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Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter mit die Anoden umschliessenden Schutzrohren.
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abgerundeten Spitzen gegen die Rohr-und Anodenachse gerichtet haben. Die inneren Enden dieser dreieckigen Blechstege können ebenfalls miteinander verbunden sein, z. B. durch einen aufgeschweissten
Drahtring 9. Auch hier wechseln Stege 7 von verhältnismässig grosser Länge mit kürzeren Stegen 7 a ab.
Hiebei gilt als wirksame Höhe dieser keilförmigen Raumstreifen die mittlere Höhe, die sich aus der mittleren Breite der keilförmig geschnittenen Blechstreifen ergibt. Bei radial angeordneten Bleeh- streifen nach den Ausführungsformen in den Fig. 6 und 7 ist als für den Lichtbogen verbleibende wirksame Durchtrittsöffnung der mittlere Abstand der Blechstreifen voneinander zu verstehen.
Das Gitter ist durch Halter 10 bei 11 isoliert an dem metallenen Sehutzrohr 1 der Anode 2 befestigt.
Diese Anordnung der Ionenfangelektroden ist auch aus Fig. 9 zu ersehen, die einen Grossgleich- richter im Achsenschnitt darstellt.
Wie schon eingangs erwähnt wurde, haben alle diese Gitter die Aufgabe, das Entstehen von Glimmentladungen in der Nähe der Anode und damit Rückzündungen zu verhindern. Es ist eine der Glimmentladung eigentümliche Eigenschaft, dass sie nur dann vorhanden sein kann, wenn der zwischen der
Glimmkathode und dem negativen Glimmlicht liegende Crooke'sche Dunkelraum sich voll zu entwickeln vermag ;
führt man jedoch eine genügende Zahl von Metallflächen nach Art eines Schachtgitters in das negative Glimmlicht ein, wobei die Dicke der Gitterflächen gegenüber der Schachtweite beliebig klein sein kann, also eine Abschirmung im eigentlichen Sinne nicht einzutreten braucht, so wird ein Verlöschen der Glimmentladung erreicht, weil die Stabilität der kathodischen Entladungsvorgänge durch Entziehung von Ionen im Gebiet des negativen Glimmlichts empfindlich gestört wird. Der hiezu notwendige Abstand der Metallflächen voneinander ist hauptsächlich eine Funktion der Gasdichte und nimmt mit wachsender Gasdichte ab.
Damit der Entladungsstrom in der Durchgangszone nicht durch die eingebauten Gitter behindert wird, darf der Abstand der die Ionen absorbierenden Metallflächen voneinander nicht wesentlich kleiner sein, als ihre Ausdehnung in der zur Entladungsbahn parallelen Richtung. Die Hauptentladung würde sonst nicht mehr den gesamten Querschnitt des Anodenschutzrohres ausfüllen, sondern sich zwischen den Ionenfangflächen auf einen Teilquerschnitt konzentrieren, und dies würde zu einem unerwünschten Ansteigen des Spannungsabfalles im Gleichrichter Anlass geben.
Da bei steigendem Druck des Fülldampfes oder-gases und entsprechend abnehmenden gegenseitigen Abständen der Ionen absorbierenden Metallflächen der von dem letzteren gebildete Gitterkörper nach den vorstehenden Angaben immer flacher wird und schliesslich nicht mehr mit Sicherheit an die Stelle des negativen Glimmlichtes gebracht werden kann, das seinen Abstand von der Glimmkathode (also von der Hauptanode während deren Sperrzeit) innerhalb weiter Grenzen ändert, so ist es erforderlich, vor den Gitterkörper noch einen oder auch mehrere gleichartiger Gitterkörper oder Ionenfänger anzuordnen.
Der Abstand zwischen der Hauptanode und dem ihr vorgelagerten Gitterkörper sowie die Abstände der einzelnen Gitterkörper voneinander, falls zwei oder mehrere derselben in Richtung der Entladungsbahn hintereinander vorgesehen sind, wird annähernd gleich dem gegenseitigen Abstande der die Gitterkörper bildenden Ionenfangflächen gewählt. Man erreicht dadurch, dass der Hauptentladungsbogen des Gleichrichters sich in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Gitterkörper frei ausdehnen kann und sich nicht auf Teilquerschnitte zusammenzieht.
Infolge der Unterteilung des Lichtbogens durch die vorstehend geschilderten Gitterkörper wird dann auch noch der Vorteil erzielt, dass die Belastung der einzelnen Anode gleichmässiger wird, d. h. sich
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Stromstärken verwendet werden können, als dies bisher möglich war.
Auch hinsichtlich der Grösse der Anodensehutzrohre macht sich die Anwendung von durch Ionen- fangflächen gebildeten Gitterkörper nützlich bemerkbar. Bei den gewöhnlichen Grossgleichrichtern ist man nämlich gezwungen, bei Anwendung grösserer Anoden auch die Anodenschutzrohre verhältnismässig stark zu verlängern, da ihre Weite entsprechend den Abmessungen der Anoden zunimmt. Baut man nun aber die beschriebenen Gitterkörper in die Schutzrohr dicht vor der Anode ein, so kann man die mit der Vergrösserung der Anode notwendige Verlängerung der Anodenschutzrohre erheblich einschränken. Die Schutzrohr können dann so kurz gehalten werden, dass sie, von der Anode aus gesehen, nicht wesentlich über die eingebauten Gitterkörper hinausragen.
Trotz dieser verhältnismässig kurzen
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wirken daraufhin, dass auch das kurze Anodenrohr genügend gegen Dampf druckwellen geschlossen erscheint und diesen den Zutritt zu der Anode 2 verwehrt. Dies gilt sowohl für metallene, gegen die Anoden isoliert aufgehängte Schutzrohr als auch für Rohre, die selbst aus Isolierstoff bestehen.
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