AT134216B - Verfahren und Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Quecksilberdampfgleichrichtern.

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AT134216B
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  Verfahren und Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von   Quecksilberdampfgieichrichtern.   



   Es ist bekannt, dass bei Quecksilberdampfgleichrichtern, die im kalten Zustand belastet werden, besonders bei Stosslasten,   Rückzündungen   auftreten. Die Ursache liegt darin, dass der Quecksilberdampfdruck in der Umgebung des Lichtbogens zu niedrig und daher der Lichtbogenabfall von Anode zur Kathode sehr gross und zudem sehr starken Schwankungen unterworfen ist. Diese Schwankungen, die ziemlich hohe Frequenzen haben können (z. B. zwischen 1000 und 10.000), können mit der Transformatorreaktanz   und-kapazität   in Resonanz geraten und hohe   Überspannungen   erzeugen, welche ihrerseits Rückzündungen zur Folge haben.

   Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, die Temperatur des Gleichrichters bei kleiner Last oder bei abgestelltem Gleichrichter dadurch auf einer bestimmten Höhe zu halten, dass in den Kühlmantel des Gleichrichters Thermostate eingebaut werden. Diese Anordnung führt jedoch   keine gleichmässige Erwärmung   des Gleichrichters herbei, weil das warme Wasser stets nach oben steigt ; die unteren Partien des Gleichrichters bleiben kalt. Man hat ferner bereits vorgesehlagen, in die Kiihlwasserleitungen des Gleichrichters Heizeinrichtungen einzubauen, um das Kiihlwasser anzuwärmen und diese automatisch bei Inbetriebnahme einzuschalten, bei Erreichen einer bestimmten Temperatur aber abzuschalten.

   Es ist ferner bekannt, zur Formierung des Gleichrichters in das Gefäss eine Heizwieklung einzulegen, um die vorhandene Feuchtigkeit usw. zu beseitigen, die aber bisher nach erfolgter Formierung wieder aus dem Gleichrichter herausgenommen wird. 

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Claims (1)

  1. Gemäss der Erfindung wird nun diese bisher nur für die Formierung verwendete Heizwieklung dauernd in den Gleichrichter eingebaut und dazu benutzt, das Anlassen des Gleichrichters im kalten Zustand durch Beschleunigung der Dampfbildung zu erleichtern. Die Heizwicklung wird zweckmässig in der Nähe des Bodens des Gleichrichtergehäuses angeordnet, weil dort das Gehäuse infolge des ständig zufliessenden Kühlwassers am kühlsten ist. Die Stromzuführung zum Heizkörper erfolgt vakuumdicht durch den Deckel unter Verwendung eines hitzebeständigen Überzuges für die Zuleitungen im Innern des Gehäuses. Die Heizwieklung wird zweckmässig automatisch bei Inbetriebnahme des Gleichrichters vor dem Einschalten der Zündung eingeschaltet und nach erfolgter Zündung abgeschaltet.
    Es ist ohne weiteres möglich, die Heizwicklung auch während des Betriebes einzuschalten, falls die Eigenerwärmung des Gleichrichters für die Aufreehterhaltung des Betriebes ungenügend ist, PATENT-ANSPRUCH : Verfahren und Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Quecksilberdampfgleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass die bisher nur für die Formierung verwendete Heizwicklung dauernd in den Gleichrichter eingebaut und dazu benutzt wird, das Anlassen des Gleichrichters im kalten Zustand durch Beschleunigung der Dampfbildung zu erleichtern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134216D 1931-05-18 1932-05-09 Verfahren und Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Quecksilberdampfgleichrichtern. AT134216B (de)

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