AT13464U1 - Verpackung für Lebensmittel - Google Patents

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AT13464U1
AT13464U1 ATGM50088/2012U AT500882012U AT13464U1 AT 13464 U1 AT13464 U1 AT 13464U1 AT 500882012 U AT500882012 U AT 500882012U AT 13464 U1 AT13464 U1 AT 13464U1
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AT
Austria
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packaging
side wall
diameter
package
region
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Application number
ATGM50088/2012U
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English (en)
Inventor
Edmund Wall
Original Assignee
Gls Bau Und Montage G M B H
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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Abstract

Die Verpackung (11) weist eine Seitenwand (12) auf und ist oben durch einen abnehmbaren Deckel verschlossen. Unten ist sie durch einen Boden (13) abgeschlossen, wobei der Übergang (14) von der Seitenwand (12) zum Boden (13) abgerundet ist. Weiters nimmt der Durchmesser von oben nach unten monoton ab. Erfindungsgemäß ist die Seitenwand (12) über den Boden (13) hinaus nach unten verlängert, wobei der Durchmesser im Bereich dieser Verlängerung (16) von oben nach unten zunimmt, sodass sich im Bereich des Bodens (13) ein minimaler Durchmesser (Dmin) ergibt. Die Seitenwand (12) kann zusammen mit dem Boden (13) insgesamt etwa die Form eines Hyperboloids aufweisen. Diese Verpackung (11) lässt sich im Bereich des minimalen Durchmessers leicht greifen, ein Aufstrich lässt sich leicht direkt mit einem Stück Brot oder Gebäck entnehmen, wobei eine vollständige Entleerung möglich ist.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 464 Ul 2014-01-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung für Lebensmittel, wobei die Verpackung eine Seitenwand aufweist, oben durch einen abnehmbaren Deckel verschlossen ist und unten durch einen Boden abgeschlossen ist und wobei der Übergang von der Seitenwand zum Boden abgerundet ist und wobei weiters der Durchmesser von oben nach unten monoton abnimmt.
[0002] Solch eine Verpackung ist z.B. aus der EP 803444 A2 bekannt. In dieser Schrift wird vorgeschlagen, den Übergang von der Wand zum Boden abzurunden. Es finden sich in dieser Schrift auch konkrete Abmessungen: die Abrundung soll einen Durchmesser von mindestens 2 cm haben, und der Durchmesser des Bechers liegt im Normalfall zwischen 3 cm und 15 cm (Beginn Spalte 2). Der Becher ist hauptsächlich für Speiseeis gedacht, aber Margarine und Streichkäse sind auch erwähnt (Spalte 1, Z 52).
[0003] Problematisch ist bei diesem Becher, dass er nur schlecht gegriffen werden kann, wenn er - wie beispielsweis für Aufstriche erforderlich - einen Durchmesser von 5 cm - 15 cm aufweist.
[0004] Mit dieser Problematik beschäftigt sich die GB 1072633: "... that the area between the Shoulder 16 and the lower edge 26 of the skirt 22 forms a convenient place for manually grip-ping the Container." (Seite 3, Z 20-23) [0005] In dieser Schrift ist zwar nicht ausdrücklich erwähnt, wofür der dort beschriebene Behälter gedacht ist, auf Grund der Form ist er aber offensichtlich für Getränke gedacht. Dies ergibt sich auch aus der GB 926359 (Seite 1, Z 30-34), die vom selben Anmelder stammt und auf die in der GB 1072633 (S 2, Z 73) ausdrücklich verwiesen wird. Es handelt sich somit um einen Trinkbecher. Für die Verpackung von Aufstrichen ist er ungeeignet, weil ein Aufstrich aus dem Bodenbereich, insbesondere aus der Kante zwischen Boden und Seitenwand, nur schwierig herauszubekommen wäre.
[0006] Ein ähnlicher Behälter ist in der DE 29920952 U1 beschrieben. Dieser Behälter ist für die Verpackung von z.B. Joghurt (Seite 1, Z 3) auf einer Fruchtunterlage (Seite 2, Z 6 v.u.) gedacht. Dieser Behälter kann also bis zum Boden gefüllt werden, gemäß dieser Schrift unterhalb einer Einschnürung mit einem anderen Produkt als oberhalb. Die Einschnürung soll die unbeabsichtigte Vermischung der beiden Produkte erschweren, ein absichtliches Durchmischen aber ermöglichen. Würde man diesen Becher mit einem Aufstrich füllen, dann könnte der Aufstrich aus dem unteren Bereich nur sehr mühsam entnommen werden, und die Verjüngung ist auch nicht breit genug, damit man den Becher dort gut greifen kann.
[0007] Ganz Ähnliches gilt für die DE 19711887 A1, wo im unteren Bereich eine nach oben offene Ringnut vorgesehen ist.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackung der eingangs genannten Art zu schaffen, die für Lokale optimiert ist, wo häufig kalte Aufstriche serviert werden, wie z.B. die im Großraum Wien weit verbreiteten Heurigenlokale.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Verpackung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Seitenwand über den Boden hinaus nach unten verlängert ist, wobei der Durchmesser im Bereich dieser Verlängerung von oben nach unten zunimmt, sodass sich im Bereich des Bodens ein minimaler Durchmesser ergibt.
[0010] Die Verpackungen sollen zunächst geschlossen sein, sodass lange Haltbarkeit garantiert werden kann. Nachdem sie der Gast gekauft hat, öffnet der Gast die Verpackung und kann die nun geöffnete Verpackung bequem in eine Hand nehmen, indem er mit Daumen und Zeigefinger die Verpackung im Bereich des minimalen Durchmessers umgreift. Wenn der Gast in die andere Hand ein Stück Brot oder Gebäck nimmt, kann er oder sie direkt mit diesem Stück Brot bzw. Gebäck in die Verpackung eintauchen, etwas von dem Aufstrich auf das Brot bzw. Gebäck bringen und verzehren. Dies ist möglich, bis die Verpackung vollständig geleert ist, weil der 1 /4 österreichisches Patentamt AT13 464U1 2014-01-15 Übergang von der Seitenwand zum Boden stark abgerundet ist, sodass mit einem Stück Brot bzw. Gebäck bei fast leerem Behälter sowohl der Boden als auch die Seitenwand gleichzeitig überstrichen werden kann. Es ist also kein Messer notwendig, um den Aufstrich auf das Brot zu streichen.
[0011] Es ist zweckmäßig, wenn die Abrundung einen Krümmungsradius von mindestens 0,8 cm, vorzugsweise 1-2 cm, aufweist, damit im Bereich zwischen Boden und Seitenwand keine Aufstrichreste verbleiben. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Seitenwand zusammen mit dem Boden insgesamt etwa die Form eines Hyperboloids aufweist, sodass also gar keine eindeutige Trennung zwischen Seitenwand und Boden existiert.
[0012] Damit die Verpackung besonders gut mit einer Hand gegriffen werden kann, soll die Verpackung im Bereich des minimalen Durchmessers dem Daumen und dem Zeigefinger der menschlichen Hand angepasst sein, vorzugsweise einen Krümmungsradius von 1 cm ± 0,3 cm aufweisen. Der minimale Durchmesser der Verpackung sollte im Bereich von 1,5-5 cm, vorzugsweise 2-3 cm, liegen.
[0013] Für eine übliche Menge von Aufstrich soll schließlich die Verpackung oben einen Durchmesser von mindestens 5 cm, vorzugsweise 6-10 cm, aufweisen.
[0014] An Hand der beiliegenden Zeichnung wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen erfindungsgemäßen Behälter im Querschnitt.
[0015] Die Verpackung 11 weist eine Seitenwand 12 auf und ist oben durch einen abnehmbaren Deckel (nicht dargestellt) verschlossen. Wenn die Verpackung aus Kunststoff besteht, dann könnte ein Deckel einfach aufgesiegelt sein. Die Verpackung 11 ist unten durch einen Boden 13 abgeschlossen. Der Durchmesser der Seitenwand 12 nimmt von oben nach unten monoton ab, d.h. er nimmt niemals zu, er könnte aber bereichsweise konstant sein. (D.h. - mathematisch gesprochen - er muss nicht streng monoton abnehmen.) Der Übergang 14 von der Seitenwand 12 zum Boden 13 ist abgerundet, wobei die Abrundung einen Krümmungsradius 15 von mindestens 0,8 cm aufweisen sollte. Die Seitenwand 12 könnte zusammen mit dem Boden 13 insgesamt etwa die Form eines Hyperboloids aufweisen.
[0016] Erfindungsgemäß weist die Seitenwand 12 eine Verlängerung 16 auf, die sich über den Boden 13 hinaus nach unten erstreckt. Der Durchmesser dieser Verlängerung 16 nimmt von oben nach unten zu, sodass sich im Bereich des Bodens 13 - genauer gesagt knapp unterhalb -ein minimaler Durchmesser Dmin ergibt. Im Bereich des minimalen Durchmessers Dmin sollte die Verpackung etwa dem Daumen und dem Zeigefinger der menschlichen Hand angepasst sein, vorzugsweise sollte Dmin 1,5-5 cm betragen und die Verpackung 1 in diesem Bereich einen Krümmungsradius 17 von 1 cm ± 0,3 cm aufweisen.
[0017] Im Bereich der Öffnung kann die Verpackung 11 einen Durchmesser Doben von mindestens 5 cm aufweisen.
[0018] Um Material zu sparen, ist es zweckmäßig, im Bereich der Verlängerung 16 eine Ausnehmung 18 vorzusehen. 2/4

Claims (6)

  1. österreichisches Patentamt AT13 464U1 2014-01-15 Ansprüche 1. Verpackung (11) für Lebensmittel, wobei die Verpackung (11) eine Seitenwand (12) aufweist, oben durch einen abnehmbaren Deckel verschlossen ist und unten durch einen Boden (13) abgeschlossen ist und wobei der Übergang (14) von der Seitenwand (12) zum Boden (13) abgerundet ist und wobei weiters der Durchmesser von oben nach unten monoton abnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (12) über den Boden (13) hinaus nach unten verlängert ist, wobei der Durchmesser im Bereich dieser Verlängerung (16) von oben nach unten zunimmt, sodass sich im Bereich des Bodens (13) ein minimaler Durchmesser (Dmin) ergibt.
  2. 2. Verpackung (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (14) einen Krümmungsradius (15) von mindestens 0,8 cm, vorzugsweise 1-2 cm, aufweist.
  3. 3. Verpackung (11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (12) zusammen mit dem Boden (13) insgesamt etwa die Form eines Hyperboloids aufweist.
  4. 4. Verpackung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (11) im Bereich des minimalen Durchmessers (Dmin) dem Daumen und dem Zeigefinger der menschlichen Hand angepasst ist, vorzugsweise einen Krümmungsradius (17) von 1 cm ± 0,3 cm aufweist.
  5. 5. Verpackung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (11) einen minimalen Durchmesser (Dmin) von 1,5-5 cm, vorzugsweise 2-3 cm, aufweist.
  6. 6. Verpackung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (11) oben einen Durchmesser (D0ben) von mindestens 5 cm, vorzugsweise 6-10 cm, aufweist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
ATGM50088/2012U 2012-09-20 2012-09-20 Verpackung für Lebensmittel AT13464U1 (de)

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