AT13408U1 - Verbundkörper - Google Patents

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AT13408U1
AT13408U1 ATGM12/2013U AT122013U AT13408U1 AT 13408 U1 AT13408 U1 AT 13408U1 AT 122013 U AT122013 U AT 122013U AT 13408 U1 AT13408 U1 AT 13408U1
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ATGM12/2013U
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Perktold Bruno
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Abstract

Verbundkörper mit einem Träger (2) und einer zumindest teilweise transparenten Deckschicht (3), wobei in der Deckschicht (3) wenigstens ein optisches Element (4) angeordnet ist, wobei wenigstens eine Armierung (5) vorgesehen ist, welche zumindest einander gegenüberliegende Bereiche des Trägers (2) und der Deckschicht (3) durchsetzt.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 408 Ul 2013-12-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verbundkörper mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Gattungsgemäße Verbundkörper gehen beispielsweise aus der DE 101 18 613 A1 und der DE 37 22 897 A1 hervor. Nachteilig an diesen ist, dass die Verbindung zwischen Träger -meist aus Beton - sowie der Schicht, die die optischen Elemente - meist Steine verschiedener Korngrößen - und Kunstharz enthält, nicht stark genug ist. Würde solch ein Verbundkörper etwa als Fassadenelement für ein Gebäude verwendet, würde nach einiger Zeit durch das Eindringen von Wasser die Verbindung geschwächt und die Deckschicht vom Träger gelöst. Dieser Effekt ist stärker in Gegenden, in den jahreszeitlich Frost zu erwarten ist.
[0003] In der DE 10 2004 040 380 wird das oben beschriebene Problem gelöst, indem zwei Schichten von Natursteinen vorgesehen sind, wobei die Schicht, welche dem Träger näher ist, aus relativ feinkörnigen Natursteinen bestehen soll. Nachteilig ist dabei, dass bei Eindringen von Wasser zwischen dem Träger und der Schicht mit feinkörnigen Natursteinen die gleiche Ablösung wie oben beschrieben geschehen kann. Des Weiteren ist natürlich die Herstellung durch die zweite Schicht aufwändiger. Der in der DE 10 2004 040 380 beschriebene Gegenstand ist außerdem nicht dafür geeignet beliebige optische Elemente in die Deckschicht aufzunehmen.
[0004] In der DE 10 2008 027 312 wird vorgeschlagen, diejenige Schicht, die die optischen Elemente enthält, mit einer Glasscheibe zu überdecken. Dies stellt natürlich eine recht teure Lösung dar und löst nicht das Problem des Eindringens von Wasser an den Rändern der Glasscheibe.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Verbundkörper bereitzustellen, der widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse - insbesondere das Eindringen von Wasser - ist und beliebige optische Elemente so aufnehmen kann, dass diese sichtbar sind.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Verbundkörper mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dies geschieht indem, wenigstens eine Armierung vorgesehen ist, welche zumindest einander gegenüberliegende Bereiche des Trägers und der Deckschicht durchsetzt. Mit anderen Worten wird durch eine Armierung, welche sowohl in die Deckschicht als auch in den Träger ragt, das Ablösen der Deckschicht verhindert.
[0008] Die Anwendbarkeit dieser Erfindung ist weitreichend. Sie können beispielsweise als Fassadenelement, Wandverkleidungen, dekorative Behältnisse, Grabsteine, Tische, Sitzbänke, Ziergegenstände, Randsteine, Fensterbänke, Markierungssteine, Trennwandelemente, Stützpfeiler, Stützelemente, Winkelstützelemente sowie jegliche andere Objekte, welche Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, verwendet werden. Insbesondere ist die Form des Trägers unerheblich.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0010] Um den Verbundkörper Widerstandsfähigkeit zu verleihen, kann es vorgesehen sein, dass der Träger aus - vorzugsweise selbstverdichtendem - Beton gefertigt ist.
[0011] Bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der die Deckschicht aus Kunstharz besteht. Hierdurch entsteht eine widerstandsfähige, wasserfeste sowie transparente Oberfläche, wodurch die darunter liegenden optischen Elemente gut sichtbar sind.
[0012] Für eine möglichst starke Verbindung zwischen Träger und Deckschicht kann es vorgesehen sein, dass eine der wenigstens einen Armierung aus Metall -vorzugsweise Stahl - besteht.
[0013] Durch eine weitere Armierung, welche in der Deckschicht angeordnet ist, kann das 1 15 österreichisches Patentamt AT 13 408 U1 2013-12-15
Eindringen von Wasser weiter unterdrückt werden.
[0014] Bevorzugt ist dabei die Verwendung von Glasfasern und/oder Kohlefasern und/oder Kunststofffasern, insbesondere Aramidfasern, als weitere Armierung.
[0015] Besonders in dem Falle, indem der Verbundkörper als Fassadenelement Verwendung findet, ist bevorzugt vorgesehen, dass an einer der Deckschicht abgewandten Seite des Trägers eine Isolationsschicht vorgesehen ist. Als Materialien für die Isolationsschicht können beliebige wärmedämmende und/oder schalldämmende Materialien verwendet werden. Die Befestigung der Isolationssicht erfolgt dabei vorzugsweise durch Aufkleben der Isolationsschicht auf den Träger.
[0016] Furnier, Dekorsteine, Metallelemente, Beleuchtungselemente, Glanzeffektkörper sowie beliebige andere verzierende Materialien können als optische Elemente verwendet werden. Bei den Beleuchtungselementen ist bevorzugt vorgesehen, LED-Lichtquellen zu verwenden.
[0017] Der Träger kann plattenförmig ausgebildet sein, wodurch der Verbundkörper etwa als Fassadenelement gut verwendbar ist. Aber auch beliebig andere Geometrien für den Träger, wie etwa Quader, mehrkantige Säulen, Hohlzylinder, Pyramiden, Kegel, Kugel, Ellipsoiden, insbesondere Kugeln oder Prismatoiden, sind möglich.
[0018] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Figuren sowie der dazugehörigen Figurenbeschreibung. Dabei zeigen [0019] Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform der Erfin dung, [0020] Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfin dung und [0021] Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Verbundkörpers.
[0022] Bei der ersten Ausführungsform, welche in Figur 1 dargestellt ist, ist zunächst der Träger 2 sowie die Deckschicht 3 mit dem in der Deckschicht 3 enthaltenen optischen Element 4 des Verbundkörpers 1 zu erkennen. Die Armierung 5 ist in den einander gegenüberliegenden Bereichen 6, 6' des Trägers 2 bzw. der Deckschicht 3 angeordnet und verbindet diese. In diesem Ausführungsbeispiel sind genau zwei Armierungen vorgesehen, wobei die weitere Armierung 8 in der Deckschicht 3 angeordnet ist. Die weitere Armierung 8 besteht in diesem Fall aus Glasfasern, wodurch weiteres Eindringen von Wasser, insbesondere im Übergangsbereich von Träger 2 und Deckschicht 3 verhindert wird.
[0023] Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines Verbundkörpers 1, der über eine Isolationsschicht 7 verfügt. Die Isolationsschicht 7 ist dabei auf den Träger 2 aufgeklebt.
[0024] Die in Figur 3 gezeigte Ausführungsform weist nur eine Armierung 5, welche in den einander gegenüberliegenden Bereichen 6, 6' des Trägers 2 sowie der Deckschicht 3 angeordnet ist auf. Aus zeichnerischen Gründen ist nur der Umriss des optischen Elements 4 dargestellt. 2/5

Claims (10)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 408 Ul 2013-12-15 Ansprüche 1. Verbundkörper mit einem Träger (2) und einer zumindest teilweise transparenten Deckschicht (3), wobei in der Deckschicht (3) wenigstens ein optisches Element (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Armierung (5) vorgesehen ist, welche zumindest einander gegenüberliegende Bereiche des Trägers (2) und der Deckschicht (3) durchsetzt.
  2. 2. Verbundkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) aus -vorzugsweise selbstverdichtendem - Beton gefertigt ist.
  3. 3. Verbundkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (3) aus Kunstharz besteht.
  4. 4. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine der wenigstens einen Armierung (5) aus Metall -vorzugsweise Stahl - besteht.
  5. 5. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Armierung (8) vorgesehen ist, welche in der Deckschicht (3) angeordnet ist.
  6. 6. Verbundkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Armierung (8) aus Glasfasern und/oder Kohlefasern und/oder Kunststofffasern, insbesondere Aramid-fasern, besteht.
  7. 7. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Armierungen vorgesehen sind.
  8. 8. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Deckschicht (3) abgewandten Seite des Trägers (2) eine Isolationsschicht (7) vorgesehen ist.
  9. 9. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine optische Element (4) eines oder mehrere der Folgenden umfasst: Furnier, Dekorsteine, Metallelemente, Beleuchtungselemente, Glanzeffektkörper.
  10. 10. Verbundkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) plattenförmig ausgebildet ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 3/5
ATGM12/2013U 2013-01-15 2013-01-15 Verbundkörper AT13408U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050014429A1 (en) * 2003-07-16 2005-01-20 Ruediger Tueshaus Wire mesh panel and method
WO2006070214A2 (en) * 2004-12-31 2006-07-06 Zsuzsanna Fekete Light transmitting three-dimensional object and method for manufacturing the same
WO2009095031A1 (de) * 2008-01-29 2009-08-06 G.Tröster E. K. Fertigbauelement

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