AT13445U1 - Anordnung zum Entsorgen von Kot - Google Patents

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AT13445U1
AT13445U1 ATGM403/2012U AT4032012U AT13445U1 AT 13445 U1 AT13445 U1 AT 13445U1 AT 4032012 U AT4032012 U AT 4032012U AT 13445 U1 AT13445 U1 AT 13445U1
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ATGM403/2012U
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Nischelwitzer Margit
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Abstract

Ein Beutel (1) zum Aufnehmen von Hundekot besitzt eine mit ihm fix verbundene Platte (7) und eine weitere, als Spachtel dienende, Platte (12), die lösbar mit dem Beutel (1) verbunden sein kann. Beim Verwenden des Beutels (1) zum Aufnehmen von Kot wird in den Beutel (1) gegriffen, die mit ihm fix verbundene Platte (7) durch die Wandung des Beutels (1) hindurch erfasst und mit Hilfe der zweiten Platte (12), die nach Art einer Spachtel verwendet wird, Kot auf die mit dem Beutel (1) verbundene Platte (7) geschoben. Hierauf wird der Beutel (1) umgestülpt, sodass sich die Platten (7 und 12) und der zwischen ihnen angeordnete Kot im Inneren des Beutels (1) befinden.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 445 Ul 2013-12-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1.
[0002] Für das Entsorgen von Kot, insbesondere von Tierkot, wie Hundekot und dergleichen, sind verschiedene Vorschläge gemacht worden.
[0003] Häufig bedient man sich eines Beutels, mit dem über den Kot gegriffen, der Beutel über den Kot gestülpt und der Beutel dann mit in ihm eingeschlossenen Kot geschlossen wird.
[0004] Diese Arbeitstechnik ist oft schwierig, wenn größere Mengen von Kot oder weicher bis flüssiger Kot aufzunehmen und im Beutel einer Anordnung zu versorgen sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Gattung vorzuschlagen, mit dem das Erfassen und Aufnehmen von Kot in die Anordnung (in den Beutel) vereinfacht und problemloser ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Anordnung, welche die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0007] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anordnung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Da bei der erfindungsgemäßen Anordnung ein Beutel mit zwei Platten vorgesehen ist, die aus steifem Werkstoff bestehen, kann mit Hilfe der Platten der Kot in eine Lage gebracht werden, die das Aufnehmen von Kot in den Beutel, wobei der Beutel, wie oben erwähnt, über den Kot gestülpt wird, erleichtert.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass eine der Platten mit dem Beutel fix verbunden ist und die zweite Platte gleichsam als Spachtel verwendet wird, um Kot auf die mit dem Beutel verbundene Platte zu schieben. Sobald dies geschehen ist, wird der Beutel über beide Platten gestülpt und Kot kann in dem Beutel versorgt und an geeigneter Stelle entsorgt werden.
[0010] Die zur Verwendung als Spachtel vorgesehene Platte kann mit dem Beutel, insbesondere mit dessen der fix verbundenen Platte gegenüberliegenden Seite, lösbar verbunden sein.
[0011] In einer anderen Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, dass die als Spachtel zu verwendende Platte mit der am Beutel fix verbundenen Platte abtrennbar, beispielsweise durch eine Perforation abtrennbar, verbunden ist.
[0012] In Betracht gezogen ist auch, die als Spachtel vorgesehene Platte dem Beutel mit der an ihm befestigten Platte einfach beizulegen.
[0013] Die mit dem Beutel verbundene Platte kann entlang einer Knicklinie (z.B. in Form einer Prägelinie oder anderen Schwächungslinie) abgebogen sein, um eine zur Platte im Winkel stehende Lasche zu bilden.
[0014] Die als Spachtel zu verwendende Platte kann entlang einer Knicklinie (z.B. in Form einer Prägelinie oder anderen Schwächungslinie) abgebogen sein, um eine Grifflasche zu bilden.
[0015] Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Beutel wird so gearbeitet, dass mit einer Hand in den Beutel gegriffen und die mit dem Beutel verbundene Platte durch den Beutel der Anordnung hindurch erfasst wird. Mit der zweiten Platte wird wie mit einer Spachtel Kot auf die mit dem Beutel verbundene Platte geschoben. Dann wird der Beutel umgestülpt, sodass die zunächst außen liegende Platte und die als Spachtel dienende Platte sowie der aufgenommene Kot im Inneren des Beutels aufgenommen sind. Danach kann der Beutel auf beliebige Art und Weise durch Verknoten oder mit Hilfe eines Verschlusses verschlossen werden, sodass Kot problemlos zu einer Stelle gebracht werden kann, wo er ordnungsgemäß entsorgt werden kann.
[0016] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden 1 /7 österreichisches Patentamt AT 13 445 Ul 2013-12-15
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigt: [0017] Fig. 1 in schematischer Schrägansicht eine Anordnung mit einem Beutel von einer
Seite, [0018] Fig. 2 die Anordnung aus Fig. 1 von der anderen Seite aus gesehen, [0019] Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform einer Anordnung mit einem Beutel in sche matischer Schrägansicht, [0020] Fig. 4 die Anordnung in zusammengelegtem Zustand und [0021] Fig. 5 eine Anordnung mit Platten, die eine Lasche bzw. eine Grifflasche aufweisen.
[0022] Ein Beutel 1 einer erfindungsgemäßen Anordnung ist beispielsweise ein Beutel 1 aus einer Kunststofffolie, der an einem Ende eine Öffnung 2 aufweist und der an seinen Rändern 3, 4 und an dem der Öffnung gegenüberliegenden Rand 5 verschlossen, beispielsweise durch Nähte verschlossen, ist.
[0023] In dem der Öffnung 2 gegenüberliegenden Bereich 6 des Beutels 1 ist auf einer seiner Großflächen 9 eine erste Platte 7 befestigt. Die Platte 7 ist mit der Großfläche 9 des Beutels 1 mit Abstand von ihrem Umfangsrand, beispielsweise durch einen Klebstoffstreifen 10, verbunden. Auf der Platte 7 kann ein Zeichen 8 angeordnet sein, das dem Benützer zu erkennen gibt, dass dies die Platte 7 ist, die mit dem Beutel 1 fix verbunden ist.
[0024] Auf der der ersten Platte 7, die mit dem Beutel 1 fix verbunden ist, gegenüberliegenden Großfläche 11 des Beutels 1 ist (Fig. 2) lösbar eine zweite Platte 12 vorgesehen. Die zweite Platte 12 ist beispielsweise mit Hilfe eines ablösbaren Klebers 13 an der der mit dem Beutel 1 verbundenen Platte 7 gegenüberliegenden Großfläche 11 des Beutels 1 abnehmbar befestigt.
[0025] Bei Gebrauch wird der Beutel 1 geöffnet, mit einer Hand durch die Öffnung 2 in den geöffneten Beutel 1 hineingefahren und die mit dem Beutel 1 verbundene Platte 7 erfasst, indem sie mit der Hand durch den Werkstoff des Beutels 1 hindurch ergriffen wird.
[0026] Hernach wird mit der zweiten Platte 12, die vom Beutel 1 abgelöst worden ist, nach Art einer Spachtel Kot auf die mit dem Beutel 1 verbundene Platte 7 geschoben. Durch diese Arbeitstechnik mit der zweiten, als Spachtel dienenden Platte 12, können auch größere Mengen an Kot und weicher bis flüssiger Kot sicher auf die mit dem Beutel 1 verbundene Platte 7 geschoben werden. Danach wird der Beutel 1 umgestülpt, sodass die fix verbundene Platte 7, der auf ihr angeordnete Kot und die als Spachtel dienende Platte 12 jetzt im Inneren des Beutels 1 aufgenommen sind. Die Öffnung 2 des Beutels 1 wird dann verschlossen und der im Beutel 1 enthaltene Kot zu einer Entsorgungsstelle gebracht.
[0027] Die Platten 7 und 12 können aus beliebigem, steifen Werkstoff bestehen, wobei Karton oder Kunststoff in Betracht gezogen sind.
[0028] Auch der Werkstoff des Beutels 1 ist beliebig, wobei insbesondere Folien aus Kunststoff, wie Polyethylenfolien, in Betracht gezogen sind.
[0029] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Beutels 1 ist die als Spachtel dienende Platte 12 mit der mit dem Beutel 1 fix verbundenen Platte 7 über eine Perforationslinie 14a verbunden, sodass die Platte 12 vor dem Gebrauch von der mit dem Beutel 1 fix verbundenen Platte 7 abgetrennt werden kann. Die Benützung der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem Beutel 1 ist mit dem Unterschied, dass die Platte 12 nicht vom Beutel 1, sondern von der Platte 7 gelöst wird, so wie dies anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben worden ist.
[0030] In Betracht gezogen ist auch eine Ausführungsform, bei welcher die als Spachtel dienende Platte 12 weder mit dem Beutel 1 noch mit der mit dem Beutel 1 fix verbundenen Platte 7 verbunden ist, sondern einfach lose beigepackt ist.
[0031] Die als Spachtel dienende Platte 12 kann ihrerseits, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist, durch eine weitere Perforationslinie 14b in zwei Teile teilbar sein. 2/7 österreichisches Patentamt AT13 445U1 2013-12-15 [0032] Der erfindungsgemäße Beutel 1 mit seinen zwei Platten 7 und 12 kann vor seiner Benützung zusammengefaltet sein, wobei die Platten 7 und 12 die äußeren Flächen eines Paketes (Fig. 4) bilden und der Beutel 1 über den Umfang der Platten 7 und 12, zwischen denen er angeordnet ist, nicht vorsteht. So besteht keine Gefahr, dass der Beutel 1 als solcher vor seiner Verwendung, beispielsweise in einer Tasche oder dergleichen, beschädigt wird.
[0033] Hiezu kann vorgesehen sein, dass der Beutel 1 an der Rückseite der mit ihm verbundenen Platte 7 so klein zusammengefaltet wird, sodass seine Außenränder nicht über den Umfang der mit dem Beutel 1 verbundenen Platte 7 vorstehen, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Hiezu ist in Betracht gezogen, dass die Verbindung (Klebstoffstreifen 10) von Beutel 1 und Platte 7 ausschließlich in einem von äußeren Rand der Platte 7 beabstandeten Bereich erfolgt.
[0034] Dies ist in Fig. 1 durch die schematisch angedeuteten Klebstoffstreifen 10 angedeutet.
[0035] Die Platten 7 und 12 können mit dem Beutel 1, der zwischen den Platten 7 und 12 angeordnet ist, durch eine über die Platten 7 und 12 gelegte Schiebe-Schlaufe 15 als Paket - wie in Fig. 4 gezeigt - zusammengehalten werden.
[0036] Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung ist die als Spachtel bestimmte Platte 12 um eine Knicklinie 16 so geknickt, dass sich eine Grifflasche 17 ergibt.
[0037] Auch die mit dem Beutel 1 verbundene Platte 7 ist entlang einer Knicklinie 16 geknickt und weist eine Lasche 18 auf.
[0038] Die im Winkel zu der zweiten Platte 12 stehende Grifflasche 17 erleichtert das Handhaben der Anordnung. Die Lasche 18 an der ersten Platte 7, die zu ihr in einem Winkel steht, verhindert, dass Kot über die Platte 7 hinausgeschoben wird.
[0039] Das Knicken der Platten 7 und 12 kann durch Vorsehen einer Schwächungslinie, z.B. Prägelinie, die im Bereich der Knicklinie 16 angeordnet ist, vorbereitet sein.
[0040] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden: [0041] Ein Beutel 1 zum Aufnehmen von Hundekot besitzt eine mit ihm verbundene Platte 7 und eine weitere, als Spachtel dienende, Platte 12, die lösbar mit dem Beutel 1 verbunden sein kann. Beim Verwenden des Beutels 1 zum Aufnehmen von Kot wird in den Beutel 1 gegriffen, die mit ihm fix verbundene Platte 7 durch die Wandung des Beutels 1 hindurch erfasst und mit Hilfe der zweiten Platte 12, die nach Art einer Spachtel verwendet wird, Kot auf die mit dem Beutel 1 verbundene Platte 7 geschoben. Hierauf wird der Beutel 1 umgestülpt, sodass sich die Platten 7 und 12 und der zwischen ihnen angeordnete Kot im Inneren des Beutels 1 befinden. 3/7

Claims (15)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 445 Ul 2013-12-15 Ansprüche 1. Anordnung zum Entsorgen von Kot, wie Tierkot, insbesondere Hundekot, gekennzeichnet durch die Kombination eines Beutels (1) mit einer ersten Platte (7) und einer zweiten Platte (12), wobei die Platten (7 und 12) aus steifem Werkstoff bestehen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (7 und 12) aus Karton oder Kunststoff bestehen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (7) mit dem Beutel (1) in einem Bereich (6), welcher der Öffnung (2) des Beutels (1) gegenüberliegt, verbunden ist.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (12) mit der ersten Platte (7) lösbar verbunden ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (7 und 12) miteinander über einen perforierten Bereich (14a) verbunden sind.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (12) mit dem Beutel (1) lösbar verbunden ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare zweite Platte (12) auf der Großfläche (11) des Beutels (1) vorgesehen ist, die der Großfläche (9) an der die erste Platte (7) mit dem Beutel (1) verbunden ist, gegenüberliegt.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der mit dem Beutel (1) verbundenen ersten Platte (7), die vom Beutel (1) abgewendet ist, eine Markierung (8) angebracht ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (7, 12) rechteckig sind.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (7, 12) eine Breite aufweisen, die im Wesentlichen so groß ist wie die Breite des Beutels (1)·
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite lösbar mit dem Beutel verbundene Platte (12) durch eine Perforation (14b) teilbar ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (7) mit dem Beutel (1) in einem Bereich verbunden ist, der von ihrem Umfangsrand Abstand aufweist.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (7) mit dem Beutel (1) durch einen Klebstoffstreifen (10) verbunden ist.
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (7) um eine Knicklinie (16) unter Bilden einer zu ihr im Winkel stehenden Lasche (18) geknickt ist.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (12) um eine Knicklinie (16) unter Bilden einer zu ihr im Winkel stehenden Grifflasche (17) geknickt ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 4/7
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