AT133884B - Verfahren zur Aufhebung bzw. Herabsetzung der durch einen Phosphorgehalt von mehr als 0¨05% im Stahl herbeigeführten Sprödigkeit. - Google Patents
Verfahren zur Aufhebung bzw. Herabsetzung der durch einen Phosphorgehalt von mehr als 0¨05% im Stahl herbeigeführten Sprödigkeit.Info
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<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es ist eine bekannte Tatsache, dass mit steigendem Phosphorgehalt in Stählen die Neigung zur Kaltbrüchigkeit steigt, was sich besonders im Abfallen der Kerbzähigkeit ausprägt. So gehört nach Oberhoffer"Das technische Eisen", 1925, Springer, Berlin, der Phosphor mit Rücksicht auf seine unbestrittene Rolle als Erzeuger des Kaltbruches zu den im Eisenhüttenwesen unbeliebten Elementen. Weicher Fluss- EMI1.2 so gering, dass sie einen praktisch brauchbaren Messwert nicht mehr darstellt. Versuche ergaben nun die überraschende Tatsache, dass durch einen Zusatz von Chrom (das sonst selbst eine härtende und damit auf die Zähigkeit des Stahles eher erniedrigende als erhöhende Wirkung ausübt) die durch den Phosphor hervorgebrachte Sprödigkeit weitgehend herabgesetzt bzw. ganz auf- EMI1.3 haltender Stahl mit niedrigem, zweckmässig unter 0'3% liegendem Kohlenstoffgehalt mit einem mit dem Phosphorgehalt steigenden Zusatz von Chrom bis zu etwa 3% versehen. Der Chromzusatz beträgt dabei zweckmässig bei einem über 0'08% liegenden Phosphorgehalt 0#25 bis 1#5% Die nachstehend angeführten Beispiele, die sich auf einen Stahl mit rund 0#10% Kohlenstoff beziehen, lassen diesen Einfluss deutlich erkennen. Als Kriterium für die Zähigkeit bzw. Sprodigkeit ist einerseits die spezifische Schlagarbeit gewählt, anderseits das Verhalten bei der Schlagprobe. wie sie für Sehienenstahl von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft vorgeschrieben ist. EMI1.4 <tb> <tb> P <SEP> Cr <SEP> Kerbzähigkeit <SEP> schlagprobe <tb> % <SEP> % <SEP> mkg/cm2 <tb> 0#08 <SEP> - <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> zum <SEP> 5. <SEP> Schlag <SEP> nicht <SEP> gebrochen. <tb> 0#08 <SEP> 0#6 <SEP> 11 <SEP> bis <SEP> zum <SEP> 5. <SEP> Schlag <SEP> nicht <SEP> gebrochen. <tb> 0'1l-6 <SEP> beim <SEP> 4. <SEP> Sehlag <SEP> gebrochen. <tb> 0'12 <SEP> 0-55 <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> zum <SEP> a. <SEP> Schlag <SEP> nicht <SEP> gebrochen <tb> 0#12 <SEP> 0#7 <SEP> 9#5 <SEP> bis <SEP> zum <SEP> 5. <SEP> Schlag <SEP> nicht <SEP> gebrochen. <tb> 0#15 <SEP> - <SEP> 1 <SEP> beim <SEP> 1. <SEP> Schlag <SEP> gebrochen. <tb> 0#17 <SEP> 0#75 <SEP> 5 <SEP> beim <SEP> 5. <SEP> Schlag <SEP> nicht <SEP> gebrochen. <tb> Aus diesen Beispielen geht deutlich hervor, dass bei Phosphorgehalten, bei denen normalerweise die Kerbzähigkeit auf ganz geringfügige Beträge sinkt und die Sehienensehlagprobe den bestellenden Bedingungen nicht genügt, durch einen Chromzusatz die Kerbzähigkeit auf ein vielfaches derjenigen des Stahles ohne Chromzusatz gehoben wird und die Schlagprobe bedingungsgemäss ausfällt. Es liegt auf der Hand, dass diese Wirkung des Chromgehaltes um so ausgeprägter hervortritt, je geringer der Kohlenstoffgehalt und damit die natürlich gegebene Sprödigkeit des Stahles ist, weshalb das Verfahren in erster Linie bei Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt bis zu etwa 0#3% anwendbar ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Aufhebung bzw. Herabsetzung der durch einen Phosphorgehalt von mehr als 0#05% im Stahl herbeigeführten Sprödigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass einem Stahl mit niedrigem, EMI1.5 von Chrom bis zu 3% erteilt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Phosphorgehalt von über 0#08% ein Chromzusatz von 0'25 bis 1'5% gewählt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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