung wichtigen Teile einer beispielhaften erfindungsgemäßen Ohrmarke etwas stilisiert in einer Explosionsdarstellung wobei einzelne Teile geschnitten dargestellt sind. Einzelne unsichtbare Linien sind als strichlierte Linien eingezeichnet.
[0010] Die in Fig. 1 skizzierten Teile einer beispielhaften erfindungsgemäßen Ohrmarke sind eine Gehäuse 1, ein O-Ring 2, eine Batterie 3, ein Deckelteil 4 und das Gehäusegegenstück 5.
[0011] Im Gehäuse 1 ist (unter anderem) die elektronische Schaltung enthalten. Das Gehäuse 1 weist ein Batteriefach auf, welches als Mulde 1.1 mit Kreisflächenquerschnitt ausgebildet ist. Aus der Mantelfläche dieser Mulde ragen in einem Abstand zur Grundfläche mehrere auch untereinander beabstandete Vorsprünge 1.2 hervor. Diese Vorsprünge sind Teil einer Bajonett- 1 /5 österreichisches Patentamt AT 13 370 Ul 2013-11-15
Verbindung zwischen dem Deckelteil 4 und dem Gehäuse 1.
[0012] Der Deckelteil 4 vereinigt die Funktionen "Deckel", "Batteriehaltung" und "Dorn" in einem monolithischen Stück. Der Deckelteil 4 weist eine kreisscheibenförmige Deckelfläche 4.1 auf. Zum Gehäuse 1 hin steht von der Deckelfläche 4.1 eine Kreiszylindermantelfläche 4.2 ab, deren Innendurchmesser so bemessen ist dass die flach, kreiszylinderförmige Batterie 3 genau darin Platz findet. Der Außendurchmesser der Kreiszylindermantelfläche 4.2 ist gleich dem Durchmesser der Mulde 1.1 im Gehäuseteil 1.
[0013] An der Außenfläche der Mantelfläche 4.2 sind flache Vertiefungen 4.1 angebracht, deren Randlinien nicht geschlossen sind, sondern zu der von der Deckelfläche 4.1 abgewandten Stirnseite der Mantelfläche 4.2 hin offen sind. Beim Zusammenbau zwischen Deckelteil 4 und Gehäuseteil 1 korrespondieren die Vertiefungen 4.2 am Deckelteil mit den Vorsprüngen 1.2 in der Mulde 1.1 des Gehäuseteil zur Bildung einer Bajonettverbindung. Da Bajonettverbindungen an sich bekannt sind, wird hier nicht weiter auf Details davon eingegangen.
[0014] Vom Gehäuse 1 weg gerichtet steht von der Deckelfläche 4.1 ein Dorn 4.5 ab, welcher zu seinem freien Ende hin eine Schmalstelle 4.6 und daran anschließend eine Spitze 4.7 mit gegenüber der Schmalstelle 4.6 verbreiterter Basisfläche aufweist.
[0015] An der Seite des Domes 4.5 weist die Deckelfläche 4.1 in einem Radialabstand zu dem mittig liegenden Dorn 4.5 mehrere Vertiefungen 4.4, welche beispielsweise kurze, kreisrunde Sacklochbohrungen sein können, auf. Diese Vertiefungen 4.4 dienen als Struktur in welche ein Werkzeug eingreifen kann um den Deckelteil relativ zum Gehäuse drehen zu können um die Bajonettverbindung zum Gehäuse herzustellen bzw. zu lösen.
[0016] Das annähernd kreissymmetrische Gehäusegegenstück 5 besteht aus einem relativ weichelastischen Kunststoff. Es weist einen flächigen, biegsamen Bereich 5.1 auf, welcher etwa die Form eines flachen Kegelmantels hat, welcher von der breiten Randlinie her durch mehrere Schlitze unterbrochen ist. Durch das Zentrum des Gehäusegegenstückes verläuft - koaxial mit dem besagten Kegelmantel - eine Bohrung 5.2 deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Basisfläche der Spitze 4.7.
[0017] Der Zusammenbau der dargestellten Teile erfolgt in folgender Reihenfolge: [0018] - Der O-Ring 2 wird auf die Außenseite der Mantelfläche 4.2 am Deckelteil 4 aufge schoben.
[0019] - Die Batterie 3 wird in die durch Mantelfläche 4.2 und Deckelfläche 4.1 des Deckelteils 4 begrenzte Mulde eingelegt.
[0020] - Die aus Deckelteil 4, Batterie 3 und O-Ring 2 gebildete Baugruppe wird am Gehäuse 1 befestigt indem der Deckelteil 4 mit der Mantelfläche 4.2 voraus in die Mulde 1.1 am Gehäuse 1 eingeschoben und - mit Hilfe eines Werkzeuges, welches in die Ausnehmungen 4.4 an der Deckelfläche 4.1 eingreift - etwas gedreht wird, sodass die Bajonettverbindung zwischen Deckelteil und Gehäuse einschnappt. In der damit erreichten Stellung dichtet der O-Ring 2 zwischen Deckelteil 4 und Mulde 1.1 im Gehäuse 1. Die Batterie 3 kommt mit elektrischen Kontakten, welche am Gehäuse an der Grundfläche der Mulde 1.1 und an der Mantelfläche 1.2 angebracht sind in Berührung.
[0021] - Mit Hilfe einer Zange in deren Backen einerseits das mit Deckelteil versehene Ge häuse 1 andererseits das Gehäusegegenstück 5 an eingelegt werden, wird der Dorn 4.5 mit der Spitze 4.7 voran durch eine Ohrmuschel des mit der Ohrmarke zu versehenden Tieres hindurch auf das Gehäusegegenstück 5 gedrückt, sodass die Spitze 4.7 durch die Bohrung 5.2 gleitet, wobei die Bohrung 5.2 aufgeweitet wird, bis sie sich hinter der Spitze 4.7 wieder um die Schmalstelle 4.6 des Domes 4.5 herum schließt. Die Spitze 4.7 ist dann durch den topfartigen Fortsatz 5.4 des Gehäusegegenstückes 5 umfasst und geschützt. 2/5 österreichisches Patentamt AT13 370U1 2013-11-15 [0022] Für das Abnehmen der Ohrmarke vom Ohr des Tieres wird eine Schneidezange an dem Führungsschlitz 5.3 angesetzt, welcher zwischen dem topfartigen Fortsatz 5.4 und dem flächigen, biegsamen Bereich 5.1 des Gehäusegegenstücks 5 die Bohrung 5.2 und damit die Schmalstelle 4.6 des Domes 4.5 umschließt. Dann werden in einem Schnitt mittels der Schneidezange am Führungsschlitz sowohl das Gehäusegegenstück 5 als auch der Dorn 4.5 an der Schmalstelle 4.6 durchgeschnitten. Der verbleibende Dorn kann aus der Öffnung am Ohr des Tieres herausgezogen werden womit die Ohrmarke vom Tier gelöst ist. Das Lösen der Ohrmarke vom Tier ist auch für nicht geübte Personen sehr einfach durchführbar und ist mit keinerlei Schmerzen für das Tier verbunden.
[0023] Mit Hilfe eines Werkzeuges kann der Deckelteil 4 vom Gehäuse entfernt werden und ein neuer Deckelteil mit einer neuen Batterie und einem neuen O-Ring kann wieder in das Gehäuse eingesetzt werden.
[0024] Die erfindungsgemäße Bauweise ist kostengünstig und robust, dennoch wird damit erreicht, dass das Hantieren mit der Ohrmarke am Tier sowohl beim Anbringen als auch beim Entfernen als auch beim Wechsel der Batterie sehr einfach ist. 3/5

Claims (6)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 370 Ul 2013-11-15 Ansprüche 1. Ohrmarke für ein Tier, wobei die Ohrmarke ein Gehäuse (1) einen Dorn (4.5) und ein Gehäusegegenstück (5) aufweist, wobei bei am Tier angebrachter Ohrmarke der Dorn (4.5) durch eine Durchstichöffnung in der Ohrmuschel des Tieres hindurch Gehäuse (1) und Gehäusegegenstück (5) verbindet, wobei das Gehäusegegenstück einen flächigen, biegsamen Bereich (5.1) aufweist, welcher bei am Tier angebrachter Ohrmarke an der dem Gehäuse (1) gegenüberliegenden Seite der Ohrmuschel des Tieres anliegt, wobei das Gehäuse eine durch eine Batterie (3) mit Energie versorgte elektronische Schaltung enthält, wobei die Ohrmarke vom Ohr des Tieres lösbar ist indem der Dorn (4.5) durch eine Schneidzange durchgezwickt wird dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (4.5) in einem Stück mit der Deckelfläche (4.1) für eine als Batteriefach am Gehäuse (1) befindliche Mulde (1.1) ausgebildet ist, dass bei montierter Ohrmarke der Dorn (4.5) durch eine Bohrung (5.2) am Gehäusegegenstück hindurch ragt, wobei der Dorn (4.5) im Längsbereich der Bohrung (5.2) eine Schmalstelle (4.6) aufweist und wobei das Gehäusegegenstück (5) an der vom Gehäuse (1) abgewandten Seite des flächigen, biegsamen Bereiches (5.1) einen Führungsschlitz (5.3) aufweist, welcher zur Schmalstelle (4.6) des Domes (4.5) in einem Radialabstand angeordnet ist nicht aber in einem Axialabstand.
  2. 2. Ohrmarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde (1.1) Kreisquerschnitt hat, dass von der Deckelfläche (4.1) zum Gehäuse hin eine Kreiszylindermantelfläche (4.2) weg ragt und dass die Batterie (3) durch die Kreiszylindermantelfläche (4.2) umfasst ist.
  3. 3. Ohrmarke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kreiszylindermantelfläche (4.2) und der Mantelfläche der Mulde (1.1) eine Bajonettverbindung besteht.
  4. 4. Ohrmarke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen d Kreiszylindermantelfläche (4.2) und der Mantelfläche der Mulde (1.1) eine Schraubverbindung besteht.
  5. 5. Ohrmarke nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kreiszylindermantelfläche (4.2) und der Mantelfläche der Mulde (1.1) ein O-Ring 2 angeordnet ist.
  6. 6. Ohrmarke nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelfläche (4.1) an der Seite des Domes (4.5) Vertiefungen (4.4) aufweist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 4/5
ATGM8034/2013U 2012-08-06 2012-08-06 Ohrmarke AT13370U1 (de)

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